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Prof. Dr. Thomas Rotsch

Deutsches, Europäisches und Internationales Straf- und Strafprozessrecht, Wirtschaftsstrafrecht und Umweltstrafrecht

Prof. Dr. Thomas Rotsch wurde 1964 in Darmstadt geboren. Er studierte Rechtswissenschaften in Frankfurt am Main, Heidelberg und Kiel. In Frankfurt am Main legte er 1994 das Erste und 1999 das Zweite Juristische Staatsexamen ab. 1998 wurde er mit einer Arbeit zum Thema „Individuelle Haftung in Großunternehmen. Plädoyer für den Rückzug des Umweltstrafrechts“ als Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft in Kiel promoviert. Von 1995 bis 1997 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter von Prof. Dr. Erich Samson. Nach seinem Rechtsreferendariat ging er zurück an die Universität Kiel und wurde Wissenschaftlicher Assistent von Prof. Dr. Erich Samson. Er habilitierte sich im Jahre 2005. Gegenstand der Habilitationsschrift ist in kritischer Auseinandersetzung mit der herrschenden Beteiligungslehre die Grundlegung eines zweistufigen Systems normativer Zurechnung strafrechtlicher Verantwortung. Die Habilitationsschrift ist unter dem Titel „“Einheitstäterschaft“ statt Tatherrschaft Zur Abkehr von einem differenzierenden Beteiligungssystem in einer normativ-funktionalen Straftatlehre“ bei Mohr Siebeck veröffentlicht. Er erhielt die venia legendi für die Fächer Strafrecht, einschließlich Wirtschafts- und Umweltstrafrecht, und Strafprozessrecht.
Der Lehrstuhlvertretung in Augsburg 2005/2006 folgte 2006 ein Ruf an die Universität Augsburg. Zum 1.1.2007 erfolgte die Ernennung zum Universitätsprofessor (W2). Zum 1.10.2011 erfolgte die Ernennung zum Universitätsprofessor (W3) an der Justus-Liebig-Universität Gießen.
Thomas Rotsch ist Begründer, Mitherausgeber und Schriftleiter der ZIS (www.zis-online.com/) sowie der ZJS (www.zjs-online.com/): Im SS 2009 hat er das CCC – Center for Criminal Compliance (www.uni-giessen.de/ccc) gegründet, dessen Leiter er ist. Seit 1.3.2010 ist er zudem als Of Counsel bei Roxin LLP, Hamburg, tätig.
Seine Arbeitsschwerpunkte sind die allgemeine nationale und internationale Strafrechtsdogmatik, das Wirtschaftsstrafrecht und das Gebiet der Criminal Compliance.

I. Selbständige Veröffentlichungen

    1. Individuelle Haftung in Großunternehmen – Plädoyer für den Rückzug des Umweltstrafrechts, Diss., Nomos, Baden-Baden 1998, 236 S. (Rezension: R. Michalke, in: wistra 2000, 415)
    2. Die Klausur im Ersten Staatsexamen. 24 Fälle aus dem Bürgerlichen Recht, Öffentlichen Recht und Strafrecht, C.H. Beck, München 2003 (gemeinsam mit M. Nolte, K.N. Peifer und B. Weitemeyer), 413 S.
    3. „Einheitstäterschaft“ statt Tatherrschaft. Zur Abkehr von einem differenzierenden Beteiligungsformensystem in einer normativ-funktionalen Straftatlehre, Habilitationsschrift, Mohr Siebeck, Tübingen 2009, 556 S. (Rezension: M.-K. Meyer, in: ZIS 2010, 447; J. Renzikowski, in: ZStW 122 [2011], 854-870 ) 
    4. Strafrechtliche Klausurenlehre, 2013, 425 S.

