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	<title>Demokratische Linke an der Uni Gießen</title>
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	<description>radikaldemokratisch, emanzipatorisch, parteiunabhängig</description>
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		<title>Endlich vorb&#8230; Wahlstatement der DL Gie&#223;en</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Feb 2013 20:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dlgiessen</dc:creator>
				<category><![CDATA[bildungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[hochschule]]></category>

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		<description><![CDATA[
Mit gro&#223;er &#220;berraschung hat die Demokratische Linke Gie&#223;en zur Kenntnis genommen, dass es bei  den StuPa-Wahlen dieses Mal nicht f&#252;r die absolute Mehrheit gereicht  hat. Einen Sitz finden wir aber alternativ auch ganz in Ordnung&#8221;, so das Zentralkomitee der DL. Es bleibt dabei: &#8220;Billiger Wohnraum f&#252;r alle &#8211; der Rest ist Nebenwiderspruch!&#8221;, so das ZK [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-525" title="Gr++ne Sau" src="http://www.uni-giessen.de/demokratische-linke/wp-content/uploads/Gr++ne-Sau-300x289.jpg" alt="Gr++ne Sau" width="300" height="289" /></p>
<p>Mit gro&#223;er &#220;berraschung hat die Demokratische Linke Gie&#223;en zur Kenntnis genommen, dass es bei  den StuPa-Wahlen dieses Mal nicht f&#252;r die absolute Mehrheit gereicht  hat. Einen Sitz finden wir aber alternativ auch ganz in Ordnung&#8221;, so das Zentralkomitee der DL. Es bleibt dabei: &#8220;Billiger Wohnraum f&#252;r alle &#8211; der Rest ist Nebenwiderspruch!&#8221;, so das ZK im Weiteren.</p>
<p>Allerdings: Ganz und gar nicht in Ordnung finden wir, dass die  W&#228;hler*innen uns n&#246;tigen, im n&#228;chsten StuPa wieder zahlreiche Abende mit den Burschenschaftlern von &#8220;Projekt Zukunft&#8221; zu verbringen. 260  Studierende stimmten f&#252;r die Liste, womit sie dieser zwei Sitze bescherten.   Wie wir finden kann bei einem solchen Ergebnis auf keinen Fall die  Rede von einem erfolgreichen Wahlausgang sein.</p>
<p>Paradox (aber nicht &#252;berraschend) ist wieder einmal das Resultat von Uni Gr&#252;n: Die Rekordhalter*innen im von ihnen initiierten (und nur von ihnen praktizierten) Uni-Sport &#8220;Fernbleiben von StuPa-Sitzungen&#8221; kamen ohne jegliche Wahlwerbung auf 7 Sitze. Hier wird ganz klar deutlich: Praktizierte Hochschulpolitik scheint oft nicht wahlentscheidend zu sein. Was nun tats&#228;chlich in den Referaten des AStAs und dem Studierendenparlament geschieht oder nicht geschieht, bleibt sekund&#228;r. F&#252;r uns als Liste kann es daher f&#252;r die n&#228;chste Wahl nur eine L&#246;sung geben – ein neuer Slogan: &#8220;Demokratische Gr&#252;ne Linke – scheinbar &#246;kologisch – radikaldemokratisch – emanzipatorisch – parteiunabh&#228;ngig&#8221;.</p>
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		<title>DL wieder im StuPa! &#8211; Burschis auch&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jan 2013 22:09:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dlgiessen</dc:creator>
				<category><![CDATA[termine]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die Ergebnisse der Wahlen zum Studierendenparlament stehen fest: Wie beim letzten Mal wird die DL mit einem Sitz vertreten sein.

 Gleichzeitig ergibt sich aus den Senatswahlen Folgendes: Die drei Vertreter*innen der Studierenden werden von den Jusos,  Uni Gr&#252;n und der Liste &#8220;F&#252;r Solidarit&#228;t und freie Bildung&#8221; gestellt, bei  der auch Menschen der DL [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-408" title="buschi5" src="http://www.uni-giessen.de/demokratische-linke/wp-content/uploads/buschi5-150x150.jpg" alt="buschi5" width="150" height="150" /></span></p>
<p><span>Die Ergebnisse der Wahlen zum <strong>Studierendenparlament</strong> stehen fest: Wie beim letzten Mal wird die <strong>DL mit einem Sitz</strong> vertreten sein.<br />
</span></p>
<p><span> Gleichzeitig ergibt sich aus den <strong>Senatswahlen </strong>Folgendes: Die drei Vertreter*innen der Studierenden werden von den Jusos,  Uni Gr&#252;n und<strong> </strong>der Liste<strong> &#8220;F&#252;r Solidarit&#228;t und freie Bildung&#8221;</strong> gestellt, bei  der auch Menschen der DL mitmischen. Das hei&#223;t: Der Studentenunion und den Burschis von &#8220;Projekt Zukunft&#8221; ist es nicht gelungen, in den Senat zu kommen. Anders sieht es im StuPa aus: Die Burschi-Liste kam hier auf zwei Sitze. Ein solches Ergebnis kann aus unserer Sicht kein Erfolg sein&#8230;</span></p>
<p><span>Mehr wird es von uns in den n&#228;chsten Tagen zu lesen geben.</span></p>
<p>Hier die Sitzverteilungen im neuen StuPa:</p>
<p><span>Jusos 11 (+5)<br />
Uni Gr&#252;n 7 (-4)<br />
Unsere Uni 4 (0)<br />
Studentenunion 4 (+1)<br />
Projekt Zukunft (Burschi-Liste) 2 (-1)<br />
LHG 1 (+/-)<br />
<span> SDS 1 (+/-)</span></span></p>
<p>Nicht im StuPa vertreten sind:</p>
<p>Queere Liste<br />
Dachstuhlphilosoph</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Burschis, Parteinachwuchs, Haushaltsk&#252;rzungen und leere Sitze im StuPa &#8211; Von hochschulpolitischen Realit&#228;ten in Gie&#223;en</title>
		<link>http://www.uni-giessen.de/demokratische-linke/bildungspolitik/burschis-parteinachwuchs-haushaltskuerzungen-und-leere-sitze-im-stupa-von-hochschulpolitischen-realitaeten-in-giessen/</link>
		<comments>http://www.uni-giessen.de/demokratische-linke/bildungspolitik/burschis-parteinachwuchs-haushaltskuerzungen-und-leere-sitze-im-stupa-von-hochschulpolitischen-realitaeten-in-giessen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Jan 2013 21:05:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dlgiessen</dc:creator>
				<category><![CDATA[asta]]></category>
		<category><![CDATA[bildungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[hochschule]]></category>

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		<description><![CDATA[
The same procedure as every year
Und wieder ist es soweit: Wie jedes Jahr kommen die Hochschullisten aus ihren L&#246;chern und machen euch allerlei Versprechen. Denn schlie&#223;lich stehen die Wahlen zum Studierendenparlament (StuPa) an. Mit Hilfe eurer Stimme, so die h&#228;ufig aus Parteijugenden stammenden Nachwuchspolitiker*innen, wird nun alles anders. Sie &#252;bersehen dabei eines: die verfasste Studierendenschaft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.uni-giessen.de/demokratische-linke/wp-content/uploads/AdenauerDL-205x300.jpg" alt="AdenauerDL" title="AdenauerDL" width="205" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-520" /><br />
<strong>The same procedure as every year</strong></p>
<p>Und wieder ist es soweit: Wie jedes Jahr kommen die Hochschullisten aus ihren L&#246;chern und machen euch allerlei Versprechen. Denn schlie&#223;lich stehen die Wahlen zum Studierendenparlament (StuPa) an. Mit Hilfe eurer Stimme, so die h&#228;ufig aus Parteijugenden stammenden Nachwuchspolitiker*innen, wird nun alles anders. Sie &#252;bersehen dabei eines: die verfasste Studierendenschaft ist von Bedeutung – doch ein wirklich ausreichendes demokratisches Mitspracherecht ist an den Unis nicht vorgesehen. Die meisten der Jahr f&#252;r Jahr im Wahlkampf kursierenden Versprechen der Hochschullisten verpuffen in der Luft. Aus unserer Sicht ist es notwendig, &#252;ber das Agieren in dieser Elendsverwaltung hinauszugehen. Es muss eine Kritik am gesamten Bildungs- und Gesellschaftssystem formuliert werden. Aus diesem Grund fordern wir, die DEMOKRATISCHE LINKE, das so genannte „Allgemeinpolitische Mandat“. Das bedeutet: Studierendenschaften sollen sich auch zu anderen Themen &#228;u&#223;ern  und zu ihnen arbeiten d&#252;rfen, als zu solchen, die unmittelbar einen Bezug zur Uni haben. </p>
