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7. Werner-Kollath-Tagung

 

Komplexität erkennen - Zukunft gestalten

Ernährungsökologie als integrativer Ansatz
für Wissenschaft und Praxis

Gießen, 09. Mai 2006

Alte Universitätsbibliothek

 

Komplexität erkennen

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts stellen sich in allen Lebensbereichen ständig neue und größere Herausforderungen. Ein beschleunigter Wandel, wachsende Komplexität und eine zunehmende Unsicherheit sind auch im Bereich Ernährung zu beobachten.

Zukunft gestalten

Ob Entscheidungen im Alltag zu treffen sind, Unternehmen über die Entwicklung neuer Produkte nachdenken, Politiker Reformen vorbereiten oder Wissenschaftler Forschung initiieren - um die Zukunft erfolgreich zu gestalten, ist es unerlässlich, Komplexität zu erkennen und den Umgang damit zu erlernen.

Ernährungsökologie als integrativer Ansatz

Ernährungsökologie ist ein Wissenschaftsgebiet, das seit den 1980er Jahren in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. C. Leitzmann entwickelt wurde. Mit Ernährungsökologie wird der Komplexität im Bereich Ernährung Rechnung getragen, indem die Dimensionen Gesundheit, Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft entlang der gesamten Produktkette (von der Erzeugung bis zu den Verbrauchern) berücksichtigt werden. Die interdisziplinäre und integrative Forschungsperspektive erlaubt es, Ernährungsprobleme im Spannungsfeld zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und Politik aufzugreifen und geeignete Lösungsansätze zu entwickeln.

für Wissenschaft und Praxis

Entsprechend dem Ansatz der Transdisziplinarität findet eine Integration verschiedener Wissenschaftsbereiche (Grundlagenforschung und angewandte Forschung, Sozial- und Naturwissenschaften) statt. Akteure aus Praxis und Forschung partizipieren im gesamten Prozess der problemorientierten Wissensproduktion.

Professur Ernährungsökologie

Im Jahre 2003 wurde am Institut für Ernährungswissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen die erste Professur für Ernährungsökologie eingerichtet und mit Frau Prof. Dr. oec. troph. Ingrid Hoffmann besetzt. Finanziert wird die Professur von der Eden-Stiftung, der Elisabeth-und-Werner-Kollath Stiftung sowie der Stoll VITA-Stiftung.

 

Download des Programms

 

 

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