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	<title>Demokratische Linke an der Uni Gießen &#187; blog</title>
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	<description>radikaldemokratisch, emanzipatorisch, parteiunabhängig</description>
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		<title>Vom Sinn und Unsinn des Wahlkampfes</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 21:42:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dlgiessen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wahlkampf ist oftmals fern von jeglichem Inhalt. Auf Bundesebene wird die l&#228;chelnde Kanzlerin im Gro&#223;format auf ein Plakat gedruckt, bei der Wahl zum Gie&#223;ener Studierendenparlament drucken die Jusos ihre Gesichter auf DIN A 3. Der Trick ist der selbe: die Personen erscheinen bekannt und werden deshalb gew&#228;hlt. Bis zum &#196;u&#223;ersten getrieben hat es dieses Jahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wahlkampf ist oftmals fern von jeglichem Inhalt. Auf Bundesebene wird die l&#228;chelnde Kanzlerin im Gro&#223;format auf ein Plakat gedruckt, bei der Wahl zum Gie&#223;ener Studierendenparlament drucken die Jusos ihre Gesichter auf DIN A 3. Der Trick ist der selbe: die Personen erscheinen bekannt und werden deshalb gew&#228;hlt. Bis zum &#196;u&#223;ersten getrieben hat es dieses Jahr die Studentenunion aka der RCDS, die CDU-nahe Hochschulgruppe: 9/10 ihrer Plakate werden von drei Kandidat*innen eingenommen, dabei gesch&#228;tzte 8/10 von Spitzenkandidat Randy Uehlmann. Die gr&#252;ne Hochschulgruppe folgt einer anderen Taktik. Sie hat einfach das Hauptgeb&#228;ude der Universit&#228;t auf ihrem Werbematerial, auf dem Markt der M&#246;glichkeiten verteilt sie Kekse, um m&#246;glichst viele Studierende f&#252;r sich zu gewinnen. &#196;hnlich verf&#228;hrt die neue Liste „Die Demokratie“: sie verlost f&#252;r jeden Sitz im Studierendenparlament einen Kasten Bier.<span id="more-483"></span></p>
<p>Der Unterschied zum eingangs erw&#228;hnten Bundeswahlkampf ist allerdings, dass es niemanden aufregt, wenn sich Gr&#252;ne und Sozis mal einen Fehltritt leisten. Es gibt kaum Studierende, die sich f&#252;r die Hochschulpolitik interessieren. Die Wahlbeteiligung liegt bei l&#228;cherlichen 25%, dementsprechend berichtet noch nicht mal die Lokalpresse &#252;ber die Vorg&#228;nge im AStA. Die wenigen Versuche einzelner Listen, &#214;ffentlichkeit &#252;ber das Versagen der Amtstr&#228;ger*innen herzustellen, erreichen in der Regel eh nur solche Studierende, die diesen Vorg&#228;ngen sowieso ihre Aufmerksamkeit widmen. Der studentische Wahlkampf ist somit nicht der Wettstreit zwischen verschiedenen Positionen, denn die sind gar nicht erkennbar. Studentischer Wahlkampf ist der Wettbewerb um das schickeste Poster und die Verteilung der meisten Flyer.</p>
<p>Einen solchen Wahlkampf wollen wir, die Demokratische Linke, nicht f&#252;hren, nicht zuletzt aus finanziellen Gr&#252;nden. Als kleine und parteiunabh&#228;ngige Liste m&#252;ssten wir die Kosten aller Flyer, Sticker und Poster selbst tragen. Auf Selbstausbeutung haben wir keine gro&#223;e Lust, unsere privaten Mittel sind auch begrenzt. Die Materialien, die wir noch haben, stammen aus fr&#252;heren Jahren. Zu mehr als diesen langweiligen Schwarz-/Wei&#223;-Bl&#228;ttern reicht es diesmal nicht.</p>
<p>Daher wollen wir diesmal einen anderen Wahlkampf f&#252;hren und auf unsere Arbeit hinweisen, f&#252;r die wir keinerlei Geld erhalten.	</p>
<p>Im folgenden wollen wir euch auszugsweise vorstellen, wozu wir u.a. arbeiten. </p>
<p>Am 17. Juni traf sich die Neue Deutsche Burschenschaft (NDB) in Gie&#223;en. Diese ist institutionell mit der Deutschen Burschenschaft (DB) verflochten, die offen rassistisch auftritt. Die Demonstration gegen den Burschentag der NDB wurde ma&#223;geblich von Mitgliedern der Demokratischen Linke organisiert. Die Vorbereitungsarbeit, wie Recherche zur NDB, konnte der AStA inhaltlich nicht &#252;bernehmen und wurde daher von Aktiven der DL geleistet. Es wurde auch ein Vortrag im Café Amelie veranstaltet, der &#252;ber die Aktivit&#228;ten der NDB aufkl&#228;rte. Am 16. Juli demonstrierten Rechtsradikale in Gie&#223;en. Aktive der Demokratischen Linken &#252;bernahmen die Bewerbung der Gegendemonstration an der Universit&#228;t und in den Wohnheimen. Der AStA hat nichts (!) dazu geleistet obwohl er &#252;ber ausreichende personelle und finanzielle Mittel verf&#252;gt.<br />
Im November und Dezember kritisierten wir die Gr&#252;ne Hochschulgruppe f&#252;r das Auff&#252;hren der Filme „Earthlings“ und „Zeitgeist: Addendum“. „Earthlings“ setzt Auschwitz mit dem Schlachten von Tieren gleich, „Zeitgeist: Addendum“ ist verschw&#246;rungs-theoretischer Schrott. Wir forderten im Studierendenparlament die Abwahl der AStA-Referent*innen von UniGr&#252;n. Im Januar stellen wir die Ausstellung zum KZ Ravensbr&#252;ck in den R&#228;umen der Fachschaft Gesellschaftswissenschaften aus. Die Ausstellung wurde von der Initiative f&#252;r einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark erstellt. Momentan arbeiten viele von uns an der Vorbereitung einer Busfahrt nach Dresden. Dort ist jedes Jahr im Februar der gr&#246;&#223;te Neonazi-Aufmarsch Europas. Wir werden uns an den Gegendemonstrationen beteiligen.</p>
<p>Wie euch auffallen d&#252;rfte, sind unsere Themen etwas eng gefasst. Wir arbeiten aber nicht nur innerhalb unserer Liste, sondern auch in anderen Organisationen. Die Jusos sind bei der SPD, der SDS in der Linkspartei, wir sind z.B. in der Antifa R4, dem Arbeitskreis Kritische Theorie und den JungdemokratInnen/Junge Linke aktiv. F&#252;r Parteipolitik sind wir nicht zu haben, dazu fehlt uns nicht zuletzt auch die Zeit. Trotz aller Differenzen und Unterschiede zwischen den Initiativen, in denen wir neben dem Studium noch aktiv sind, versuchen wir nach wie vor, die Unterst&#252;tzung der Verfassten Studierendenschaft f&#252;r diese zu gewinnen. Das ist mal mehr, mal weniger einfach. Mit mehr Stimmen bei der Wahl f&#228;llt es uns aber bedeutend einfacher.</p>
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		<title>Kritik an Uni Gr&#252;n</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 20:41:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dlgiessen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer in den letzten paar Monaten unsere Website besuchte, hat sicherlich unsere Kritik an der Gie&#223;ener Hochschulgruppe Uni Gr&#252;n mitverfolgt (s. hier und hier). Wir wollen nun kurz schildern, was wir seitdem gegen die gr&#252;ne Hochschulgruppe unternommen haben. Uni Gr&#252;n hat bisher nichts auf ihrer Homepage zu unseren Vorw&#252;rfen geschrieben. Es wurde von Seiten der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer in den letzten paar Monaten unsere Website besuchte, hat sicherlich unsere Kritik an der Gie&#223;ener Hochschulgruppe Uni Gr&#252;n mitverfolgt (s. <a title="Uni Gr&#252;n muss seine Filmreihe absagen" href="http://www.uni-giessen.de/demokratische-linke/asta/uni-gruen-muss-seine-filmreihe-absagen/">hier</a> und <a title="Uni Gr&#252;n hat sich von der Politik verabschiedet" href="http://www.uni-giessen.de/demokratische-linke/asta/uni-gruen-hat-sich-von-der-politik-verabschiedet/">hier</a>). Wir wollen nun kurz schildern, was wir seitdem gegen die gr&#252;ne Hochschulgruppe unternommen haben. Uni Gr&#252;n hat bisher nichts auf ihrer Homepage zu unseren Vorw&#252;rfen geschrieben. Es wurde von Seiten der gr&#252;nen Hochschulgruppe sogar betont, dass die bisherigen Pressemitteilungen nicht im Plenum der Gruppe besprochen wurden. Wir vermuten, dass die Gie&#223;ener Gr&#252;nen gerne Gras &#252;ber die Sache wachsen lassen wollen. Den Gefallen tun wir ihnen nicht.<span id="more-480"></span></p>
<p>Wir haben uns entschieden, auf einer Sitzung des Studierendenparlamentes die Abwahl aller AStA-Referent*innen von Uni Gr&#252;n zu beantragen, da diese aus unserer Sicht nicht als Vertreter*innen der Studierendenschaft geeignet sind. Das Parlament hat mit gro&#223;er Mehrheit unsere Antr&#228;ge abgelehnt. Der Verlauf der Diskussion und auch unsere ausf&#252;hrliche Begr&#252;ndung der Antr&#228;ge kann im <a title="Protokoll als pdf" href="http://fss.plone.uni-giessen.de/fss/org/ssv/stupa/copy_of_bericht/copy9_of_2010-07-12-stupa_bericht-2.pdf/file/Protokoll%206.%20Sitzung%20ENTWURF.pdf ">Protokoll</a> der Sitzung unter TOP 11 nachgelesen werden. Von einem Abgeordneten der Gr&#252;nen wurde ein Pamphlet vorgetragen und an alle Parlamentarier*innen verteilt, zu dem seine studentische Liste heute scheinbar nicht stehen mag: auch dieses wurde von ihnen nicht &#246;ffentlich gemacht. Das holen wir hiermit  nach:</p>
<blockquote><p>UniGr&#252;n stellt klar: Wir sind aufgekl&#228;rte Feinde des Faschismus!</p>
<p>Bez&#252;glich unserer Filmreihe im November wurde von einer anderen Hochschulgruppe behauptet UniGr&#252;n verharmlose den Holocaust und h&#228;nge Verschw&#246;rungstheorien an.</p>
<p>Alle Mitglieder von UniGr&#252;n sind &#252;berzeugte Gegner_Innen des Faschismus, sich der Gr&#228;ueltaten in der deutschen Vergangenheit sehr bewusst und stellen sich jeglicher Verharmlosung solcher institutionalisierten Grausamkeit geschlossen entgegen!</p>
<p>Diese Behauptung ist insbesondere im Lichte des Gedenkens an die Novemberpogrome 1938 in den vergangenen Wochen eine geschmacklose Verleumdung, die wir mit Best&#252;rzung zur Kenntnis nahmen.</p>
<p>Wir k&#246;nnen uns dieses unverantwortliche Verhalten nur damit erkl&#228;ren, dass die Demokratische Linke ihrer Rolle in der Opposition in dieser Form gerecht zu werden versucht. Jedoch offenbarte die Demokratische Linke schon in den Koalitionsverhandlungen zum amtierenden Asta ihr Verst&#228;ndnis von antifaschistischer Arbeit: Sie lehnte eine konstruktive Besetzung des Referates f&#252;r antifaschistische Arbeit im AStA ab.</p>
<p>Die in den Organen der selbstverwalteten Studierendenschaft Gie&#223;ens t&#228;tigen Mitglieder von UniGr&#252;n haben in ihrer T&#228;tigkeit, nicht nur in den vergangen Monaten der aktuellen Amtsperiode, sondern von jeher Projekte der antifaschistischen (Bildungs-)Arbeit und Aufarbeitung der deutschen Vergangenheit konsequent unterst&#252;tzt und werden dies auch weiterhin tun:</p>
<p>Wir haben Demokratie im Sinn – nicht nur im Namen.</p>
<p>Zur Vorf&#252;hrung und Diskussion des Films „Earthlings“ am 29. November (Termin zugunsten der Globalen Mittelhessen verschoben) ab 20:00 Uhr im Lokal International (Eichendorffring 111)  laden wir alle Interessierten herzlich ein.</p></blockquote>
<p>Wer Uni Gr&#252;ns inkoh&#228;rentes Geschreibsel liest, das nur aus stumpfen Phrasen besteht, muss sich bewusst werden, dass die Hochschulzugangsberechtigung nichts wert ist. Die Gr&#252;nen haben es schlie&#223;lich auch an die JLU geschafft. Ernsthaft besch&#228;ftigt mit der „deutschen Vergangenheit“ haben sie sich jedenfalls nicht. Sonst h&#228;tten sie schon bei der &#220;berschrift „Wir sind aufgekl&#228;rte Feinde des Faschismus!“ merken m&#252;ssen, dass sie ihr Papier (hoffentlich wird das recyclet) lieber in die Tonne treten sollten anstatt es zu vervielf&#228;ltigen und als Stellungnahme zu pr&#228;sentieren. In der „deutschen Vergangenheit“ gab es zwar B&#252;ndnisse mit faschistischen Staaten, allerdings war Deutschland nationalsozialistisch. Wer diesen Unterschied nicht versteht und die Differenzen zwischen den Systemen einebnet, verharmlost bereits. Dass zudem die Kr&#228;fte, die der Aufkl&#228;rung immanent sind,  nach Auschwitz f&#252;hrten, wissen die Gr&#252;nen nicht, die sich selbst als „aufgekl&#228;rte Feinde des Faschismus“ bezeichnen.<br />
Im Folgenden bezeichnen sie irgendwen „im Lichte des Gedenkens an die Novemberpogrome 1938“ (sic!) der Verleumdung schuldig, w&#228;hrend sie kurz vorher Auschwitz als „institutionalisierte Grausamkeit“ bezeichnen. Dass die deutsche Volksgemeinschaft am 9.11.1938 keinerlei Institutionalisierung brauchte, um dem antisemitischen Wahn nachzugehen, versteht die Hochschulgruppe, deren Mutterpartei doch so gerne Urabstimmungen durchf&#252;hrt, nicht.<br />
