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Internationale Tagung: Der Friedensprozess in Kolumbien

Der Friedensprozess in Kolumbien – La Construcción de la Paz en Colombia
19.-20. Juni 2018
Dekanatssitzungssaal des Fachbereichs Rechtswissenschaften

Mit dem Friedensvertrag zwischen der kolumbianischen Regierung und der FARC-Guerilla wurde Ende des Jahres 2016 ein äußerst langwieriger Bürgerkrieg beendet. Das Friedensabkommen hat international große Aufmerksamkeit erregt und dem kolumbianischen Präsidenten Juan Manuel Santos die Dekorierung mit dem Friedensnobelpreis eingebracht. Doch schon bald wurde deutlich, dass der offizielle Friedensschluss nur ein erster Schritt auf dem langwierigen Weg zur Konstruktion einer Post-Konflikt-Gesellschaft darstellt. Einerseits sind weiterhin eine Reihe von Gewaltakteure (Paramilitärs, Drogenkartelle, die Guerillaorganisation ELN) aktiv und andererseits bleibt eine Vielzahl von Konfliktursachen weiter ungelöst. Zentrale Herausforderungen betreffen dabei den Umgang mit verschiedenen Fragen der Übergangsjustiz, der Aufarbeitung der Vergangenheit sowie allgemeiner die Schaffung der Rahmenbedingungen für eine friedliche, sozial gerechte und nachhaltige Gesellschaft. Auf der Tagung sollen diese und weitere Fragen wenige Tage nach der Stichwahl um das Präsidentenamt in Kolumbien auf Grundlage aktueller Forschungen mit einem Fachpublikum diskutiert werden sowie konkrete Handlungsfelder für politische Reforminitiativen zur Konstruktion eines nachhaltigen und dauerhaften Friedens in Kolumbien aufgezeigt werden.

Die zweisprachige Tagung wird vom Deutsch-Kolumbianischen Friedensinstitut – Instituto Colombo-Alemán para la Paz (CAPAZ) und der Professur für Friedensforschung der Justus-Liebig-Universität Gießen sowie mit freundlicher Unterstützung der Fachbereiche Rechtswissenschaften und Sozial- und Kulturwissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen sowie des Gießener Graduiertenzentrums Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften (GGS) durchgeführt.

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