    II. Herausgeberschaften

      1. Festschrift für Jörg Tenckhoff zum 70. Geburtstag am 18. März 2010 (gemeinsam mit Frank Arloth), in: ZIS 2010, 168.
      2. Festschrift für Erich Samson (gemeinsam mit Wolfgang Joecks/Heribert Ostendorf/Thomas Rönnau/Roland Schmitz), 2010.
      3. Schriftenreihe zum Wirtschaftsstrafrecht (gemeinsam mit Mark Deiters und Mark Zöller), C.F. Müller, Heidelberg, ab 2011.
        Bd. 1: Marco Mansdörfer, Zur Theorie des Wirtschaftsstrafrechts, 2011
        Bd. 2: Lasse Dinter, Der Pflichtwidrigkeitsvorsatz der Untreue, 2012
        Bd. 3: Anja Nöckel, n.n., 2012
        Bd. 4: Tobias Friedhoff, n.n., 2012
        Bd. 5: Ulrich Leimenstoll, Vermögensbetreuungspflicht des Vertragsarztes, 2012
        Bd. 6: Lothar Kuhlen/Hans Kudlich/Ortiz de Urbina (Hrsg.), Compliance und Strafrecht, 2013
        Bd. 7: Charlotte Schmitt-Leonardy, Unternehmenskriminalität ohne Strafrecht?, 2013
      4. Schriftenreihe zu Compliance (gemeinsam mit Peter Kindler), Nomos-Verlag, Baden-Baden, ab 2011.
        Bd. 1: Dennis Bock, Criminal Compliance, 2011
        Bd. 2: Thomas Rotsch (Hrsg.), Wissenschaftliche und praktische Aspekte der nationalen und internationalen Compliance-Diskussion, 2012
        Bd. 3: Jörg Eisele, n.n., 2012
        Bd. 4: Christian Rathgeber, Criminal Compliance, 2012
        Bd. 5: Jens Kröger, Die persönliche Haftung von Organmitgliedern für Korruptionsschäden, Unternehmensgeldbußen und Imageschäden, 2013
        Bd. 6: Stefan Petermann, Die Bedeutung von Compliance-Maßnahmen für die Sanktionsbegründung und -bemessung im Vertragskonzern, 2013
        Bd. 7: Thomas Rotsch (Hrsg.), Criminal Compliance vor den Aufgaben der Zukunft, 2013
      5. Wissenschaftliche und praktische Aspekte der nationalen und internationalen Compliance-Diskussion, 2012 (= Bd. 2 unter 4.)
      6. Gießener Schriftenreihe zum Strafrecht (gemeinsam mit Britta Bannenberg, Walter Gropp, Bernd Hecker, Arthur Kreuzer und Gabriele Wolfslast)
        Bd. 41: Sefan Strobel, Die Untersuchungen des Europäischen Amtes für Betrugsbekämpfung, 2012
        Bd. 42: Sandra Sinn, Strafbarkeit grenzüberschreitend operierender verdeckter Ermittler, 2012
        Bd. 43: Markus Wagner, Strafrechtliche Aspekte des Einsatzes von Placebos in der Medizin, 2012
        Bd. 44: Silke Rohnfelder, Probleme der Diskongruenz von Kausalverlauf und Vorsatz, 2012
        Bd. 45: Gropp/Öztürk/Sözüer/Wörner, Die Entwicklung von Rechtssystemen in ihrer gesellschaftlichen Verankerung (in Vorbereitung für November 2013)
        Bd. 46: Katzenberger, Ruth, Das Merkmal "ohne Verschulden" in § 44 StPO, 2013
      7. Criminal Compliance vor den Aufgaben der Zukunft, 2013 (= Bd. 7 unter 4.) 

