Die Burschenschaft Dresdensia-Rugia stellt in Gießen weiterhin ein Bindeglied zwischen neofaschistischer Szene und national-konservativem Spektrum dar!
Nachdem die Giessener Burschenschaft Dresdensia-Rugia im Frühjahr 2005, wegen der Verbindungen zur sächsischen Landtagsfraktion der NPD, in die Kritik geraten ist, konnten zunächst in diesem Jahr keinerlei rechte Aktivitäten, seitens ihrer Aktivas, festgestellt werden. Wie der AStA der JLU allerdings in Erfahrung bringen konnte, muss diese Einschätzung im Nachhinein revidiert werden. Denn die Dresdensia-Rugia (DR) dient definitiv weiterhin als Anlaufstelle für aktive Rechtsextreme.
Offenkundig treten nach neuesten Erkenntnissen die alten Kontinuitäten, im Bezug auf die Verstrickungen mit der rechtsextremen Jungen Landsmannschaft Ostpreußen (JLO) und der neofaschistischen NPD, wieder zu Tage. Wenn auch derzeit lediglich die Aktivitäten einer Person, nämlich jene des Matthias Müller, bekannt sind, muss doch eindeutig betont werden, dass es weiterhin keinerlei Probleme für die sonstigen Aktivas sowie die Alten Herren der Verbindung darstellt, dass Mitglieder in dieser Weise aktiv sind. Die organisatorischen Kontinuitäten bestätigen erneut, dass der DR eine Rolle als Anlaufpunkt für national-konservative und rechtsextreme Burschenschafter zugesprochen werden kann. Mit dieser Funktion kann zudem festgestellt werden, dass die Verbindung weiterhin als ein Bindeglied zwischen extrem rechts-konservativer und neofaschistischer Szene betrachtet werden.
Wie sehr die Grenzen zwischen konservativen und rechtsextremen Verbänden und Ideologien verschwimmen können, zeigt sich in diesem Fall erschreckender Weise darin, dass Matthias Müller die Rolle des stellvertretenden Vorsitzenden des Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS), dem Hochschulverband der CDU, an der Uni Giessen begleitet.
Dass sich die Mitglieder der DR nun zudem den Kampf um die kulturelle Hegemonie auf die Fahnen geschrieben haben, zeigen die regelmäßig auf dem Hause der Verbindung stattfindenden Musik-Events. Seit Ende des Jahres 2005 finden dort Musikveranstaltungen aus dem Bereich der Industrial-und Neofolk-Szene statt. Bei einigen der dort auftretenden Bands als auch Djs, sowie diversen BesucherInnen, treten die Sympathien für rechtsextremes Gedankengut offen zu Tage. Dabei stellt, wie im folgenden verdeutlicht werden soll, die Wahl der Musikgenres keinen Zufall dar. Schließlich handelt es sich bei dieser Szene, um eine jener Musiksparten, in denen in den vergangenen Jahren am deutlichsten eine Zunahme und Etablierung von rechtsextremen Tendenzen zu verzeichnen war. Des weiteren kommt das kulturelle und politische Selbstverständnis der rechten Szene-Protagonisten, jenem vieler rechts-konservativer Burschen sehr entgegen.
Die kommende Veranstaltung, unter dem Titel Wolfstanz III, am 25.11.06, wird in Zusammenarbeit mit der Burschenschaft Normannia-Nibelungen zu Bielefeld organisiert. Die Normannia-Nibelungen muss ebenfalls am rechten Rand der Deutschen Burschenschaft verortet werden. Die Auftritte des bekannten Horst Mahler, als Referent auf dem Haus der Verbindung, dürften keinerlei Fragen aufkommen lassen.
Für Fragen bezüglich der Zustände in der Vergangenheit bei der DR empfehlen wir die Broschüre Verbindungen Kappen! von 2005 (PDF | 320 KB).
Mit der folgenden Darstellung, über die derzeitigen Aktivitäten durch Aktivas der Dresdensia-Rugia, möchten wir die oben dargelegten Thesen untermauern.
Weiterhin Anlaufpunkt für Rechtsaktivisten
Derzeit auffälligster Akteur innerhalb der Dresdensia-Rugia ist nach dem Ortswechsel der drei NPD-Mitglieder Jürgen Gansel, Rochow (wurde mittlerweile wegen interner Differenzen ausgestoßen) und Schimmer, nun Matthias Müller.r
Auch Matthias Müller reiht sich nahtlos ein in die Kontinuität der Verbindungen der Dresdensia-Rugia zur neofaschistischen Szene ein.