<p><strong>Eine unabh&#228;ngige Stimme statt Parteikaderschmieden</strong></p>
<p>Auf einen Wahlkampf, wie ihn die anderen Listen betreiben haben wir keine Lust. Zudem fehlen uns auch einfach die finanziellen Mittel. Denn hinter uns steht keine politische Partei wie im Fall der Jusos,  Uni Gr&#252;n, dem RCDS („Studentenunion. Projekt Bildung und Zukunft“) und dem SDS („die linke.sds“) – also der Mehrheit der kandidierenden Listen. Das bedeutet allerdings auch, dass wir unabh&#228;ngig agieren k&#246;nnen statt <span id="more-519"></span>an der Uni Werbung f&#252;r eine politische Partei und deren Interessen zu machen.</p>
<p>Mit Versprechen wollen wir nicht um uns werfen. Wir k&#246;nnen euch allerdings versichern, dass wir, sollten wir wieder ins StuPa gew&#228;hlt werden, wie in jeder Legislaturperiode nicht an einem kritischen Auftreten sparen werden. Dass dies bitter n&#246;tig ist, wird bei einem Blick auf die Arbeit des AStA und so mancher Hochschullisten deutlich.</p>
<p><strong>AStA-Sommerfest: 40.000 Euro Verlust</strong></p>
<p>Der gr&#246;&#223;te Paukenschlag im Jahr 2012 war im hochschulpolitischen Kontext ohne Zweifel das vom AStA, bestehend aus Jusos, UniGr&#252;n und UnsereUni, veranstaltete Sommerfest, bei dem Aufgrund fataler Fehlplanungen 40.000 Euro Verlust gemacht wurde. Die Folge war eine Haushaltssperrung und die Abwahl eines f&#252;r seine fragw&#252;rdige Arbeitsweise bekannten langj&#228;hrigen Asta-Referenten. Es kam jedoch der Eindruck auf, dass der AstA sich nur allzu gerne hinter ihm verschanzte um vom Versagen der gesamten Koalition abzulenken. Da vom AStA ohnehin nicht sehr viele Projekte ausgehen, schadete ihm das selbst wohl am wenigsten. Bedauerlicher war dagegen, dass die F&#246;rderung externer Projekte unm&#246;glich gemacht wurde.</p>
<p><strong>Keine K&#252;rzungen f&#252;r die Autonomen Referate!</strong></p>
<p>Eine weitere Folge zeichnete sich erst vor kurzem ab, als der AStA den Haushaltsentwurf f&#252;r das Jahr 2013  vorlegte. Die Folgen der finanziell desastr&#246;sen Lage sollen nun auf dem R&#252;cken derjenigen abgew&#228;lzt werden, die im hochschulpolitischen Kontext zu den Engagiertesten geh&#246;ren: K&#252;rzungen sind vor allem bei den Autonomen Referaten, darunter besonders dem Schwulen-Trans*-Queer- und dem Queer-Feministischen Frauenreferat vorgesehen. Das halten wir f&#252;r einen falschen Schritt. Die derzeitige AStA-Koalition sollte sich an die eigene Nase fassen und bedenken, dass die schwierige Haushaltssituation erst durch ihr eigenes Versagen entstand. Mit dem hohen, aber notwendigen Finanzbedarf der Autonomen Referate hat dies nichts zu tun. Wir setzen uns im StuPa f&#252;r die Belange der betroffenen Referate ein und werden entsprechende &#196;nderungsantr&#228;ge stellen. Auch bei m&#246;glichen k&#252;nftigen Koalitionsverhandlungen wird die R&#252;cknahme oder Ab&#228;nderung solcher Haushalts&#228;nderungen f&#252;r uns eine wichtige Rolle spielen.</p>
<p><strong>Burschis aus der Deckung holen!</strong></p>
<p>Seit den letzten Wahlen ist die Liste „Projekt Zukunft“ im StuPa vertreten, die auch dieses Jahr wieder antreten wird. Der harmlos klingende Name l&#228;sst zun&#228;chst nicht erahnen, wer sich dahinter verbirgt. Tats&#228;chlich treten mit diesem Name Personen aus Gie&#223;ener Burschenschaften und Verbindungen wie Germania, Alemannia oder Maria Montessori auf. Wir haben keine Lust auf solche nationalistischen Saufvereine mit ihrem reaktion&#228;ren Weltbild. Burschenschaften und Verbindungen basieren etwa auf  Geschlechterbildern mit klar abgesteckten Rollenvorstellungen. Sie vertreten ein autorit&#228;res und hierarchisches Gesellschaftsbild und sehen sich selbst in einer elit&#228;ren Funktion. Sie repr&#228;sentieren all das, was einem emanzipatorischen Selbstverst&#228;ndnis klar entgegensteht. Im StuPa zeichneten sich die drei Parlamentarier*innen bisher &#252;brigens vor allem durch konsequente Enthaltungen bei einem Gro&#223;teil der Abstimmungen aus. </p>
<p><strong>Who the fuck is „Uni Gr&#252;n“? Seltene G&#228;ste im StuPa</strong></p>
<p>Die Liste “Uni Gr&#252;n” erhielt nach den letzten Wahlen elf Sitze im StuPa. Kurios ist, dass von dieser vermeintlichen Dominanz w&#228;hrend der Sitzungen keine Rede sein kann. Es geh&#246;rt zum StuPa-Alltag, dass die Sitze der Gr&#252;nen weitestgehend leer sind. Mehrfach waren nicht mehr als drei oder vier Parlamentarier*innen anwesend ¨C manchmal immerhin noch ein Hund. Die Pr&#228;senz von sieben oder acht gr&#252;nen Vertreter*innen  im StuPa war f&#252;r die Liste schon ein gro&#223;er Erfolg. F&#252;r uns pers&#246;nlich ist das weniger problematisch, da wir gerne auf diese Liste verzichten. Da es sich um die gr&#246;&#223;te Koalitionsliste des AStAs handelt, muss dieses Verhalten von Uni Gr&#252;n jedoch als besonders problematisch bewertet werden. Denn eine Mehrheit der Koalition im StuPa ist somit keinesweg gesichert.  Als Folge entschied sich diese Liste dazu, bei den diesj&#228;hrigen Wahlen nicht f&#252;r sich zu werben.</p>
<p><strong>Und die anderen so?</strong></p>
<p>Die JUSOS finden dieses Jahr Gefallen daran, aus der Not vieler Studierender ihre Tugend zu machen: Sie versprechen, sich f&#252;r g&#252;nstigen Wohnraum einzusetzen und hoffen auf eure Stimmen. Aus ihrem Flyer geht  hervor, dass sie auch nicht erwarten, dass aus ihrer Ank&#252;ndigung etwas anderes als hoffnungsloses Engagement entsteht, welches ohne Effekt bleiben wird. Aber ist ja gut gemeint. Und ein paar Sitze mehr werden sie damit schon bekommen.</p>
<p>Der RCDS  („Projekt  Studentenunion. Projekt Bildung und Zukunft“) begn&#252;gt sich dieses Jahr mit ganz anderen Forderungen. W&#228;hrend die Liste letztes Jahr noch auf Emp&#246;rung &#252;ber Pulver-Seife setzte und Fl&#252;ssigseife f&#252;r alle Studierenden forderte, setzt sie dieses Jahr auf anti-linkes Ressentiment.   Mit dem Slogan „Uni macht man nicht mit Links“ hoffen sie  der Burschenschafts- und Verbindungs-Liste „Projekt Zukunft“ Stimmen streitig zu machen. Kurioserweise fordert der RCDS auch, die in der Mensa angebotene „DDR-Club-Cola“ durch „Coca-Cola“ zu ersetzen. Warum nicht &#8220;Fritz-Kola&#8221; oder &#8220;Club-Mate-Cola&#8221; den Ersatz bieten sollen,  erw&#228;hnt der RCDS leider nicht.  Deutlich wird hier, auf welchem Niveau sich hier Kritik an der Politik des vermeintlich linken AStAs befindet. Wir raten dem RCDS zu dem, was die JUSOS schon bei genauer Betrachtung auf ihren Plakaten fordern: „Marx lesen!“ </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Termine im Januar 2013</title>
		<link>http://www.uni-giessen.de/demokratische-linke/termine/termine-im-januar-2013/</link>
		<comments>http://www.uni-giessen.de/demokratische-linke/termine/termine-im-januar-2013/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Jan 2013 21:10:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dlgiessen</dc:creator>
				<category><![CDATA[termine]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir haben wie jeden Monat wieder eine Liste mit Veranstaltungen zusammengestellt, die in Gie&#223;en und der n&#228;heren Umgebung stattfinden. Vielleicht/bestimmt ist auch etwas f&#252;r euch dabei. 