Anders formuliert: in der Reichspogromnacht zeigte sich der deutsche Volkswillen am deutlichsten.</p>
<p>Die Gr&#252;nen beschuldigen zudem die Demokratische Linke, sich nicht „konstruktiv“ in die jetzige Koalition einzubringen.</p>
<p>Dass die Demokratische Linke sich  an dieser AStA-Koalition nicht beteiligt, hat ganz einfache Gr&#252;nde: schon w&#228;hrend der Koalitionsverhandlungenen war klar, dass die gr&#252;ne Hochschulgruppe zun&#228;chst ihre Pfr&#252;nde sichern wollte. Ein*e Gr&#252;ne*r, ein Posten. So einfach ist das. Deswegen wurde der jetzige StuPa-Pr&#228;sident gew&#228;hlt und seine monatliche Aufwandsentsch&#228;-digung wurde auf 200 € angehoben. Deswegen haben aber auch mitunter ziemlich viele Mitglieder des Studierendenparlamentes f&#252;r die Abwahl von Markus G. gestimmt, wie aus dem Protokoll der Sitzung hervorgeht. Nicht, weil sie unsere Auffassung in Bezug auf die Filmvorf&#252;hrungen teilen w&#252;rden, sondern weil die Arbeitsleistung des Referenten gegen null geht und es ihnen zu bunt wurde.<sup>1</sup></p>
<p style="padding-left: 90px;">Und dieses Jahr wird es in den Koalitionsverhandlungen nicht anders laufen, wenn Uni Gr&#252;n sich wieder beteiligt. Dass die gr&#252;ne Hochschulgruppe wieder Teil einer AStA-Koalition sein wird, ist sehr wahrscheinlich. Ihr <a title="Gr&#252;nes Wahlprogramm als pdf" href="http://www.inst.uni-giessen.de/unigruen/wp-content/uploads/Wahlprogramm_Dez2011.pdf ">Wahlprogramm</a> hat so an Farbe verloren, dass es nur aus Gr&#252;n besteht.<sup>2</sup><br />
Dieses Gr&#252;n aber kann mit allem gemischt werden und passt trotzdem in die Gesamtkomposition. <a rel="attachment wp-att-481" href="http://www.uni-giessen.de/demokratische-linke/blog/kritik-an-uni-gruen/attachment/logo_uni_gruen/"><img class="alignleft size-full wp-image-481" title="logo_uni_gr&#252;n" src="http://www.uni-giessen.de/demokratische-linke/wp-content/uploads/logo_uni_gr&#252;n.JPG" alt="logo_uni_gr&#252;n" width="141" height="276" /></a><br />
Keine Forderung nach dem allgemeinpolitischen Mandat f&#252;r die Studierendenschaften, keine Gegnerschaft zum Faschismus (haha), keine Aussage, die linke Listen noch als selbstverst&#228;ndlich ansehen, findet sich in diesem Programm. Stattdessen ganz viel Service: OpenSource, Radverkehr und Ruher&#228;ume usw. usf.. Die Gr&#252;nen k&#246;nnen mit allen, selbst mit der neuen  Liste von Verbindungsstudenten, die sich „Projekt Zukunft!“ nennt. Und wahrscheinlich werden sie auch mit allen. Der feuchte Traum der CDU- und FDP-nahen Hochschulgruppen, RCDS und LHG, dass die ASten nur noch Service-Aufgaben wahrnehmen, wird durch die Gie&#223;ener Gr&#252;nen Wirklichkeit.</p>
<p style="padding-left: 90px;">
<p><span style="text-decoration: underline;"> </span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"> </span><br />
<br />&nbsp;</p>
<p>&nbsp;<br />
Fu&#223;noten:<br />
1 W&#228;hrend der Diskussion im Parlament erw&#228;hnte der Sprecher der<br />
  Juso-Hochschulgruppe, dass er unsere Kritik verstehen kann,<br />
  die Konsequenzen f&#252;r seine Koalitionspartner aber nicht mittragen<br />
  wird. Wir fragen deshalb an dieser Stelle in aller H&#246;flichkeit:<br />
  Was f&#252;r Konsequenzen wird es geben?</p>
<p>2 Und als erste Farbe wurden scheinbar <a href="http://schwulenreferat.blogsport.de/2011/12/14/hochschwulwahlen-an-der-uni-giessen-2012-2/">Lila</a> aus dem Spektrum gestrichen.</p>
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		<item>
		<title>Betreff: &#8220;D&#246;ner-Morde&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 10:07:54 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wie k&#252;rzlich bekannt wurde, ermordeten Rechtsradikale in den Jahren 2000-2006 neun Menschen. Wir haben hier eine kleine &#220;bersicht erstellt, um mehr &#252;ber die Hintergr&#252;nde der Morde zu erfahren. Einen &#220;berblick &#252;ber die Geschehnisse gibt es auf publikative.org
Wir wollen zun&#228;chst klar stellen, dass die Bezeichnung &#8220;D&#246;ner-Morde&#8221; eine ist, die wir nicht akzeptieren. Diese Menschen wurden nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie k&#252;rzlich bekannt wurde, ermordeten Rechtsradikale in den Jahren 2000-2006 neun Menschen. Wir haben hier eine kleine &#220;bersicht erstellt, um mehr &#252;ber die Hintergr&#252;nde der Morde zu erfahren. Einen &#220;berblick &#252;ber die Geschehnisse gibt es auf <a href="http://www.publikative.org/2011/11/11/exekutionen-als-heimatschutz/">publikative.org</a></p>
<p>Wir wollen zun&#228;chst klar stellen, dass die Bezeichnung &#8220;D&#246;ner-Morde&#8221; eine ist, die wir nicht akzeptieren. <a href="http://www.hagalil.com/archiv/2011/11/14/doener-morde/">Diese Menschen wurden nicht umgebracht, weil sie &#8220;D&#246;ner&#8221; waren</a>, sondern weil sie nicht in das widerw&#228;rtige, rassistische Weltbild der Rechtsradikalen passten. Dieser Begriff findet sich in der Berichterstattung recht h&#228;ufig. Wenn man denkt, dass es kaum noch d&#252;mmer geht, als dem latenten Rassismus auch noch eine mediale B&#252;hne zu geben, belehrt einen <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,797509,00.html">Spiegel Online</a> eines Besseren. Vollkommen ernsthaft wird dort die Auffassung vertreten, dass  &#8220;Deutschland (&#8230;) es mit einem neuen Ph&#228;nomen zu tun (hat) &#8211; kaltbl&#252;tig mordende Rechtsextremisten&#8221;.</p>
<p>Bekannt waren die T&#228;ter schon lange. Bereits im Jahre 200o l&#228;sst sich in einem Aufsatz in der <a href="http://jungle-world.com/artikel/2000/24/27579.html">Jungle World</a> &#252;ber den ehemaligen Chef des Landesamtes f&#252;r Verfassungsschutzes Th&#252;ringen Roewer hin, folgendes finden:</p>
<p>&#8220;Im Januar 1998 verschwanden drei Neonazis aus Jena, die zuvor monatelang  polizeilich observiert worden waren, da sie eine Bombenwerkstatt  unterhielten. Am Tag des polizeilichen Zugriffs jedoch tauchten die zwei  M&#228;nner und eine Frau in den rechtsterroristischen Untergrund ab.&#8221;</p>
<p>Die Beh&#246;rden haben jedoch nicht nur auf der ganzen Linie versagt, sondern scheinen sogar tief in die Angelegenheit verwickelt zu sein. Dies gilt in erster Linie f&#252;r das Landesamt f&#252;r Verfassungsschutz in Th&#252;ringen. Aber auch ein sogenannter &#8220;Verfassungssch&#252;tzer&#8221; aus Hessen war zum Zeitpunkt eines Mordes in einem Internet-Café in Kassel anwesend und hatte rechtsradikale Materialien bei sich <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/verdacht-gegen-hessischen-verfassungsschuetzer-spitzname-kleiner-adolf-1.1190178">zuhause</a>. Der hessische Ministerpr&#228;sident Volker Bouffier nahm den  Tatverd&#228;chtigen 2006 sogar noch in Schutz, indem er sagte: „<a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/rechtsextremismus/verdaechtiger-verfassungsschuetzer-spitzname-kleiner-adolf-11529571.html">Der und seine Familie, die sind fertig.“</a></p>
<p>Und somit kommen wir zu den unr&#252;hmlichen Reaktionen der Politikerinnen und  Politiker. Offensichtlich ist, dass bei Bekanntwerden von solchen F&#228;llen leider oftmals lediglich Lippenbekenntnisse abgegeben werden: das Verbotsverfahren gegen die NPD m&#252;sse neu aufgerollt werden, es m&#252;ssen h&#228;rtere Programme gegen Nazis her usw. usf.. Konkrete Umsetzungen finden sich dann eher selten. Bekannt ist, dass Familienministerin Kristina Schr&#246;der zuletzt die Mittel im Kampf gegen Rechts um 2 Millionen Euro senkte und die  Extremismusklausel einf&#252;hrte. &#8220;Sie ist nicht auf dem rechten Auge blind, weil sie etwa mit Neonazis  sympathisieren w&#252;rde<a href="http://www.tagesschau.de/kommentar/schroederprogrammegegenrechts100.html">. Viel mehr sp&#252;ren wir die Nachwehen des Kalten  Kriegs, ideologische Versatzst&#252;cke des Anti-Kommunismus, wonach der  Feind links steht &#8211; auch wenn Rechtsextreme dutzendfach morden.&#8221;</a> Guido Westerwelle, schon lange das t&#228;glich Brot aller noch so unbegabten Kabaretts, weil er wirklich alles falsch macht, was man falsch machen kann, hat jetzt auch noch zum Besten gegeben, was ihn besonders an den Morden st&#246;rt. <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,798013,00.html">Westerwelle sagte</a>: &#8220;Das ist nicht nur furchtbar f&#252;r die Opfer, das ist nicht nur schlimm f&#252;r  unser Land, es ist vor allen Dingen auch sehr, sehr schlimm f&#252;r das  Ansehen unseres Landes in der Welt.&#8221; Westerwelle k&#252;mmern also &#8220;vor allen Dingen&#8221; die weltweiten  Negativ-Schlagzeilen seines Landes und nicht das Leid von Opfern und Angeh&#246;rigen. Wer in den letzten Jahren allerdings  die Augen nur ein St&#252;ck weit ge&#246;ffnet hat, wei&#223; von Nazi-Aktivit&#228;ten in  Deutschland. Die scheint Westerwelle bisher nicht als &#8220;sehr, sehr  schlimm&#8221; empfunden zu haben &#8211; international wurden sie schlie&#223;lich nicht  registriert und konnten so Deutschlands achso wei&#223;er Weste nicht  beschmutzen.</p>
<p>Ganz zuletzt wollen wir klar stellen, dass Rechtsradikale nicht alleine von sich aus losgehen und Menschen angreifen. Sie behaupten immer, dass sie die &#8220;schweigende Mehrheit&#8221; auf ihrer Seite h&#228;tten. Wer also selbst ein ganz, ganz Kleines bisschen dazu beitragen will, dass solche Taten keine Wiederholung finden, widerspricht, wenn nun in der Kneipe, auf dem Sportplatz oder im Seminarraum von &#8220;D&#246;ner-Morden&#8221; die Rede ist.</p>
<p>Links:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/rechtsextremismus/verdaechtiger-verfassungsschuetzer-spitzname-kleiner-adolf-11529571.html">http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/rechtsextremismus/verdaechtiger-verfassungsschuetzer-spitzname-kleiner-adolf-11529571.html</a></li>
<li><a href="http://www.hagalil.com/archiv/2011/11/14/doener-morde/">http://www.hagalil.com/archiv/2011/11/14/doener-morde/</a></li>
<li><a href="http://jungle-world.com/artikel/2000/24/27579.html">http://jungle-world.com/artikel/2000/24/27579.html</a></li>
<li><a href="http://www.publikative.org/2011/11/11/exekutionen-als-heimatschutz/">http://www.publikative.org/2011/11/11/exekutionen-als-heimatschutz/</a></li>
<li><a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,798013,00.html">http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,798013,00.html</a></li>
<li><a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,797509,00.html">http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,797509,00.html</a></li>
<li><a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/verdacht-gegen-hessischen-verfassungsschuetzer-spitzname-kleiner-adolf-1.1190178">http://www.sueddeutsche.de/politik/verdacht-gegen-hessischen-verfassungsschuetzer-spitzname-kleiner-adolf-1.1190178</a></li>
<li><a href="http://www.tagesschau.de/kommentar/schroederprogrammegegenrechts100.html">http://www.tagesschau.de/kommentar/schroederprogrammegegenrechts100.html</a></li>
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		<title>Heraus zum 100. Frauenkampftag*! My Body My Choice reloaded!</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 16:55:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dlgiessen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
*all gender welcome

Zun&#228;chst eine kurze Erl&#228;uterung zu unserem Transparent zur Demo. Das Bild sowie der Slogan &#8220;Faster Pussycat! Kill your gender! Smash Sexism!&#8221; auf unserem Transparent sind dem Film &#8220;Faster Pussycat! Kill! Kill!&#8221; entnommen, beziehungsweise daran angelehnt. Der Film entstand in den sechziger Jahren und fand damals keinen gro&#223;en Zuspruch beim Publikum- vermutlich war die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">
