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Erfolgsmodell PhDnet “Literary and Cultural Studies“

Die Abschlusskonferenz des vierten Jahrgangs des Promovierenden-Programms PhDnet „Literary and Cultural Studies“ fand vom 23. bis zum 25. Oktober im Schloss Rauischholzhausen statt.

Im Rahmen der Konferenz mit dem Titel „The Cultural Works of Fictions: Trajections of Literary Studies in the 21st Century” hielten die internationalen sowie die Gießener Doktorandinnen und Doktoranden des PhDnet Programms Vorträge zu Aspekten literarischer und sozio-kultureller Fiktionen und ihren jeweiligen Funktionen für lebensweltliche Sinnstiftung und Wissensproduktion. In fünf Sektionen u.a. zu Themenbereichen der experimentellen Literatur, Erzählgemeinschaften, Fakt und Fiktion sowie Raum und Akustik wurden verschiedene Ausprägungen und Rollen von Fiktionen diskutiert. Gerahmt wurde die Veranstaltung von zwei Keynote-Vorträgen. Der finnische Professor Bo Pettersson (Universität Helsinki) eröffnete die Konferenz mit Gedanken zur Kehrseite des American Dreams als fiktionales Lebensmodell und Professor Angela Locatelli (Universität Bergamo) rundete die Veranstaltung mit einem Vortrag zur Wirkweise von Fiktionen als Spiel und Simulation ab. Mit diesem Vortrag verabschiedete sich das nunmehr emeritierte Gründungsmitglied Locatelli nach über 10 Jahren Engagement aus dem PhDnet. Im Rahmen der Konferenz feierten die Teilnehmenden außerdem den erfolgreichen Abschluss der neun PhDnet Kandidatinnen und Kandidaten, die sich in den vergangenen drei Jahren zu Symposien und Konferenzen in sechs verschiedenen europäischen Städten getroffen haben, um den Fortschritt ihrer Projekte zusammen mit einer Gruppe von Professorinnen und Professoren der Partnerinstitutionen zu diskutieren.

PhDnet Abschlusskonferenz
PhDnet Abschlusskonferenz. (Foto: Silvia Boide (GCSC))

Bereits im Januar 2020 geht das PhDnet mit einer fünften Kohorte in die nächste Runde. Die elf neuen Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die ihre Dissertationen in den Forschungsfeldern der Anglistik, Germanistik, Romanistik und Komparatistik verfassen, treffen sich zum Auftakt des Programms zu einer viertätigen Veranstaltung im GCSC. Ab 2020 zählt auch die britische Universität Warwick zu den Partnerinstitutionen des Netzwerks. Damit setzt das PhDnet in unserer heutigen Zeit ein Zeichen für gelebten europäischen Zusammenhalt und internationalen Austausch in der Wissenschaft.
Gegründet wurde das PhDnet im Jahre 2008 von Prof. Dr. Dr. h.c. Ansgar Nünning gemeinsam mit seinen europäischen Kolleginnen und Kollegen als ein Pioniermodell für europäische Zusammenarbeit in der Wissenschaft. Kurzerhand entwickelte es sich zum Vorreiter der internationalen Promovierendenausbildung. Partnerinstitutionen des Netzwerks sind neben der JLU die katholische Universität in Lissabon, die Universität Bergamo, die Karl-Franzens-Universität in Graz, die Universität Helsinki und die Universität Stockholm. Im Rahmen eines dreijährigen Curriculums, bestehend aus Symposien, Konferenzen, Master Classes und Workshops, erwerben die Promovierenden einen bi-nationalen Cotutelle-Abschluss. Sie verbringen währenddessen ebenfalls einen 9- bis 12-monatigen Auslandsaufenthalt in einer gewählten Partnerinstitution und erhalten somit Einblicke in andere Wissenschaftskulturen und -strukturen. In den vergangenen elf Jahren führte dieses Format fast 30 Doktorandinnen und Doktoranden zu einem erfolgreichen Abschluss ihrer Dissertationen und ebnete ihnen den Weg zu verantwortungsvollen Führungspositionen in den Berufsfeldern Wissenschaft, Politik, Bildung und Verwaltung.