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Angewandte Theaterwissenschaften

Studienabschluss

Master of Arts (M.A.)

Regelstudienzeit

4 Semester - 120 Credit Points (CP)

Akkreditierung

Akkreditiert und eingeführt zum Wintersemester 2007/08

Zulassungsvoraussetzungen

Für die Zulassung zum MA-Studiengang Angewandte Theaterwissenschaft sind folgende Voraussetzungen zu erfüllen:
  • BA-Angewandte Theaterwissenschaft an der JLU Gießen (Mindestnote gut oder besser) oder BA (oder äquivalenter Abschluss) in einem theaterrelevanten Studienfach. Das bisherige Studium muss sich mit Theater, Medien, und/oder performativen Künsten in Praxis und/oder Theorie beschäftigt haben.
  • Englischkenntnisse entsprechend den Abiturbestimmungen für Regelgymnasien in der Bundesrepublik Deutschland, nachgewiesen bis zum Ende des 2.Fachsemesters durch
  1. das Abiturzeugnis oder
  2. eine schulische Bescheinigung über den Umfang und das letzte Ergebnis (Note mindestens „ausreichend“) des schulischen Unterrichts in der Fremdsprache über mindestens 340 Unterrichtsstunden
Wird der Nachweis bei der Einschreibung nicht geführt, erfolgt die Einschreibung gemäß § 54 Abs. 4 Satz 2 HHG unter dem Vorbehalt des Nachweises bis zum Ende des 2. Fachsemesters. Erfolgt der Nachweis der erforderlichen Sprachkenntnisse in Englisch nicht vor Ablauf des 2.Fachsemesters, erlischt die Einschreibung für den MA-Studiengang Angewandte Theaterwissenschaft zum Ende des zweiten Fachsemesters.
Über die Anerkennung der Fremdsprachenvoraussetzungen von Bewerbern, die eine im Ausland erworbene Hochschulzugangsberechtigung bzw. einen BA- bzw. äquivalenten Abschluss nachweisen, entscheidet der Prüfungsausschuss.
Der Prüfungsausschuss kann andere als die durch das Zeugnis der Hochschulzugangsberechtigung erbrachten Nachweise anerkennen wie z.B. TOEFL (minimum score: 550 paper based, 213 computer based, 79 internet based); IELTS (band 6) certificate; Nachweise, die nach dem GER (Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen) zertifiziert sind (Niveaustufe C1 oder höher). Gründliche Kenntnisse werden auch durch den Nachweis eines englischsprachigen Bachelor-Abschlusses nachgewiesen.
Bei besonderer, im Zuge der Eignungsprüfung festgestellter künstlerischer Begabung kann der Fremdsprachennachweis in Ausnahmefällen im Zuge einer Individualprüfung durch den Prüfungsausschuss erfolgen.
  • eine künstlerische Eignungsprüfung
Wichtige Informationen zum Studiengang und zur künstlerischen Eignungsprüfung (Anmeldung im Februar)
Informationen des Institutes

Bewerbung und Zulassung

Den Antrag auf Einschreibung kann nur stellen, wer die künstlerische Eignungsprüfung, für die die Anmeldung bereits im Februar erforderlich ist, bestanden hat oder dessen möglicherweise anderswo abgelegte Eignungsprüfung anerkannt wurde. Wichtige Informationen zum Bewerbungsverfahren

Studienbeginn

nur zum Wintersemester

Studienaufbau

Im Master-Studiengang Angewandte Theaterwissenschaft werden zwei verschiedene Studienschwerpunkte angeboten:
  • Schwerpunkt: Praxis performativer Künste oder
  • Schwerpunkt: Theorie und Ästhetik performativer Künste.
Das Studium mit dem Schwerpunkt Praxis performativer Künste wird mit einer künstlerisch-praktischen Abschlussarbeit (z. B. Inszenierung) abgeschlossen. Das Studium mit dem Schwerpunkt Theorie und Ästhetik performativer Künste beinhaltet eine wissenschaftlich-theoretische Thesis. Die Entscheidung für den Studienschwerpunkt ist spätestens bis zum Ende des ersten Studienjahres (1. und 2. MA-Fachsemester) zu treffen.
Der Studiengang besteht aus fünf Modulen der Theaterwissenschaft, zwei Modulen der beteiligten Fächer, einem Assistenzmodul sowie dem MA-Thesismodul. Alle Module sind Pflichtmodule und beinhalten insgesamt 120 Credit Points (CP).

Die fünf  theaterwissenschaftlichen Module umfassen:

