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Das kleine Gießen Lexikon
Elefantenklo, Schlammbeiser, Gummi-Insel? Wem so mancher Begriff noch ein Rätsel ist, der kann sich im "kleinen Gießen Lexikon" schlau machen: In der Artikelserie erfahrt ihr nach und nach alles Wissenwerte über Gießens namhafte Persönlichkeiten, charakteristische Orte, Bauwerke, Denkmäler und sonstige Kultstätten.
Ein Prachtexemplar des Botanischen Gartens. (Foto: Pfeiffer)
Gießen genießt nicht gerade den Ruf, eine hübsche Stadt zu sein. Dabei hat auch unsere Universitätsstadt an der Lahn viele schöne Ecken – man muss sich nur die Zeit nehmen, sie zu entdecken. Eine dieser schönen Ecken ist sicherlich der Botanische Garten. In der Nähe des Alten Schlosses liegt er zentral in der Stadt und lädt zum Verweilen ein.
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Der Fußgängerweg. (Foto: Wagner)
Sehenswürdigkeiten sind rar in Gießen und dann sind sie auch noch nicht einmal schön. Neben den wenigen wirklich sehenswerten Orten wie Altem und Neuem Schloss am Brandplatz und den anderen die Kriege überdauernden Gebäuden und Plätzen, hat sich ein Bauwerk zum Wahrzeichen der Stadt herauskristallisiert, über dessen Sehenswürdigkeit sich streiten lässt.
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Stolpersteine einer jüdischen Familie vor ihrem letzten Wohnsitz (Foto: Anne Raßner)
Schlicht, unaufdringlich, fast unbemerkt liegen die zehn mal zehn Zentimeter großen Messingplatten im Pflaster. Fernab von allen zentralen Gedenkstätten erinnern sie auf ganz persönliche Weise an die Opfer der NS-Zeit: Sie sind eingelassen vor den ehemaligen Wohnorten der Betroffenen und beschriftet mit konkreten Namen und Lebensdaten. Diese sogenannten "Stolpersteine" sind seit etwa vier Jahren ein fester Bestandteil im Gesicht der Stadt.
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Gießener Revolutionär und Vorkämpfer der Arbeiterbewegung: Wilhelm Liebknecht. (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Liebknecht)
Jede Stadt hat ihre großen Söhne und Töchter. Um nicht nur ein bloßer Punkt auf der Landkarte zu sein, kämpfen städtische Räume - oft auch in Konkurrenz zueinander - darum, das eigene Profil zu schärfen sowie eigene Stärken und herausragende Leistungen einzelner Bürger für die regionale Geschichte hervorheben: Je wichtiger und weitreichender die Bedeutung einer Person gewesen ist, desto gewinnbringender und lohnender ist die touristische Verwertung. Vermarktungsstrategien wie „Lutherstadt Wittenberg“ sind Beispiele dieser Praxis. Bei den namhaften Personen, die die Universitätsstadt Gießen in den Ring wirft, fehlt jedoch allzu oft der größte Sohn der Stadt. Rastlos war er, dieser "Soldat der Revolution", wie er sich selbst zu nennen pflegte. 1826 in Gießen geboren, hat er hier das Gymnasium besucht, ein Teil seiner Studienzeit verbracht, eine Zimmermannslehre erfolgreich absolviert und am berühmten Auszug der Studenten zum Staufenberg bei Marburg teilgenommen. Die Rede ist von Wilhelm Liebknecht.
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Wir suchen einen Praktikanten für unsere Redaktion!
Das Praktikum soll zum 49. Deutschen Historikertag in Mainz starten (25-28. September 2012) und semesterbegleitend (1 Tag pro Woche) im Wintersemester 2012/13 stattfinden.
Wir bieten einen Arbeitsplatz, eine Erstattung der Auslagen, Akkreditierungen, Anleitung und Feedback.
Das Praktikum wird als vierwöchiges Pflichtpraktikum für das BA-Studium der Fachjournalistik Geschichte anerkannt.
Bitte schicken Sie ein aussagekräftiges Anschreiben, Ihren Lebenslauf, Transcript of Records (bisherige Noten) und ggf. Arbeitsproben bis 30. Juni an: Peter.Hoeres@geschichte.uni-giessen.de

14.04.2010 12:48
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