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Alles muss raus!

Alles muss raus!

Eine ganz kurze Zusammenfassung der Ereignisse, nebst diversen Links, mithilfe derer Interessierte sich ein umfassendes Bild verschaffen können.

Am vergangenen Samstag, den 16. Juli konnten NPD, JN und “Freie Kräfte” ihren Aufmarsch in Gießen trotz breiter Mobilisierung zu Blockaden und anderen Aktionen durchführen. Die verschiedenen Blockadepunkte, mit denen versucht wurde den Aufmarsch zu blockieren, wurden von 4000 Polizist_innen in Schach gehalten. Die Nazis waren unter anderem in der Gabelsbergerstraße und der Westanlage, auf der Sachsenhäuser Brücke, in der Rodheimer Straße, in der Krofdorfer Straße, dem Mohrunger Weg sowie auf der Lahnstraße unterwegs. Nach dem der Naziaufmarsch beendet war und die Nazis vom Bahnhof aus abreisten zogen mehrere antifaschistische Spontandemonstrationen durch Gießen, die vor Allem ihren Unmut über die Politik der Stadt Gießen zum Ausdruck brachten, die den Naziaufmarsch nicht nur nicht versuchte zu verbieten, sondern ihn am 16. Juli durch einen massiven Polizeieinsatz durchsetzte. Tronje Döhmer, zweiter Vorsitzender der Humanistischen Union Marburg, stellte in der Gießener Zeitung zusammenfassend fest: “Gießen war, ist und wird bunt bleiben. Leider ist die Farbpalette um die Farbe braun erweitert worden.”

Reaktionen, Pressemitteilungen und Berichte: Giessen bleibt nazifrei!, Gießener Anzeiger, Indymedia, GZ, AStA [Uni Gießen], Gießener Allgemeine, Frankfurter Rundschau, Weser Kurier, Die Linke [DA].

Kritik an der Gießener Bündnispolitik: Absender unbekannt verzogen, Royalistische Initiative, [NC], Marburger Zustaende.

Überregionale Ergänzung: Die “Antifa Klein-Paris” zu staatstragendem Antifaschismus im Rahmen der antifaschistischen Kampagne “Fence off“ in Leipzig.

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