  • Theorie und Ästhetik, bestehend aus zwei Seminaren, in denen sich die Studierenden mit der Theorie und Ästhetik performativer Künste auseinandersetzen, sowie einer AV-Übung bzw. einem Lektürekurs;
  • Performative Praxis: Modul zur praktischen Erforschung und Erprobung zeitgenössischer Fragestellungen, bestehend aus einem szenischen Projekt und zwei Praktischen Kursen; statt der Belegung eines szenischen Projekts ist es auch möglich, ein eigenes künstlerisches Projekt zu erarbeiten
  • Theaterwissenschaftliches MA-Modul: Hier wählt die Studentin/der Student ein Seminar, das sich mit dem Spezialgebiet der eigenen MA-Arbeit auseinandersetzt, und belegt zusätzlich das MA-Kolloquium, das sich mit Themen, Methoden und Problemen der Abschlussarbeit der Studierenden befasst und einzelne Fragestellungen vertieft.
  • Spezialisierungsmodul: Es bietet den Studierenden die Möglichkeit, Veranstaltungen im Hinblick auf das Thema ihrer MA-Thesis oder MA-Inszenierung zu belegen, wahlweise aus der Theaterwissenschaft oder den beteiligten Fächern. Es besteht aus einem szenischen Projekt, einem Seminar oder einer eigenen künstlerischen Leistung sowie aus einem praktischen Kurs und einer AV-Übung bzw. einem Lektürekurs.
  • Vertiefungsmodul Performative Ästhetik: Das Modul steht im Kontext der Studienschwerpunktsetzung und kann in diesem Rahmen von den Studierenden frei gewählt werden. Die Modulbestandteile können sowohl in der Angewandten Theaterwissenschaft als auch in der Choreographie und Performance belegt werden. Die kumulative Kombination von Modulbestandteilen aus verschiedenen Modulen ist möglich. Veranstaltungsformen sind szenisches Projekt, Seminar oder eigene künstlerische Leistung sowie ein Seminar bzw. ein praktischer Kurs und eine AV-Übung bzw. ein Lektürekurs.

Zwei Module der beteiligten Fächer

  • Ästhetik und Literatur: Das Modul steht im Kontext einer theaterwissenschaftlichen Studienschwerpunktsetzung und richtet sich nach den bereits im BA-Studium erworbenen individuellen Kenntnissen und Fähigkeiten. Die Auswahl der Lehrveranstaltungen erfolgt im Hinblick auf die MA-Arbeit bzw. MA- Inszenierung. Dieses Modul kann in der Kunstgeschichte, Musikwissenschaft und Germanistik belegt werden und besteht aus zwei Seminaren sowie einer Vorlesung, Übung oder Einführung.
  • Interdisziplinäres Ergänzungsmodul: Dieses Modul kann in der Anglistik, Romanistik, Slavistik, Altertumswissenschaft, Soziologie und Politikwissenschaft belegt werden. Im Übrigen gelten dieselben Bedingungen wie für das Modul Ästhetik und Literatur.

Das Assistenz-Modul

Studierende des Master-Studiengangs ATW müssen ein Berufs- und Tätigkeitsfeldpraktikum in Form eines Assistenz-Moduls absolvieren. Das Modul umfasst mindestens vier bis sechs Wochen, besteht aus einer Assistenz an einer anerkannten kulturellen/künstlerischen Einrichtung und dient dem Erwerb professioneller Kenntnisse und beruflicher Orientierung.

Thesismodul

Im Rahmen des Thesismoduls wird die MA-Thesis bzw. die MA-Inszenierung erarbeitet. Die Bearbeitungsdauer der Master-Thesis beträgt in der Regel drei Monate. Das Thema der Master-Thesis wird im Einvernehmen mit dem Prüfer/der Prüferin vom Prüfungsausschuss angegeben. Die praktisch-künstlerische Abschlussarbeit kann z.B. als Theater- oder Musiktheaterinszenierung, als Choreographie, Performance, Installation, als Film oder künstlerisches Video realisiert und muss öffentlich aufgeführt werden. In einer die Inszenierung begleitenden schriftlichen Dokumentation sollen die konzeptionellen Vorbereitungen und der Verlauf der künstlerischen Arbeit reflektiert dargestellt werden.

Informationsmaterial

  • Spezielle Ordnung für den Master-Studiengang Angewandte Theaterwissenschaften (incl. Modulverzeichnis)
  • Flyer und Studienführer finden Sie als PDF-Dateien im Download-Bereich (rechts unter den "Direkten Links")

Studienfachberatung

Institut für Angewandte Theaterwissenschaft
Philosophikum II, Haus A
Karl-Glöckner-Straße 21
35394 Gießen

 

Eva Holling und Dr. Philipp Schulte
Sprechstunden:
nach Vereinbarung

 

Kontakt über das Sekretariat
Frau Sylvie Guillou und Frau Julie Pownall
Tel. 0641 - 99 31221
sekretariat-atw@theater.uni-giessen.de

Links

Fachbereich 05
Institut für Theaterwissenschaft
Prüfungsamt Geisteswissenschaften

Berufsfelder

Die berufliche Anwendung des Studiengangs „Angewandte Theaterwissenschaft“ ist breit gefächert und hängt in hohem Maße von den einzelnen Studierenden, ihren Begabungen und selbstgewählten Schwerpunkten ab. Die Verbindung von Theorie und Praxis während des Stu-diums eröffnet eine Vielzahl möglicher Betätigungsfelder. So kann die Ausbildung in eine selb-ständige künstlerische Laufbahn z. B. im Bereich der Theater-Regie, der Performancekunst, des Tanzes und der Choreographie oder der Autorschaft führen. Manche Studierende legen ihren Schwerpunkt aber auch z. B. im Bereich angrenzender Künste wie dem Film (Filmregie, Kamera), Hörspiel, Videokunst, interaktive Medien- bzw. Netzkunst. Ein breites Berufsfeld eröffnet sich auch im Bereich der Dramaturgie (Stadt- und Staatstheater, Produktions- oder Festivaldramaturgie), der kulturellen Organisation (z. B. Kulturmanagement), der journalistischen und der redaktionellen Tätigkeit (Print-Medien, Fernsehen, Hörfunk) sowie im Verlagswesen (z. B. Lektorat).
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Redaktion
15.03.2013 09:43
 

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