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Feierlicher Semesterauftakt des kulturwissenschaftlichen Graduiertenzentrums GCSC

Hand in Hand gingen auch in diesem Jahr Begrüßung und Abschied bei der „Welcome and Graduation Ceremony“des International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU).

Mit dem feierlichen Empfang der Gäste und der Anmoderation durch GCSC-Geschäftsführer Dr. habil. Michael Basseler begann die jährliche Zeremonie am Abend des 18. Oktober 2017. Das GCSC begrüßte seine neuen Doktorandinnen und Doktoranden im Rahmen eines Festakts in der Aula der Universität. Nach einem ersten gegenseitigen Kennenlernen in der Einführungswoche bildete das Event somit einen feierlichen Auftakt für die neue Kohorte internationaler Doktorandinnen und Doktoranden. Zugleich verabschiedete das GCSC die Absolventinnen und Absolventen, die ihre Dissertationen im vergangenen akademischen Jahr erfolgreich abgeschlossen haben. Darüber hinaus verabschiedete das Zentrum eine seiner prägendsten Figuren: Prof. Dr. Wolfgang Hallet, langjähriger Leiter des GCSC Teaching Centre und Mitglied des verwaltenden Vorstands seit der Gründung des GCSC, wird im kommenden Jahr emeritiert und tritt somit bei den anstehenden Neuwahlen für den Vorstand nicht wieder an. Im Anschluss an die Festveranstaltung gab es die Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch zwischen ehemaligen und zukünftigen Mitgliedern, Alumni sowie Professorinnen und Professoren in entspannter Atmosphäre bei kaltem Buffet und Musik.

In seinem Grußwort hob Prof. Dr. Dr. Peter Kämpfer, der Vizepräsident für Forschung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses der JLU, vor allem die Internationalität und den Erfolg des GCSC als Exzellenzeinrichtung hervor. Er bezeichnete das Graduiertenzentrum als – von seinem Start vor elf Jahren bis zum heutigen Tag – besonderes Aushängeschild der Justus-Liebig-Universität Gießen.

GCSC-Gründungsdirektor Prof. Dr. Dr. h.c. Ansgar Nünning, der erst kürzlich die Ehrendoktorwürde der Universität Stockholm erhalten hat, hieß die neue Kohorte mit einem heiteren Vortrag über den Weg zum Glück willkommen, in dem er die neuen Mitglieder des Zentrums ermunterte, ihre Potentiale und Talente auszuschöpfen und dabei gleichzeitig ihrem Herzen zu folgen. Die aus rund 350 Bewerbungen ausgewählte neue Kohorte besteht aus 24 Doktorandinnen und Doktoranden. Sie kommen aus Bosnien und Herzegowina, Deutschland, Großbritannien, Italien, Iran, Israel, Kanada, Mazedonien, Montenegro, Russland, Serbien, Türkei, Ukraine und den Vereinigten Staaten von Amerika. Mit der kulturellen Vielfalt innerhalb des Jahrgangs geht eine breite Fächerung der Dissertationsprojekte einher, die eine fortwährende interdisziplinäre kulturwissenschaftliche Forschung verspricht.

Im Rahmen der Welcome and Graduation Cermony wurden ebenfalls die Dr.-Herbert-Stolzenberg-Awards für exzellente kulturwissenschaftliche Dissertationsprojekte verliehen. Der erste Preis ging an Silke Braselmann (Anglistik), der zweite an Alexandra Müller (Germanistik). In der Lehre wurden Sebastian Garbe (Soziologie), Magda Dolińska-Rydzek (Slawistik), Christina Jordan (Anglistik), Imke Polland (Anglistik) und Wibke Schniedermann (Anglistik) für ihre innovativen hochschuldidaktischen Ansätze ausgezeichnet. Neben Prof. Dr. Dr. h.c. Ansgar Nünning gratulierte Gerhard Jung als Vertreter des Kuratoriums der Stolzenberg-Stiftung zu den hervorragenden Leistungen.

Für den Übergang vom Dissertationsprojekt zu neuen Zielen erhielten in diesem Jahr aufgrund exzellenter Bewerbungen ausnahmsweise drei Alumni Career Development Stipendien: Corinne Geering (Geschichtswissenschaften), Ksenia Maksimovtsova (Slawistik) und Pinar Gümüş Mantu (Soziologie).

Die Festrede hielt Prof. Dr. Kirsten Dickhaut, die an der JLU promoviert wurde, sich an der Universität Gießen ebenfalls habilitiert hat und von 2008 bis 2014 Principal Investigator im GCSC war. Die Literaturwissenschaftlerin, die nach Stationen in Köln, Koblenz-Landau und Graz mittlerweile an der Universität Stuttgart Romanische Literaturen lehrt, betonte ebenfalls die besondere Rolle, die das GCSC in der deutschen Wissenschaftslandschaft innehat. Sie bilanziert: „In Gießen werden nicht Maßstäbe erfüllt, sondern gesetzt.“ Das zeigte auch die Verabschiedung von Prof. Dr. Wolfgang Hallet, der als Professor für Englisch als Zweitsprache, Mitglied des Executive Board und Head of Teaching Centre des GCSC tiefe Spuren hinterlässt – wie in den von hoher Wertschätzung geprägten Worten seiner Mitarbeiter deutlich wurde.

Fotos: Rolf Wegst