Digitale Kinderrechte
In Deutschland werden derartige Fragen noch lange nicht mit einer solchen Vehemenz
diskutiert wie in den USA, wo Katz´ Artikel für einiges Aufsehen sorgte und
lautstarkes Echo erhielt. Im April 1997 erschien die deutsche Übersetzung des
Textes unter dem Titel „Die Rechte der Kids im digitalen
Zeitalter“ im
Kursbuch JugendKultur (Hg. von SPoKK, Mannheim: Bollmann
Verlag). Es war bereits eine wichtige Intention dieser Erstveröffentlichung, daß
eine "deutsche" Diskussion zu diesem Thema in Gang gesetzt und forciert werden müsse.
Die Veranstaltung Digitale Kinderrechte? Riskante Freiheiten und
problematische Inhalte skizzierte den Verlauf und die wichtigsten Standpunkte der
amerikanischen Diskussion, um damit eine Grundlage für die weitere
Thematisierung unter deutschen Vorzeichen zu liefern.
Eine umfangreiche Materialsammlung begleitet den Event, VInCI bietet
eine reichhaltige Auswahl grundlegender Texte zum Thema, sowie Links zu wichtigen WWW-Sites.
Mit seinem Text Kids Cyber Rights, erstmalig
erschienen im Juli 1996 in Wired, dem amerikanischen „Zentralorgan des
-Cyberspace“, eröffnete Jon Katz eine Diskussion um die Rechte von
Kindern in Zeiten des Internet. Sein Plädoyer für ein partnerschaftliches
Verhältnis zwischen Kindern und Eltern im Sinne eines Gesellschaftsvertrages warf
Fragen auf wie:
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