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Demokratische Linke an der Uni Gießen

Bericht und Diskussion über die dramatische Situation zentralamerikanischer Migrant_innen im Transitland Mexiko.

Mit Kathrin Zeiske (als Menschenrechtsaktivistin und Freie Journalistin seit drei Jahren in der Region)

Ab 20.30 Uhr im Infoladen  (Alter Wetzlarer Weg 44, Gießen)

Vom Amerikanischen Traum zum mexikanischen AlptraumMit einem kleinen Rucksack und ein paar angesparten Dollarscheinen machen sich in Zentralamerika täglich Männer, Frauen und Kinder auf den Weg in die USA. Wie gefährlich die Tausenden Kilometer Wegstrecke durch Mexiko sind, wird den meisten erst bewusst, wenn sie die Südgrenze des Landes überqueren. Mexiko wurde im letzten Jahrzehnt zu einer Kontrollzone gegen die Migrationsbewegung Richtung Norden ausgebaut. Migrant_innen sind gezwungen, zu Fuß und mit Güterzügen zu reisen und sind dabei Unfällen und Überfällen ausgeliefert.

Wie beschränken Illegalisierung, Korruption und Rassismus Rechte von Migrant_innen? Was ist von der Militarisierung Mexikos im Rahmen des „Plan Mexico“ zu erwarten? Wieso werden Migrant_innen von mexikanischen Drogenkartellen entführt? Welche politischen Neuansätze und Rückschläge gibt es in den Herkunftsländern Honduras, El Salvador und Guatemala?

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