Kultur der Antike
Allgemeine Informationen zu Bachelor- /Master-Studiengänge
Studienabschluss |
| Baccalaureus Artium (B.A.) |
Regelstudienzeit |
| 6 Semester - 180 Credit Points (CP) |
Akkreditierung |
| Erfolgte am 11.10.2005 durch AQAS |
Studienanforderungen |
| Wünschenswert sind Grundlagenkenntnisse in wenigstens einer der beiden alten Sprachen (Latein, Griechisch). Diese werden im Studium erweitert, insbesondere wenn Lateinische oder Griechische Philosophie als Kernfach gewählt wird. Wer das Studium ohne entsprechende Vorkenntnisse beginnt, muss im 1. Studienjahr die Basismodule Lateinische Sprache I und II sowie Griechische Sprache I und II absolvieren. |
Zulassungsvoraussetzungen |
| Allgemeine Hochschulreife (= Abitur oder vergleichbarer Abschluss), Fachhochschulreife, Meisterprüfung, Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte. Mehr... Ein Praktikumsnachweis (Vorpraktikum) ist für die Zulassung nicht erforderlich. |
Bewerbung und Zulassung |
| Der Studiengang ist nicht zulassungsbeschränkt Die Bewerbung muss bis 15.07. beim Studierendensekretariat der Universität Gießen eingehen. Mehr... |
Studienbeginn |
| nur zum Wintersemester |
Studienziel |
| Für den Studiengang Kultur der Antike haben sich die vier wissenschaftlichen Disziplinen Klassische Archäologie, Alte Geschichte, Latein und Griechisch zu einer ganzheitlichen, kulturgeschichtlich orientierten Altertumswissenschaft zusammengeschlossen. Neben altertumswissenschaftlichem Fachwissen wird durch die interdisziplinäre Anlage des Studiums die Fähigkeit vermittelt und vertieft, vernetzte Strukturen zu verstehen und in ihnen zu arbeiten. Die im Studium permanent erforderliche Verknüpfung unterschiedlicher Fachdiskurse mit ihren unterschiedlichen Methoden, Frageinteressen und -perspektiven, Medien und Forschungsresultaten bildet die Fähigkeit aus, eigene und fremde Positionen zu integrieren und horizontübergreifend zu präsentieren und zu kommunizieren. Die Beschäftigung mit dem „nächsten Fremden“ der antiken Zivilisation in ihren literarischen, materiellen und historischen Erscheinungsformen und ihren soziokulturellen Wechselbeziehungen fördert die bewusste Wahrnehmung des Anderen und Fremden und steigert die Fähigkeit zur kritischen, historisch fundierten und kulturübergreifenden Beurteilung. Der Studiengang vermittelt eine fachwissenschaftliche Ausbildung (BA), die Grundlage für eine Vertiefung in einem Master (MA)-Studiengang sein kann. Diesem wiederum kann eine Promotion folgen. |
Studienaufbau und -inhalte |
| Im ersten Studienjahr (Semester 1-2) absolvieren die Studierenden 6 Basismodule, in denen ihnen materielles und methodisches Grundlagenwissen sowie eine elementare sprachliche Ausbildung in den alten Sprachen geboten wird. Danach wählen sie aus den vier Fächern ein Kernfach (also Alte Geschichte, Klassische Archäologie, Lateinische Philologie oder Griechische Philologie), das sie im Folgenden vertieft studieren. Im zweiten und in der ersten Hälfte des dritten Studienjahres (Semester 3-5) absolvieren sie die Kernfachausbildung mit den Kern-fachmodulen I - III sowie die Sprachausbildung. Außerdem belegen sie Teilmodule aus den nicht als Kernfach gewählten altertumswissenschaftlichen Fächern (Erweiterungsmodule) sowie entweder Module aus den modernen Fremdsprachen oder Module aus den Nachbarwissenschaften (beispielsweise der Kunstgeschichte, der Theologie oder einer anderen historischen Disziplin, sog. Freie-Wahl-Module). In diesem Teil des Studiums finden auch die interdisziplinäre Vertiefung, ein Praktikum, eine Exkursion sowie die Präsentation eigener Projekte (Vertiefungsmodule) statt. Falls eine der beiden altsprachlichen Philologien als Kernfach gewählt wurde, werden auch die Sprachkenntnisse durch zwei aufeinander aufbauende Sprachmodule intensiviert. Im sechsten Semester wird die Kernfachausbildung mit dem Kernfachmodul IV abgeschlossen und die BA-Arbeit geschrieben. Die Bearbeitungszeit für das Thesis-Modul im Kernfach beträgt i.d.R. 9 Wochen in der vorlesungsfreien Zeit. |
Tätigkeitsfelder |
| Damit stellt der Studiengang einen wesentlichen Qualifikationsschritt für eine Tätigkeit in fachlich einschlägigen Berufen in Museen, Universitäten, Dauerforschungsvorhaben an den Akademien, wissenschaftlichen Bibliotheken, Fachverlagen dar. Weitere Tätigkeiten, die grundsätzlich auch schon durch die Absolvierung des BA zugänglich sein sollen, sind Kommunikation und Wissensvermittlung im kulturellen Sektor, der Kulturjournalismus in Print- und audiovisuellen Medien, die Entwicklung von Lernsoftware und anderen multimedialen Anwendungen. Wie überall beruht ein Erfolg auch hier auf dem Prinzip des „lebenslangen Lernens“, das mit der Einführung der neuen Studiengänge ja auch institutionell an die Stelle des früheren Prinzips einer einmaligen, dafür längeren Ausbildung tritt. Weiterhin vermittelt „Kultur der Antike“, auch durch die Integration eines Moduls „Allgemeine Kompetenzen“, das optional (und wünschenswerterweise) durch ein weiteres berufsbildendes Praktikum gefüllt werden kann, als geisteswissenschaftlicher Studiengang allgemeine Fähigkeiten, die für die Arbeit in kulturpolitischen Institutionen, im Kultur- und Forschungsmanagement, insbesondere Öffentlichkeitsarbeit, im Public-Relations-Bereich von Unternehmen, in der Erwachsenenbildung und in der Tourismusbranche qualifizieren. |
Informationsmaterial
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Studienfachberatung |
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Links |
| Institut für Altertumswissenschaften |
Internationale Orientierung |
| Durch Exkursionen und Grabungen in den Mittelmeeranrainerstaaten ist eine internationale Orientierung gegeben. Die sogenannten "Classics" gibt es an vielen anglo-amerikanischen Hochschulen. Insofern käme ein Auslandsstudium weniger während des Bachelor-Studiums als für ein Master-Studium in Frage. |