18.01./ 15:00/ Hannover/ Steintorplatz/ Bundesweite Demo &#8220;Bildung ist ein Grundrecht&#8221;/ Infos
18.01./18:15-19:45/ Marburg/ H&#246;rsaalgeb&#228;ude &#8211; Raum +2/0090 (Biegenstra&#223;e 14)/ Vortrag: Identit&#228;t reloaded!? Rassistische Konstruktionen und die Perspektive des Critical Whiteness [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben wie jeden Monat wieder eine Liste mit Veranstaltungen zusammengestellt, die in Gie&#223;en und der n&#228;heren Umgebung stattfinden. Vielleicht/bestimmt ist auch etwas f&#252;r euch dabei. <span id="more-518"></span></p>
<p><strong>18.01./ 15:00/ Hannover/</strong> Steintorplatz/ Bundesweite Demo &#8220;Bildung ist ein Grundrecht&#8221;/ <a href="http://www.lak-niedersachsen.de/demo-bildung-ist-ein-grundrecht/">Infos</a></p>
<p><strong>18.01./18:15-19:45/ Marburg/</strong> H&#246;rsaalgeb&#228;ude &#8211; Raum +2/0090 (Biegenstra&#223;e 14)/ Vortrag: Identit&#228;t reloaded!? Rassistische Konstruktionen und die Perspektive des Critical Whiteness Ansatzes/ Referentin: Pasquale Virginie Rotter (Mediatorin, Empowerment-Trainerin, Berlin)/ <a href="http://www.uni-marburg.de/fb21/erzwiss/aktuelles/news/flyervortragsreihe.pdf">Infos</a></p>
<p><strong>18.01.-19.01./ Gie&#223;en</strong>/ Margarete-Bieber-Saal (Ludwigstra&#223;e 3)/ Tagung: Leidenschaft der Kritik. Perspektiven der kritischen Theorie/ <a href="http://www.uni-giessen.de/cms/fbz/fb03/institute/institut-fur-politikwissenschaft/pol-aktuell/tagung">Infos </a></p>
<p><strong>21.01./ 18:00/ Frankfurt</strong> / Café KoZ/ Vortrag „Auf Spurensuche in Monowice – ein vergessenes Konzentrationslager in Auschwitz?“ von Judith Hoehne, stellvertretende Leiterin der Bildungs- und Programmabteilung der Internationalen Jugendbegegnungsst&#228;tte in O´swiçim/Auschwitz, im Rahmen der Reihe „Arbeit macht Tot“ des AStA der Uni Frankfurt und der Initiative Studierender am IG Farben Campus/ <a href="http://asta-frankfurt.de/aktuelles/arbeit-macht-tot-eine-veranstaltungsreihe-zu-zwangsarbeit-monowitz-dem-kampf-um">Infos</a> </p>
<p><strong>21.01./ 20:00/ Frankfurt</strong> / Café KoZ/ Barabend mit Vortrag von Frank Apunkt Schneider „Deutschpop, halt‘s Maul! F&#252;r eine &#196;sthetik der Verkrampfung“/ <a href="www.showoff.blogsport.de">Infos </a><br />
<strong><br />
23.01.-29.01./ 9:00-16:00/ Gie&#223;en</strong>/ Hochschulwahlen an der JLU Gie&#223;en zu Fachschaftsr&#228;ten, Studierendenparlament, Fachbereichsr&#228;ten und Senat, Urabstimmung zur Landesgartenschau-Dauerkarte/ <a href="http://www.inst.uni-giessen.de/studi-wahlen/wordpress/">Infos</a> </p>
<p><strong>23.01./ 18:00/ Frankfurt</strong> / Café KoZ/ Vortrag: „Klagen gegen Deutschland? Entsch&#228;digungspolitik im Recht“ von Maximilian Pichl (arbeitskreis kritischer jurist_innen), im Rahmen der Reihe „Arbeit macht Tot“ des AStA der Uni Frankfurt und der Initiative Studierender am IG Farben Campus/ <a href="http://asta-frankfurt.de/aktuelles/arbeit-macht-tot-eine-veranstaltungsreihe-zu-zwangsarbeit-monowitz-dem-kampf-um">Infos </a><br />
<strong><br />
23.01.2013/ 18:30/ Gie&#223;en</strong>/ Gro&#223;er H&#246;rsaal „AUB 1″ (Alte UB, Bismarckstra&#223;e 37)/ Vortrag: Dr. Rainer Herrn — “Die Zahl der denkbaren und tats&#228;chlichen Sexualtypen ist unendlich.” Geschlechterutopische Dimensionen in Magnus Hirschfelds Zwischenstufentheorie (1910) und ihre Rezeptionen/ <a href="http://www.queere-ringvorlesung.de/">Infos</a></p>
<p><strong>23.01./ 20:00/ Frankfurt</strong> / ExZess/ „Das Vernichtungslager Belzec“ Veranstaltung mit dem Historiker Robert Kuwalek und der Gedenkst&#228;ttenmitarbeiterin Ewa Koper/ Veranstalter: u.a. DFG-VK Bildungswerk Hessen/ <a href="http://linksnavigator.de/node/3149">Infos </a></p>
<p><strong>24.01./ 19:30/ Frankfurt</strong> / Klapperfeld/ Diskussionsveranstaltung zur Situation von Menschen ohne Papiere in Calais mit Vertreter_innen der Gruppe no border ffm/ <a href="http://faitesvotrejeu.blogsport.de/programm/">Infos </a></p>
<p><strong>25.01./ 19:00/ Gie&#223;en</strong>/ Infoladen Gie&#223;en (Alter Wetzlarer Weg 44)/ 10 Jahre-Jubil&#228;umsveranstaltung der antifaschistischen Zeitschrift &#8220;Lotta&#8221;/ Vortrag: Ingo Taler: Out of Step. Hardcore-Punk zwischen Rollback und neonazistischer Adaption/ ab 21:30: Konzert (Hardcore mit Patsy O&#8217;Hara, M.I.N.U.T.E.S., Von Drakus &#038; THE RODEO IDIOT ENGINE) + Kneipenabend/ <a href="www.ak44.de.vu">Infos </a><br />
<strong><br />
25.01./19:30/ Gie&#223;en</strong>/ Gartenhaus (Alter Steinbacher Weg 30)/ Film- und Diskussionabend &#8220;Die Kriegerin&#8221;/ Auftakt zur Lesereihe “Frauen und Gewalt” des Queer-feministischen Frauenreferats im AStA der JLU Gie&#223;en/ <a href="http://www.kriegerin-film.de/">Infos </a><br />
<strong><br />
26.01., 16:00, Frankfurt</strong> / Klapperfeld/ Diskussionsveranstaltung zur Rolle von FRONTEX und privater Sicherheitsfirmen bei der Entwicklung des EUrop&#228;ischen Grenzregimes mit Max Pichl &#038; Sebastian Wolff (Forschungsprojekt Staatsprojekt Europa, Frankfurt) und Simon Sontowski (Uni Z&#252;rich)/ <a href="http://faitesvotrejeu.blogsport.de/programm/">Infos </a></p>
<p><strong>26.01./ 18:00/ Frankfurt</strong> / Café KoZ/ Vortrag: „&#214;konomische Aspekte der Zwangsarbeit 1933 &#8211; 1945“ von Christian Hartz (freier Mitarbeiter der KZ-Gedenkst&#228;tte Neuengamme)/ Im Rahmen der Reihe „Arbeit macht Tot“ des AStA der Uni Frankfurt und der Initiative Studierender am IG Farben Campus/ <a href="http://asta-frankfurt.de/aktuelles/arbeit-macht-tot-eine-veranstaltungsreihe-zu-zwangsarbeit-monowitz-dem-kampf-um">Infos </a></p>
<p><strong>28.01./ 11:00/ Frankfurt</strong> / IG Farben-Haus, Raum 1.314  (Eisenhower-Raum),Fritz Bauer Institut/ Vortrag von Prof. Dr. Norbert Frei: &#8220;Terror und Traum. Nationalsozialistische Volksgemeinschaft&#8221; zum Tag des Gedenkens f&#252;r die Opfer des Nationalsozialismus/ <a href="http://www.widerstand-1933-1945.de/content/article/195/103/">Infos</a><br />
<strong><br />
29.01./ 20:00/ Frankfurt</strong> / Frida 116/ Vortrag und Diskussion zum Thema K&#246;rperbehaarung/ Veranstalter_in Fanzine Stutenschisz/ <a href="http://www.facebook.com/events/1634271873378763/">Infos</a></p>
<p><strong>30.01./ 18:00/ Frankfurt</strong> / Café KoZ/ Vortrag: „Die Auschwitz-&#220;berlebenden im Kampf um Entsch&#228;digung und Strafverfolgung der T&#228;ter“/Referentin: Katharina Stengel (freie Mitarbeiterin des Fritz Bauer Instituts)/ Im Rahmen der Reihe „Arbeit macht Tot“ des AStA der Uni Frankfurt und der Initiative Studierender am IG Farben Campus/ <a href="http://asta-frankfurt.de/aktuelles/arbeit-macht-tot-eine-veranstaltungsreihe-zu-zwangsarbeit-monowitz-dem-kampf-um">Infos </a></p>
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		<title>Alle Jahre wieder&#8230; StuPa-Wahlen &#8211; mit der DL!</title>
		<link>http://www.uni-giessen.de/demokratische-linke/bildungspolitik/alle-jahre-wieder-stupa-wahlen-mit-der-dl/</link>
		<comments>http://www.uni-giessen.de/demokratische-linke/bildungspolitik/alle-jahre-wieder-stupa-wahlen-mit-der-dl/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Jan 2013 13:13:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dlgiessen</dc:creator>
				<category><![CDATA[bildungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[hochschule]]></category>

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		<description><![CDATA[
Und alle so:
Yeah
! Nat&#252;rlich sind auch wir wieder dabei, wenn vom 23. bis 29. Januar an der JLU Wahlen zum Studierendenparlament stattfinden. Hier findet ihr unser Wahlprogramm.
