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Studienangebot Bildungsrecht

Hinweis zum Vortrag: "Die Bedeutung des Schulrechts für die Lehrerbildung" - Für Informationen hier klicken!

Vorlesung im WS 18/19: Grundlagen des Sozial- und Verwaltungsrechts für PädagogInnen (FB 03)
im Hörsaal 4 (Licher Straße 68, Campus Recht), Dienstags 16:00 - 18:00 Uhr ab dem 16.10.2018 - Frau VRiVG Dr. Engel-Boland

Basisinformationen zum "Studienangebot Bildungsrecht"


Das "Studienangebot Bildungsrecht" will Studierende der Lehramtsstudiengänge, der außerschulischen Bildung und der Rechtswissenschaften die Möglichkeit geben, Grundzüge des Bildungsrechts kennenzulernen: Verfassungs- und verwaltungsrechtliche Grundlagen, Schulrecht, Kinder- und Jugendhilferecht und andere relevante Teilrechtsgebiete.


Das Projekt wird getragen von 

 

Darüber hinaus wird es vom Präsidium der JLU Gießen als zentrales QSL-Projekt gefördert.

 

Das neue Studienangebot startete im Sommersemester 2018 mit der Vorlesung "Grundzüge des Schulrechts" von RiVG Dr. Johannes Gröb.


Vorlesung: Grundzüge des Schulrechts


Gegenstand der von RiVG Dr. Johannes Gröb gehaltenen Vorlesung sind neben den verfassungsrechtlichen Grundlagen insbesondere der Aufbau und die Organisation des öffentlichen Schulwesens, Inhalt und Grenzen des staatlichen Bildungs- und Erziehungsauftrages einschließlich der einfachrechtlichen Vorgaben zur Unterrichtsgestaltung sowie die Rechtsstellung der  Schüler, Eltern und Lehrer. Darüber hinaus werden Grundzüge des Prüfungsrechts, schulische Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen sowie Rechtsschutzmöglichkeiten behandelt. 

 

Die Vorlesung steht Interessierten aller Fachbereiche offen und ist am FB 01 Wahlveranstaltung im Rahmen des Schwerpunktbereiches 5 - Verfassung und Gesellschaft.


Verfassungsrechtliche Vorgaben


Art. 7 GG

(1) Das gesamte Schulwesen steht unter der Aufsicht des Staates. (2) Die Erziehungsberechtigten haben das Recht, über die Teilnahme des Kindes am Religionsunterricht zu bestimmen. (3) Der Religionsunterricht ist in den öffentlichen Schulen mit Ausnahme der bekenntnisfreien Schulen ordentliches Lehrfach. Unbeschadet des staatlichen Aufsichtsrechtes wird der Religionsunterricht in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der Religionsgemeinschaften erteilt. Kein Lehrer darf gegen seinen Willen verpflichtet werden, Religionsunterricht zu erteilen. (4) Das Recht zur Errichtung von privaten Schulen wird gewährleistet. (…)

Art. 56 Hessische Verfassung

(1) Es besteht allgemeine Schulpflicht. Das Schulwesen ist Sache des Staates. Die Schulaufsicht wird hauptamtlich durch Fachkräfte ausgeübt. (2) An allen hessischen Schulen werden die Kinder aller religiösen Bekenntnisse und Weltanschauungen in der Regel gemeinsam erzogen (Gemeinschaftsschule). (3) Grundsatz eines jeden Unterichts muß die Duldsamkeit sein. Der Lehrer hat in jedem Fach auf die religiösen und weltanschaulichen Empfindungen aller Schüler Rücksicht zu nehmen und die religiösen und weltanschaulichen Auffassungen sachlich darzulegen. (4) Ziel der Erziehung ist, den jungen Menschen zur sittlichen Persönlichkeit zu bilden, seine berufliche Tüchtigkeit und die politische Verantwortung vorzubereiten zum selbständigen und verantwortlichen Dienst am Volk und der Menschheit durch Ehrfurcht und Nächstenliebe, Achtung und Duldsamkeit, Rechtlichkeit und Wahrhaftigkeit. (...) (7) Das Nähere regelt das Gesetz. Es muß Vorkehrungen dagegen treffen, daß in der Schule die religiösen und weltanschaulichen Grundsätze verletzt werden, nach denen die Erziehungsberechtigten ihre Kinder erzogen haben wollen.