      III. Zeitschriftenbeiträge

        1. Mittäterschaft zwischen Mörder und Totschläger – BGHSt 36, 231, in: JA (Übungsblätter) 1992, S. 11-16.
        2. Der praktische Fall – Strafrecht: Der Fremde im Zug, in: JuS 1995, S. 1096-1102 (gemeinsam mit M. Buttel).
        3. Der praktische Fall – Strafrecht: Der ungeschickte Maler, in: JuS 1996, S. 327- 333 (gemeinsam mit M. Buttel).
        4. Der praktische Fall – Strafrecht: Der eifersüchtige Jurastudent, in: JuS 1996, S. 713-719 (gemeinsam mit M. Buttel).
        5. Klausur mit Lösung im Fach Strafrecht/Strafprozessrecht, in: Kriminalistik 1997, S. 145-150 (gemeinsam mit M. Buttel).
        6. Die Rechtsfigur des Täters hinter dem Täter bei der Begehung von Straftaten im Rahmen organisatorischer Machtapparate und ihre Übertragbarkeit auf wirtschaftliche Organisationsstrukturen, in: NStZ 1998, S. 491-495.
        7. Unternehmen, Umwelt und Strafrecht – Ätiologie einer Misere, in: wistra 1999, S. 321-327 (Teil 1) und wistra 1999, S. 368-375 (Teil 2).
        8. Zur Unanwendbarkeit der §§ 283 StGB, 84 GmbHG in den neuen Bundes- ländern vor Inkrafttreten der Insolvenzordnung, in: wistra 2000, S. 5-10. 2
        9. Nochmals: Zur Unanwendbarkeit der §§ 283 StGB, 84 GmbHG in den neuen Bundesländern vor Inkrafttreten der Insolvenzordnung, in: wistra 2000, S. 294- 296.
        10. Tatherrschaft kraft Organisationsherrschaft?, in: ZStW 112 (2000), S. 518-562.
        11. Rücktritt durch Einverständnis, in GA 2002, S. 165-176.
        12. Der praktische Fall – Strafrecht: Der Kalif von K., in: JuS 2002, S. 887-893.
        13. Das neue Urheberrecht – Generalprävention durch Konfusion, in: NJW- Editorial, Heft 48/2003, S. III.
        14. „Neutrale Beihilfe“ – Zur Fallbearbeitung im Gutachten, in: Jura 2004, S. 14- 21.
        15. „Student auf Abwegen“ – Klausur zu §§ 242, 263, in: JA 2004, S. 532-539.
        16. Der praktische Fall – Strafrecht: Urkundenfälschung, Diebstahl und Betrug, in JuS: 2004, S. 607-613.
        17. „Durchsichtige Dinge“, Übungsklausur im Strafrecht für Fortgeschrittene, in: Jura 2004, S. 777-783.
        18. Die Tötung des Familientyrannen: heimtückischer Mord? Eine Systematisierung aus aktuellem Anlass, in: JuS 2005, S. 12.-18.
        19. Neues zur Organisationsherrschaft, in: NStZ 2005, S. 13-18.
        20. Rücktritt vom Versuch bei Brandstiftungsdelikten, in: JA 2005, S. 171-173 (mit Oliver Sahan).
        21. Verbindung und Trennung von Strafsachen, in: JA 2005, S. 801-809 (mit Oliver Sahan).
        22. Der Vermögensverlust großen Ausmaßes bei Betrug und Untreue, in: ZStW 117 (2005), S. 577-604.
        23. Materielle Strafrechtsdogmatik und strafprozessuale Zuständigkeit. Zum Problem der Kollision von Zuständigkeitskumulation und Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG, in: ZIS 2006, S. 17-28. 3
        24. § 3 StPO und die materiell-rechtlichen Regelungen von Täterschaft und Teilnahme oder: Gibt es einen strafprozessualen „Beteiligtenbegriff“?, in: ZIS 2007, 142 (mit Oliver Sahan).
        25. Der ökonomische Täterbegriff. Zugleich ein Beitrag zu Differenzierung, Diversifizierung und Divisionalisierung der Strafrechtsdogmatik, in: ZIS 2007, 260.
        26. Zur Hypertrophie des Rechts – Plädoyer für eine Annäherung von Wissen- schaft und Praxis, in: ZIS 2008, 1.
        27. Zum Begriff der Wegnahme beim Diebstahl, in GA 2008, 65.
        28. Betrug durch Wegnahme – Der lange Abschied vom Bestimmtheitsgrundsatz, in: ZJS 2008, 132.
        29. Wiederholung und Vertiefung im Schwerpunktbereich – Wirtschaftsstrafrecht: Untreue durch Vorstandsmitglieder einer AG zum Nachteil einer abhängigen GmbH, BGHSt 49, 147 („Bremer Vulkan“), in: ZJS 2008, 610.
        30. Concerning the hypertrophy of law. A plea for the harmonization between the- ory and practice, in: ZIS 2009, 89.
        31. Von Eichmann bis Fujimori – Zur Rezeption der Organisationsherrschaft nach dem Urteil des Obersten Strafgerichtshofs Perus, in: ZIS 2009, 549.
        32. Internet-“Auktionen” als strafbares Glücksspiel gem. § 284 StGB?, in: ZIS 2010, 403.
        33. Criminal Compliance, in: ZIS 2010, 614.
        34. Examensfall Strafrecht: Der untreue Betreuer, in: ZJS 2013, 75.
        35. Hausarbeit Strafrecht, Schwarze Kassen bei der S-AG, in: JA 2013, 278.

