Bildung und Förderung in der Kindheit
Studienabschluss |
| Bachelor of Arts (B.A.) |
Regelstudienzeit |
| 6 Semester - 180 Credit Points (CP) |
Akkreditierung |
| Erfolgte am 22.08.2006 durch die Akkreditierungsagentur AQAS |
Studieninhalt
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| Der Bachelor-Studiengang Bildung und Förderung in der Kindheit bietet eine breite erste Berufsqualifikation für die Handlungsfelder der Bildung und Förderung in der Kindheit. Während des Studiums wird Studierenden ein Verständnis vom Kind mit seinen je individuellen Voraussetzungen und Begabungen aber auch seinen Entwicklungsrisiken und Einschränkungen vermittelt. Sie erwerben Kompetenzen, die es ihnen ermöglicht, moderne pädagogische und didaktische Ansätze auf den Bereich der Bildung und Förderung in der Kindheit anwenden sowie weiterentwickeln zu können. In den Bereichen der Organisationsentwicklung, Fortbildung und Evaluation werden Studierende in der Lage sein, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um die pädagogische Qualität von Lernprozessen und institutionellen Bedingungen zu verbessern. Berufliche Tätigkeitsfelder der Absolventen liegen im Bereich der Frühförderung, in vorschulischen Einrichtungen und Institutionen der Beratung mit der Aufgabe der Leitung, Supervision und Evaluation. |
Zulassungsvoraussetzungen |
| Allgemeine Hochschulreife (= Abitur oder vergleichbarer Abschluss),
Fachhochschulreife, Meisterprüfung, Hochschulzugang für beruflich
Qualifizierte. Mehr... Ein Praktikumsnachweis (Vorpraktikum) ist für die Zulassung nicht erforderlich. |
Bewerbung und Zulassung |
| Der Studiengang ist uni-intern zulassungsbeschränkt. Die Studienplatzvergabe erfolgt entsprechend der der Hessischen Vergabeverordnung. Mehr... Die Bewerbung muss bis 15.07. beim Studierendensekretariat der Universität Gießen eingehen. Mehr... Besondere Regeln gelten für ausländische Studieninteressierte oder Studieninteressierte mit einer im Ausland erworbenen Hochschulzugangsberechtigung! Mehr... |
Studienbeginn |
| nur zum Wintersemester |
Studienaufbau |
| Der Studiengang umfasst 16 Module einschließlich des Thesis-Moduls und umfasst folgende Bereiche: einen Kernbereich, einen Profilbereich, empirische Forschungsmethoden und einen Referenzbereich. Außerdem werden im Laufe des Studiums Außerfachliche Kompetenzen erworben, Praktika absolviert (Professionalisierung) und eine Bachelorthesis verfasst. Der Kernbereich enthält 2 Module der Allgemeinen Erziehungswissenschaft, in dem die Grundlagen erziehungswissenschaftlicher Theorie und Forschung vermittelt werden. Der Profilbereich bildet die fachlichen Spezialisierungen in den Bereichen der Bildung und Förderung in der Kindheit. Das Curriculum des Profilbereichs orientiert sich an notwendigen Kompetenzen und Inhalten, die für eine wissenschaftliche Durchdringung der frühpädagogischen Handlungsfelder nötig sind. Folgende Module müssen belegt werden:
Die Forschungsmethodenausbildung erfolgt in zwei weiteren Modulen. Die umfassende Methodenausbildung befasst sich sowohl mit der Einführung in qualitative als auch in quantitative Forschungsmethoden. Die drei Berufsfeldpraktika mit insgesamt 100 Praxistagen (ca. 5 Monate Praxiserfahrung) und den dazugehörigen Begleitveranstaltungen stellen als Professionalisierungsmodul einen intensiven Theorie-Praxis-Bezug im Ausbildungsprogramm her. Im Referenzbereich stehen Wahlpflichtmodule zur Verfügung. Hier können die Studierenden aus einem Angebot von anderen Fächern Schwerpunkte und Ergänzungen setzen. Die Referenzfächer bilden ein "Baukastensystem", das kombiniert werden kann. In einigen Fächern gibt es nur ein Modul, in einigen anderen gibt es ein Grundlagenmodul und Themenmodule. Als Referenzfächer stehen zurzeit folgende Fächer zur Auswahl: Evangelische Theologie, Psychologie, Soziologie/Politologie (Social Sciences), Wirtschaftswissenschaften, Kunstpädagogik, Musikpädagogik, Sportpädagogik. Außerdem werden im Laufe des Studiums Außerfachliche Kompetenzen erworben. Der Studiengang endet mit der Bachelorthesis anhand derer wird sichergestellt, dass die Studierenden innerhalb einer vorgegebenen Frist ein komplexes Problem aus dem Bereich der Elementarpädagogik selbstständig nach wissenschaftlichen Methoden bearbeiten können. |
Tätigkeitsfelder
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AbsolventInnen arbeiten in allen Bereichen, in denen Kinder außerhalb ihrer Familien betreut, gebildet und erzogen werden. Entsprechend des Fach- und Persönlichkeitsprofils sind folgende Arbeitsfelder möglich (Aufzählung nicht vollständig):
Viele der bisherigen Absolvent/Innen sind in dem derzeit stark nachgefragten Feld Kindertagesstätten und Krippen tätig. Nach Abschluss des Bachelor-Studienganges führen die Absolventinnen bzw. Absolventen die Berufsbezeichnung Kindheitspädagogin bzw. Kindheitspädagoge. |
Weiterführende Studiengänge |
| Nach dem Bachelor-Abschluss ist eine Weiterführung und
Spezialisierung des Studiums im Master of Arts „Inklusive Pädagogik und Elementarbildung“ möglich, wenn der Bachelor-Abschluss mit
mindestens „gut“ bestanden wurde. |
Informationsmaterial |
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Zahl der Studierenden |
| Im Bachelor-Studiengang sind 231 Studierende eingeschrieben (Stand: Wintersemester 2012/13). |
Studienfachberatung |
| Dipl.-Päd. Katharina Lorber Institut für Schulpädagogik und Didaktik der Sozialwissenschaften (IfSD) Philosophikum II, Haus B, Raum 219 Karl-Glöckner-Straße 21 35394 Gießen Tel.: 0641 - 99 24123 Sprechstunde: Nach vorheriger Vereinbarung (per E-Mail) Katharina.Lorber@erziehung.uni-giessen.de Haben Sie Fragen zu einem Modul, so wenden Sie sich an die jeweiligen Modulverantwortlichen. Diese können Sie den Modulhandbüchern entnehmen. |
Links |
| Institut
für Schulpädagogik und Didaktik der Sozialwissenschaften Fachschaft |