Teile der Demokratischen Linken kandidieren auch f&#252;r die Senatsliste &#8220;F&#252;r Solidarit&#228;t und freie Bildung&#8221;. Mehr Infos und ein Wahlstatement gibt es hier.
Und weil einige Dinge auch zu dieser Wahl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-medium wp-image-400 alignleft" title="sau_roter-stern" src="http://www.uni-giessen.de/demokratische-linke/wp-content/uploads/sau_roter-stern-300x289.gif" alt="sau_roter-stern" width="180" height="173" /></p>
<p>Und alle so:</p>
<p>Yeah</p>
<p>! Nat&#252;rlich sind auch wir wieder dabei, wenn vom <strong>23. bis 29. Januar</strong> an der JLU Wahlen zum <strong>Studierendenparlament</strong> stattfinden. Hier findet ihr unser <a href="http://www.inst.uni-giessen.de/studi-wahlen/wordpress/wp-content/uploads/6.-Demokratische-Linke-radikaldemokratisch-emanzipatorisch-parteiunabh%C3%A4ngig1.pdf">Wahlprogramm</a>.</p>
<p>Teile der Demokratischen Linken kandidieren auch f&#252;r die <strong>Senatsliste &#8220;F&#252;r Solidarit&#228;t und freie Bildung&#8221;</strong>. Mehr Infos und ein Wahlstatement gibt es <a href="http://solidaritaetundfreiebildung.blogspot.de/">hier</a>.</p>
<p>Und weil einige Dinge auch zu dieser Wahl so sind wie sie leider sind, habe wir euch links im Blog ein paar Artikel der letzten Jahre zum Thema Hochschulwahlen zusammengestellt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Termine im Dezember 2012</title>
		<link>http://www.uni-giessen.de/demokratische-linke/veranstaltung/termine-im-dezember/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Dec 2012 11:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dlgiessen</dc:creator>
				<category><![CDATA[veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier ein paar Termine im Dezember 2012 in Gie&#223;en, aber auch in Marburg und Frankfurt:
04.12./ 21:00/ Gie&#223;en/ AK44/ Filmvorf&#252;hrung des Dokumentarfilms &#8220;Shoah&#8221; von Claude Lanzmann &#8211; 2.Teil
04.12./ 20:00/ Marburg/ H&#246;rsaal der Philfak (H&#246;rsaal 01H01, Wilhelm-R&#246;pke-Str. 6, Marburg)/ Vortrag: &#220;ber V-Leute und Neonazis/ Referent: Dr. Rolf G&#246;ssner, Infos
05.12./ 18:30/ Gie&#223;en/ Gro&#223;er H&#246;rsaal &#8220;AUB 1&#8243; (Alte UB, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier ein paar Termine im Dezember 2012 in Gie&#223;en, aber auch in Marburg und Frankfurt:</p>
<p><strong>04.12./ 21:00/ Gie&#223;en</strong>/ AK44/ Filmvorf&#252;hrung des Dokumentarfilms &#8220;Shoah&#8221; von Claude Lanzmann &#8211; 2.Teil<span id="more-516"></span></p>
<p><strong>04.12./ 20:00/ Marburg</strong>/ H&#246;rsaal der Philfak (H&#246;rsaal 01H01, Wilhelm-R&#246;pke-Str. 6, Marburg)/ Vortrag: &#220;ber V-Leute und Neonazis/ Referent: Dr. Rolf G&#246;ssner, <a href="http://www.asta-marburg.de/tiki-calendar_edit_item.php?viewcalitemId=179">Infos</a></p>
<p><strong>05.12./ 18:30/ Gie&#223;en</strong>/ Gro&#223;er H&#246;rsaal &#8220;AUB 1&#8243; (Alte UB, Bismarckstra&#223;e 37)/ Vortrag der Queeren Ringvorlesung: Von studentInnen &#252;ber studierende bis zu studierX: k&#246;nnen sprachliche benennungen gerecht sein ? und f&#252;r wen_welche_wex?/ Referentin: Prof. Dr. Lann Hornscheidt/ <a href="http://queer.blogsport.de/2012/11/28/einladung-zum-vortrag-von-prof-dr-lann-hornscheidt-von-studentinnen-ueber-studierende-bis-zu-studierx-koennen-sprachliche-benennungen-gerecht-sein-und-fuer-wen_welche_wex/">Infos</a></p>
<p><strong>06.12./ 20:00/ Frankfurt</strong>/ IG-Farbenhaus, Raum 411/ Vortrag &#252;ber  Antiziganismus und zur Rolle von IG-Farben in der NS-Zeit von Dr. Udo Engbring-Romang/ I<a href="http://www.foerdervereinroma.de/archiv/2012/20121129.htm">nfos</a></p>
<p><strong>07.12./ 20:00/ Frankfurt</strong>/ Klapperfeld/ Vortrag &#252;ber Naziszene in Polen und Soli-Barabend f&#252;r &#8220;Wagenburg Breslau&#8221;/ <a href="http://faitesvotrejeu.blogsport.de">Infos</a></p>
<p><strong>08.12/ Ganztags/ Frankfurt</strong>/ Aktionstag: Wir nehmen uns was wir brauchen (Kampagne f&#252;r mehr selbstverwaltete R&#228;ume), Aktionen im &#246;ffentlichen Raum/ <a href="http://waswirbrauchen.blogsport.de/">Infos</a></p>
<p><strong>11.12./ 20:00/ Marburg</strong>/ H&#246;rsaal der Philfak (H&#246;rsaal 01H01, Wilhelm-R&#246;pke-Str. 6, Marburg), Schulverweis f&#252;r Andi! (Kritische Auseinandersetzung mit der Bildungsarbeit des Verfassungsschutzes)/ Referent_innen: AK Extremismusbegriff/ <a href="http://www.asta-marburg.de/tiki-calendar_edit_item.php?viewcalitemId=180">Infos </a></p>
<p><strong>13.12/ 21:00/ Gie&#223;en</strong>/ AK44/ Filmvorf&#252;hrung des Dokumentarfilms &#8220;Shoah&#8221; von Claude Lanzmann &#8211; 3. Teil</p>
<p><strong>15.12./ 21:00/ Gie&#223;en</strong>/ AK44, Just Black Party, BalkanBeatz mit DJane Martha,<br />
D&#8217;n'B mit BASSROCK/ <a href="www.ak44.de.vu">Infos</a></p>
<p><strong>16.12./ 14:00/ Frankfurt</strong>/ IG-Farbenhaus, Raum 311/ Angeh&#246;rigen-Gespr&#228;ch mit Ursula Rose und Maria Strauss, deren Eltern Auschwitz &#252;berlebten/ <a href="http://www.foerdervereinroma.de/archiv/2012/20121129.htm">Infos</a></p>
<p><strong>18.12./ 19:00/ Frankfurt</strong>/ Uni Bockenheim/KOZ/ Vortrag und Diskussion: &#8220;&#220;ber &#8216;Boats4People&#8217; zu &#8216;Watch the Med&#8217; &#8211; Euro-afrikanische Initiativen gegen das t&#246;dliche EU-Grenzregime im Mittelmeer&#8221;/ Referenten: Charles Heller (Genf) und Lorenzo Pezzani (London) vom Projekt &#8220;Forensische Ozeanographie&#8221; an der Goldsmith University/ <a href="http://ffm-online.org/2012/11/08/frankfurt-berlin-veranstaltung-uber-%E2%80%9Eboats4people%E2%80%9C-zu-%E2%80%9Ewatch-the-med%E2%80%9C-18-19-12-2012/">Infos </a></p>
<p><strong>19.12./ 18:30/ Gie&#223;en</strong>/ Gro&#223;er H&#246;rsaal &#8220;AUB 1&#8243; (Alte UB, Bismarckstra&#223;e 37)/ Vortrag der Queeren Ringvorlesung: Jenseits der Monogamie: Polyamorie in Biografien, Begehrensstrukturen und Netzwerken/ Referentin: Karoline Boehm</p>
<p><strong>18.12/ 21:00/ Gie&#223;en</strong>/ AK44/ Filmvorf&#252;hrung des Dokumentarfilms &#8220;Shoah&#8221; von Claude Lanzmann &#8211;  4. Teil/ weitere Termie im Januar 2013</p>
<p><strong>31.12/ 18:00/ Frankfurt</strong>/ JVA Preungesheim, Obere Kreuz&#228;ckerstra&#223;e/ Silvesterkundgebung: Linke Geschichte verteidigen! Solidarit&#228;t mit Sonja und Christian!/ <a href="http://www.verdammtlangquer.org/2012/11/frankfurt-silvesterkundgebung-linke-geschichte-verteidigen-solidaritat-mit-sonja-und-christian/">Infos</a></p>
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		<title>Solidarit&#228;t mit den protestierenden Fl&#252;chtlingen in Frankfurt &#8211; und andernorts!</title>
		<link>http://www.uni-giessen.de/demokratische-linke/antirassismus/solidaritaet-mit-den-protestierenden-fluechtlingen-in-frankfurt-und-andernorts/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Nov 2012 16:41:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dlgiessen</dc:creator>