<p style="text-align: justify"><span style="color: #c824da">*all gender welcome</span></p>
<p style="text-align: justify"><span style="color: #c824da"><a href="http://www.uni-giessen.de/demokratische-linke/wp-content/uploads/BannerMyBody.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-447" src="http://www.uni-giessen.de/demokratische-linke/wp-content/uploads/BannerMyBody.jpg" alt="BannerMyBody" width="590" height="151" /></a></span></p>
<p style="text-align: justify">Zun&#228;chst eine kurze Erl&#228;uterung zu unserem Transparent zur Demo.<img src="../wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /><span id="more-445"></span> Das Bild sowie der Slogan &#8220;Faster Pussycat! Kill your gender! Smash Sexism!&#8221; auf unserem Transparent sind dem Film &#8220;Faster Pussycat! Kill! Kill!&#8221; entnommen, beziehungsweise daran angelehnt. Der Film entstand in den sechziger Jahren und fand damals keinen gro&#223;en Zuspruch beim Publikum- vermutlich war die Zeit noch nicht reif f&#252;r einen Film der g&#228;ngige Geschlechterrollen in diesem Ma&#223;e umdeutet. Zuspruch fand der Film aufgrund seiner Geschlechterrollendekonstruktion erst in den 1990er Jahren wieder.</p>
<p style="text-align: justify">In diesem Sinne, auf nach Marburg:</p>
<p style="text-align: justify">KILL YOUR GENDER! FIGHT SEXISM!<a href="http://www.uni-giessen.de/demokratische-linke/wp-content/uploads/Transpi-8.3.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-450" src="http://www.uni-giessen.de/demokratische-linke/wp-content/uploads/Transpi-8.3.jpg" alt="Transpi 8.3" width="593" height="284" /></a></p>
<p style="text-align: justify"><span style="color: #c824da">Wir unterst&#252;tzen den Aufruf zur Demonstration anl&#228;sslich des 100. Frauenkampftages in Marburg. Los geht es dort um 18 Uhr am Elisabeth-Blochmann-Platz, aus Gie&#223;en nehmt ihr am besten den Zug um 17:09Uhr am Bahnhof. Aktuelle Infos bekommt ihr auf der <a href="http://prochoicemarburg.blogsport.de/">Seite zur Demo</a> und &#252;ber die vom  <a href="http://www.facebook.com/update_security_info.php?wizard=1#!/event.php?eid=135518183180505">queer-feministischen Frauenreferat Gie&#223;en erstellte Veranstaltung auf facebook</a>.</span></p>
<p style="text-align: justify">
<p style="text-align: justify"><span style="color: #c824da">Hier der Aufruf:</span></p>
<address></address>
<address><span style="color: #c824da">Die Veranstaltungsreihe „My Body My Choice reloaded“ des Autonomen FrauenLesbenReferats Marburg, die von Ende Januar bis Anfang Februar verschiedene feministische Themen beleuchtete, hat einmal mehr gezeigt, dass antifeministische Einstellungen <!--more--></span><span style="color: #c824da">gesellschaftlich wirkm&#228;chtig sind und in den letzten Jahren verst&#228;rkt zum Ausdruck kommen. Thematisiert wurde u.a. die Gesetzgebung rund um den Schwangerschaftsabbruch, die Frauen nach wie vor nicht erlaubt, selbst &#252;ber ihr Leben zu bestimmen, die gesellschaftliche Stigmatisierung von Lebensentw&#252;rfen von Frauen ohne Kinder und der antifeministische Gegenwind, der Vertreter_innen von Frauenrechten entgegenkommt, z.B. durch die einflussreiche US-amerikanische Tea-Party-Bewegung.</span></address>
<address><span style="color: #c824da">Dies ist allerdings nur ein kleiner Ausschnitt der (neuen) Herausforderungen, denen Frauen, in diesem Falle vor allem in der westlichen Welt(1) , ausgesetzt sind. Nennen k&#246;nnte man in diesem Zusammenhang etwa noch die erstarkende V&#228;terrechtsbewegung, die in Deutschland vor allem durch ihre Opposition zu Frauenh&#228;usern auff&#228;llt, oder der wachsende Einfluss evangelikaler Str&#246;mungen, die f&#252;r die Propagierung eines homophoben und frauenfeindlichen Weltbilds stehen. In Marburg wurde Letzteres auch und vor allem beim evangelikalen „Kongress f&#252;r Psychotherapie und Seelsorge“ 2009 deutlich, der von massivem Protest begleitet wurde. Dass Marburg als Kongressort ausgew&#228;hlt wurde, ist, nebenbei bemerkt, kein Zufall: Unter anderem der evangelikale Marburger Christus-Treff bringt jeden Donnerstag 200 junge Anh&#228;nger_innen christlich-konservativer Werte im Gottesdienst zusammen.</span></address>
<address><span style="color: #c824da">Besonders die neuerlichen Angriffe auf das sexuelle Selbstbestimmungsrecht von Frauen geben heute akuten Anlass zur Wiederaufnahme eines Kampfes, der „My Body My Choice“ wieder zur zentralen Forderung machen muss. Die Einschr&#228;nkung der k&#246;rperlichen Autonomie von Frauen durch die Versch&#228;rfung des Gesetzes zum Schwangerschaftsabbruch im Jahr 2010 wollen und k&#246;nnen wir nicht hinnehmen. Der § 218 ist ein weiteres Mal Symbol f&#252;r den frauenfeindlichen Reflex konservativer gesellschaftlicher Gruppen.</span></address>
<address><span style="color: #c824da">Zusammengefasst kann man also sagen, dass Frauen auch in den westlichen Industriel&#228;ndern immer noch und auf immer neue Arten und Weisen daran gehindert werden, ihr Leben nach ihren eigenen Vorstellungen und Regeln zu leben – jenseits eines Daseins als Abbild einer medial gepushten „Alpha-Frau“, die lediglich die Regeln einer m&#228;nnlich dominierten Arbeitswelt verinnerlicht. Dies f&#252;hrt unserer Ansicht nach nicht zur Emanzipation, sondern zur fortgesetzten St&#228;rkung von kapitalistischen, rassistischen und sexistischen Spielregeln.</span></address>
<address></address>
<address><span style="color: #c824da">Warum also eine Demonstration am 8.M&#228;rz?</span></address>
<address></address>
<address><span style="color: #c824da">Wir nehmen den diesj&#228;hrigen 100. Frauenkampftag zum Anlass, den feministischen Kampf neu zu besetzen.</span></address>
<address><span style="color: #c824da">Historisch steht der Frauenkampftag seit 1911 f&#252;r den Kampf organisierter Frauen innerhalb der sozialistischen Bewegung um das Frauenwahlrecht. Wir sehen uns in der Tradition der vielen Generationen von Frauen, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten und unter unterschiedlichen gesellschaftlichen Bedingungen f&#252;r Frauenrechte gek&#228;mpft haben.</span></address>
<address><span style="color: #c824da">Heute m&#252;ssen wir den subtileren Angriffen auf unsere Rechte allerdings neu begegnen und gemeinsam neue Strategien entwickeln. Dabei wollen wir nicht den Status Quo verteidigen, sondern weiterhin f&#252;r ein Fortschreiten der emanzipatorischen Bewegung aktiv werden.</span></address>
<address><span style="color: #c824da">&#220;ber den Sinn und Unsinn, den Internationalen Frauentag als Frauenkampftag f&#252;r die Formulierung feministischen Widerstands zu nutzen, ist viel gestritten worden. Nicht zuletzt regt sich Kritik auf Grund der Vereinnahmung des Tages durch gro&#223;e staatliche Organisationen. Gerade die Tatsache, dass sich im (Partei-)politischen Rahmen heute keine bemerkenswerte Opposition zu einem antifeministischen Backlash formiert, zeigt uns eines ganz deutlich: Wir m&#252;ssen den Frauenkampftag mit unseren Themen besetzen und nach unseren Bed&#252;rfnissen gestalten.</span></address>
<address></address>
<address><span style="color: #c824da">Wir m&#252;ssen den feministischen Kampf selbst f&#252;hren.</span></address>
<address></address>
<address><span style="color: #c824da">Wir k&#228;mpfen f&#252;r die M&#246;glichkeit, eigene Lebensentw&#252;rfe umzusetzen, Kinder zu haben oder keine Kinder zu haben, zu lieben, wen wir wollen, und uns nicht patriarchalen Vorstellungen von Frauen als Objekten zu unterwerfen.</span></address>
<address></address>
<address><span style="color: #c824da">MY BODY MY CHOICE! F&#252;r das Selbstbestimmungsrecht von Frauen!</span></address>
<address></address>
<address><span style="color: #c824da">08.03.2011 – 18 Uhr – Elisabeth-Blochmann-Platz, Marburg</span></address>
<address><span style="color: #c824da">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</span></address>
<address><span style="color: #c824da">(1) Wir sind uns der Tatsache bewusst, dass es von unserer Position aus unm&#246;glich ist weltumspannend f&#252;r ALLE</span></address>
<address><span style="color: #c824da">Frauen mit oft sehr unterschiedlicher Alltagsrealit&#228;t zu sprechen und sehen dies nat&#252;rlich als Defizit an.</span></address>
<address><span style="color: #c824da"><br />
</span></address>
<address></address>
<address><span style="color: #c824da">Bisherige Unterst&#252;tzer_innen:</span></address>
<address></address>
<address><span style="color: #c824da">AgF – Arbeitsgemeinschaft f&#252;r gewerkschaftliche Fragen, Marburg</span></address>
<address><span style="color: #c824da">ALLE FRAUEN – Referat des AStA Uni Mainz</span></address>
<address><span style="color: #c824da">AntiFa.R4, Gie&#223;en</span></address>
<address><span style="color: #c824da">antifaschistische gruppe 5, Marburg</span></address>
<address><span style="color: #c824da">autonome antifa [f], Frankfurt</span></address>
<address><span style="color: #c824da">Autonomes FrauenLesben-Referat an der Uni Frankfurt</span></address>
<address><span style="color: #c824da">Autonomes FrauenLesbenReferat, Marburg</span></address>
<address><span style="color: #c824da">Autonomes queer-feministisches Frauenreferat im AStA der JLU Gie&#223;en</span></address>
<address><span style="color: #c824da">Autonomes Referat f&#252;r Frauen und Geschlechterpolitik, Kassel</span></address>
<address><span style="color: #c824da">Autonomes Schwulenreferat im AStA der JLU Gie&#223;en</span></address>
<address><span style="color: #c824da">B&#252;ndnis Kein Raum f&#252;r Sexismus, Homophobie und religi&#246;sen Fundamentalismus</span></address>
<address><span style="color: #c824da">campusAntifa, Frankfurt</span></address>
<address><span style="color: #c824da">Demokratische Linke, Gie&#223;en</span></address>
<address><span style="color: #c824da">fuego! radikale linke Alsfeld</span></address>
<address><span style="color: #c824da">gruppe bamm, Marburg</span></address>
<address><span style="color: #c824da">havanna8, Kollektivkneipe Marburg</span></address>
<address><span style="color: #c824da">JAM, Marburg</span></address>
<address><span style="color: #c824da">LAG M&#228;dchenpolitik in Hessen e.V.</span></address>
<address><span style="color: #c824da">LISA:2, Marburg</span></address>
<address><span style="color: #c824da">Onkel Emma, Marburg</span></address>
<address><span style="color: #c824da">Pro Choice Marburg</span></address>
<address><span style="color: #c824da">raum_in, Darmstadt</span></address>
<address><span style="color: #c824da">Stressmob, Marburg</span></address>
<address><span style="color: #c824da">turn*left, Frankfurt</span></address>
<address><span style="color: #c824da">YXK, Marburg</span></address>