Matthias Müller ist seit Frühjahr 2005 Aktiva der DR. Müller studierte zuerst in Heidelberg und steht derzeit vor seinem Abschluss eines Magisterstudiums in den Fächern Neuere Geschichte und Politikwissenschaft.
Die Normannia zu Heidelberg ist, ebenso wie die DR eine Verbindung am rechten Rand des Dachverbandes Deutsche Burschenschaft. Diese Einschätzung ergibt sich bei der Betrachtung der Mitglieder der Heidelberger Verbindung, von denen einige für die Republikaner kandidierten und zudem anhand zahlreicher Veranstaltungen der Verbindung, bei denen regelmäßig Referenten der Republikaner, der Jungen Freiheit (JF), der JLO und ähnlich extrem rechts-konservativer Verbände oder Zeitungen dort stets willkommen sind. Ebenso willkommen sind auch Mitglieder der neofaschistischen Kameradschaft Bergstraße. Matthias Müller war in der Zeit während seiner Mitgliedschaft Sprecher und Organisator der ‘Burschenschaftlichen Abende’. Der AK Antifa der Uni Heidelberg machte in dieser Zeit zahlreiche Veranstaltungen aus, die einen Zustrom der rechten Szene auf das Haus der Verbindung zur Folge hatten (vgl.:.Heidelberg, Du Feine!).
In Heidelberg kam Müller erst durch eine Outing-Aktion von Seiten antifaschistischer Gruppierungen in die Öffentlichkeit.
In diesem Zuge konnte Müller die Teilnahme an einem NPD-Aufmarsch zum 1.5.2005 in Frankenthal (bei Worms) fotografisch nachgewiesen werden. In einem Prozess gegen die vermeintlich Verantwortlichen der antifaschistischen Outing-Aktion, wegen angeblicher Verleumdung gegenüber Müller, betonte dieser, hinter den dort vertretenen Parolen zu stehen. So die Rechtshilfegruppe Rote Hilfe Heidelberg (vgl.: Rote Hilfe HD).
Matthias Müller steht der NPD offensichtlich auch organisatorisch recht nah. Wie sonst lässt sich Müllers Teilnahme an einer Tagung des think-tank der NPD, der ‘Dresdner Schule’, verstehen? Im genannten Bericht äußert sich Müller im Übrigen zur Frage, was er über neonazistische Skinheads denke, folgendermaßen: „Skinheads sind nicht unnatürlich, das sind auch nur ganz normale Jugendliche, die sich zu ihrem Volk und ihrer Nation bekennen wollen” (vgl.: ZDF frontal vom 19.07.05).
Müllers Nähe zur NPD stellt, wie bereits erwähnt, eine weitere Verbindung zwischen NPD und DR dar. Dass diese personellen Kontinuitäten zwischen der DR und der NPD alles andere als Zufälle darstellen, dürfte anhand der Anwesenheit, auf selbiger Dresdner Tagung, des Alten Herren der DR, Jürgen Gansel, deutlich werden. Gansel, sächsischer NPD-Landtagsabgeordneter, stellt einen der Protagonisten der ‘Dresdner Schule’ dar. Zudem verkehrt Gansel noch immer regelmäßig bei seiner Verbindung in Giessen. Scheinbar lassen sich für den Alten Herren auf diese Weise zwei Interessen miteinander verbinden: Für die NPD für vermeintlich intellektuellen Nachwuchs zu sorgen und den politischen Einfluss auf die eigene Verbindung weiterhin aufrecht zu erhalten. Das Spektrum des rechten Randes der Burschenschaften, zu dem auch die DR zählt, bietet sich also weiterhin vorzüglich zur Nachwuchsrekrutierung an. Doch nicht nur für die NPD, sondern auch für die Junge Landsmannschaft Ostpreußen[1] (JLO) stellt die DR eine Nachwuchsquelle dar. Denn Matthias Müller ist seit Beginn des Jahres Landesvorsitzender der rechtsextremen Organisation. Der Landesverband Süd-West (Hessen und NRW) wurde zu Beginn des Jahres 2006 neu gegründet. Wie bekannt ist, waren bereits Stefan Rochow (stellvertretender Bundesvorsitzender) und Jürgen Gansel (Landesvorsitzender Hessen), in ihrer Zeit bei der DR, in hochrangigen Positionen bei der JLO. Interessanterweise befindet sich das Konto des Bundesverbandes der JLO bei einer Giessener Bank.
