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Abschiedssymposium für Prof. Dr. Wolfgang Hallet

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Die Überraschung ist gelungen!
Mit einem Symposium hat das GCSC am 10. April seinen langjährigen Head of the Teaching Centre, Prof. Dr. Wolfgang Hallet, geehrt. Die Veranstaltung war eine gelungene Überraschung mit besonderer Atmosphäre, zu der etliche Kolleg_innen ebenso beitrugen wie Hallets aktuelle und ehemalige Doktorand_innen. Nichtsahnend erschien der im vergangenen Semester emeritierte Professor zu einem Workshop, der den unverfänglichen Titel „Fachdidaktik als Kulturwissenschaft“ trug, sich allerdings als Festakt zu Ehren seiner wissenschaftlichen Karriere herausstellte. Überraschend war das Symposium daher nur für Hallet selbst, denn seine Kolleg_innen und Mitarbeiter_innen hätten ihn ohne ein solches Event nicht verabschieden wollen.

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Prominenter Besuch anlässlich des Abschiedssymposiums für Wolfgang Hallet
Die fachliche und persönliche Anerkennung spiegelte sich in den Beiträgen der verschiedenen Festredner_innen und insbesondere in der Laudatio von Prof. Dr. Carola Surkamp aus Göttingen wider. Als „kulturwissenschaftlicher Wolf im didaktischen Schafspelz“ wurde Hallet zudem voller Wertschätzung für sein Werken und Wirken vom Direktor des GGK/GCSC, Prof. Dr. Dr. h.c. Ansgar Nünning, bezeichnet. Wie kaum ein anderer war Hallet stets um den interdisziplinären Dialog zwischen der Fremdsprachendidaktik und den Literatur- und Kulturwissenschaften bemüht.  Das Thema des Symposiums – „Fachdidaktik als Kulturwissenschaft“ – entpuppt sich also bei näherer Betrachtung als das Leitmotiv von Hallets Forschung.
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„Fachdidaktik als Kulturwissenschaft“: Das Leitmotiv von Wolfgang Hallets Forschung

Seit 2004 war Wolfgang Hallet Professor für Didaktik der englischen Sprache und Literatur am Institut für Anglistik der JLU. Als Nachfolger von Prof. Lothar Bredella führte er die erfolgreiche Arbeit der weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten Gießener Fachdidaktik fort und bereicherte diese um eine Vielzahl von Perspektiven. So gilt er etwa als wesentlicher Vertreter eines literatur- und kulturdidaktischen Ansatzes, der die Lernenden als kulturelle Akteure begreift und daher das übergeordnete Ziel einer fremdsprachigen Diskursfähigkeit verfolgt. Zudem wirkte er viele Jahre in der Nachwuchsförderung. Als Mitbegründer des GCSC und Mitglied des Executive Board des GCSC hob er 2006 das Teaching Centre als wichtiges Alleinstellungsmerkmal des GCSC aus der Taufe.

In den Worten Ansgar Nünnings ist Hallet daher in mehrfacher Hinsicht ein „Glücksfall“: für die Fremdsprachendidaktik, das anglistische Institut, das GCSC sowie für die JLU und die Studierenden und Kolleg_innen insgesamt.
Mit dem von ihm unlängst eingeworbenen Drittmittelprojekt „Leistung macht Schule“ wird er der JLU noch für die nächsten Jahre erhalten bleiben – zum Glück, möchte man sagen!

 


Farewell Symposium for Prof. Dr. Wolfgang Hallet

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Langjähriger Head of the Teaching Centre: Wolfgang Hallet
With a symposium, the GCSC has honored its long-standing Head of the Teaching Center, Prof. Dr. Wolfgang Hallet. The event was a successful surprise with a special atmosphere, to which several colleagues as well as Hallet's current and former doctoral students contributed. Unsuspectingly, Professor Hallet, who retired last semester, came to a workshop that had the title "Fachdidaktik als Kulturwissenschaft", but turned out to be an honorary symposium for Hallets academic career. Therefore, the symposium was only surprising for Hallet himself, because his colleagues would not have wanted to say goodbye without this event.

The professional and personal recognition was reflected in the contributions of the various speakers and in particular in the laudatory speech by Prof. Dr. Carola Surkamp from Göttingen. Full of appreciation for his work, Prof. Dr. Dr. h.c. Ansgar Nünning, Director of the GGK/GCSC, called Hallet a "cultural studies wolf in didactic sheep's clothing". Like no other, Hallet has always promoted the interdisciplinary dialogue between foreign language didactics and literary and cultural studies. The theme of the symposium – "Fachdidaktik als Kulturwissenschaft" – turns out to be the leitmotif of Hallet's research.

Since 2004, Wolfgang Hallet has been Professor of Teaching English as a Foreign Language at the Department of English at JLU. As the successor to Prof. Lothar Bredella, he continued the successful work of the Giessen’s well-known Fremdsprachendidaktik and enriched it with a variety of perspectives. He is considered as an important representative of the approach to language learning that understands learners as cultural actors and has the overall goal of a foreign language discourse competence. He also worked for many years in the promotion of young talents. As a co-founder of the GCSC and member of the Executive Board of the GCSC he launched the Teaching Center as an important unique feature of the GCSC in 2006.

Hallet is thus – in the words of Ansgar Nünning – a "stroke of luck" in several respects: for foreign language didactics, the Institute, the GCSC, and for the JLU and the students in general. With his recently acquired third-party project "Leistung macht Schule" he will stay at the JLU for the next few years – another stroke of luck, one might say!