Graduiertenausbildung
Einrichtungen der strukturierten Graduiertenausbildung an der JLU
Gießener Graduiertenzentrum Kulturwissenschaften (GGK)/International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC)
Die Universität setzt seit mehreren Jahren gezielt Akzente in der
Doktorandenausbildung durch entsprechende Reformen. Entsprechend dem
Forschungsprofil der JLU mit dem Schwerpunkt in den Kultur- und
Geisteswissenschaften wurde im Jahr 2001 das Gießener Graduiertenzentrum
Kulturwissenschaften (GGK) eingerichtet, ein in dieser Form in
Deutschland einmaliges Projekt, das sich am Vorbild internationaler
Graduate Schools orientiert. Auf dem Fundament des GGK baut seit Herbst
2006 das im Rahmen der Exzellenzinitiative geförderte International
Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) auf.
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International Gießen Graduate School for Life Sciences/Graduiertenzentrum Lebenswissenschaften (GGL)
In einem weiteren zentralen Entwicklungsbereich der Universität
arbeitet die International Gießen Graduate School for Life Sciences/das
Graduiertenzentrum Lebenswissenschaften (GGL). Das GGL führt künftig die
strukturierte Graduiertenausbildung koordinierend für die fünf
lebenswissenschaftlichen Fachbereiche der JLU sowie für das
Max-Planck-Institut in Bad Nauheim durch.
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Gießener Graduiertenzentrum Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften (GGS)
Das im April 2012 gegründete Gießener Graduiertenzentrum
Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften (GGS) ist eine gemeinsame
Einrichtung der Fachbereiche 01-03. Das GGS erweitert die
Doktorandenausbildung durch transdisziplinäre, fachliche wie auch
überfachliche Kolloquien, Workshops und Seminare. Es versteht sich als
Plattform für die Vernetzung der Doktorandinnen und Doktoranden aller beteiligten Fachbereiche
sowie für die Identifikation gemeinsamer Forschungsanliegen.
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Internationales Promotionsprogramm Literatur- und Kulturwissenschaften (IPP)
Zum Wintersemester 2002/03 wurde an der Justus-Liebig-Universität
(JLU) Gießen ein Internationaler Promotionsstudiengang „Literatur- und
Kulturwissenschaft“ eingerichtet, der vom DAAD im Rahmen des Programms
„Promovieren an Hochschulen in Deutschland“ (PHD) gefördert wird. Dieser
innovative Studiengang, der jedes Jahr im Wintersemester beginnt,
bietet ein klar strukturiertes und forschungsintensives dreijähriges
Promotionsstudium auf hohem wissenschaftlichen Niveau. Das Ziel des
Studiengangs besteht in einer Qualitätssteigerung der Promotion bei
gleichzeitiger Verkürzung der Promotionsdauer. Der Studiengang
ermöglicht es den TeilnehmerInnen, innerhalb von drei Jahren in einem
anregenden, forschungsorientierten Umfeld ihre Promotion abzuschließen
und dabei akademische und praxisorientierte Zusatzqualifikationen zu
erwerben.
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European PhD-Network "Literary and Cultural Studies"
Gemeinsam mit der Finnish Graduate School for Literary Studies in Helsinki und den literaturwissenschaftlichen Promotionsprogrammen der Universitäten Stockholm, Bergamo und Lissabon hat das Gießener Graduiertenzentrum Kulturwissenschaften (GGK) ein europäisches Netzwerk im Bereich der literaturwissenschaftlichen Doktorandenausbildung eingerichtet, das ausländischen Doktorandinnen und Doktoranden innerhalb von drei Jahren eine binationale Promotion ermöglicht. Im Rahmen des PhD-Net wird zunächst zwölf Doktoranden die Möglichkeit zu einer binationalen Promotion mit einem internationalen Betreuungs- und Forschungsangebot bis hin zu einem Cotutelle-Verfahren geboten. Das PhD-Net wird von DAAD gefördert.