				<category><![CDATA[antirassismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom 20. Oktober bis 10. November 2012 demonstrierten zumeist iranische Fl&#252;chtlinge mit einem Protestcamp an der Hauptwache in Frankfurt am Main. Sie fordern eine „menschlichere Asylpolitik“, „bessere Bedingungen f&#252;r alle Asylbewerber_innen“ und „sofortige Anerkennung als politische Fl&#252;chtlinge“. Schon in den vorherigen Monaten gab es hierzu zahlreiche Demonstrationen wie auch Protest-und Solidarit&#228;tsaktionen – vor allem in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.uni-giessen.de/demokratische-linke/wp-content/uploads/2068573156.preview-300x285.jpg" alt="2068573156.preview" title="2068573156.preview" width="300" height="285" class="alignleft size-medium wp-image-514" />Vom 20. Oktober bis 10. November 2012 demonstrierten zumeist iranische Fl&#252;chtlinge mit einem Protestcamp an der Hauptwache in Frankfurt am Main. Sie fordern eine „menschlichere Asylpolitik“, „bessere Bedingungen f&#252;r alle Asylbewerber_innen“ und „sofortige Anerkennung als politische Fl&#252;chtlinge“. Schon in den vorherigen Monaten gab es hierzu zahlreiche Demonstrationen wie auch Protest-und Solidarit&#228;tsaktionen – vor allem in W&#252;rzburg und zuletzt auch in Berlin. Die n&#228;chste Mahnwache an der Hauptwache findet am Samstag, den 10. Dezember, von 14:00 bis 18:00 statt. </p>
<p>Den Beteiligten, die sich als „B&#252;ndnis Fl&#252;chtlingsstreik Hessen“ organisiert haben, geht es insbesondere um eine Anerkennung als politische Fl&#252;chtlinge wie es in Artikel 16a des Grundgesetzes als Grundrecht verankert steht.</p>
<p>Eine faktische Abschaffung dieses Grundrechtes auf Asyl wurde vom deutschen Bundestag am 6.12.1992 durch eine Verfassungs&#228;nderung mit dem „Asylkompromiss“ beschlossen. Im Vorfeld hatten unter anderem in Hoyerswerda (1991) und Rostock-Lichtenhagen (1992), unter offener Gew&#228;hrung des Staates, die gr&#246;&#223;ten Pogrome der deutschen Nachkriegszeit stattgefunden. Die Asyl-Entscheidung der Parlamentarier_innen entsprach sowohl ihren eigenen rechts-populistischen Anschauungen, als auch ihrem Interesse an den W&#228;hler_innenstimmen rassistisch eingestellter Staatsb&#252;rger_innen. Mit dem „Asylkompromiss“ war es nicht mehr nur m&#246;glich, dass Deutschland Asylsuchende in ihre Herkunftsl&#228;nder, sondern auch in „sichere Drittstaaten“ abschiebt. Egal auf welchem Weg – eine Ablehnung der Asylantr&#228;ge fand seitdem in den meisten F&#228;llen statt. Deutschland versuchte, sich auf diesem Weg weitgehend vor Asylsuchenden abzuschotten.</p>
<p>Viele der Protestierenden warten – wie zahlreiche andere Fl&#252;chtlinge – bereits seit Jahren auf die offizielle Anerkennung ihres Status&#8217; als Fl&#252;chtlinge. Sie alle m&#252;ssen permanent mit Abschiebungen <span id="more-513"></span>rechnen. Die protestierenden Fl&#252;chtlinge verwehren sich begr&#252;ndet dagegen, den Iran als „sichere und lebenswerte Heimat“ zu betrachten, in die sie angeblich zur&#252;ckkehren k&#246;nnten. Auf der <a href="http://fluechtlingsprotest-hessen.de/">B&#252;ndnis-Homepage</a> ist dazu zu lesen: „In unserer Heimat warten Folter, Vergewaltigung und Haft auf uns – wir fordern die Einsicht des deutschen Staates, dass f&#252;r uns in der „Islamischen Republik“ Iran kein lebenswertes Leben mehr m&#246;glich ist. […] Wir werden unter keinen Umst&#228;nden in die H&#246;lle des iranischen Regimes zur&#252;ckkehren!“ Neben einer Lockerung der Asylgesetzgebung treten die Fl&#252;chtlinge f&#252;r die Abschaffung der Residenzpflicht, die Verbesserung der Unterkunftsbedingungen, ein Angebot an Dolmetschern und Sprachkursen sowie eine Arbeitserlaubnis f&#252;r Asylsuchende ein.</p>
<p>Wir, die Hochschulgruppe Demokratische Linke an der Uni Gie&#223;en, solidarisieren uns mit den Protestierenden und unterst&#252;tzen all diese Forderungen. Das Protestcamp und die Mahnwachen in Frankfurt ist ein Weg, breitere &#214;ffentlichkeit f&#252;r die marginalisierten Probleme von Fl&#252;chtlingen in Deutschland zu schaffen. Wir schlie&#223;en uns diesem Protest mit unseren Mitteln an. Eine fundamentale &#196;nderung des deutschen Asylrechts und entsprechender Asylpolitik durch formelle und praktische Gleichstellung der Betroffenen ist schon lange &#252;berf&#228;llig.</p>
<p>Wir sind der Ansicht, dass die im Zuge des „Asylkompromisses“ festgelegten Regelungen restlos zur&#252;ckgenommen werden m&#252;ssen. Es gilt, f&#252;r das bedingungslose Grundrecht auf Asyl zu k&#228;mpfen – nicht nur in Deutschland! </p>
<p>Die Lage aller Fl&#252;chtlinge muss in jeglicher Hinsicht verbessert werden. So halten wir die Residenzpflicht f&#252;r Asylsuchende f&#252;r einen groben Eingriff in das Grundrecht der Bewegungsfreiheit. Demnach d&#252;rfen die betroffenen Menschen den Bezirk der f&#252;r sie zust&#228;ndigen Ausl&#228;nderbeh&#246;rde nicht verlassen. Eine solche repressive Regelung existiert innerhalb der EU nur in Deutschland. In Hessen hat die Landesregierung die Residenzpflicht f&#252;r Asylbewerber_innen erst k&#252;rzlich im November 2012 aufgehoben. Ebenso kritisieren wir das Arbeitsverbot f&#252;r Asylsuchende. Im ersten Jahr ihres Aufenthaltes in Deutschland ist es Fl&#252;chtlingen komplett untersagt, sich einen Job zu suchen. Erst danach erteilen die Ausl&#228;nderbeh&#246;rden Arbeitserlaubnisse. Dies ist jedoch mit gro&#223;en b&#252;rokratischen Anstrengungen verbunden. Wir fordern, dass es den Fl&#252;chtlingen von Beginn an gestattet sein sollte, sich ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen statt dazu gezwungen zu sein, minimale staatliche Leistungen zu beziehen. </p>
<p>Dies sind nur einzelne von vielen Problemen, mit denen Asylsuchende in Deutschland Tag f&#252;r Tag zu k&#228;mpfen haben. Wir finden es wichtig, die entsprechenden Zust&#228;nde grundlegend zu kritisieren und &#214;ffentlichkeit f&#252;r die Probleme zu schaffen, damit die Lage schrittweise verbessert wird. Schlussfolgernd muss eine grundlegende Kritik am Asylrecht und an der Asylpolitik in Deutschland konsequent weitergedacht gedacht und formuliert werden: Hier gilt es das Konzept des Nationalstaates und der Nation mit ihren Grenzen und Ideologien grunds&#228;tzlich in Frage zu stellen. Wir finden, dass dieser Aspekt bei einer Kritik an der Asylpolitik und der Situation von Fl&#252;chtlingen stets mitgedacht  werden sollte. </p>
<p>Kein Mensch ist illegal – Bleiberecht &#252;berall! </p>
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		<title>Termine im November 2012</title>
		<link>http://www.uni-giessen.de/demokratische-linke/veranstaltung/termine-im-november-2012/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Nov 2012 16:59:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dlgiessen</dc:creator>
				<category><![CDATA[veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier eine kleine Zusammenstellung von Terminen in Gie&#223;en, Marburg und Frankfurt im November 2012:
20.11./ 20:00/ Marburg, H&#246;rsaal der Philfak (H&#246;rsaal 01H01, Wilhelm-R&#246;pke-Str. 6)/ Vortrag: Geschlechterverh&#228;ltnisse in der rechten Szene und im Rechtsterrorismus/ Referent: Eike Sanders (Antifaschistische Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin)/ Infos
20.11./ 20:00/ Frankfurt, Studierendenhaus &#8211; K4/ Vom Klassenkampf zum Kampf/ Referent: Joachim Hisch/ Infos

21.11/ 18:30/ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-510"></span>Hier eine kleine Zusammenstellung von Terminen in Gie&#223;en, Marburg und Frankfurt im November 2012:</p>
<p><strong>20.11./ 20:00</strong>/ <strong>Marburg</strong>, H&#246;rsaal der Philfak (H&#246;rsaal 01H01, Wilhelm-R&#246;pke-Str. 6)/ Vortrag: Geschlechterverh&#228;ltnisse in der rechten Szene und im Rechtsterrorismus/ Referent: Eike Sanders (Antifaschistische Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin)/ <a href="http://asta-marburg.de/article150">Infos</a></p>
