Information zum Seitenaufbau und Sprungmarken fuer Screenreader-Benutzer: Ganz oben links auf jeder Seite befindet sich das Logo der JLU, verlinkt mit der Startseite. Neben dem Logo schliesst sich die Hauptnavigation in Form der Reiternavigation an. Es folgt die Grobnavigation links unterhalb des Logos. Die Feinnavigation findet sich in der linken Spalte. Unterhalb der Reiternavigation ist die Brotkrumen-Navigation. In der Mitte der Seite befindet sich der Inhaltsbereich. In der rechten Spalte finden Sie die Suche und ueblicherweise Kontaktdaten und direkte Links. Als Abschluss der Seite sind im Fussbereich Links zu Barrierefreiheit, Kontakt Web-Master, Impressum, Plone-Kurse, Hilfe, Login fuer Redakteure aufgelistet.

vor "Barrierefreiheit" im Seitenfuss vor Reiternavigation vor Grobnavigation in linker Kolumne vor Feinnavigation in linker Kolumne vor Sie sind hier vor Inhalt vor rechter Kolumne mit zusaetzlichen Informationen im Suchfeld Suche nach vor Redaktion vor Kontakt Web-Master im Seitenfuss vor Impressum im Seitenfuss

Reiternavigation
Sie sind hier: Startseite Forschung Forschungsförderung EU-Forschungsförderung FP7 und HORIZON 2020
Artikelaktionen

FP7 und HORIZON 2020

 Vorschlag der Europäischen Kommission für Horizon 2020 (2014-2020)

Die Europäische Kommission hat am 30. November 2011 ihren Vorschlag für das neue Forschungsförderprogramm Horizon 2020 - The Framework Programme for Research and Innovation veröffentlicht. Horizon 2020 soll eine Laufzeit von 2014-2020 haben und das Forschungsrahmenprogramm (RP), die innovationsfördernden Programmteile des Programms für Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und für KMU (COSME) und das Europäische Institut für Innovation und Technologie (EIT) zusammenschließen. Das EIT wird außerhalb des Spezifischen Programms angesiedelt sein und soll Mittel in Höhe von 2,8 Milliarden EUR aus Horizon 2020 erhalten, wovon ein maßgeblicher Anteil in die Wissens- und Innovationsgemeinschaften (KICs) des EIT fließen wird.

Der Vorschlag sieht ein Gesamtbudget in Höhe von 80 Mrd. EUR vor.

Zur Umsetzung von Horizon 2020 hat die Europäische Kommission einen Vorschlag für ein Spezifisches Programm veröffentlicht, welches sich in vier Teile (Parts) untergliedert (gerundete Budgets):

I: ‚Excellent Science‘ (24,6 Mrd. EUR):

  • European Research Council (13,2 Mrd. EUR)
  • Marie Curie-Maßnahmen (5,8 Mrd. EUR)
  • Future and Emerging Technologies (FET) (3,1 Mrd. EUR)
  • Forschungsinfrastrukturen (2,4 Mrd. EUR)

Das Fördervolumen für den ERC würde demnach um 77% gegenüber dem Spezifischen Programm ‚Ideen‘ steigen, das Budget für die Marie-Curie Maßnahmen gegenüber dem aktuellen Programm ‚Menschen‘ um 21%.

II. ‚Industrial Leadership’ (17,9 Mrd. EUR):

  • Leadership in enabling and industrial technologies (13,8 Mrd. EUR):
    Dazu gehören folgende Themen: Information and Communication Technologies, Nanotechnologies, Advanced Materials, Biotechnology, Advanced Manufacturing and Processing, Space
  • Vereinfachter Zugang zu Risikofinanzierung (3,5 Mrd. EUR)
  • Innovation in KMU (619 Millionen EUR)

III: ‚Societal challenges‘ (31,7 Mrd. EUR):

  • Health, Demographic Change and Well-being (8,0 Mrd. EUR)
  • Food Security, Sustainable Agriculture, Marine and Maritime Research and the Bio-Economy (4,2 Mrd. EUR)
  • Secure, Clean and Efficient Energy (5,8 Mrd. EUR)
  • Smart, Green and Integrated Transport (6,8 Mrd. EUR)
  • Climate Action, Resource Efficiency and Raw Materials (3,2 Mrd. EUR)
  • Inclusive, Innovative and Secure Societies (3,8 Mrd. EUR)

IV: ‚Non-nuclear Direct Actions of the Joint Research Centre’ (JRC) (2 Mrd. EUR)

Der JRC wird mit seinen Forschungsprojekten sowohl zu Teil II ‚Industrial Leadership’ als auch zu Teil III ‚Societal Challenges‘ beitragen. Die direkten Maßnahmen der Gemeinsamen Forschungsstelle (JRC) werden mit 2 Mrd. EUR gefördert.