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		<title>Transparenz? Nein Danke!     Ein Pl&#228;doyer f&#252;r demokratische Teilhabe</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 19:14:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dlgiessen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt Worte, die werden so oft so unreflektiert verwendet, dass man sie nach kurzer Zeit schon nicht mehr h&#246;ren kann und nach etwas l&#228;ngerer Zeit anf&#228;ngt, sie zu verabscheuen. Eines dieser Worte ist „Transparenz“. Transparenz ist der Kitt der die aktuelle AStA-Koalition zusammenschwei&#223;te, Transparenz ist die hohle Phrase die im aktuellen Studierendenparlament immer dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="color: #000000"><span style="font-size: small"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif">Es gibt Worte, die werden so </span></span></span><a href="http://www.uni-giessen.de/demokratische-linke/wp-content/uploads/Stickerf&#252;rmehrdurchblick.jpg"><img class="size-full wp-image-437 alignright" src="http://www.uni-giessen.de/demokratische-linke/wp-content/uploads/Stickerf&#252;rmehrdurchblick.jpg" alt="Stickerf&#252;rmehrdurchblick" width="200" height="284" /></a><span style="color: #000000"><span style="font-size: small"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif">oft so unreflektiert verwendet, dass man sie nach kurzer Zeit schon nicht mehr h&#246;ren kann und nach etwas l&#228;ngerer Zeit anf&#228;ngt, sie zu verabscheuen. Eines dieser Worte ist „Transparenz“. Transparenz ist der Kitt der die aktuelle AStA-Koalition zusammenschwei&#223;te, Transparenz ist die hohle Phrase die im aktuellen Studierendenparlament immer dann gedroschen wurde, wenn es galt die sch&#228;ndlich-intrasparenten, vergangenen Amtsf&#252;hrungen vermeintlicher politischer Gegner*innen anzuprangern und nicht zuletzt ist Transparenz das Schlagwort, dass jetzt als (Wahl-)Kampfbegriff von linksliberal nach rechts von fast allen Listen angef&#252;hrt wird. Letzteres ist vor allem deshalb interessant, weil hier tats&#228;chlich alle die gleiche reaktion&#228;re</span><sup><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif">1</span></sup> <span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif">Kackschei&#223;e meinen.</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-size: small"><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif">Vor den b&#252;rgerlichen Revolutionen von 1789/ 1848/ 1918 forderten die </span></span></span><span style="font-size: small"><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"> </span></span></span><span style="font-size: small"><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif">b&#252;rgerliche Gesellschaft und ihre Parteien Einsicht in die Staatsfinanzen, quasi Transparenz. Erst danach forderten sie die Demokratie und </span></span></span><span style="font-size: small"><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span id="more-436"></span></span></span></span><span style="font-size: small"><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif">Mitbestimmung bei den Staatsfinanzen. Auf dem </span></span><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-weight: normal"><span style="background: none repeat scroll 0% 0% transparent">umgekehrten Wege befindet sich die heutige Postdemokratie. </span></span></span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="color: #000000"><span style="font-size: small"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif">Entscheidungen werden nicht mehr in den demokratische gew&#228;hlten Gremien diskutiert und getroffen. Statt dessen finden immer mehr Willensbildungs- und Entscheidungsprozesse fernab davon in Kommissionen, Aussch&#252;ssen und „Expert*innenenrunden“ statt</span><sup><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif">2</span></sup><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif">. &#220;ber die demokratischen Gremien werden dann lediglich Informationen &#252;ber die Ergebnisse ver&#246;ffentlicht und verbreitet, also transparent gemacht. In diesem Kontext funktioniert Transparenz quasi als Ersatzdroge f&#252;r tats&#228;chliche Mitbestimmung und kann deshalb auch mit jovialem Gestus von Kanzler*innen und Minister*innen bis hinunter zu Kommunalpolitiker*innen angeboten werden.</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">In der heutigen (formalen) Demokratie Transparenz zu fordern, kommt also einer Forderung nach der Abschaffung demokratischer Mitbestimmung gleich, wer dies tut ist damit reaktion&#228;r, im Ursprung des Wortes „vor-demokratisch“. Wer sie umgekehrt aus einer Machtposition (z.B. als AStA) anbietet, hat entweder Angst vor Mitbestimmung und damit eigenem Machtverlust oder schlichtweg keine Ahnung wovon sie/er redet. </span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="color: #000000"><span style="font-size: small"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif">Wer es also erst meint mit der Demokratie, fordert nicht Transparenz, sondern fordert demokratische Teilhabe</span><sup><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif">3</span></sup><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif">, fordert statt nur Information &#252;ber das autorit&#228;r Ausgehandelte und Entschiedene, die radikale Demokratisierung aller Gremien, Institutionen und Lebensbereiche!</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY">
<ol>
<li>
<p style="margin-top: 0.1cm;margin-bottom: 0cm;font-weight: normal" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: xx-small">im 	Wortsinne vor-, bzw. antidemokratisch</span></span></p>
</li>
<li>
<p style="margin-top: 0.1cm;margin-bottom: 0cm;font-weight: normal" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: xx-small">eine 	Tendenz, die im Laufe des letzten Jahres auch im 	Studierendenparlament zu bemerken war. </span></span></p>
</li>
<li>
<p style="margin-top: 0.1cm;margin-bottom: 0cm;font-weight: normal" align="JUSTIFY"><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: xx-small"><span style="background: none repeat scroll 0% 0% transparent">Gleichzeitig 	setzt Teilhabe nat&#252;rlich einen Willensbildungsprozess voraus, der 	der Information bedarf. Informationen sind aber nur dann etwas wert, 	wenn ich sie begreifen und einsch&#228;tzen kann, sie mich in einer 	bew&#228;ltigbaren Menge erreichen oder noch grundlegender, ich 	&#252;berhaupt Interesse an ihnen habe. Im Kontext der Verfassten 	Studierendenschaft der JLU bedeutet das: Solange gro&#223;e Teile der 	Studierendenschaft nur unzureichend mit den Institutionen und 	Arbeitsweisen der studentischen Selbstverwaltung vertraut sind und 	sich aus v&#246;lligem Unwissen bekannterma&#223;en nur selten Interesse 	entwickelt, kann mensch Protokolle und Unterlagen von Gremien, 	Kommissionen und Aussch&#252;ssen ver&#246;ffentlichen, live-streams 	einrichten und neutrale Berichterstatter besch&#228;ftigen so viel 	mensch lustig ist, f&#252;r einen Gro&#223;teil der Studierenden ist die 	studentische Selbstverwaltung danach genauso undurchsichtig und 	damit uninteressant wie zuvor.</span></span></span></span></p>
</li>
</ol>
<p style="margin-bottom: 0cm">
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		<title>DL vs. Parteilisten</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Jan 2011 11:16:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dlgiessen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer eine engagierte Studierendenvertretung haben m&#246;chte, muss parteiunabh&#228;ngige Listen w&#228;hlen! Oder: Was die DL von parteinahen Hochschulgruppen unterscheidet.

Neben „radikaldemokratisch“ und „emanzipatorisch“ ist unser drittes Schlagwort „parteiunabh&#228;ngig“. Damit wollen wir zun&#228;chst mal klar machen, dass unsere Positionen nicht an denen irgendeiner Partei ausgerichtet sind und wir nicht von irgendwelchen „Mutterparteien“ finanziert werden. Auf einer weiteren Ebene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><strong>Wer eine engagierte Studierendenvertretung haben m&#246;chte, muss parteiunabh&#228;ngige Listen w&#228;hlen! Oder: Was die DL von parteinahen Hochschulgruppen unterscheidet.</strong></p>
<p style="text-align: justify">
<p style="text-align: justify"><a href="http://www.uni-giessen.de/demokratische-linke/wp-content/uploads/lets-push-things-forward1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-435" src="http://www.uni-giessen.de/demokratische-linke/wp-content/uploads/lets-push-things-forward1.jpg" alt="lets push things forward" width="114" height="319" /></a>Neben „radikaldemokratisch“ und „emanzipatorisch“ ist unser drittes Schlagwort „parteiunabh&#228;ngig“. Damit wollen wir zun&#228;chst mal klar machen, dass unsere Positionen nicht an denen irgendeiner Partei ausgerichtet sind und wir nicht von irgendwelchen „Mutterparteien“ finanziert werden. Auf einer weiteren Ebene bedeutet es aber auch, dass wir nicht das verl&#228;ngerte Sprachrohr einer Partei auf dem Campus sind, welches Themen und Inhalte der jeweiligen Partei  platzieren und so um W&#228;hler_innenstimmen f&#252;r diese Partei werben soll. Interessanter Weise streiten viele parteinahe bzw parteiabh&#228;ngige Hochschulgruppen ab, dass sie dies sind. Schaut man aber genauer hin, kann man relativ schnell feststellen, dass sich viele der Mitglieder dieser Gruppen auch in den Gremien der jeweiligen Partei, bzw. in deren Jugendorganisation engagieren und vor allem zu Wahlkampfzeiten gerne mal zusammen mit den jeweiligen Spitzenkandidat_innen posieren, ob nun auf kommunaler Ebene oder auf Landesebene. Dagegen w&#228;re ja erstmal nix einzuwenden,<span id="more-434"></span> kann ja jede_r mitmachen, wo sie/er mag. Allerdings konnte man in den letzten Jahren allzu oft beobachten, dass gerade das Engagement von parteinahen Hochschulgruppen oder Listen in den Organen der verfassten Studierendenschaft, also zum Beispiel im Studierendenparlament (Stupa) oder im AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss), massiv zu w&#252;nschen &#252;brig lie&#223;. Neben scheintoten Stupa-Parlamentarierer_innen von konservativen und liberalen Listen, die sich weder an Debatten beteiligen noch eigene Inhalte einbringen und als Oppositionslisten scheinbar kein Problem mit der Arbeit der AStA-Koalition haben (sonst m&#252;ssten sie da eigentlich mal Fragen stellen), konnte man bei den Vertreter_innen der anderen parteinahen Listen oftmals den Eindruck gewinnen, dass ihr Amt im AStA ihnen eigentlich nur als Notiz im Lebenslauf etwas bedeutet, oder sie waren schlicht nicht in der Lage Themen zu setzten und inhaltlich zu bearbeiten. Gerade an diesem Punkt kann man den Unterschied zu parteiunabh&#228;ngigen Listen besonders deutlich machen. Wir setzten unsere Themen tats&#228;chlich selbst und zwar weil wir ein Interesse daran haben und uns f&#252;r die Umsetzung unserer Inhalte an der Hochschule und dar&#252;ber hinaus einsetzten m&#246;chten. Daraus leitet sich f&#252;r uns direkt die Aktivit&#228;t in den Gremien der Verfassten Studierendenschaft ab. Politisches Engagement  in studentischen Gremien der JLU ist f&#252;r uns weder ein Karrieresprungbrett noch ein entspannter Nebenjob, bei dem man auch Geld bekommt wenn man nichts tut, sondern ein Feld, auf dem wir mit unseren Inhalten agieren wollen und folglich der Grund, warum es uns als Liste &#252;berhaupt gibt. Wir setzen uns an der Hochschule f&#252;r emanzipatorische und freie Bildung ein, fordern die Demokratisierung aller Lebensbereiche, also auch der Hochschulen, finden Burschis und Nazis schei&#223;e, genau wie R&#252;stungsforschung und Feldversuche mit genmanipulierten Pflanzen an der JLU. F&#252;r welche Inhalte wir genau, bzw. sonst noch  stehen, k&#246;nnt ihr in unserem <a href="http://www.uni-giessen.de/demokratische-linke/blog/unser-wahlprogramm-2011/">Wahlprogramm</a> nachlesen oder ihr kommt einfach mal zu einem unserer Listentreffen vorbei (das n&#228;chste findet am 18.1. ab 18 Uhr in Pits Pinte (Gabelung Gr&#252;nberger- Licher Stra&#223;e statt) und fragt uns selbst. Und wenn euch das nicht zusagt, braucht ihr euch trotzdem nicht von den Hochglanzflyern der Parteilisten (die sie von ihren Mutterparteien bezahlt bekommen) einlullen lassen, es gibt au&#223;er uns auch noch andere parteiunabh&#228;ngige  Listen die zur Wahl zum Studierendenparlament und zum Senat antreten. Schaut euch, wie bei anderen Wahlen auch, also einfach vorher genau um, wer Themen vertritt die euch wichtig sind und welcher Liste ihr eure Stimmen geben wollt!</p>
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		<title>Warum wir schon seit einigen Jahren keinen Bock auf Wahl-Vollversammlungen haben</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Jan 2011 23:41:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dlgiessen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Alle Jahre wieder kommt zusammen mit der Wahlkampfschei&#223;e auch die obligatorische Wahl-VV. Da sich uns der Sinn dieser Veranstaltung in den letzten Jahren schon nicht erschlossen hat haben wir uns auch dieses Jahr wieder durch ein Plakat vertreten lassen.