<p><strong>20.11./ 20:00</strong>/ <strong>Frankfurt</strong>, Studierendenhaus &#8211; K4/ Vom Klassenkampf zum Kampf/ Referent: Joachim Hisch/ <a href="http://ivi.copyriot.com/wp-content/uploads/2012/07/programm-gg_uni2012.pdf">Infos<br />
</a><br />
<strong>21.11/ 18:30</strong>/ <strong>Gie&#223;en</strong>, Alte UB (Bismarckstra&#223;e 37), Gro&#223;er H&#246;rsaal/ Queere Ringvorlesung: Von der Courage zur Gazelle &#8211; eine kleine Geschichte feministischer Zeitschriften in Deutschland/ Referent_innen: Katrin Gottschalk &amp; Chris K&#246;ver/ <a href="http://queer.blogsport.de/aktuelles-programm/programm-ws-201213/">Infos</a></p>
<p><strong>21.11./ 19:30</strong>/ <strong>Gie&#223;en</strong>, Café Amélie/ Vorf&#252;hrung der Dokumentation &#8220;Litte Alien&#8221; (Thema: Minderj&#228;hrige Fl&#252;chtlinge) von Nina Kusturica/ mit Timmo Scherenberg (Hessischer Fl&#252;chtlingsrat)/ <a href="http://www.cafe-amelie.de/Termine/2012/11#1353522600">Infos</a></p>
<p><strong>21.11./ 20:00/</strong> <strong>Gie&#223;en</strong>, Kongresshalle/ Naziterror unter den Augen des Staates/ Referent: Paul Wellsow (Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Fraktion DIE LINKE im Th&#252;ringer Landtag)/ <a href="http://ak44.de.vu/">Infos</a></p>
<p><strong>21.11./ 20:00</strong>/ <strong>Frankfurt</strong>, Studierendenhaus &#8211; K4/ Klasse denken mit Marx in der Krise/ Referent: Michael Hintz/ <a href="http://ivi.copyriot.com/wp-content/uploads/2012/07/programm-gg_uni2012.pdf">Infos</a></p>
<p><strong>22.11./ 20:00</strong>/ <strong>Frankfurt</strong>, IvI (Kettenhofweg 130)/ Versuch&#8217;s mal mit Gewalt &#8211; Die UK Riots 2011: Das Ende der Politik?/ <a href="http://ivi.copyriot.com/wp-content/uploads/2012/07/programm-gg_uni2012.pdf">Infos</a></p>
<p><strong>23.11./ 18:00</strong>/ <strong>Frankfurt</strong>, Hauptbahnhof/ Demo &#8220;In Ruhe dinnern ist nicht mehr! Solidarit&#228;t gegen Standortkonkurrenz und Spardiktat – weltweit&#8221; &#8211; Demo gegen die Abschlussgala der Finance Week und den Sch&#228;uble-Besuch in der Alten Oper/ <a href="http://notroika.linksnavigator.de/artikel/ruhe-dinnern-ist-nicht-mehr-solidaritaet-gegen-standortkonkurrenz-und-spardiktat-weltweit">Infos</a></p>
<p><strong>23.11./ 20:00</strong>/ <strong>Frankfurt</strong>, IvI (Kettenhofweg 130)/ Lesung mit Jonas Engelmann (&#8221;We are ugly, but we have the music&#8221; &#8211; &#220;ber die Spuren j&#252;discher Identit&#228;t in der Subkultur) und Wolfgang Buech (Comics aus &#8220;Zuhause w&#228;hrend der digitalen Revolution&#8221;)/ <a href="http://ivi.copyriot.com/wp-content/uploads/2012/07/programm-gg_uni2012.pdf">Infos</a></p>
<p><strong>24.11./ 12:00</strong>/ <strong>Frankfurt</strong>, T&#252;rkisches Volkshaus (Werrastra&#223;e 29)/ Rhein-Main-Ratschlag gegen Rechts/ <a href="http://frankfurt.umsganze.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=384:2411-12-rhein-main-ratschlag-gegen-rechts&amp;catid=57:frontpage">Infos</a></p>
<p><strong>29.11./ 19:00</strong>/ <strong>Gie&#223;en</strong>, Margarete-Bieber-Saal/ Was ist eigentlich Faschismus? Analyse Geschichte und aktuelle Gefahren aus marxistischem Blickwinkel/ Referent: Phillip Becher/ <a href="http://www.sds-giessen.org/wordpress/?p=405">Infos</a></p>
<p><strong>30.11./ 19:00</strong>/ <strong>Frankfurt</strong>, JBS Anne Frank/ Ausstellungser&#246;ffnung: &#8220;Das hat&#8217;s bei uns nicht gegeben!&#8221; &#8211; Antisemitismus in der DDR/ Referentin: Dr. Heike Radvan (Amadeu Antonio Stiftung)/ <a href="http://www.jbs-anne-frank.de/ausstellungen/antisemitismus-in-der-ddr/">Infos</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Reichspogromnacht: Gie&#223;en 10.11.1938</title>
		<link>http://www.uni-giessen.de/demokratische-linke/antifa/reichspogromnacht-giessen-10-11-1938/</link>
		<comments>http://www.uni-giessen.de/demokratische-linke/antifa/reichspogromnacht-giessen-10-11-1938/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Nov 2012 15:23:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dlgiessen</dc:creator>
				<category><![CDATA[antifa]]></category>

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		<description><![CDATA[
Am 10. November 1938 ereigneten sich in Gie&#223;en die gewaltt&#228;tigsten, &#246;ffentlichen antisemitischen &#220;bergriffe, die es bis dahin im 20. Jahrhundert hier gegeben hatte. Vergleichbares geschah in vielen anderen deutschen St&#228;dten bereits am Tag zuvor. Unter teils bef&#252;rwortenden Rufen, teils stummem Dulden und keiner verteidigenden Gegenaktion der &#214;ffentlichkeit wurden beide Gie&#223;ener Synagogen in Brand gesetzt, j&#252;dische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-6" title="Synagoge S&#252;danlage" src="http://www.uni-giessen.de/demokratische-linke/wp-content/uploads/synagoge.jpg" alt="Synagoge S&#252;danlage" /><br />
<em>Am 10. November 1938 ereigneten sich in Gie&#223;en die gewaltt&#228;tigsten, &#246;ffentlichen antisemitischen &#220;bergriffe, die es bis dahin im 20. Jahrhundert hier gegeben hatte. Vergleichbares geschah in vielen anderen deutschen St&#228;dten bereits am Tag zuvor. Unter teils bef&#252;rwortenden Rufen, teils stummem Dulden und keiner verteidigenden Gegenaktion der &#214;ffentlichkeit wurden beide Gie&#223;ener Synagogen in Brand gesetzt, j&#252;dische Gesch&#228;fte demoliert und gepl&#252;ndert sowie hier lebende j&#252;dische B&#252;rger_innen von SA-Angeh&#246;rigen, Nazi-Kadern und anderen ganz normalen Gie&#223;ener_innen beschimpft, angegriffen und misshandelt. Alles unter den Augen von Feuerwehr, Polizei und st&#228;dtischen Beh&#246;rden, die aktive Beihilfe leisteten, um dem antisemitischen Staatsterror auch in Gie&#223;en endg&#252;ltig zum Sieg zu verhelfen. Davon auszugehen, dass diese Vorg&#228;nge erst mit der Macht&#252;bertragung an die Nazis 1933 ihren Anfang nahmen, ist falsch, im Raum Gie&#223;en hat der politisch-rassistische Antisemitismus eine weit &#228;ltere Geschichte.</em></p>
<p><strong>Antisemitismus &#8211; Nicht erst eine Erfindung der Nazis</strong></p>
<p>„Nirgends in Deutschland erwies sich die breite Masse der Bev&#246;lkerung f&#252;r die antisemitischen Ideen so empf&#228;nglich als gerade in Hessen, besonders Oberhessen“, schrieb der deutsche Herausgeber der „Protokolle der Weisen von Zion“ und Gr&#252;nder des „Reichshammerbunds“ Theodor Fritsch schon 1893 in Bezug auf die breite Bewegung unterschiedlicher sozialer Schichten hinter antisemitischen Hetzern wie Adolf St&#246;cker oder Otto B&#246;ckel. In Gie&#223;en und Umland z&#228;hlten sie tausende Anh&#228;nger_innen hinter sich und fanden mit ihren Parteien auch bei Wahlen so gro&#223;en Zuspruch, dass manche Wahlkreise mit gro&#223;er Mehrheit Kandidaten mit dezidiert antisemitischem Programm <span id="more-504"></span>zu Reichstagsabgeordneten w&#228;hlten. „Juden-freie Viehm&#228;rkte“ wurden organisiert, um dem „j&#252;dischen Wucher“ entgegenzuwirken, ein Modell, das besonders ab 1934 in ganz Deutschland wieder sehr beliebt wurde. Der Antisemitismus als politisches Programm lebte auch im Gie&#223;en der Weimarer Republik fort, besonders b&#252;rgerliche Schichten und die zahlreichen Studierenden bestimmten hier den Ton. Neben organisierten studentischen Freikorps, engagierten sich schon lange vor 1933 in Gie&#223;en auch Lehrerende, Kriegsveteranen und viele andere f&#252;r die Sache des Nationalsozialismus im Allgemeinen und den Antisemitismus im Besonderen. 1921 errang der v&#246;lkische, gro&#223;deutsche und anti-semitische „Hochschulring deutscher Art“ eine &#252;ber-ragende Mehrheit bei den AStA-Wahlen an der Uni-versit&#228;t. Schon 1931 sprach sich der AStA f&#252;r einen Numerus Clausus f&#252;r j&#252;dische Studierende aus und arbeitete eng mit nationalsozialistischen Professoren zusammen, mit dem Ziel einer braunen Vorzeige-Universit&#228;t. So wundert es nicht, wenn in den letzten halbwegs freien Wahlen am 5. M&#228;rz 1933 die NSDAP in Gie&#223;en das Traumergebnis von 51,9% errang, das gegen&#252;ber dem Reichsdurchschnitt von 43,9% so manches Nazi-Herz h&#246;her schlagen lie&#223;.</p>