Zwei weitere Aktionsebenen des Reserveoffiziers der Bundeswehr, Matthias Müller, stützen die Einschätzung, dass die Dresdensia-Rugia als Verbindungsglied zwischen Rechtsextremismus bzw. Neofaschismus und Konservatismus zu bezeichnen ist.
Denn der derzeitige Sprecher der DR ist noch in weiteren rechts-intellektuellen Kreisen tätig. Wo sonst sollte er besser aufgehoben sein, als bei dem Vorzeigeblatt in Sachen „Scharnierfunktion zwischen Rechtsextremismus und Konservatismus”, der Jungen Freiheit (JF). Die JF, die in ihrer Frühzeit den Untertitel „Eine Konservative Revolution”- in Anspielung an die antidemokratische und deutsch-nationale Intellektuellenbewegung der Weimarer Republik- trug, hat sich u.a. die Erlangung der kulturellen Hegemonie und der Hoheit über die politischen Diskurse zum Ziel gesetzt. Aufgrund ersterem verstärkt die JF seit einigen Jahren auch im musikalischen Bereich ihre Aktivitäten.
Wie bereits erwähnt versucht Müller auch im universitären Spektrum des Konservatismus Akzente zu setzen. An der JLU Giessen kommt demnach nur der RCDS, der Universitätsverband der CDU, in Frage. Dort begleitet Matthias Müller derzeitig das Amt des 2. stellvertretenden Vorsitzenden. Auch dies stellt eine Kontinuität, mit blick auf die Verbindungen zwischen DR und RCDS aus dem Zeitraum Ende der 1980er bis etwa Anfang der 1990er dar (vgl. „Verbindungen kappen”).
Kulturkampf von Rechts
Interessant wurde im musikalischen Bereich für die national-konservative JF u.a. die Neofolk- und Dark Wave-Szene. In ihr fanden und finden sich Gemeinsamkeiten eines konservativen Kulturpessimismus, wie er bereits von diversen Vertretern der Konservativen Revolution (KR) vertretenen wurde, und auch bei heutigen national-konservativen Anklang findet. Dem vermeintlich westlichen Materialismus soll(t)en ‘deutsche Werte’ gegenüberstellt werden. Dem vermeintlich ‘undeutschen’ Ideen des Liberalismus und der Demokratie wurde und wird der Irrationalismus und der Wunsch nach ‘nationaler Wiedergeburt’ entgegengehalten. Verbunden mit einem stark hierarchisch-strukturiertem und von Eliten geprägtem Gesellschaftsbild, wurde durch die Vertreter der KR die nationale Diktatur als Erlösung herbeigesehnt. Die Vertreter der KR werden als “intellektuelle Wegbereiter des Nationalsozialismus” (Kurt Sontheimer) betrachtet.
Eben jene Aspekte finden sich in den letzten Jahren immer häufiger im Bereich des Dark Waves und des Neofolks, deren Protagonisten sich selbst als Kulturavangardisten verstehen. In der Szene nimmt der Kulturpessimismus, als Ausdruck der Wahrnehmung von vermeintlich trister und wertloser Realität, eine besondere Rolle ein. Romantik, Irrationalismus, Mythen und Ästhetik werden der grauen Realität entgegengestellt. Naturmystik und die Glorifizierung der angeblich ur-deutschen Naturreligion, des Germanentums, nehmen häufig diesen Platz ein. „Doch Mythen sind nicht ohne Tradition und die Ästhetik ist nicht ohne Ideologie” (Andreas Speit). Wenn diese Szenen, deren Performance, Ästhetik und Lyrics häufig antidemokratische und antiemanzipatorische Motive aufgreifen und Inhalts-gleiche Symbole oder Begriffe verwendet werden, finden sich Gemeinsamkeiten zur rechten Szene. Diese Entwicklung der Szene, in der seit Mitte der 1990er eine immer geringere Distanz zu rechten Denkweisen bis gar zur Ausdifferenzierung eindeutig rechtsextremer Bands und Musik-Labels zu beobachten ist, hat auch seit Jahren die DR erkannt. So fanden schon Ende der 1990er und zu Beginn des Jahrtausend bei der Giessener Verbindung Neofolk-Abende statt. Nun wartet die DR mit einer ganzen Reihe auf. So findet am 25.11.06 bereits der dritte Teil der Reihe „Wolfstanz” statt. Diese Reihe wird in Zusammenarbeit mit der Normannia-Nibelungen zu Bielefeld veranstaltet. Auch die Normania zu Bielefeld muss am rechten Rand der Burschenszene verortet werden und hatte bereits Horst Mahler als Referenten auf ihrem Haus (vgl.:www.antifa-west.de).