Wir sehen  Podiumsdiskussionen als wenig geeignetes Mittel an um Menschen f&#252;r hochschulpolitische Inhalte, Gruppen und damit auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><a href="http://www.uni-giessen.de/demokratische-linke/wp-content/uploads/Forashiny2011.jpg"><img class="size-full wp-image-433 alignright" src="http://www.uni-giessen.de/demokratische-linke/wp-content/uploads/Forashiny2011.jpg" alt="Forashiny2011" width="232" height="309" /></a>Alle Jahre wieder kommt zusammen mit der Wahlkampfschei&#223;e auch die obligatorische Wahl-VV. Da sich uns der Sinn dieser Veranstaltung in den letzten Jahren schon nicht erschlossen hat haben wir uns auch dieses Jahr wieder durch ein Plakat vertreten lassen.</p>
<p style="text-align: justify">Wir sehen  Podiumsdiskussionen als wenig geeignetes Mittel an um Menschen f&#252;r hochschulpolitische Inhalte, Gruppen und damit auch die Hochschulwahlen zu interessieren. Diese Art und Weise der Auseinandersetzung, spitzt lediglich zu, was sich dieser Tage auf dem<span id="more-431"></span> Campus abspielt. Aus unseren Erfahrungen der letzten Jahre heraus, steht die Intensit&#228;t, mit der sich viele Listen zur Zeit auf dem Campus und in Social Networks zeigen, in keiner Relation zu ihren Aktivit&#228;ten w&#228;hrend des restlichen Jahres. F&#252;r uns als Liste steht der Wahlkampf nicht im Mittelpunkt unserer politischen Arbeit, stattdessen stehen f&#252;r uns die kontinuierliche Auseinandersetzung mit hochschulpolitischen Prozessen, aber vor allem auch Themen die &#252;ber den hochschulpolitischen Tellerrand hinausreichen, im Vordergrund.</p>
<p style="text-align: justify">Wir finden eine Kultur der eigenst&#228;ndigen, emanzipatorischen Auseinandersetzung und Aufbereitung von Themen (z.B. in Form von Diskussionsveranstaltungen und Vortr&#228;gen) erstrebenswert. Mit dem einmaligen Aufblitzen von Inhalten w&#228;hrend des zweiw&#246;chentlichen Wahlkampfes ist es f&#252;r uns nicht getan.</p>
<p style="text-align: justify">Wer sich &#252;ber unsere Inhalte und Aktivit&#228;ten informieren m&#246;chte, kann sich hier auf der Seite umschauen, uns auf twitter folgen oder bei facebook mit der DL befreundet sein. Pers&#246;nlich treffen kann Mensch uns auf unseren Veranstaltungen und Listentreffen.</p>
<p style="text-align: justify">Unser n&#228;chstes Listentreffen findet am 18.01.11um  18 Uhr in Pits Pinte (Gabelung Gr&#252;nberger- und Licher-Stra&#223;e) statt.</p>
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		<title>Unser Wahlprogramm 2011</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Jan 2011 14:49:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dlgiessen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Wahlprogramm der Demokratischen Linken
GRUNDS&#196;TZLICHES



Die Demokratische Linke (DL) ist eine politische Hochschulgruppe, die sich aus Studierenden der verschiedensten Fachbereiche zusammensetzt. Einzuordnen sind wir im links-undogmatischen Spektrum, mit Parteien haben wir nichts am Hut. Politische Positionen der Liste sind an keiner dogmatischen Diktion ausgerichtet, sondern werden innerhalb der Liste ausgehandelt und bleiben nie widerspruchsfrei. Diese pluralistische Herangehensweise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 style="margin-top: 0cm;margin-bottom: 0cm"><a href="http://www.uni-giessen.de/demokratische-linke/wp-content/uploads/header.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-430" src="http://www.uni-giessen.de/demokratische-linke/wp-content/uploads/header.png" alt="header" width="560" height="140" /></a></h4>
<h4 style="margin-top: 0cm;margin-bottom: 0cm">Wahlprogramm der Demokratischen Linken</h4>
<h4 style="margin-top: 0cm;margin-bottom: 0cm"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">GRUNDS&#196;TZLICHES</span></span></h4>
<p><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small"><br />
</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY">
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">Die Demokratische Linke (DL) ist eine politische Hochschulgruppe, die sich aus Studierenden der verschiedensten Fachbereiche zusammensetzt. Einzuordnen sind wir im links-undogmatischen Spektrum, mit Parteien haben wir nichts am Hut. Politische Positionen der Liste sind an keiner dogmatischen Diktion ausgerichtet, sondern werden innerhalb der Liste ausgehandelt und bleiben nie widerspruchsfrei. Diese pluralistische Herangehensweise basiert auf radikaldemokratischen und emanzipatorischen Grunds&#228;tzen. </span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small"><br />
</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;font-weight: normal" align="JUSTIFY">
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small"><strong>RADIKALDEMOKRATISCH?</strong></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small"><strong><br />
</strong></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY">
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">Wir bezeichnen uns selbst als radikaldemokratisch, weil wir uns f&#252;r eine weitreichende Demokratisierung aller Lebensbereiche einsetzen. Demokratie darf nicht nur an der Wahlurne stattfinden, sondern muss grundlegender Bestandteil individueller Lebensgestaltung und gesellschaftlichen Zusammenlebens sein. In diesem Zusammenhang lehnen wir Hierarchien f&#252;r verschiedenste gesellschaftliche Bereiche ab. Deshalb haben auch wir als Gruppe keine Chefs, Vorst&#228;nde, festgelegte Gruppensprecher_innen oder &#228;hnliches und fordern auch jede_n andere_n dazu auf, sich einzubringen und die eigene Stimme nicht nur dazu zu nutzen, sie bei Wahlen abzugeben!</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small"><br />
</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY">
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small"><strong>EMANZIPATORISCH?</strong></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY">
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY">
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">Emanzipation bedeutet f&#252;r uns die Befreiung aus sozialen und &#246;konomischen Abh&#228;ngigkeiten, also die &#220;berwindung momentaner gesellschaftlicher (Herrschafts-) Verh&#228;ltnisse hin zu einer Gesellschaft, die ein freies und selbstbestimmtes Leben f&#252;r alle erm&#246;glicht. Das funktioniert nat&#252;rlich nur, wenn Menschen die Verh&#228;ltnisse, in denen sie leben, kennen(lernen) und sich mit diesen kritisch auseinandersetzen. Die Organisation als Gruppe und die Zusammenarbeit mit anderen Gruppen mit dem gleichen Verst&#228;ndnis sind f&#252;r uns ein erster Schritt dorthin.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small"><br />
</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY">
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small"><strong>PARTEIUNABH&#196;NGIG?</strong></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY">
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY">
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">Wir sind parteiunabh&#228;ngig, denn weder werden wir von einer Partei unterst&#252;tzt, noch unterst&#252;tzen wir eine Partei. Wir verorten uns nicht im Umfeld irgendeiner Partei, stehen in keinen personellen oder finanziellen Verbindungen und haben gleiches auch nicht vor! Das hei&#223;t, wir sind nicht wie Jusos (SPD), SDS (Die Linke), RCDS (CDU), LHG (FDP) oder UniGr&#252;n (B&#252;ndnis `90/Die Gr&#252;nen) Karrieresprungbrett dieser Parteien auf dem Campus.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small"><br />
</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY">
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY">
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small"><strong>Hochschule und Gesellschaft</strong></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY">
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY">
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">Dem vorherrschenden Trend zum &#246;konomisch verwertbaren Studium setzen wir die Vorstellung eines freien, selbstbestimmten und kritischen Lernens entgegen &#8211; ohne </span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">G&#228;ngelungen, mit ausreichender materieller Ausstattung und staatlich abgesicherter finanzieller Basis f&#252;r alle. Aber unser Engagement geht &#252;ber das Feld der Hochschulpolitik hinaus: Wir sind der Meinung, dass Universit&#228;t und Gesellschaft nicht isoliert voneinander betrachtet und ver&#228;ndert werden k&#246;nnen. Wissenschaft muss stets in gesellschaftlicher Verantwortung stehen.</span></span></p>
<h4 style="margin-top: 0cm;margin-bottom: 0cm"></h4>
<h4 style="margin-top: 0cm;margin-bottom: 0cm"></h4>
<h4 style="margin-top: 0cm;margin-bottom: 0cm">… <span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">und dar&#252;ber hinaus!</span></span></h4>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY">
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY">
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">Umgekehrt gilt es, wichtige gesellschaftliche Probleme wie z.B. Rassismus, Sexismus, Militarisierung, Armut und die fortschreitende Vernichtung der Lebensgrundlagen im Wissenschaftsbetrieb zu thematisieren und L&#246;sungsans&#228;tze zu entwickeln. Gesellschaftliche Ver&#228;nderungen m&#252;ssen unserer Meinung nach darauf hinwirken, alle Formen politischer Ungleichheit und die Ausbeutung bestimmter gesellschaftlicher Gruppen zu beseitigen.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">Die &#220;berwindung der im Kapitalismus angelegten Herrschaftsverh&#228;ltnisse versuchen wir einen Schritt voranzutreiben. Konkret bedeutet dies, dass wir gegen jede Form der Diskriminierung eintreten, dass wir die ungerechte Verteilung gesellschaftlichen Reichtums nicht als gegeben hinnehmen, dass wir Bildung als Menschenrecht ansehen und jedes Ausschlussverfahren beim Zugang zu ihr entschieden ablehnen.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small"><br />
</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY">
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small"><strong>Antikapitalismus </strong></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small"><strong><br />
</strong></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY">
<p style="margin-bottom: 0cm;font-weight: normal" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">F&#252;r uns sind Kapitalismus und Demokratie nicht zwei Seiten einer Medaille: Heute muss demokratischer Fortschritt gegen die Interessen des Kapitals (Profitmaximierung) durchgesetzt werden. Der Kapitalismus ist f&#252;r uns nicht das Ende der Geschichte. Mit der Infragestellung kapitalistischer Verh&#228;ltnisse kann das Zwangskorsett der Anpassung des Menschen durchbrochen werden. Der Weg zu einer antikapitalistischen Gesellschaft ist die Vollendung und &#220;berwindung b&#252;rgerlicher Verh&#228;ltnisse durch die Verwirklichung des radikaldemokratischen Sozialismus. </span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;font-weight: normal" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small"><br />
</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY">
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY">
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small"><strong>Im Folgenden haben wir einige unserer Themen und Forderungen aufgelistet, oftmals nat&#252;rlich nicht ersch&#246;pfend, da dies den Rahmen deutlich sprengen w&#252;rde. Weitere Themen, Inhalte und Forderungen findet ihr auf unserer Homepage (www.demokratische-linke.org/uni) und in unseren Publikationen.</strong></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small"><strong><br />
</strong></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY">
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small"><strong>Bildungsblockaden einrei&#223;en!</strong></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small"><strong><br />
</strong></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY">
