Das Gleichstellungskonzept der JLU
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Nach der erfolgreichen Bewerbung der Justus-Liebig-Universität Gießen im Professorinnenprogramm des Bundes und der Länder wird seit Beginn 2009 das Gleichstellungskonzept der JLU umgesetzt.
Zu den Schwerpunkten des Konzepts, das im November 2008 im Senat verabschiedet wurde, gehört u.a. ein Maßnahmenpaket zur Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen in Bereichen, in denen Frauen nach wie vor unterrepräsentiert sind. Für die Statuspassage Promotion gibt es zwei Stipendienprogramme, die auf spezifische Förderbedarfe zugeschnitten sind: Ein Programm zur Promotionsabschlussförderung für alle Fachbereiche sowie ein Doktorandinnenprogramm für Fachbereiche, in denen sich die Geschlechterquote bereits vor der Promotion zu Ungunsten von Frauen entwickelt. Fachbereichsübergreifend wird die Statuspassage zur Habilitation im Rahmen eines Postdoktorandinnenprogramms unterstützt. Als Bestandteil des neuen Maßnahmenpaktes sind darüber hinaus begleitende Seminar- und Coachingangebote für Nachwuchswissenschaftlerinnen vorgesehen. Um weitere Anreize für Maßnahmen zur Förderung von Frauen auf allen Qualifikationsstufen zu schaffen, wird ein hochschulinterner Ideen-Wettbewerb initiiert. Die JLU richtet hierzu einen Förderfonds für Pilotprojekte in den Fachbereichen und zentralen Einrichtungen der Gießener Universität sowie einen Frauenförderpreis ein, der best practice-Projekte in diesem Bereich prämiert. Für die Umsetzung und Koordination der Maßnahmen, mit denen die Gießener Universität in den nächsten fünf Jahre neue Akzente zur Förderung von Chancengleichheit und eine nachhaltige Integration von Frauen in das Wissenschaftssystem setzen will, ist zum 1. Januar 2009 eine zusätzliche Stelle bei der Frauenbeauftragten der Justus-Liebig-Universität geschaffen worden. |