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Frauen, Frieden und Sicherheit - von 'Frauenfragen' zur Genderperspektive; 5. Juli 2012

Was Vorlesung/Vortrag
Wann 05.07.2012
von 19:00 bis 21:00
Wo Hauptgebäude der JLU, Aula, Ludwigstr. 23
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Friedens- und Sicherheitspolitik sind „typisch männliche“ Domänen. Zwar stellt schon das UN-Übereinkommen über die Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (CEDAW) von 1979 einen Zusammenhang zwischen Frauen und internationalem Frieden her; dies blieb aber lange unbeachtet. Mit der Schaffung internationaler Strafgerichtsbarkeit in den 1990er Jahren nahm das Völkerrecht sexualisierte Gewalt gegen Frauen als geschlechtsspezifische Auswirkung von bewaffneten Konflikten in den Blick. Der nächste Schritt war die Mitwirkung von Frauen an Verfassungsgebung und Wiederaufbau nach der Beendigung von Konflikten. Mit Resolution 1325 des UN-Sicherheitsrats wurde schließlich auch die Beteiligung von Frauen an Friedensmissionen als ein weiteres wesentliches Element für dauerhafte Konfliktlösung anerkannt.

Wo stehen wir heute und was bedeuten diese Entwicklungen für Männer?
Ist die Berücksichtigung von Frauen bereits als Ausdruck einer Genderperspektive anzusehen und was ist deren Mehrwert?

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