European Science Foundation
Fördermöglichkeiten für den wissenschaftlichen Nachwuchs
Die
European Science Foundation (ESF) unterstützt als Verbund nationaler
Wissenschaftsorganisationen die europäische Forschungskooperation. Die
Arbeit der ESF gliedert sich in fünf Komitees auf den folgenden
Gebieten:
- Physik und Ingenieurwissenschaften
- Erd- und Umweltwissenschaften
- Medizin
- Sozialwissenschaften
- Geisteswissenschaften
Im Rahmen der Programme der ESF können Forschungszusammenarbeiten von vier bis fünf Jahren gefördert werden. Die Programme können die folgenden Aktivitäten einschließen: Stipendien für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, wissenschaftliche Besuche, Konferenzen und Publikationen. Die ESF übernimmt hier nur die Koordinierungskosten, die Kosten für die eigentlichen Projekte übernehmen die Mitgliedsorganisationen. Ein spezielles Förderprogramm für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler existiert nicht, Fördermöglichkeiten bestehen aber über die einzelnen Förderbereiche (Wissenschaftskonferenzen, Forschungsprogramme usw.).
Über die auf den WebSeiten der ESF genannten Research Areas und die Pkte. Grants, Calls & Applications finden Sie weitere Informationen.
European Young Investigator Awards (EURYI)
Zur Förderung
des exzellenten Nachwuchses aus aller Welt schreiben die europäischen
Forschungsförderer und Wissenschaftsorganisationen unter dem Dach von
EUROHORCs (European Heads of Research Councils) den European Young
Investigator (EURYI) Award aus. In der Bundesrepublik Deutschland ist
die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) für das Programm zuständig.
Ziel des EURYI Award ist es, herausragende junge Wissenschaftlerinnen
und Wissenschaftler über einen Zeitraum von fünf Jahren in einem der
teilnehmenden europäischen Länder effektiv zu fördern. Damit soll der
Karriereweg der nächsten Generation führender Forscher unterstützt und
zugleich die Attraktivität des europäischen Forschungsraums im
internationalen Wettbewerb nachhaltig erhöht werden.
Das
Exzellenzprogramm, das der Idee früher wissenschaftlicher
Selbstständigkeit verpflichtet ist, fußt auf dem "Memorandum of
Understanding", das derzeit 18 Wissenschaftsorganisationen aus 15
europäischen Ländern unterzeichnet haben.
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