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">In den letzten Jahren hat sich an den Hochschulen einiges ge&#228;ndert, genau wie im &#252;brigen Bildungssystem. Mit dem Fokus auf wirtschaftlich verwertbarem Wissen und der  schnelleren Nutzbarmachung von „Humankapital“ wurden Studieng&#228;nge verk&#252;rzt und auf bestimmte Inhalte festgelegt &#8211; mit nur geringen Wahlm&#246;glichkeiten f&#252;r Studierende. </span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">Wir als Demokratische Linke sind der Meinung, dass Bildung immer emanzipatorischer Natur sein muss. Damit meinen wir, dass insbesondere ein Studium an einer Hochschule Menschen dazu bef&#228;higen muss, ihre eigenen Lebensumst&#228;nde und Gesellschaft kritisch zu reflektieren. Die im Rahmen der Bologna-Reform umgestalteten Studieng&#228;nge erm&#246;glichen genau dies in noch geringerem Umfang, als die „alten Studieng&#228;nge“ zuvor. </span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">Neben diesem grundlegenden Problem lassen sich noch weitere ausmachen, &#252;ber die jede_r Studierende im Laufe des Studiums irgendwann stolpert. Angefangen von Zulassungsbeschr&#228;nkungen f&#252;r bestimmte Studieng&#228;nge, &#252;ber ein Missverh&#228;ltnis zwischen Zahl der Studierenden und Zahl der angebotenen Lehrveranstaltungen, bis hin zu den baulichen M&#228;ngeln der Hochschulgeb&#228;ude gibt es so einiges, was man an der konkreten Studiensituation kritisieren kann.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">Da wir bisher noch nicht dem Wahn erlegen sind, dass das Engagement in der Verfassten Studierendenschaft alleine ausreichend ist, um grundlegende und aus unserer Sicht n&#246;tige Ver&#228;nderungen im Bildungssystem herbeizuf&#252;hren, m&#246;chten wir im Folgenden konkrete Dinge nennen, f&#252;r deren &#196;nderung wir uns an der JLU Gie&#223;en einsetzen.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">Zum einen fordern wir eine bessere Betreuung von Studierenden durch (hochschuldidaktisch) qualifiziertes Personal w&#228;hrend des gesamten Studiums. Das bedeutet zum einen mehr Lehrveranstaltungen f&#252;r insgesamt kleinere Gruppen, vakante Stellen m&#252;ssen umgehend neu besetzt werden und es muss generell mehr wissenschaftliches Personal geben um ein besseres Betreuungsverh&#228;ltnis zu gew&#228;hrleisten.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">Damit verbinden wir auch die Forderung nach der Abschaffung prek&#228;rer Arbeitsverh&#228;ltnisse an der Hochschule. Um gute Lehre anbieten zu k&#246;nnen, m&#252;ssen Dozierende langfristig ein sicheres Besch&#228;ftigungsverh&#228;ltnis haben und f&#252;r ihre Arbeit angemessen entlohnt werden. Deshalb unterst&#252;tzen wir unter anderem das „Templiner Manifest“ der GEW und bef&#252;rworten die Arbeit der Hilfskraftinitiative an der JLU.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">Daneben m&#252;ssen Lern- und Fachschaftsr&#228;ume sowie R&#228;ume f&#252;r Studierende mit besonderen Bed&#252;rfnissen wie z.B. Ruher&#228;ume oder Eltern-Kind-R&#228;ume in angemessener Zahl erhalten bzw. neu eingerichtet werden. Um ein Studium erfolgreich absolvieren zu k&#246;nnen sind solche studentischen Freir&#228;ume unabdingbar und werden von uns deshalb explizit in die Forderung nach besseren Studienbedingungen einbezogen!</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small"><br />
</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small"><strong>F&#252;r eine andere Hochschule!</strong></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small"><strong><br />
</strong></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY">
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">Die neoliberale Umstrukturierung des Bildungssystems geht auch mit einem Abbau von Demokratie innerhalb der Hochschulen einher. Gew&#228;hlten Gremien wie Senat und Fachbereichsr&#228;ten werden Kompetenzen entzogen und auf die Leitungsebenen (Pr&#228;sidium, Dekanate) verlagert. Gleichzeitig werden externe Gremien wie der Hochschulrat, der sich aus Vertreter_innen aus Wirtschaft und gesellschaftlichen Eliten  zusammensetzt (zur einen H&#228;lfte von der Landesregierung, zur anderen H&#228;lfte vom Pr&#228;sidium vorgeschlagen und von der Landesregierung best&#228;tigt)  mit weitreichenden Kompetenzen ausgestattet. Zum Beispiel k&#246;nnen die Hochschulr&#228;te hessischer Hochschulen, nach der letzten Novelle des Hessischen Hochschulgesetzes Einfluss auf die Besetzung von Professuren und die Verm&#246;gensverwaltung der Hochschule nehmen.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">An anderer Stelle werden Hochschulen durch die gezielten K&#252;rzungen &#246;ffentlicher Gelder in die Abh&#228;ngigkeit von Finanzmitteln aus der Privatwirtschaft (Drittmittel, Sponsoring, Privat-Public-Partnership) getrieben. Ein „Nebeneffekt“ zwischen den ganzen „Aldi-H&#246;rs&#228;len“, den gro&#223;en Siemens-Logos auf den Ger&#228;ten in den Naturwissenschaften oder den „Bertelsmann-Stiftungsprofessuren “ ist dabei, dass immer mehr &#246;ffentliche Mittel statt in die Lehre in wenige, f&#252;r die Wirtschaft attraktive Forschungsprojekte gesteckt werden. </span></span><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><br />
Denn nur wer schon attraktive Forschungsprojekte vorzuweisen hat, bleibt f&#252;r weitere potentiellen Drittmittelgeber interessant, um die nat&#252;rlich auch andere Hochschulen werben. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">Diese Unterordnung unter kapitalistische Verwertungsinteressen, die sich zum einen in der  „Reform“ der Studieng&#228;nge, zum anderen in den immer st&#228;rkeren Verflechtungen zwischen Hochschulen und Privatwirtschaft zeigt, steht unserer Vorstellung von einer demokratischen Hochschule, die emanzipatorische Bildung f&#252;r jede_n einzelne_n erm&#246;glicht, diametral entgegen.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">Kritik an der Struktur der Hochschule muss deshalb notwendigerweise in einen gr&#246;&#223;eren gesellschaftlichen Kontext gebettet werden. Nichtsdestotrotz beginnt f&#252;r uns als Studierende Ver&#228;nderung mit der Kritik an den bestehenden Strukturen, an Entdemokratisierung, Fremdbestimmung, Konkurrenz, Selektion, Hierarchie und Exklusionsmechanismen, die an Hochschulen wirksam sind. </span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">Wir w&#252;nschen uns, im Gegensatz zu manch anderen, kein Zur&#252;ck zu einer angeblich heilen, humboldtschen Hochschule. Vielmehr sind wir der Meinung, dass die Spielregeln in unserer Gesellschaft ge&#228;ndert werden m&#252;ssen, da diese auch die Gegebenheiten an den Hochschulen bestimmen. Wir sehen es als fatal an, auf ein Revival der “sozialen Marktwirtschaft im Dichter-und-Denker-Land” zu hoffen, da wir in Staat, Nation und Kapitalismus die Ursachen f&#252;r die Bildungsmisere sehen und sie aus diesem und anderen Gr&#252;nden kritisieren.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small"><br />
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<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small"><strong>Forschung und Gesellschaft</strong></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small"><strong><br />
</strong></span></span></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">Die Universit&#228;t ist als Bildungs- und Forschungseinrichtung ein wichtiger Bestandteil einer demokratischen Gesellschaft. Inhalte, die hier gesetzt werden, m&#252;ssen folglich in gesamtgesellschaftlicher Verantwortung stehen. Das bedeutet auch, dass z.B. rein auf Interessen einzelner Unternehmen ausgerichtete Forschungsprojekte und Lehre hier keinen Platz haben sollten. Bestimmte Themen lehnen wir deshalb explizit als Gegenstand von Forschung an Hochschulen ab.</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">Dazu z&#228;hlt f&#252;r uns jede Form von R&#252;stungsforschung. Wir unterst&#252;tzen deshalb die Initiative eine Zivilklausel f&#252;r die Grundordnung der JLU.</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">Ein weiterer Forschungsbereich, den wir explizit ablehnen, ist die Freilandforschung an gentechnisch ver&#228;nderten Pflanzen, wie sie aktuell an der JLU betrieben wird. Dabei sehen wir einen deutlichen Unterschied zur medizinischen Forschung an gentechnisch ver&#228;nderten Organismen.</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small"><br />
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<p style="margin-bottom: 0cm;font-style: normal" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small"><strong>Studentische Mitbestimmung und Selbstverwaltung st&#228;rken!</strong></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;font-style: normal" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small"><strong><br />
</strong></span></span></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">Studierende bilden die gr&#246;&#223;te Gruppe an der Hochschule, sind aber gleichzeitig in allen universit&#228;ren Gremien nur marginal vertreten. Zu einer demokratischen Hochschule geh&#246;rt f&#252;r uns auch ein angemessenes Ma&#223; an demokratischer Mitbestimmung aller Statusgruppen in den Gremien der universit&#228;ren Selbstverwaltung. Die Demokratische Linke setzt sich deshalb f&#252;r viertelparit&#228;tisch besetzte Hochschulgremien aus Lehrenden (Professor_innen), Lernenden (Studierende), wissenschaftlichen Mitarbeiter_innen und  technisch-administrativen Mitarbeiter_innen ein. Demokratie geht grunds&#228;tzlich von der Gleichheit der Stimmen aus. Damit dies gegeben ist, m&#252;ssen alle Mitglieder der Hochschule die jeweiligen Mitglieder aller Statusgruppen w&#228;hlen k&#246;nnen. Dies w&#252;rde gew&#228;hrleisten, dass alle Mitglieder der Hochschule gleichberechtigt &#252;ber die Belange der Hochschule entscheiden.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">Grundlage hierf&#252;r ist die M&#246;glichkeit zur Teilnahme an Organen der studentischen (StuPa, AStA, Fachschaften) und der universit&#228;ren Selbstverwaltung (Senat, Fachbereichsrat). Diese muss vereinfacht und gef&#246;rdert werden. Wir fordern eine strikte Einhaltung eines veranstaltungsfreien Nachmittags, damit Studierende sich in universit&#228;ren und studentischen Gremien engagieren k&#246;nnen.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small"><br />
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<p style="margin-bottom: 0cm;font-style: normal" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small"><strong>F&#252;r das Recht auf freie Meinungs&#228;u&#223;erung f&#252;r Studierendenvertretungen &#8211; gegen die Kriminalisierung linker Kritik! </strong></span></span></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">Die Auseinandersetzung um die Verfassten Studierendenschaften und ihr „Politisches Mandat“ ist inzwischen &#252;ber 30 Jahre alt. Das Bundesverfassungsgericht  entschied 1973, dass Studierende sich nur noch zu Hochschulpolitik &#228;u&#223;ern d&#252;rfen und nicht mehr zu so genannter „Allgemeinpolitik“. Dieses Urteil wird bis heute praktiziert und auf seiner Grundlage regelm&#228;&#223;ig gegen ASten geklagt, um sie mundtot zu machen.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">In unseren Augen verhindert die Einschr&#228;nkung auf ein hochschulpolitisches Mandat eine kritische Auseinandersetzung unter Einbezug aller Aspekte eines Themas. Verk&#252;rzt argumentieren zu m&#252;ssen stellt einen Maulkorb f&#252;r Studierendenvertretungen dar.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">Unserer Ansicht nach ist die Trennung zwischen Gesellschaft und Hochschule eine k&#252;nstliche. Hochschule und Gesellschaft stehen immer in Wechselwirkung zueinander, Studierende sind Teil des &#246;ffentlichen Lebens und haben zum Beispiel spezifische sozialpolitische, arbeitspolitische, umweltpolitische und  verkehrspolitische Interessen. Jede Entscheidung, die eine Regierung f&#228;llt, betrifft auch das Leben von Studierenden, woraus sich unmittelbar das Recht der Studierendenvertretungen ableiten l&#228;sst, sich zu eben diesen Belangen zu &#228;u&#223;ern. Wir werden uns deshalb auch weiterhin nicht den Mund verbieten lassen und fordern das allgemeinpolitische Mandat f&#252;r Studierendenschaften!</span></span></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small"><strong>Entspannt studieren? Und sonst so?