Liebevolle Behandlung für Teddybär und Co.
08.06.2012Nach dem großen Erfolg in den vergangenen Jahren öffnet die Teddyklinik in Gießen am Mittwoch, 13. Juni 2012, bereits zum sechsten Mal für Kuscheltiere und ihre stolzen Besitzerinnen und Besitzer. Eine Neuerung gibt es: Die Teddyklinik findet zum ersten Mal auf dem Universitätsgelände statt: auf der Wiese vor dem Zeughaus, gegenüber dem Wochenmarkt beziehungsweise dem Botanischen Garten.
Von 9 Uhr bis 17 Uhr haben Kinder zwischen drei und acht Jahren die Möglichkeit, ihre Kuscheltiere und Puppen von Medizinstudierenden untersuchen und behandeln zu lassen. Ohne selbst betroffen zu sein, können die Kinder so auf spielerische Art und Weise den Krankenhausablauf kennenlernen und Berührungsängste abbauen.
Gesundheitliche Probleme der Kinder selbst sind nicht Gegenstand des Projekts, denn diese können und sollen nicht von Studierenden der Medizin behandelt werden. Der Umgang mit den Stoffpatienten beinhaltet beispielsweise die Untersuchung (Abhören, Abtasten, ggf. bildgebende Verfahren mit selbst-gebauten Röntgenanlagen), die Behandlung mit Pflastern, Verbänden, auch Gipsverbänden und das Nähen von „Wunden“. Um die Patienten zuhause weiterversorgen zu können, gibt es in der Apotheke heilende Tees und andere „Arzneimittel“. Die Kinder haben zudem die Möglichkeit, einen Rettungswagen zu erkunden und einiges über Erste-Hilfe-Maßnahmen zu lernen.
Die Fachschaft Humanmedizin der JLU und die Gießener Humanmedizinstudierenden organisieren die Veranstaltung.
- Termin
Teddyklinik am Mittwoch, 13. Juni 2012, 9-17 Uhr
Veranstaltungsort: Wiese vor dem Zeughaus (gegenüber dem Wochenmarkt beziehungsweise dem Botanischen Garten), Senckenbergstraße 3, 35390 Gießen
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