        IV. Beiträge zu Sammelbänden, Festschriften etc.

        1. Theoretische Probleme im Umweltstrafrecht, in: Alexander Trunk u.a. (Hrsg.), Rechts- und Amtshilfe im Ostseeraum, „Judicial and Administrative Assistance in the Baltic Sea Area“, 2005, S. 189-201.
        2. Die deutsche Strafrechtsdogmatik als Maßstab eines gesamteuropäischen Strafrechtskonzepts?, in: Meyer-Pritzl u.a. (Hrsg.), Gedächtnisschrift für Jörn Eckert, 2008, S. 711. 4
        3. Der Handlungsort i.S.d. § 9 Abs. 1 StGB – Zur Anwendung deutschen Straf- rechts im Falle des Unterlassens und der Mittäterschaft, in: Arloth/Rotsch (Hrsg.), Festschrift für Jörg Tenckhoff, ZIS 2010, 168.
        4. Zur Notwendigkeit eines gesamteuropäischen Strafrechtssystems, in Stelmach/Schmidt (Hrsg.), Krakauer-Augsburger Rechtsstudien, 2010, S. 123.
        5. Compliance und Strafrecht – Konsequenzen einer Neuentdeckung, in: Joecks/ Ostendorf/Rönnau/Rotsch/Schmitz (Hrsg.), Recht – Wirtschaft – Strafe, Festschrift für Erich Samson, 2010, S. 141.
        6. De Eichmann hasta Fujimori. Sobre la recepcíon del dominio de la organizacíon después de la sentencia de la sala penal esepecial de la corte suprema de Peru, in: Ambos/Meini (Hrsg.), La Autoría Mediata, Peru 2010, S. 31.
        7. Gemeinsames Versagen, Zu Legitimität und Legalität der fahrlässigen Mittäterschaft, in: Paeffgen u.a. (Hrsg.), Strafrechtswissenschaft als Analyse und Konstruktion, Festschrift für Ingeborg Puppe zum 70. Geburtstag, 2011, S. 887.
        8. Objektive Zurechnung bei „alternativer Kausalität“, in: M. Heinrich/Jäger u.a. (Hrsg.), Festschrift für Claus Roxin zum 80. Geburtstag, 2011, S. 377.
        9. Tempos modernos: Ortodoxia e heterodoxia no direito penal, in: D`Avila (Hrsg.), Direito penal e política criminal no terceiro Milênio: Perspectivas e tendências, 2011, S. 68.
        10. Sobre la responsabilidad de los encargados del Compliance (erscheint demnächst).
        11. Criminal Compliance (Übersetzung von III. 33. ins Türkische), erscheint demnächst.
        12. Gemeinsames Versagen (Übersetzung von IV. 7. ins Portugiesische), erscheint demnächst.
        13. Wider die Garantenpflicht des Compliance-Beauftragten, in: Schulz/Reinhart/ Sahan (Hrsg.), Festschrift für Imme Roxin am 15. Mai 2012, 2012
        14. Wider die Garantenpflicht des Compliance-Beauftragten, in: Schulz/Reinhart/Sahan (Hrsg.), Festschrift für Imme Roxin, 2012, S. 485.
        15. Criminal Compliance in Theorie und Praxis des Wirtschaftsstrafrechts, in: Rotsch (Hrsg.), Criminal Compliance vor den Aufgaben der Zukunft, 2013, S. 3.

