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Hart und laut: Erfolgreiches Erstlingswerk

Die Band.
v.l.: Benjamin Klee, Anna Tielke, Daniel Kaiser, Lars Reeh, Jannik Frech und Michael Plefka.
Im Herbst 2006 ging die Gießener Band "A Combat Melody" erstmals ins Studio. Dort entstand ihre Demo-CD "There´s No Use Crying over Spilt Milk".

 

 

 

Die sechs Nachwuchsmusiker legen uns mit ihrer Demo ein Werk vor, das in der regionalen Hardcoreszene bisher auf großen Erfolg stößt. Innerhalb kurzer Zeit verkauften sie ca. 70 Exemplare ihres Erstlingswerkes. Die Demo-CD beinhaltet vier Lieder, die von vielseitigem musikalischen Einfluss geprägt sind. Sie vereinen eine Mischung aus Hardcore, Posthardcore, Metal und Emo. Hiermit kreiert die 2005 gegründete Band einen völlig individuellen Stil, der von einer Fülle von Abwechslungen lebt. So dominieren nicht nur Geschrei und Gesang die Lieder, sondern auch eingängige, emotionale Melodien und cleane Gitarrenparts.

 

Ein Aushängeschild dieser Band ist der Gesang. Das Wechselspiel zwischen Schreien und Singen beherrschen Anna Tielke und Michael Plefka hervorragend, wie man bei dem Lied "Have Had It" hören kann. Auch Daniel Kaiser und Lars Reeh decken mit ihren Gitarren ein großes tonales Spektrum ab. Hilfreich ist dies vor allem beim Liederschreiben, denn so verwirklichen sie zusammen mit dem Schlagzeuger Benjamin Klee und dem Bassisten Jannik Frech in ihren Liedern eine Menge musikalischer Ideen. Demnach sind auch die Liedtexte nicht einseitig. Sie handeln von Freundschaft, Liebe, Hass und Lügen.

 

Die Studioaufnahmen haben bei den Gießenern einen bleibenden Eindruck hinterlassen. "Wir waren drei Tage im Studio und das von früh morgens bis spät abends. Das war zum Teil schon anstrengend", so der Gitarrist Lars Reeh. Doch die Arbeit hat sich gelohnt. Die Veröffentlichung ihrer Lieder macht sich auch beim Publikum bemerkbar. Die Zuhörer kennen die Texte und Melodien. Von Konzert zu Konzert wächst nicht nur die Stimmung, sondern auch die Masse der Fans. Für die Band ein Grund zur Freude.
Neben einer Reihe von Konzerten planen die sechs Musiker, ihre Musik an ein Label zu bringen, um auch überregional bekannter zu werden.

 

Von Anne Klotz

 


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