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Karriere
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Was kommt nach der Uni? Welche Möglichkeiten habe ich schon während des Studiums Berufserfahrungen zu sammeln? Das Universum berichtet, informiert und gibt Anregungen rund um die Karriere.
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Von der Uni ins Taxi?

Mercedes oder VW? Am Ende ihres Studiums dürften sich das
viele Geschichtsstudenten fragen. Historiker leiden nämlich unter der höchsten
Arbeitslosenquote aller Geisteswissenschaftler in Deutschland, da bleibt vielen
nur das Umsatteln zum Taxifahrer. „Was studierst du? Geschichte? Was willste
denn damit machen?“ - so oder in ähnlicher Form hat das bestimmt jeder angehende
Historiker einmal zu hören bekommen. Wer nicht Lehrer werden will, hat es schwer,
seine Studienwahl anderen gegenüber zu vertreten.
Die Chance, das Geschichtsstudium mit einem praktisch mehr
anwendbaren Studium zu kombinieren, wie in Gießen mit Fachjournalistik
Geschichte, erscheint da vielen als willkommene Lösung ihres Dilemmas. Aber selbst
das bietet keine Jobgarantie. Redakteur beim Spiegel? Die große Politik in
Berlin begleiten? Oder wenigstens beim lokalen Käseblatt über Oma Ernas 90.
Geburstag schreiben? In Zeiten des Zeitungssterbens scheinen die Chancen,
wirklich eine feste Stelle als Journalist zu finden, immer kleiner zu werden.
Düstere Aussichten also.
Ein Blick auf die bisherigen Absolventen der Fachjournalisik
mag da hilfreich sein. Schließlich kann von denen ja nicht jeder Taxifahrer
geworden sein. Eine Studie jedoch, aus der hervorgehen würde, wo all diese Ehemaligen
abgeblieben sind, gibt es an der JLU nicht. Um Licht in das Dunkel zu bringen,
hat das UNIversum nachgefragt und ehemalige Studenten der
Fachjournalistik gefunden, die von ihrem Studium erzählen, ihrem beruflichen
Werdegang danach und was sie den heutigen Studenten raten.
Jede Woche wird das UNIversum einen von ihnen vorstellen und ihr werdet feststellen: So düster sind die Aussichten gar nicht.
von Maximilian Kliem
01.05.2013
Diese Woche im UNIversum:
Von 1995 bis 2001 studierte Andre Theis an der JLU Fachjournalistik Geschichte, heute ist er für die Kundenkommunikation und Social Media-Strategie im AOK-Bundesverband zuständig. An seine Zeit in Gießen erinnert er sich gerne zurück. Die Lage für junge Journalisten aber sieht er kritisch. mehr...
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Wie sieht eigentlich die Arbeit eines Verlegers aus? Und wie verläuft der Berufseinstieg? In der Reihe „Stimmen aus der Praxis“ berichtete Hajo Gevers vom Wallstein-Verlag am 27. November in der Fachjournalistik Geschichte von seiner Arbeit im Verlagswesen. Mehr...
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Im Rahmen der Reihe „Stimmen aus der Praxis“ hielt Uwe Oster vom Geschichtsmagazin „damals“ am 06. November vor Studenten der JLU einen Vortrag über seinen Werdegang zum stellvertretenden Chefredakteur .Im Interview mit UNIversum erklärte er im Anschluss außerdem, warum Guido Knopp einen guten Job macht und woher der Geschichtsboom kommt. mehr...
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Damian Imöhl (42), Chefreporter bei BILD.de, berichtet im Gespräch mit dem UNIversum von seinem Alltag bei Deutschlands größter Boulevardzeitung und gibt wertvolle Tipps für Nachwuchsjournalisten. Mehr...
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Spaß an der Arbeit, Reisen in fremde Länder, neue Leute und Kulturen kennenlernen, persönliche Stärkung – was Holger Osterrieder erzählt, klingt wie eine Work-and-Travel-Reise oder ein verlängerter Auslandsaufenthalt. Doch weder noch: Es handelt sich um eine Karriere im höheren Dienst des Auswärtigen Amtes. In einem Vortrag im Career Centre hat Osterrieder den Studenten von seiner abwechslungsreichen Arbeit als Diplomat berichtet. Mehr...
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Es ist ein Traumjob: Mittags aufstehen, in die Redaktion kommen und sofort ein Interview mit der Kanzlerin, oder einem berühmten Filmstar führen. Viele junge Leute wollen Journalisten werden und das natürlich bei einer großen überregionalen Zeitung. Doch der Einstieg in den Beruf sieht oft ganz anders aus. Das Zauberwort heißt „Freie Mitarbeit“. Mehr...
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Dass Fotos wunderschöne und goldwerte historische Quellen sein können,
ist kein Geheimnis. Ob in Aufsätzen, Geschichtsbüchern, Hausarbeiten –
Fotos haben die gute Eigenschaft, Themen visuell zu unterstreichen und
historische Sachverhalte zu verdeutlichen. Zu sehen bekommen wir aber,
wenn sich der Autor für Bildmaterial entscheidet, nur eine wohl
durchdachte Auswahl. Abgesehen von Archiven, in denen Bilder oft nur
einem exklusiven Publikum zugänglich sind, können sie meist nur im
Rahmen einer entgeltlichen Ausstellung ein größeres Publikum erreichen.
Nicht zuletzt deshalb gewinnt das Internet als neuer frei zugänglicher
und kostenloser Archiv- und Ausstellungsraum immer größere Bedeutung
für ein wachsendes Publikum. Die promovierte Kunsthistorikerin Ruth von
dem Bussche trägt mit ihrer 2004 gegründeten Fotoagentur „Fotostoria“
zu der Präsenz von historischem Bildmaterial im Internet bei und zeigt,
dass berufliche Nischensuche eine Goldgrube für Absolventen eines
Geschichtsstudiums sein kann. In einem vierwöchigen Praktikum durfte
ich sie bei ihrer Arbeit unterstützen. Mehr...
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Stephanie Zehnle zog es bereits vor Beginn ihres Studiums auf den
schwarzen Kontinent. In Ghana erlebte sie den Alltag in ihrem
Wunschberuf: als Journalistin bei einem Radiosender und in der
Redaktion einer Flüchtlingszeitung. Mehr...
Kein Ort für Fröstler: Nichts unversucht ließ Vera Giese, um ein Semester im hohen Norden
zu studieren. Wenn schon Skandinavien, dann richtig: Sie verbrachte den
Winter in Umea. Mehr...
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01.05.2013 12:06
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