Wolfstanz III- ein politischer „Kultur”abend bei der DR
Die Band- und DJ-Auswahl des Wolfstanz III-Abends fügt sich in exakt den oben dargestellten Kontext der rechts-offenen bis eindeutig-rechtsextremen Neofolk-Szene ein. Darauf deutet die Verwendung von Symbolen, Begriffen und Mythen der Bands sowie der beteiligten DJ’s in der Bewerbung vom 25.11. hin (vgl. www.wolfstanz.tk).
Die band Sagittarius bezeichnet sich selber als Neoklassik, und vertont bspw. Texte von Ernst Jüngers Roman “Auf den Marmorklippen”[2]. Auf ihrer Homepage (my space) finden sich Links zu eindeutig rechtsextremen Bands, wie von Thronstahl und Allerseelen .
Cornelius Waldner, Sänger der Band, ist aktiv beteiligt am Musik-zine Blutvergießen. Das Zine verwendet regelmäßig rechtes Vokabular. Zwar wird betont, dass keinerlei politische Ambitionen gepflegt werden, in einer Werbeanzeige ragt jedoch die Forderung: “Alles für Deutschland!!!” ins Auge. Zudem werben rechte Verlage im Zine und der Betreiber legt schon mal nazistische Aufkleber und Flugblätter bei. Zu dieser Bewertung kommen jedenfalls Kenner der Szene. Das Label der ‘Band’, Vanitas Production, wird von Timo Kötter betrieben, einem Mitglied der Normania-Niebelungen zu Bielefeld (vgl. Dornbusch/Killguss: Unheilige Allianzen).
Der Liveauftritt des Ein-Mann-Projekts Shava Shadana steht dem in keinster Weise nach. Die Musik des ‘Künstlers’, der sich in einem Interview schließlich zum germanischen Heidentum bekennt, wird als “Industrial-Ritual-Musik” bezeichnet. Thematisch verarbeitet der ‘Künstler’ germanische Mythologien und macht deutlich, dass er sich „zu den Göttern seiner alten Heimat” hingezogen fühlt (Interview in Zine „Runenblut” Nr.4, 2006). In seiner CD wird Runen-Kunde gelehrt.
Seine letzte Veröffentlichung erschien auf dem Label Licht von Thule. Sofern damit nicht die mythische Insel der Germanensage gemeint ist, bleibt lediglich die okkult-rassistische und antisemitische Geheimgesellschaft, zum Ende des 1. Weltkrieges, namens Thule-Gesellschaft. Aus dieser gingen einige Personen in der später entstandenen NSDAP auf. Das Hakenkreuz (indogermanisches Sonnen- und Fruchtbarkeitssymbol) wurde hier erstmals im politischen Rahmen verwendet. Im genannten Interview wird zudem immer wieder über die Nähen von Hinduismus, Germantentum und okkultem Nationalsozialismus philosophiert.
Für den 25.11. sind zudem zwei DJ’s angekündigt, die sich selber jedoch lieber als PA, also ‘Plattenaufleger’ verstehen.
Findet die bewusste Vermeidung von Anglizismen und die Verwendung der deutschen Sprache mittlerweile im Pop immer mehr Anklang, so kommt spätestens in der Selbstdarstellung des PA-Eisenstuck eine deutliche Tendenz zum rechten Rand zum Vorschein. PA Eisenstuck gibt seinen Herkunftsort mit „Reichshauptstadt” an. In seiner playlist für den angekündigten Abend, tauchen u.a. die Bands Genocide Organ, dessen Sänger schon durch „White-Power”- Rufe aufgefallen ist, sowie The Grey Wolves auf. Deren Name, nach Meinung des Szenekenners Speit, ein offensichtlichen Bezug zu der türkisch-faschistischen Organisation Graue Wölfe darstellt.
