Stimmungsgeladener Start in den Hessentag 2007
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Mit Regenschirmen bewaffnet machten sich die Konzertbesucher auf den Weg Richtung Butzbacher Schlossbühne. Dort lud der Radiosender You FM zur Eröffnung des Hessentages ein.
Der anfangs einsetzende Schauer tat der Stimmung keinen Abbruch. Wer keinen Schirm dabei hatte, konnte sich an Ständen mit witzigen gelben Plastiktüten versorgen. Der Regen hatte also keine Chance. Das Spektakel fand vor der Kulisse des Butzbacher Schlosses statt, wo sich die Menge auf einer Open Air-Bühne tummelte. Zur diesjährigen Eröffnung des Hessentages hatte der Radiosender You FM vier Bands aus verschiedenen Musikrichtungen eingeladen. Somit war für jeden Konzertbesucher etwas dabei. Das Highlight des Hessentag-"Openings" setzten die "Fantastischen Vier". 8000 Fans waren herangeströmt, um die Stuttgarter Hip-Hopper hautnah zu erleben. Selbst die langatmigen Pausen zum Bühnenaufbau ließen die Konzertbesucher geduldig über sich ergehen und warteten gespannt auf ihre Stars. Doch vor diesem Top Act durften zunächst drei sehr unterschiedliche Bands ihr Können unter Beweis stellen. |
Vorab gab es ein Warming-up mit den You FM-Moderatoren Andreas Bursche und Rob Green, die den Besuchern richtig einheizten. Sogar die Quellwolken konnten die beiden Stimmungs-Profis vertreiben. Allein ihre Kostümierung garantierte Lacher in den Zwischenpausen: Der Erfolgsmoderator der Morning-Show Rob Green erschien im blütenweißen Anzug mit Hut; Andreas Bursche hatte sich witterungsgerecht in einen Taucheranzug gezwängt. Bursche machte - passend zum Anzug - mit einer "Stage-dive-Aktion" Furore. Die sorgte für direkten Publikumskontakt und kam bei der Menge besonders gut an. Die Fans waren hellauf begeistert vom Zusammenspiel der beiden Moderatoren: Beide legten sich für die Live-Übertragung im Radio richtig ins Zeug, um den Hörern die bestmögliche Stimmung nach Hause zu liefern.
Der Berliner Gruppe "Gods of Blitz" gehörte zuerst die Bühne. Von Lied zu Lied drängten sich die Zuschauer weiter nach vorne, um den Rock´n Roll- und Indie-Songs der Hauptstadt-Jungs zu lauschen. Der Song "The Rising" aus ihrem Album "Stolen Horse" ließ nicht nur die Bühne vibrieren, sondern auch die Menge, die begeistert mitwippte. Der Sänger der Band, Sebastian Gaebel Barusta, zeigte, was seine Gitarre hergab und konnte die Zuschauer mit seinem Gesang und seiner Performance für sich gewinnen.
Aus dem Rhein-Main-Gebiet, genauer gesagt aus Frankfurt, kam die Band "Saviour". Die vier Jungs starteten den Gig gegen 19.00 Uhr. Mit ihrem Song "Hey You" brachen sie endgültig das Eis zwischen Menge und Bühne. Die Klänge ihrer Songs sind dem Britrock verschrieben - und bei den You FM-Hörern sehr beliebt. Ihren halbstündigen Auftritt beim Live-Event in Butzbach verdankt die Gruppe dem Voting des Radiosenders: Die Mehrheit des Publikums hatte für "Saviour" gestimmt.
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Die dritte Band des Abends läutete eine andere Stilrichtung ein: Mit "Boundzound" betrat der Pop die Bühne. Die achtköpfige Formation ist bereits mit ihrem Erfolgssong "Louder" in den Charts vertreten. Der Leadsänger Demba, auch Mitglied der Band "Seeed", beeindruckte durch gekonnte und rhythmische Performance; die heißen Tanzeinlagen der Sängerinnen verdrehten dem Publikum dann völlig den Kopf. Der laute Bass, der über das Publikum dröhnte, animierte zum Mittanzen und die Stimmung war ausgelassen. |
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Kurz vor 22.00 Uhr war es dann so weit: Die "Fantastischen Vier" stürmten auf die Bühne und eröffneten ihren Auftritt mit dem Song "Yeah, Yeah Yeah" aus dem neuen Album "Fornika". Eine beeindruckende Lichtshow und Flachbildschirme unterstützten Michi Beck, And.Ypsilon, Smudo und Thomas D. bei ihrer Show. Sympatisch wirkte der Lokalbezug: Indem sie in ihre Songs immer wieder "Butzbach" integrierten, konnten sie das Publikum völlig in ihren Bann ziehen. Aber nicht nur neue Songs, sondern auch Altbekanntes wurde zum Besten gegeben. Der Song "Troy" animierte zum Mithüpfen und Mitsingen. Den krönenden Abschluss dieses Hessentag-Auftaktes setzen die "Fantas" mit einem ihrer bekanntesten Titel: "Wir ernten, was wir sähen".
Von Stefania Volpe |