<p><strong>Der 10. November in Gie&#223;en</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-506" title="textkasten-911" src="http://www.uni-giessen.de/demokratische-linke/wp-content/uploads/textkasten-9111.png" alt="textkasten-911" width="523" height="371" />Das Novemberpogrom von 1938 war in Gie&#223;en wie in allen anderen deutschen St&#228;dten eine geplante Aktion. Bei den Verw&#252;stungen, Br&#228;nden und Angriffen &#252;bernahmen durchg&#228;ngig zivil gekleidete SA-Leute f&#252;hrende Rollen, Nazis, die sp&#228;ter noch an der Uni, bei der Stadt oder dem Land anerkannte Karrieren durchlaufen haben. Am 10. November f&#252;hrte man Schulkinder zu den brennenden Synagogen, um ihnen zu zeigen, welch „berechtigter Zorn“ (siehe Kasten) sich nun gegen „die Juden“ entlud. Die Hetztiraden der Lehrerenden, die G&#228;ngelungen j&#252;discher Mitsch&#252;ler_innen und die allt&#228;glich erlebte Diskriminierung j&#252;discher Menschen fanden ihren Ausdruck in dieser, von niemandem aufgehaltenen Aktion. Aus Berichten geht klar hervor, dass die Feuerwehr, die bei den beiden Synagogenbr&#228;nden in der heutigen S&#252;danlage sowie der Steinstra&#223;e anwesend war, einzig den Auftrag hatte, das Feuer am &#220;bergreifen auf die anderen H&#228;user zu hindern. Familien, Gemeindemitglieder  und Hausmeister wurden von Polizei oder SA-Schergen aus den Wohnungen gepr&#252;gelt, teils wertvolle religi&#246;se Gegenst&#228;nde gepl&#252;ndert oder vor den Augen der Gemeinde verbrannt.</p>
<p>An diesem Tag sowie an den folgenden wurden j&#252;dische Gesch&#228;fte von uniformierten sowie zivil gekleideten Nazis demoliert und gepl&#252;ndert. In manchen F&#228;llen kam es wohl auch zu Emp&#246;rungen seitens unbeteiligter Zeug_innen: Meist war der Grund der Emp&#246;rung aber weniger die Gewalt gegen die j&#252;dischen B&#252;rger_innen, als viel mehr die Tatsache, dass die M&#228;nner so gute M&#246;belst&#252;cke, Stoffe, Lebensmittel oder Kleider einfach auf die Stra&#223;e schmissen und zerst&#246;rten. In allen Gemeinden rund um Gie&#223;en spielten sich gleiche oder &#228;hnliche Szenen ab, mit teilweise sogar noch gewaltt&#228;tigeren &#220;bergriffen. In ganz Deutschland kam es zu Ausschreitungen, Pl&#252;nderungen und Misshandlungen, deren Folge der Tod von 91 Menschen, die Zerst&#246;rung von mehr als 7500 Gesch&#228;ften sowie beinahe aller Synagogen war. Das Ziel war erreicht: Die sowieso schon schlechte Lebenslage j&#252;discher Menschen in Deutschland wurde empfindlich versch&#228;rft, die &#246;ffentliche Gewalt gegen sie von staatlicher Seite legitimiert.</p>
<p><strong>Die weitere Verfolgung der j&#252;dischen B&#252;rger_innen Gie&#223;ens</strong></p>
<p>Von den 1932 noch 1266 j&#252;dischen B&#252;rger_innen Gie&#223;ens lebten unmittelbar vor den Pogromen nur noch ca. 360 in der Stadt, die &#252;brigen hatte die staatsantisemitische Schikane (Berufsverbote, Zwangsabgaben, Sondersteuern, etc.) entweder gezwungen, zu emigrieren oder sie wanderten freiwillig aus. In den Tagen nach den Novemberpogromen wies der Gie&#223;ener Stadtrat die Polizei an, mit der SA alle m&#228;nnlichen Juden zu verhaften. Der gleichgeschaltete Gie&#223;ener Anzeiger vom 11. November berichtete dar&#252;ber im Nazi-Jargon: „Eine An-zahl Juden begab sich schon im Laufe des Vormittags freiwillig in polizeiliche Schutzhaft, andere warteten ab, bis sie zu ihrer eigenen Sicherheit von der Polizei zur Schutzhaft abgeholt wurden. Die Polizei sicherte dadurch die Juden vor der starken und berechtigten Emp&#246;rung“. In Wahrheit wurden diese Menschen in die KZ Buchenwald oder Dachau verschleppt, aus denen sie zum Teil erst entlassen wurden, als sie sich zur Auswanderung bereit erkl&#228;rten. In manchen mittelhessischen St&#228;dten wie Friedberg wurde der Abtransport im LKW von einer jubelnden Menge beklatscht. Viele kehrten schwer krank und entkr&#228;ftet zur&#252;ck, manche verloren in den Konzentrationslagern ihr Leben.</p>
<p>Von den im Jahr 1936 noch 130 j&#252;dischen Gesch&#228;ften in Gie&#223;en blieb bis 1939 kein einziges &#252;brig: Die Vertreibung der j&#252;dischen B&#252;rger_innen aus dem Gesch&#228;ftsleben bescherte manch findigen Gie&#223;enern g&#252;nstige, weil enteignete oder zwangsversteigerte, Grundst&#252;cke und Immobilien. Die wenigen j&#252;dischen Einwohner_innen Gie&#223;ens, die nach 1939 noch in der Stadt lebten, wurden in der Folgezeit vom Stadtbauamt und anderen st&#228;dtischen Beh&#246;rden gezwungen, ihre Wohnungen und Gesch&#228;fte aufzugeben und so genannte „Ghettoh&#228;user“ in der Walltorstra&#223;e 42 und 48 sowie der Landgrafenstra&#223;e 8 zu beziehen. Auf dem Gie&#223;ener Wochenmarkt arbeiteten schon 1938 Stadt und H&#228;ndler Hand in Hand, um j&#252;dischen B&#252;rger_innen den Einkauf dort zu verbieten. 1941 verboten die Stadtwerke Gie&#223;en die Bef&#246;rderung von j&#252;dischen B&#252;rger_innen in den st&#228;dtischen Nahverkehrsmitteln, willk&#252;rlich wurden f&#252;r Stra&#223;enarbeiten in der Stadt und im Kreis j&#252;dische Menschen zum Arbeitsdienst abkommandiert. Immer wieder kam es zu unvorhersehbaren und willk&#252;rlichen „Verhaftungen“ und zu Internierungen in Konzentrationslagern.</p>
<p>Am 5. September 1942 gab die Gie&#223;ener Gestapo (Neue B&#228;ue 23, heutiger Burghof) der Stadtverwaltung den Befehl, in der Goetheschule in der Westanlage eine Massenunterkunft bereitzustellen. Hierher wurden in der Zeit vom 12.09. bis zum 16.09. alle 330 in Gie&#223;en und Umgebung verbliebenen j&#252;dischen B&#252;rger_innen (meist hohen Alters) transportiert. Sie wurden gezwungen, Erkl&#228;rungen zu unterschreiben, die ihren Besitz in die Hand des Staates &#252;bergab. Schon kurz nach der Verhaftung pl&#252;nderten und verw&#252;steten Beamte der &#246;rtlichen Gestapo die leerstehenden Wohnungen. Am 2. M&#228;rz 1943 erstattete der damalige Gie&#223;ener Oberb&#252;rgermeister stolz den Bericht: „Gie&#223;en ist judenfrei.“</p>
<p>Noch im Februar 1945 verschleppte man die letzten in sogenannten „privilegierten Mischehen“ lebenden Eheleute. Es ist nicht genau rekonstruierbar, wie viele j&#252;dische Gie&#223;ener B&#252;rger_innen  die Konzentrationslager &#252;berlebten.</p>
<p>Demokratische Linke Gie&#223;en<br />
Antifa R4</p>
<p><strong>Gedenkveranstaltung des Gie&#223;ener &#8220;B&#252;ndnis Gegen Rechts&#8221;:<br />
9. November, 18 Uhr – Berliner Platz</strong></p>
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		<title>Chaos im Studierendenparlament – Von unf&#228;higen Parlamentarier*innen und einer AStA-Koalition, die kurz vor der Aufl&#246;sung steht</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Aug 2012 20:15:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dlgiessen</dc:creator>
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Nachdem der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der JLU Gie&#223;en mit seinem Sommerfestival zuletzt mehrere zehntausend Euro Verlust gemacht hatte, musste der Haushalt angepasst werden. Andernfalls w&#228;re der AStA nicht l&#228;nger handlungsf&#228;hig.  Ein sogenannter Nachtragshaushalt sollte in drei Lesungen beschlossen werden. Diese Lesungen sollten auf  zwei Sitzungen des Studierendenparlamentes durchgef&#252;hrt werden, die eigens zu diesem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.uni-giessen.de/demokratische-linke/wp-content/uploads/lets-push-things-forward-klein1-107x300.jpg" alt="lets-push-things-forward-klein" title="lets-push-things-forward-klein" width="107" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-501" /></p>
<p>Nachdem der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der JLU Gie&#223;en mit seinem Sommerfestival zuletzt mehrere zehntausend Euro Verlust gemacht hatte, musste der Haushalt angepasst werden. Andernfalls w&#228;re der AStA nicht l&#228;nger handlungsf&#228;hig.  Ein sogenannter Nachtragshaushalt sollte in drei Lesungen beschlossen werden. Diese Lesungen sollten auf  zwei Sitzungen des Studierendenparlamentes durchgef&#252;hrt werden, die eigens zu diesem Zweck einberufen wurden. Die erste Sitzung fand am 16.8.12 statt.</p>
<p>&#220;ber den Haushalt zu befinden ist die wichtigste Aufgabe eines jeden Parlamentes. Mit den finanziellen Zuweisungen an die jeweiligen Haushaltst&#246;pfe werden die Rahmenbestimmungen f&#252;r etwaige Unternehmungen, wie z.B. f&#252;r eigene politische Veranstaltungen und AstA-Partys oder die Unterst&#252;tzung kultureller und politischer Projekte, abgesteckt. Die AStA-Koalition, bestehend aus <em>Uni Gr&#252;n</em>, den <em>Jusos</em> und <em>Unsere Uni</em>, h&#228;tte also gut daran getan, alle ihre Sitze im Studierendenparlament auf der Sitzung vorige Woche besetzt zu haben. W&#228;hrend die <em>Jusos</em> auch mit allen f&#252;nf und <em>Unsere Uni</em> mit allen vier Parlamentarier*innen anwesend waren, sah <em>Uni Gr&#252;n</em> wohl keinen Sinn darin, den Haushalt zu sanieren. Lediglich 4 von 11 Parlamentarier*innen  der Gr&#252;nen nahmen an der Sitzung teil. Damit verfehlte die AStA-Koalition sogar die einfache Mehrheit, f&#252;r die 16 Stimmen notwendig gewesen w&#228;ren. Gro&#223;e Teile der Opposition, darunter auch die <em>Demokratische Linke</em>, stimmten aber f&#252;r (!) den Nachtragshaushalt, der somit in die n&#228;chste Lesung &#252;berwiesen werden konnte.</p>
<p>Nach der Abstimmung &#252;ber den Haushalt kam es zu dem, was einige als H&#246;hepunkt des Abends bezeichnen w&#252;rden: Mitglieder der Liste <em>Die Demokratie</em> stellten Abwahlantr&#228;ge f&#252;r die AStA-Referenten Markus Gretschel und Chung Il-Shim. Beiden wurde vorgeworfen hauptverantwortlich f&#252;r die hohen finanziellen Verluste im Rahmen des „Sturm- und Klang- Festivals“ zu sein. <span id="more-500"></span>Das Ergebnis: Dem Abwahlantrag betreffend Markus Gretschel, dem langj&#228;hrigen Referenten f&#252;r alles M&#246;gliche, aber nichts Konkretes, stimmten 18 von 23 anwesenden Parlamentarier*innen zu. Markus Gretschel wurde also mit den Stimmen seiner eigenen Koalition abgew&#228;hlt. Der zweite Abwahlantrag scheiterte deutlich. Chung-Il Shim verzichtet auf einen Teil seiner Aufwandsentsch&#228;digung und bekommt nun 200 statt 300€ monatlich.</p>
<p>Am&#252;sant war im Zusammenhang mit den beiden Abwahlantr&#228;gen aber vor allem das Verhalten der selbsterkl&#228;rten Direktdemokrat*innen von <em>Die Demokratie</em>: In einer Online-Petition hatten sie sich bereiterkl&#228;rt, die Abwahlantr&#228;ge bei einer willk&#252;rlich festgelegten Mindestbeteiligung von Studierenden an der Petition zu stellen. Das erforderliche Qurom wurde verfehlt. Das war den Mitgliedern der Liste <em>Die Demokratie</em> aber herzlich egal. Sie &#252;bergingen die fehlenden Stimmen einfach und stellen die Antr&#228;ge trotzdem. Ihr Parlamentarier sagte dazu: „Wir haben uns dann dazu entschlossen, das einfach zu machen.“ Im Wahlprogramm versprachen sie noch: „Deswegen stimmen unsere Mitglieder, die im Stupa sitzen nur das ab, was vorher in unserem W&#228;hlerkreis […] beschlossen wurde.“ Auf diese Weise wollten sie sich vom „Stellvertretersystem der anderen Hochschullisten“ abheben. Bei einer genaueren Betrachtung der parlamentarischen Arbeit dieser Liste f&#228;llt auf, dass es sich bei ihrem Vorgehen auf der letzten Stupa-Sitzung um keinen Einzelfall handelt:<br />
Trotz des Verst&#228;ndnisses, ihr gesamtes Verhalten im Stupa zuvor online abstimmen zu lassen, wurden sowohl f&#252;r den &#196;ltestenrat, als auch f&#252;r den Rechnungspr&#252;fungsausschuss Personen bestimmt, ohne vorher R&#252;cksprache mit der Basis auf StudIP zu halten. Dies war das einzige (!) Wahlversprechen von <em>Die Demokratie</em>.</p>
<p>Fragw&#252;rdig gestaltete sich dann auch die Sitzung des StuPa am 23.8.2012. Stimmten <em>Die Demokratie</em> und <em>Projekt Zukunft</em>, eine Liste aus dem verbindungsstudentischen Milieu, in der Woche zuvor noch f&#252;r die Abwahl von Markus Gretschel, enthielten sie sich nun bei der Abstimmung &#252;ber einen neuen Stellenplan f&#252;r den AStA. Dieser sah vor, Markus Gretschels Aufwandsentsch&#228;digung nicht l&#228;nger zu ber&#252;cksichtigen und das eingeplante Geld anders zu verwenden. Warum die beiden Listen zwar den Referenten abw&#228;hlen, seine Aufwandsentsch&#228;digung jedoch nicht anderweitig einsetzen wollten, bleibt in Ermangelung einer Erkl&#228;rung der jeweiligen Parlamentarier*innen schleierhaft</p>
<p>Dies alles illustriert, dass die Gie&#223;ener Studierendenvertretung sich gr&#246;&#223;tenteils aus Personen zusammensetzt, die vollkommen unf&#228;hig sind, ihre eigenen Aufgaben zu bew&#228;ltigen. Das war schon l&#228;nger absehbar und hat einfach zu erkl&#228;rende Gr&#252;nde. Viele Studierende interessieren sich gar nicht f&#252;r die Hochschulpolitik. Dadurch sind zunehmend weniger Menschen in den studentischen Listen aktiv. Erh&#228;lt eine Liste sehr viele Stimmen bei den j&#228;hrlich stattfindenden Wahlen, ist sie oft nicht f&#228;hig, genug Personal zu benennen. Trotzdem besteht sie aber w&#228;hrend der Koalitionsverhandlungen, aufgrund des guten Wahlergebnisses, auf eine bestimmte Anzahl von Referent*innen im AStA. Dann werden die Hinterb&#228;nke der Parteijugendorganisationen durchforstet, ob nicht doch irgendwer Lust und Zeit f&#252;r eine Stelle im AStA h&#228;tte. Erfahrung muss niemand mitbringen. Eine Einarbeitung der neuen Referent*innen wird meist nicht verlangt und ist nicht organisiert. Vor ein paar Jahren haben die <em>Jusos</em> so verhandelt, jetzt ist es <em>Uni Gr&#252;n</em>.</p>
<p>Es bleibt zu hoffen, dass auch den Studierenden das Versagen einzelner Listen bzw. deren Amts- und Mandtstr&#228;ger*innen auffallen wird und die Listen <em>Uni Gr&#252;n</em>, <em>Die Demokratie</em> und <em>Projekt Zukunft</em> bei der n&#228;chsten Wahl weitaus weniger Stimmen erhalten werden. Oder noch besser: gar keine mehr.</p>
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