Der zweite DJ bevorzugt ebenso die Bezeichnung PA, mit dem Eigennamen Eisklang. Auch dessen playlist stellt nahezu einen Gesamtüberblick des Repertoirs an eindeutig rechtsextremen Bands des Industrial und Neofolks dar. Bands wie Death in June, Kirlian Camera, Bloodaxis und von Thronstahl,, sind sogar weniger sensiblen Naturen in der Szene als einschlägig bekannt. Zudem komme “von Zeit zu Zeit auch ein Rasthof-Dachau Tonträger (o.ä.) ins Spielgerät” (vgl. wolfstanz.tk). Dessen bedarf keinerlei Erörterung.
Bei beiden Bands sowie den DJ’s (bzw. den PAs) muss erwähnt werden, dass sie keine explizit rechten Symbole oder eindeutigen Parolen verwenden-wenn auch ein Einblick in die Texte noch nicht möglich erschien. Dies ist jedoch absolut typisch für die Szene, die sich dennoch als ‘unpolitisch’ versteht. Exakt das macht eine eindeutige politische Einschätzung so kompliziert. In der Summe ragen jedoch die verwendeten Mythen, die Kontakte zur rechten Szene, sowie die Anlehnung an antidemokratische Ideen und Künstler bzw. Autoren und die Verweise auf extrem rechte Bands hervor, so dass diese Bands als Teil der Szene betrachtet werden müssen, die offenkundig sich dem rechten Rand der Gesellschaft zugehörig fühlen.
Eine Bestätigung über die zu vermutende Richtung dieser Events, die mit Wolfstanz-Abenden I und II, im Winter 2005 und im Mai 2006, stattfanden, ergibt sich aus Augenzeugenberichten. Beim ersten Wolfstanz-Abend sei zu später Stunde neonazistisches Liedgut gesungen und der Hitlergruß gezeigt worden. An diesem Abend stellten Personen, die offensichtlich der Skinhead-Szene zugehörig sind, die Security am Eingang. Auch im Mai 2006 sei eindeutig rechtes Publikum bei der DR zu Gast gewesen.
Quellen:
- http://www.antifa-west.de
- zdf frontal vom 19. Juli 2005
- “Die Deutsche Burschenschaft-Rechte Kaderschmiedeim Grenzbereich zwischen Rechtskonservatismus und Neofaschismus”, in: Antifaschistisches Infoblatt, Nr. 73, Herbst 06
- “Unheilige Allianzen” Black-Metal zwischen Satanismus, Heidentum und Neonazismus, von: Dornbusch/Killguss, Münster 2005
- “Ästhetische Mobilmachung”-Dark Wave, Neofolk und Industrial im Spannungsfeld rechter Ideologien, Speit, Andreas, Münster 2002
- www.wolfstanz.tk
- Rote Hilfe Heidelberg
- Antifaschistische Initiative Heidelberg: Stützen der Gesellschaft-Elite der Nation- Studentische Verbindungen in Heidelberg, 2004
- “Heidelberg, Du Feine!”-Reche Tendenzen und Ideologien an der Universität Heidelberg, AK Antifa der Uni Heidelberg, Juni 2006
- Broschüre Verbindungen Kappen! von 2005 (PDF | 320 KB)
[1] Die JLO wird von zahlreichen Verfassungsschutzämtern als rechtsextrem eingestuft. Aufgrund ihrer gemeinsamen, alljährlichen Aufmärschen mit der NPD, zum Gedenken an die Bombardierung von Dresden und ihrer personellen Überschneidungen, wurde die JLO häufig als Vorfeldorganisation der NPD dargestellt.
[2] Ernst Jünger war in den 1920er und 30ern Jahren glühender Anhänger des neuen Nationalismus und Teil der Intellektuellen der KR. Zudem sprach sich Jünger bereits früh für die Erreichtung der “nationalen Diktatur” aus. Jünger hegte, wenn auch mit gewissem Abstand, Sympathien zur NSDAP. Nicht ohne Grund wurde ihm Seitens der NSDAP ein Sitz im Reichstag angeboten.


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