</strong></span></span></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">Studium bedeutet nicht nur an einer Hochschule zu lernen, sondern hat bei vielen Studierenden auch erheblichen Einfluss auf das Leben allgemein. Gerade in einer Kleinstadt mit hohem Studierendenanteil wie Gie&#223;en m&#252;ssen die speziellen Bed&#252;rfnisse von Studierenden besondere Ber&#252;cksichtigung finden. Studentisches Wohnen und Mobilit&#228;t, aber auch soziale Belange von Studierenden bilden den Rahmen f&#252;r das Studium. Gleichzeitig ist dessen Finanzierung ein Punkt, der besonderer Betrachtung bedarf.</span></span></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">Im Bezug auf studentischen Wohnraum sehen wir die Tendenz zu immer teurer werdenden Wohnungen in Gie&#223;en &#228;u&#223;erst kritisch. Ursachen hierf&#252;r sind Vers&#228;umnisse von Seiten des Studentenwerks und der Stadt, die trotz deutlich gestiegener Studierendenzahlen nur in geringem Umfang g&#252;nstigen Wohnraum in Form von Wohnheimpl&#228;tzen bzw. sozialem Wohnungsbau geschaffen haben. Gie&#223;en hat sich somit in den letzten Jahren zu einem Paradies f&#252;r Miethaie und Immobilieninvestoren entwickelt, die auf Kosten von Studierenden mit &#252;berh&#246;hten Mietpreisen Profit machen. Wenn bildungspolitische Konzepte die Erh&#246;hung der Studierendenzahl fordern, muss eine Studierendenvertretung g&#252;nstigen Wohnraum als notwendige Voraussetzung daf&#252;r klar formulieren. Dennoch greift es in unseren Augen zu kurz, ausschlie&#223;lich eine Schaffung von Wohnungen f&#252;r Studierende oder vom Land eine Aufstockung der Mittel f&#252;r Studentenwerke und Kommunen zu fordern, damit diese dazu in die Lage versetzt werden. Man greift ebenfalls zu kurz, wenn man sich ausschlie&#223;lich innerhalb traditioneller Wohnkonzepte bewegt. M&#246;glichkeiten selbstverwaltete Wohnr&#228;ume f&#252;r Studierende zu schaffen, z.B. &#252;ber Mietsh&#228;usersyndikate, m&#252;ssen in diesem Kontext immer mitgedacht und formuliert werden.</span></span></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small"><strong>Mehr Wohnheimpl&#228;tze! Mehr sozialen Wohnungsbau! Miethaie zu Fischst&#228;bchen! Leerst&#228;nde besetzen!</strong></span></span></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">Ebenso grundlegend wie die Frage nach bezahlbarem Wohnraum ist f&#252;r viele Studierende das Problem der Finanzierung des Studiums. Viele m&#252;ssen sich ihr Studium komplett oder in Teilen selbst finanzieren. Laut der Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks (DSW) sind nur 29% baf&#246;gberechtigt, 65% jobben neben dem Studium, viele davon, weil es f&#252;r die Finanzierung ihres Lebensunterhalts zwingend notwendig ist. Folglich &#252;berrascht es kaum, dass ca. 40% der Studierenden weniger als 700€ im Monat zur Verf&#252;gung haben und damit teilweise deutlich unterhalb des Existenzminimums leben.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">Wir sind der Auffassung, dass eine bedarfsdeckende Grundfinanzierung f&#252;r Studierende, die neben dem Lebensnotwendigsten auch soziale und kulturelle Teilhabe erm&#246;glicht, als ein elementarer Bestandteil eines gerechten Bildungssystems angesehen werden muss. Ob dies &#252;ber ein elternunabh&#228;ngiges Baf&#246;g f&#252;r alle, &#252;ber ein bedingungsloses Grundeinkommen oder vergleichbare Konzepte geschieht, ist f&#252;r uns zun&#228;chst zweitrangig. </span></span></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm;font-style: normal" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small"><strong>Das bisschen Luxus muss sein! 1000€ monatlich! Soziale Grundsicherung f&#252;r alle!</strong></span></span></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small"><strong>Vegane Mensa</strong></span></span></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">Wir setzen uns f&#252;r eine vegane Ern&#228;hrung ein und sehen im gegenw&#228;rtigen Angebot keine entsprechenden M&#246;glichkeiten f&#252;r eine vollwertige Mahlzeit in den Mensen. Aus diesem Grunde haben wir uns entschlossen, auf kommunikativem Wege f&#252;r die Einf&#252;hrung veganer Gerichte in den Mensen zu werben und bestehende Missverst&#228;ndnisse und Vorurteile im Dialog auszur&#228;umen.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">Dass vegan lebende Menschen &#252;ber den Semesterbeitrag zur Finanzierung der Mensen beitragen, jedoch keine M&#246;glichkeit haben, sich ihrer ethischen &#220;berzeugung entsprechend zu verpflegen, ist nicht hinnehmbar. </span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">An den Mensen einiger Hochschulen, zum Beispiel in Koblenz, Rostock und D&#252;sseldorf, hat mensch der steigenden Anzahl vegan lebender Menschen schon Rechnung getragen und bietet vegane Men&#252;s sowie eine ausf&#252;hrliche Kennzeichnung der Inhaltsstoffe an. Gerade an einer Hochschule sollten moderne Perspektiven, wie jene in der Esskultur, mit offenen Augen betrachtet und mit wachem Verstand weiterentwickelt werden. Wir denken, dass dies an allen Hochschulen ohne weiteres m&#246;glich ist.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">Auch m&#246;chten wir darauf hinweisen, dass so der betr&#228;chtlichen Zahl der Menschen (in Deutschland immerhin 15-20%) entgegengekommen wird, die eine angeborene Laktoseintoleranz haben, also keinerlei Milchprodukte zu sich nehmen k&#246;nnen.</span></span></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small"><strong>Grundrechte – klingt spie&#223;ig, tut Not!</strong></span></span></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm;font-weight: normal" align="JUSTIFY">„<span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">Those who would give up essential liberty to purchase a little temporary safety deserve neither liberty nor safety.“ – Benjamin Franklin</span></span></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm;font-weight: normal" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">Ob nun Siegfried Kauder eine Einschr&#228;nkung der Pressefreiheit fordert oder andere Konservative aus CDU, CSU und SPD mehr &#220;berwachungskameras oder die Vorratsdatenspeicherung verlangen &#8211; immer lautet das Argument gleich: In einer Notlage, in der der Staat in seiner Existenz bedroht wird, muss er sich verteidigen. Die Staatsr&#228;son hat die h&#246;chste Priorit&#228;t, Grund- und rechte werden ignoriert.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;font-weight: normal" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">Wir als Demokratische Linke halten nichts davon, Grundrechte wie pers&#246;nliche Freiheiten, die Meinungsfreiheit oder das Recht auf informationelle Selbstbestimmung zu Gunsten der Sicherheit einzuschr&#228;nken. Grundrechte d&#252;rfen niemals gegen angebliche Interessen des Staates oder die Staatsr&#228;son abgewogen werden. Schlie&#223;lich ist es gerade die Funktion vieler Grundrechte, vor einem absoluten, allm&#228;chtigen Staat zu sch&#252;tzen.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;font-weight: normal" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">Grundrechte d&#252;rfen dabei aber nicht nur negative Schutzrechte vor dem Staat bleiben, sondern m&#252;ssen dar&#252;ber auch hinausgehen. Um dies an Beispielen klar zu machen:</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;font-weight: normal" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">Jemandem mit wenig Geld n&#252;tzt es nichts, studieren zu d&#252;rfen, wenn er sich ein Studium nicht leisten kann. Die materielle M&#246;glichkeit eines Studiums muss z.B. durch Baf&#246;g oder ein Grundeinkommen gew&#228;hrleistet werden.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;font-weight: normal" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">Selbst wenn der Staat keinerlei Daten &#252;ber seine Bev&#246;lkerung sammeln w&#252;rde, n&#252;tzt dir dies nicht, wenn dich sozialer Druck zu einem Facebook- oder StudiVZ-Account zwingt und dann Facebook oder StudiVZ &#252;ber dich Daten im &#220;berma&#223; sammet und verkauft. Auch hier muss gew&#228;hrleistet werden, dass soziale Netzwerke in einer Art gestaltet werden, dass sie, was den Datenschutz angeht, unbedenklich sind.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;font-weight: normal" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">Vor einigen Jahren sollte eine Anmeldegeb&#252;hr f&#252;r Demonstrationen eingef&#252;hrt werden. Dies h&#228;tte das Demonstrationsrecht ad absurdum gef&#252;hrt, da es gerade materiell Benachteiligte von der Aus&#252;bung dieses in jeder Demokratie essentiellen Grundrechts ausgeschlossen h&#228;tte.</span></span></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm;font-weight: normal" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small"><strong><span style="font-weight: normal">Wir fordern daher die Abschaffung von Ma&#223;nahmen wie der Rasterfahndung, der erleichterten Untersuchungshaft, (Vor)Beugehaft, Verdachtsdateien und der einfachen Ausweisung von Nichtdeutschen. Auch bestehen wir auf die Nichtwiedereinf&#252;hrung der Vorratsdatenspeicherung und sprechen uns gegen die Einf&#252;hrung weiterer &#220;berwachungsma&#223;nahmen wie z.B. Nacktscannern aus.</span></strong> </span></span></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm;font-weight: normal" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">In Gie&#223;en und der Universit&#228;t wenden wir uns gegen die zunehmende &#220;berwachung des &#246;ffentlichen Raums durch Kameras oder die Vertreibung der Obdachlosen oder Junkies von &#246;ffentlichen Pl&#228;tzen, nur weil sie die &#196;sthetik der Stadt st&#246;ren. Wir fordern weiter die Abschaffung der &#220;berwachungskameras in Gie&#223;en und den Ausbau des &#246;ffentlichen Raumes f&#252;r alle und widersetzen uns den repressiven und willk&#252;rlichen Ma&#223;nahmen von Stadt und Verwaltungsapparat!</span></span></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm;font-weight: normal" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">W&#228;hrend Studierendenprotesten kommt es immer wieder zu einer massiven Unterdr&#252;ckung von Protest durch die Polizei. Immer wieder versuchen Teile der Politik, Teile von Protestbewegungen zu kriminalisieren und damit zu delegitimieren. Gegen die Beschneidung unserer Rechte setzen wir auf Solidarit&#228;t mit den Betroffenen und lassen uns nicht spalten.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;font-weight: normal" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">Wir lassen uns nicht von der Wahrnehmung unserer demokratischen Rechte abhalten und kritisieren jedwede Kriminalisierung von Protest aufs Sch&#228;rfste.</span></span></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm;font-weight: normal" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">Zur Wahrnehmung politischer Entscheidungsprozesse halten wir es f&#252;r wichtig, dass die Regierenden stark kontrolliert werden. Wir setzten uns in der Vergangenheit, auch wenn die Demokratische Linke den AStA, also die Exekutive der Studierendenschaft, mitgetragen hat, immer f&#252;r umfangreiche Rechte f&#252;r die Opposition ein. Genauso fordern wir f&#252;r eine angemessene Transparenz der Arbeit der studentischen Amtstr&#228;ger_innen, die gerade auch durch umfangreiche Rechenschaftsberichte gew&#228;hrleistet werden sollte.</span></span></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small"><strong>Grundrechte f&#252;r alle verteidigen und ausbauen!</strong></span></span></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small"><strong>F&#252;r eine radikal demokratische &#214;kologie! </strong></span></span></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">Die Demokratische Linke macht sich stark f&#252;r eine radikal demokratische und strukturver&#228;ndernde Mitgestaltung &#246;kologischer Verh&#228;ltnisse. </span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">Wir fordern eine emanzipatorische Beteiligung f&#252;r alle und keinen Ausschluss durch verankerte Herrschaftsstrukturen. Hierzu geh&#246;rt u.a., dass &#246;kologische Themen f&#252;r alle zug&#228;nglich sind und nicht losgel&#246;st von politischen, sozialen und &#246;konomischen Faktoren behandelt werden. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">Damit eine Diskussions- und Handlungsbasis erm&#246;glicht werden kann, ist es wesentlich, dass Mitverantwortliche ein Verst&#228;ndnis von den beteiligten Mechanismen &#246;kologischer Angelegenheiten zu erhalten. So sollen die zu Grunde liegenden Probleme aufgedeckt und antikapitalistische Alternativen zum Bestehenden geschaffen werden. </span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">Hiermit wollen wir einer Verh&#228;rtung der gegebenen Situationen entgegentreten und aus den zu Grunde liegenden Verh&#228;ltnissen heraus einen Beitrag zu einer Emanzipation von dem Bestehenden schaffen, die eine progressive Politik immer als Ziel haben sollte.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY">