 

Das 7. Forschungsrahmenprogramm

Das siebte Rahmenprogramm für Forschung, technologische Entwicklung und Demonstration (7. RP) ist das wichtigste Förderinstrument der europäischen Forschungsförderung. Das 7. RP ist mit einem Budget von 50,521 Milliarden EUR (ohne Euratom) ausgestattet. Seine Laufzeit beläuft sich auf sieben Jahre, d.h. von Anfang 2007 bis Ende 2013. Das 7. RP setzt sich maßgeblich aus vier 'Spezifischen Programmen' (Cooperation, Ideas, People, Capacities) zusammen. Jedes der Spezifischen Programme geht mit einer bestimmten Zielsetzung, einer eigenen Struktur und eigenen Antragsbedingungen einher.

 

1. Zusammenarbeit

Ziel dieses Programms ist die innereuropäische, aber auch EU-grenzüberschreitende Zusammenarbeit in jeder Größenordnung in den Themenbereichen:

  • Gesundheit
  • Lebensmittel, Landwirtschaft und Biotechnologie
  • Informations- und Kommunikationstechnologien
  • Nanowissenschaften, Nanotechnologien, Werkstoffe und neue Produktionstechnologien
  • Energie
  • Umwelt (einschließlich Klimaänderung)
  • Verkehr (einschließlich Luftfahrt)
  • Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften
  • Sicherheit
  • Weltraum

 

2. Ideen

Mit diesem Programm soll die Grundlagenforschung (Frontier Research) verstärkt gefördert werden. Es werden, anders als bei dem Programm Zusammenarbeit, keine Themen vorgegeben. Gefördert werden Forschungsprojekte aus allen Bereichen, die von einzelnen, konkurrierenden Gruppen oder auch Personen durchgeführt werden.

Um eine unabhängige Auswahl der Projekte, deren einziges Kriterium Exzellenz ist, zu gewährleisten, wurde der European Research Council (ERC) gegründet, der ein Scientific Council, deren 22 Mitglieder schon gewählt und in Aktion sind, und einer Exekutiv-Agentur beinhaltet. Auch hier findet die Auswahl der Projekte durch Peer-Reviewing statt.

 

3. Menschen

Mit diesem Programm wird das Marie Curie Programm vom FP6 fortgeführt: 

  • Forschererstausbildung (Rekrutierung, Ausbildungsmaßnahmen, Einrichtung von Lehrstühlen und/oder Positionen in Industrie zum Wissenstransfer und Supervision)
  • Lebenslanges Lernen (berufliche Entwicklung erfahrener Forscher, Förderung der Interdisziplinarität, Wiedereingliederungshilfen, Einzelstipendien von EU und anderen Programmen)
  • Verstärkt Partnerschaften zwischen Industrie und Forschung (Austausch durch Veranstaltungen)
  • Internationale Dimension (Maßnahmen gegen Abwanderung und für Netzwerkbildung)
  • Spezielle Maßnahmen (Mobilität und Preise)

 

4. Kapazitäten

Das spezifische Programm »Kapazitäten« dient der Verbesserung der Forschungs- und Innovationskapazitäten in ganz Europa. Das Programm kombiniert die Fortsetzung und Verstärkung von Maßnahmen früherer Rahmenprogramme.

  • Eine europäische Forschungsinfrastruktur soll geschaffen werden. Die Förderung zur Schaffung neuer und im Aufbau bestehender Infrastrukturen findet insbesondere ausgehend auf Empfehlung des ESFRI (Europäisches Strategieforum für Forschungsinfrastrukturen, gegründet 2002, besteht aus Vertreter/innen der 25 Mitgliedsstaaten und einem/einer Vertreter/in der Kommission) statt.
  • Desweiteren sollen die KMUs in ihrer internationalen Wettbewerbsfähigkeit durch Forschung unterstützt werden. Vereinfachte Regelungen bei der Antragsstellung und der finanziellen Abwicklung sollen Anreize schaffen.
  • Forschungsorientierte Cluster sollen installiert werden. Ziel ist es, sich mit dieser Forschungsagenda bei besonderen Forschungstätigkeiten auseinanderzusetzen, ggf. Mentoring für weniger entwickelte Regionen zu übernehmen, eine bessere Infrastruktur zu erschaffen und alle Forschungsakteure mit einzubinden.
  • Die Annäherung von Wissenschaft und Gesellschaft und politische Aktivitäten werden in diesem Programm gefördert. Das findet beispielsweise durch die Einbeziehung von Forscher/innen und der Öffentlichkeit in wissenschaftsbezogene Fragen oder durch Geschlechterforschung statt in Form von Studien, öffentlichen Veranstaltungen, Preisen, Umfragen etc.
  • Maßnahmen zur internationalen Zusammenarbeit werden durch strategische Partnerschaften mit Drittländern oder durch die Auseinandersetzung mit globalen Thematiken realisiert.

 

Gutachtertätigkeit

Deutschland ist bei der Gutachtertätigkeit schwach vertreten. Sie können sich mit einem Webformular als Gutachter/in registrieren lassen.


Barrierefreiheit | Kontakt Web-Master | Impressum | Plone-Kurse | Hilfe | Login für Redakteure
Powered by Plone CMS, the Open Source Content Management System

Diese Website erfüllt die folgenden Standards: