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Demokratische Linke an der Uni Gießen

Am 1.12. laden wir euch, zusammen mit der antifa r4, zu einem antifaschistischen Stadtrundgang ein. Treffpunkt ist um 18 Uhr im Dachsaal des DGB Hauses (Walltorstraße 17, Gießen).

1933 war Gießen eine schöne Stadt mit einem vorzeigbaren mittelalterlichen Stadtkern. Zwölf Jahre später lag Gießen in Schutt und Asche. Was war in der Zwischenzeit passiert?

Während des soantifa_stadtf_gigenannten “Dritten Reiches” fielen über 40 Millionen Menschen dem Vernichtungswahn der Nazionalsozialisten und den Weltherrschaftsplänen der deutschen Eliten zum Opfer: In Lagern oder bei rassistischen Menschenversuchen zu Tode gefoltert, auf offener Straße vom antisemitischen Mob erschlagen oder durch die Truppen der faschistischen Wehrmacht und der Waffen-SS in einem beispiellosen Angriffskrieg, der in Osteuropa ein Vernichtungskrieg war, ermordet.

Was passierte in dieser Zeit in Gießen? Wo sind die Zeugnisse dieser Zeit noch heute im Stadtbild sichtbar? Wie wird in Gießen der Opfer gedacht?

Auf diese und anderer Fragen möchten wir euch beim antifaschistischen Stadtrundgang Antworten geben. Dabei werden sowohl die Geschichte Gießens, insbesondere aber auch die Geschichte Gießener Täter_innen und Opfer beleuchtet.  Wiederstand in Gießen wird genau so ein Thema sein, wie der heutige Umgang mit der Erinnerung an die Opfer.

Wir empfehlen euch warme Kleidung und bequemes Schuhwerk, da die gesammte Führung etwa zwei bis drei Stunden dauert und uns an viele Orte in der Gießener Innenstadt führen wird.

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