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Weitere EU-Fördermöglichkeiten

Umwelt- und Naturschutz im LIFE+ Programm (Budget 2.1 Mrd. Euro)

Unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit wird die Entwicklung und Durchführung der Umweltpolitik und des Umweltrechts der EU gefördert. Das Programm LIFE+ gliedert sich in drei Teilbereiche:

Kultur-Programm 2007-2013

Europäische Kooperationen der verschiedensten Kultureinrichtungen u.a. Theater, Museen, Forschungszentren, Hochschulen und Behörden sollen gefördert werden. Der Cultural Contact Point Germany ist die nationale Kontaktstelle für das europäische Förderprogramm KULTUR.

Executive Agency for Health and Consumers (EAHC)

Die Agentur wurde im Jahr 2005 als „Exekutivagentur für das Gesundheitsprogramm“ gegründet und im Jahr 2008 in die „Exekutivagentur für Gesundheit und Verbraucher“ umgewandelt. Die EAHC setzt die Programme für Gesundheit und Verbraucherschutz und die Initiative "Bessere Schulung für sichere Lebensmittel" mit unterschiedlichen Maßnahmen um. 

European Cooperation in Science and Technology (COST)

 ist ein europäischer Rahmen für die Koordination von national durchgeführten Forschungsaktivitäten in allen Bereichen der Wissenschaft und Technologie.

ERA-NET bzw. ERA-NET PLUS

Die Fragmentierung des Europäischen Forschungsraums (EFR) solle überwunden werden, indem nationale / regionale Forschungsaktivitäten der einzelnen Förderinstitutionen (z.B. DFG) besser aufeinander abgestimmt werden. Innerhalb der themenbezogenen ERA-NETs finden Programmaufrufe zu Projektanträgen statt.

INCO-NET bzw. BILAT-Projekte

INCO-NETs unterstützen den bi-regionalen Dialog zwischen Europa und definierten Partnerregionen um damit die Internationalisierung des Europäischen Forschungsraums zu stärken. Zielsetzung ist u.a. die die Identifizierung und Priorisierung von Forschungsbereichen für Kooperationen, die im gegenseitigen Interesse liegen und von beiderseitigem Vorteil sind. Zudem hat die Europäische Union mit einer Reihe von Partnerländern Abkommen zur wissenschaftlichen Zusammenarbeit geschlossen (BILAT-Projekte; Bilateral S&T Cooperation Partnerships).

Die Gemeinsame Programmplanung ist eines von fünf Instrumenten zur Verwirklichung des Europäischen Forschungsraumes. Durch eine freiwillige, länderübergreifende Zusammenarbeit der Mitgliedsstaaten in „variabler Geometrie“ und das Zusammenführen nationaler Ressourcen soll die Effizienz der Forschung in Europa gesteigert werden. Übersicht der zehn Initiativen der Gemeinsamen Programmplanung:

 

Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

Der EFRE ist ein Strukturfonds, der drei Ziele verfolgt:

 

Europäischer Sozialfonds für Deutschland (ESF)

Der ESF ist ein Strukturfonds, der vier Ziele verfolgt:

 

PROGRESS (Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Integration)

Mit dem Finanzierungsinstrument PROGRESS wird die Entwicklung und Koordinierung der EU-Politik in fünf Bereichen unterstützt:

 

Public-Private-Partnership-Initiativen für umweltfreundliche Technologien (Budget 7.2 Mrd. Euro)

Umweltfreundliche Technologien sollen durch Innovationsförderung entwickelt werden, wobei der öffentliche Sektor zusammen mit dem privaten Sektor Fördermittel zu Verfügung stellen. Vier Initiativen wurden entworfen:

Rahmenprogramm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP) zur forschungsintensiven Produktentwicklung (Budget 3.6 Mrd. Euro)

Das Programm richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU), deren forschungsintensive Produktentwicklung gefördert wird. Als Universität kann man sich hier mit einer Partnerschaft am Forschungsvorhaben beteiligen. Das Programm gliedert sich in drei Teilbereiche:

 
Gemeinsame Technologieinitiativen (JTI)
Die Gemeinsamen Technologieinitiativen (JTI) sind neue Instrumente der strategischen Identifikation von forschungspolitischen Zukunftsfeldern in Europa. Die Einwerbung von Mitteln erfolgt im Rahmen von Ausschreibungen innerhalb der einzelnen JTIs.


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