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Interdisziplinäre Studien zum Östlichen Europa

Studienabschluss

Master of Arts (M.A.)

Regelstudienzeit

4 Semester - 120 Credit Points (CP)

Akkreditierung

Erfolgte am 21.08.2007 durch AQAS

Gegenstandsbereich

Der fachbereichsübergreifende Masterstudiengang (MA) Interdisziplinäre Studien zum Östlichen Europa ist ein Studiengang des Gießener Zentrums Östliches Europa (GiZo), der von den geistes- und gesellschaftswissenschaftlichen osteuropabezogenen Fächern der JLU Gießen getragen wird. Er zeichnet sich gemäß dem wissenschaftlichen Profil des GiZo insbesondere durch Interdisziplinarität, Internationalität und angewandte Forschung mit Blick auf die Region des östlichen Europa aus.

Der Studiengang führt die Studierenden an das Forschungsprofil der am GiZo beteiligten Fächer sowie an das interdisziplinäre Profil des Zentrums heran und bildet sie forschungsnah und interdisziplinär aus. Die Absolventen der fachbezogenen Bachelor-Studiengänge in der Slavistik, Geschichtswissenschaft usw. erhalten mit Aufnahme dieses MA-Studienganges die Möglichkeit, ihre Osteuropakompetenz interdisziplinär auszubauen und vielfältig zu nutzen.

Ziel des Studiums ist die Vermittlung interdisziplinärer osteuropabezogener Kulturkompetenz sowie von umfassenden Methodenkompetenzen in verschiedenen Wissenschaftsbereichen. Die Studierenden sollen kulturelle, geschichtliche, rechtliche, politische und wirtschaftliche Prozesse im östlichen Europa analysieren und bewerten können. Sie sollen die selbständige Aneignung, Umsetzung und kritische Bewertung von Modellen und Theorien lernen. Im Studium sollen das wissenschaftliche Urteilsvermögen, das sprachliche Ausdrucks- und Kommunikationsvermögen sowie die Teamfähigkeit der Studierenden geschult werden; ebenso sollen sie zu eigenständiger und kreativer Analyse komplexer Sachverhalte sowie zur selbständigen Planung, Durchführung und Auswertung eigener Projekte zum östlichen Europa befähigt werden.

Zusammenfassend sind die herausstechenden Merkmale des GiZo-Masterstudienganges im Vergleich mit anderen interdisziplinären Osteuropa-Studiengängen in Deutschland:
  • frühe Heranführung an die interdisziplinäre Osteuropaforschung bereits mit Aufnahme des Studiums
  • berufsfeld- und praxisbezogene Ausbildung durch Projektarbeit und Praktika
  • eine alle Regionen des östlichen Europas abdeckende Forschung und Lehre
  • die Verbindung der osteuropabezogenen Disziplinen mit der Turkologie und die Diskussion der Frage nach der Zugehörigkeit dieser Region zu Europa
  • die zeitliche Breite in der Lehre zu Osteuropa vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert
  • die enge Kooperation mit dem Herder-Institut Marburg und dem im Rahmen der Exzellenzinitiative geförderten Graduate Centre for the Study of Culture, das herausragenden Absolventen des MA exzellente Weiterbildungsmöglichkeiten bietet.

Zulassungsvoraussetzungen

Einschlägige Bachelor-Abschlüsse, die an Hochschulen im In- und Ausland erworben wurden bzw. vergleichbare Qualifikationen stellen die Zulassungsvoraussetzung für den Studiengang dar. Darüber hinaus ist in jedem Fall ein Abschluss mit einer Prädikatsnote („Gut“ oder besser) gemäß § 29 (AllB) erforderlich.
Bachelor-Abschlüsse gelten als einschlägig, sofern das bisherige Studium Kenntnisse im gewählten Master-Hauptfach im Umfang von 20 CP und in einem der gewählten Master-Studienelemente im Umfang von 10 CP vermittelt hat.
In den Hauptfächern Osteuropäische Geschichte und Slavistik sind sehr gute Kenntnisse in einer der an der JLU angebotenen Sprachen des östlichen Europa (zurzeit: Russisch, Polnisch, Tschechisch, Kroatisch/Serbisch) Voraussetzung.
Bitte lesen Sie dazu die ausführliche Beschreibung der Sprachvoraussetzung im „Studienleitfaden Interdisziplinäre Studien zum Östlichen Europa“ in Kapitel 2.1.1, den Sie hier recht in der Navigation unter „Downloads“ finden können.

Bewerbung und Zulassung

Der Studiengang ist nicht zulassungsbeschränkt.
Die allgemeinen Bewerbungsfristen der Justus-Liebig-Universität Gießen enden für den Studienbeginn im Wintersemester am 15.07. Wichtige Informationen zum Bewerbungsverfahren

Studienbeginn

nur zum Wintersemester

Studienaufbau

Die Struktur des MA-Studienganges ist die eines kombinierten Studienprogramms, das sich aus einem Hauptfach und zwei Studienelementen zusammensetzt. Dieses Modell räumt den Studierenden Freiheiten bei der Zusammenstellung des individuellen wissenschaftlichen Studienprofils ein und ermöglicht somit einen vielseitigen Berufsbezug zu Tätigkeitsbereichen in der Wissenschaft, bei Verlagen, im Journalismus, in den Medien, in kulturellen und politischen Institutionen und in der Wirtschaft.
Der Master-Studiengang sieht vor ein Hauptfach mit 50 CP und zwei Studienelemente mit je 20 CP. Folgende Fächer können gewählt werden:
Fächer Hauptfach
Studienelement
Osteuropäische Geschichte X X
Slavistik
X  X
Turkologie
X
Politikwissenschaft

X
Rechtswissenschaft

X
Wirtschaftswissenschaft
X

 

Die Master-Thesis soll sich gemäß der Interdisziplinarität des Studiengangs aus zwei Fachanteilen speisen, wobei der größere Fachanteil aus dem Hauptfach kommt. Die Thesis kann aber auch nur im Hauptfach geschrieben werden.

Informationsmaterial

  • Allgemeine Bestimmungen für modularisierte und gestufte Studiengänge an der JLU
  • Spezielle Ordnung für den Master Interdisziplinäre Studien zum Östlichen Europa (incl. Modulbeschreibung und Studienverlaufsplan)
  • Studienführer finden Sie als PDF-Datei im Download-Bereich (rechts unter den "Direkten Links")

Studienfachberatung

Maria Horkavtschuk
Gießener Zentrum Östliches Europa (GIZO)
Philosophikum I, Haus E
Otto-Behaghel-Straße 10
35394 Gießen
Tel.: 0641 - 99 31168
Maria.Horkavtschuk@slavistik.uni-giessen.de

Links

Gießener Zentrum Östliches Europa
Schrift: groß | normal | klein
Redaktion
15.03.2013 10:44
 

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