1. Workshop „Klimafolgenforschung“
Die mittelhessischen Hochschulen verfügen über eine besondere Fächerkonstellation, die großes Potenzial zu erfolgreicher Klimafolgenforschung in sich birgt. Es gibt bereits entsprechende Forschungsaktivitäten, bei denen der Klimawandel und seine Auswirkungen auf Biodiversität, Ökosystemprozesse, Wetterextreme, Gesellschaft, Wirtschaft und Infektionskrankheiten, Regionalplanung, Naturkatastrophen oder Umweltgesetzgebung untersucht werden. Doch wie sehen realisierbare Anpassungsstrategien aus und welche umwelttechnologischen Möglichkeiten haben wir? Welche ethischen oder sozialen Aspekte müssen dabei berücksichtigt werden?
Um Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Justus-Liebig-Universität Gießen, der Philipps-Universität Marburg, der Technische Hochschule Mittelhessen, des Max-Planck-Instituts für terrestrische Mikrobiologie Marburg sowie die lokalen Unternehmen, die sich mit Aspekten des Klimawandels befassen, erstmalig zu einem gemeinsamen Brainstorming zusammenzubringen, lud die 2. Vizepräsidentin, Prof. Dr. Katja Becker, zum 1. Workshop „Klimafolgenforschung“ an der Justus-Liebig-Universität Gießen ein.
Der Workshop fand statt am:
Mittwoch, 20. April 2011, 13.00 - 18.00 Uhr
in der Aula des Hauptgebäudes der JLU
Ludwigstraße 23
35390 Gießen
Ziel des Workshops war es, das lokale Potenzial auf dem Gebiet der Klimafolgenforschung zu erheben. Allen interessierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Unternehmen wurde die Möglichkeit gegeben, Ideen und Visionen zu formulieren. Neben Impulsvorträgen aus verschiedenen Themenbereichen der Klimafolgenforschung sollte der Austausch auf Grundlage von Postersessions (Postertrail) im Mittelpunkt stehen. Der Workshop sollte dazu dienen, gemeinsam darüber nachzudenken, welche Themen für zukünftige national und international sichtbare und konkurrenzfähige Forschungsschwerpunkte in Frage kommen könnten.
Die Teilnahme am Workshop war kostenlos. Die Tagungssprache war Deutsch, es wurden aber auch Beiträge in Englisch entgegengenommen.