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Semesterabschluss-Konzert

08.06.2012
24. Juni 2012: Universitätsorchester spielt Rossini, Benjamin Britten und Mendelssohn-Bartholdy

Einer der kulturellen Höhepunkte des Sommersemesters steht kurz bevor: Am Sonntag, 24. Juni 2012, laden der Präsident der Justus-Liebig-Universität Gießen und die Gießener Hochschulgesellschaft zum Semesterabschluss-Konzert des Universitätsorchesters ein. Neben der „Reformationssinfonie“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy stehen in der Kongresshalle Werke von Gioacchino Rossini und Benjamin Britten auf dem Programm. Als Solisten konnte das Orchester unter der Leitung von Universitätsmusikdirektor Stefan Ottersbach die Geigerin Karin Hendel und den Bratschisten Wolfgang Tluck gewinnen. Beide sind Mitglieder des HR-Sinfonieorchesters Frankfurt.

Das Programm könnte abwechslungsreicher nicht sein. Der Abend beginnt mit der beliebten und mitreißenden Ouvertüre der Oper „Wilhelm Tell“ von Gioacchino Rossini. „Dieses Stück ist wegen seiner Komplexität und den zahlreichen Solo-Passagen ein Aushängeschild für jedes Orchester“, betont Stefan Ottersbach. Moderner geht es im Anschluss mit dem Konzert für Violine, Viola und Orchester des englischen Komponisten Benjamin Britten weiter. Bei dem Stück, das Britten während seines Studiums Anfang der 30er Jahre des letzten Jahrhunderts geschrieben hat, handelt es um eine Gießener Uraufführung. Die 100 Jahre ältere „Reformationssinfonie“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy bildet nach der Pause den zweiten Teil des Konzerts. Der Komponist konvertierte als Kind auf Wunsch seines Vaters vom Judentum zum Protestantismus. Die Sinfonie ist einerseits eine musikalische Verherrlichung der Reformation, zeigt laut Ottersbach aber auch, „wir sehr Mendelssohn-Bartholdy damit kämpfte“.

Das Konzert beginnt um 20 Uhr, Karten sind für 12 Euro (ermäßigt 6 Euro) zuzüglich Vorverkaufsgebühr bei der Tourist Info am Berliner Platz erhältlich.

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21.06.2012 13:27
 

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