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small"><strong>Alerta! Alerta! Antifascista!</strong></span></span></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm;font-weight: normal" align="JUSTIFY"><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">Die Demokratische Linke versteht sich als eine linke Hochschulgruppe mit einem antifaschistischen Konsens. Antifaschismus ist f&#252;r uns aber mehr als nur die Kritik an der radikalen Rechten. </span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;font-weight: normal" align="JUSTIFY"><span style="color: #000000"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">Rassismus, Heterosexismus, Antisemitismus und Antiziganismus sowie ein Verlangen nach einem „starken F&#252;hrer, der der Volksgemeinschaft den Weg zeigt“, so zeigen mehrere Studien auf, sind antidemokratische Einstellungen, die durchaus in der gesamten Gesellschaft zu finden sind.</span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;font-weight: normal" align="JUSTIFY">
<p style="margin-bottom: 0cm;font-weight: normal" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">In Gie&#223;en l&#228;sst sich ein einseitiger, geschichtsrevisionistischer Umgang mit Erinnerung an die Geschehnisse in Gie&#223;en zwischen 1933 und 1945 beobachten.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;font-weight: normal" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">Im neu gepflasterten Seltersweg gibt es das j&#252;ngste Denkmal an die Bombardierung Gie&#223;ens im Dezember 1944. Eingelassen in den Kreuzplatz markieren steinerne Ecken die Hausumrisse, wie sie vor dem Krieg waren, versehen mit dem Zitat einer Zeitzeugin: „Wir dachten, die H&#246;lle wolle von unten hoch!“ Dieses Denkmal reiht sich ein in die Tradition einer Erinnerungspolitik, die ihren Schwerpunkt im Gedenken an Soldaten des Ersten und Zweiten Weltkrieges und der Bombardierung Gie&#223;ens hat. Die Opfer des deutschen Faschismus, also J&#252;dinnen und Juden, Sinti und Roma, Homosexuelle, Menschen mit Behinderungen usw. werden vergessen, vernachl&#228;ssigt oder mit den Opfern der Bombardierung aufgerechnet. Auch die Universit&#228;t reiht sich ein in diese Tradition des Gedenkens. Auf der einen Seite wird im Uni-Hauptgeb&#228;ude den Soldaten des Ersten wie des Zweiten Weltkrieges un&#252;bersehbar an prominenter Stelle gedacht. Auf der anderen Seite h&#228;ngt eine Gedenktafel, welche an die Aberkennung der Doktorw&#252;rden von Universit&#228;tsangeh&#246;rigen, die nicht der faschistischen Rassenideologie entsprachen, im nicht frei zug&#228;nglichen Gustav-Gr&#252;ger-Saal. Dass die nachtr&#228;gliche Rehabilitierung erst 2004 stattfand, spricht f&#252;r sich. Es ist wichtig, solche Missverh&#228;ltnisse immer wieder aufzuzeigen und aktiv f&#252;r ein w&#252;rdiges Gedenken der Opfer der deutschen Faschist_innen einzutreten (s. Kampagnentext).</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;font-weight: normal" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">Auch 2011 werden wir rassistischen, antisemitischen, antiziganistischen, sexistischen und geschichtsrevisionistischen Tendenzen in Gie&#223;en und dar&#252;ber hinaus konsequent entgegentreten. Neben dem bereits angek&#252;ndigten Burschentag der Neuen Deutschen Burschenschaft (NDB) und der Demo der NPD im Fr&#252;hsommer 2011 werden wir beispielsweise auch den Naziaufmarsch in Dresden am 10. Februar durch Veranstaltungen begleiten und zum Widerstand dagegen aufrufen.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;font-weight: normal" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">Der Burschentag der NDB fand 2010 in Marburg statt und wird Anfang Juni in Gie&#223;en von der Burschenschaft Frankonia ausgerichtet. Corporationen zeichnen sich zumeist durch ein hierarchisches, nationalistisches und sexistisches Weltbild aus. Es gilt, ihnen ihr Treffen in Gie&#223;en unm&#246;glich <span style="color: #000000">zu machen</span>! </span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;font-weight: normal" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">2009 marschierten Anh&#228;nger_innen der NPD und Freier Kameradschaften bereits in Wetzlar, ohne dass sie dabei nennenswert gest&#246;rt werden konnten. Im Sommer versuchen sie auch in Gie&#223;en ihre menschenverachtende Ideologie „unters Volk“ zu bringen. Gegen diesen Aufmarsch muss ein gro&#223;er, politisch m&#246;glichst breit gef&#228;cherter Widerstand organisiert werden, um die Faschist_innen am <span style="color: #000000">M</span>arschieren zu hindern!</span></span></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small"><strong>Luxus f&#252;r Alle! &#8211; Alles f&#252;r Alle!</strong></span></span></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">In Zeiten von Hartz IV, ALG II und zu wenig BAF&#246;G, in denen immer mehr die Rede davon ist, immer nur das N&#246;tigste f&#252;r die Betroffenen sichern zu wollen, wollen wir unseren Standpunkt klar formulieren:</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small">Wir wollen nicht die Kr&#252;mel, nicht den Kuchen, wir wollen die ganze B&#228;ckerei! Wir streben eine soziale Grundsicherung f&#252;r alle an, niemandem soll vorgeschrieben werden, wie gro&#223; die Wohnung sein darf, jede_r hat das Recht auch mal auszuschlafen, ins Kino oder ins Theater zu gehen und auch mal Sekt, Lachs und/oder Tr&#252;ffel zu fr&#252;hst&#252;cken. 1000 € im Monat ist das mindeste!</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small"><br />
</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm;font-style: normal" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif"><span style="font-size: small"><strong>Her mit dem sch&#246;nen Leben!</strong></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="JUSTIFY">
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		<title>Yay! Wahlkampfschei&#223;e!!!</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Jan 2011 15:59:21 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[
Es ist wieder so weit! Eine Woche vor Beginn der Hochschulwahlen an der JLU, bei denen ihr die studentischen Vertreter_innen f&#252;r den Senat und die Fachbereichsr&#228;te, sowie eure Fachschaftsr&#228;te und vor allem eure Vertreter_innen f&#252;r das Studierendenparlament w&#228;hlen k&#246;nnt, laufen s&#228;mtliche studentischen Listen zur H&#246;chstform auf: nach mehreren Monaten werden mal wieder die Homepages aktualisiert, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.uni-giessen.de/demokratische-linke/wp-content/uploads/Sticker2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-428" src="http://www.uni-giessen.de/demokratische-linke/wp-content/uploads/Sticker2.jpg" alt="Sticker2" width="280" height="280" /></a></p>
<p>Es ist wieder so weit! Eine Woche vor Beginn der Hochschulwahlen an der JLU, bei denen ihr die studentischen Vertreter_innen f&#252;r den Senat und die Fachbereichsr&#228;te, sowie eure Fachschaftsr&#228;te und vor allem eure Vertreter_innen f&#252;r das Studierendenparlament w&#228;hlen k&#246;nnt, laufen s&#228;mtliche studentischen Listen zur H&#246;chstform auf: nach mehreren Monaten<span id="more-427"></span> werden mal wieder die Homepages aktualisiert, Twitteraccounts, Facebook- und StudiVZ-Profile schie&#223;en wie Pilze aus dem Boden, auf dem Campus patroullieren<!--more--> fast st&#252;ndlich Plakatierteams und zwischen den Flyerbergen auf den Mensatischen findet mensch kaum noch Platz um nen Teller abzustellen. Wir finden das reichlich unsympatisch, haben auch dieses Jahr wieder keinen Bock auf diese Wahlkampfschei&#223;e und auch schlicht Besseres zu tun. Zum Beispiel bereiten wir gerade <a href="http://www.uni-giessen.de/demokratische-linke/veranstaltung/der-film-des-konditors-huber/">eine Veranstaltung</a> vor und planen weitere, zum Beispiel zur Vorbereitung auf den Burschentag der NDB (Neue Deutsche Burschenschaft) im Sommersemester in Gie&#223;en.</p>
<p>Aber ganz ohne euch zu bespa&#223;en wollen wir den diesj&#228;hrigen Wahlkampfschei&#223; nat&#252;rlich nicht vorbeigehen lassen, auch weil wir euch gerne einige demn&#228;chst anstehende  wichtige Termine  n&#228;her bringen m&#246;chten, z.B. die Blockade des Naziaufmarschs am 19.02.  in Dresden.</p>
<p>Au&#223;erdem solltet ihr die Augen nach neuen DL Stickern offenhalten, von denen man immer gerne welche von uns bekommen kann. Dass uns einf&#228;llt DL-Fanstuff zu verlosen k&#246;nnen wir auch nicht ganz ausschlie&#223;en und wenn wir unser Wahlziel von 16 Sitzen erreichen gibts ne Fete mit massig DL-shots (J&#228;germeister) &#8211; wenn nicht f&#228;llt uns bestimmt was anders ein was gefeiert werden kann &#8211; das Ende der Wahlkampfschei&#223;e zum Beispiel&#8230;..</p>
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		<title>19. &#8211; 25.1.11 / Hochschulwahlen an der JLU</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Dec 2010 14:14:22 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Alle Jahre wieder finden (nach diesem ganzen Advent-Weihnacht-Sylvester-Geschmocks) Ende Januar Hochschulwahlen statt. Studierende k&#246;nnen dabei zum einen ihre Vertreter_innen  in den Gremien der studentischen Selbstverwaltung, zum anderen die studentischen Vertreter_innen in den Gremien der universit&#228;ren Selbstverwaltung w&#228;hlen.  Gremien der studentischen Selbstverwaltung sind das Studierendenparlament (Stupa), welches wiederum den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) w&#228;hlt, sowie die Fachschaften, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm">Alle Jahre wieder finden (na<a href="http://www.uni-giessen.de/demokratische-linke/wp-content/uploads/ZZZZZsticker.jpg"><img class="size-medium wp-image-417 alignleft" src="http://www.uni-giessen.de/demokratische-linke/wp-content/uploads/ZZZZZsticker-300x200.jpg" alt="ZZZZZsticker" width="300" height="200" /></a>ch diesem ganzen Advent-Weihnacht-Sylvester-Geschmocks) Ende Januar Hochschulwahlen statt. Studierende k&#246;nnen dabei zum einen ihre Vertreter_innen  in den Gremien der studentischen Selbstverwaltung, zum anderen die studentischen Vertreter_innen in den Gremien der universit&#228;ren Selbstverwaltung w&#228;hlen.  Gremien der <span id="more-416"></span>studentischen Selbstverwaltung sind das Studierendenparlament (Stupa), welches wiederum den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) w&#228;hlt, sowie die Fachschaften, deren Fachschaftsr&#228;te gew&#228;hlt werden. Auch f&#252;r die Gremien der universit&#228;ren Selbstverwaltung k&#246;nnt ihr Vertreter_innen w&#228;hlen, die dort die Interessen der Studierenden vertreten. Dabei handelt es sich um drei studentische Vertreter_innen f&#252;r den Senat und jeweils drei studentische Vertreter_innen f&#252;r jeden Fachbereichsrat. Mehr Infos dazu bekommt ihr in den <a href="http://www.uni-giessen.de/studi-wahlen/wahl-faq">FA</a><a href="http://www.uni-giessen.de/studi-wahlen/wahl-faq">Q auf der Seite des studentischen Wahlausschusses.</a></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">In den Gremien der Studierendenschaft sind wir aktuell mit einem Sitz im Stupa vertreten. Au&#223;erem sind einige von uns in Fachschaften und studentischen Initiativen aktiv.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Nat&#252;rlich tritt auch die DL in diesem Semester wieder zu den Wahlen zum Studierendenparlament an. Wer f&#252;r uns kandidiert und welche Inhalte wir vertreten k&#246;nnt ihr demn&#228;chst hier auf der Seite und auf unseren Flyern nachlesen. Einen ersten Eindruck k&#246;nnt ihr auch schon in unserem<a href="http://www.uni-giessen.de/demokratische-linke/wp-content/uploads/dl-wahlprogramm-2009-1.pdf"> Wahlprogramm 2009</a> bekommen oder auch &#252;ber unser <a href="http://www.facebook.com/home.php?#!/profile.php?id=100001609329849">Facebook Profil.</a></p>
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