        V. Entscheidungsanmerkungen und -besprechungen

        1. Anmerkung zu BGHSt 44, 204 (Rechtswidrigkeit von Minensperren), in: NStZ 1999, S. 239-240.
        2. Anmerkung zu BGH, Urt. v. 3.7.2003 – 1 StR 453/02 (Mittelbare Täterschaft bei unternehmerischer Betätigung), in: JR 2004, S. 248-251.
        3. Anmerkung zu BGH, Urt. v. 7.10.2003 – 1 StR 212/03 (§§ 263, 266), in: wistra 2004, S. 300-302.
        4. Anmerkung zu BGH, Urt. v. 27.4.2004 – 3 StR 112/04, in: JZ 2005, S. 205-207 (mit Oliver Sahan).
        5. Besprechung von BGH, Urt. v. 17.7.2009 – 5 StR 394/08 (Garantenpflicht aufgrund dienstlicher Stellung), in: ZJS 2009, 712.
        6. Besprechung von BGH, Urt. v. 2.11.2011 – 2 StR 375/11 (Zur Erforderlichkeit der Verteidigungshandlung bei der Putativnotwehr – „Hells Angels“), in: ZJS 2012, 109.
        7. Besprechung von BGH, Urt. v. 16.3.2011 - 5 StR 581/10 (Verbrechensverabredung im Internet); in ZJS 2012, 680.

        VI. Rezensionen

        1. Knut Amelung (Hrsg.), Individuelle Verantwortung und Beteiligungsverhältnisse bei Straftaten in bürokratischen Organisationen des Staates, der Wirtschaft und der Gesellschaft, Sinzheim 2000, in: wistra 2001, S. 374-377.
        2. Tim Charchulla, Die Figur der Organisationsherrschaft im Lichte des Beteiligungssystems, Aachen 2000, in: GA 2001, S. 616-618.
        3. Florian Engert, Einheitstäter oder getrennte Behandlung von Täter und Teilnehmer? Die Wege des österreichischen und deutschen Strafrechts, Frankfurt am Main 2005, in: HRRS 2005, S. 213-215.
        4. Carolin Urban, Mittelbare Täterschaft kraft Organisationsherrschaft. Eine Stu- die zu Konzeption und Anwendbarkeit, insbesondere im Hinblick auf Wirtschaftsunternehmen, Göttingen 2004, in: GA 2005, S. 428-430.
        5. Jan Schlösser, Soziale Tatherrschaft. Ein Beitrag zur Frage der Täterschaft in organisatorischen Machtapparaten, Berlin 2004, in: wistra 2005, S. 333-334.
        6. Jan Schlösser, Mittelbare individuelle Verantwortlichkeit im Völkerstrafrecht, Berlin 2004, in: ZIS 2006, S. 51-53.
        7. Claus Roxin, Täterschaft und Tatherrschaft, 8. Aufl., Berlin 2006, in: ZIS 2008, 263.

        VII. Kommentierungen, Beiträge in Handbüchern

        1. Anwaltkommentar zur StPO, Bonn 2007
          a) §§ 1-6a StPO
          b) §§ 7-21 StPO
          c) §§ 33-41 StPO
          d) §§ 42-47 StPO
          e) §§ 296-303 StPO (gemeinsam mit K. Gasa)
          f) §§ 304-311a StPO (gemeinsam mit K. Gasa)
          g) §§ 312-332 StPO (gemeinsam mit K. Gasa)
          h) §§ 359-373a StPO
        2. Anwaltkommentar zur StPO, 2. Aufl., Bonn 2010
          a) §§ 1-6a StPO
          b) §§ 7-21 StPO
          c) §§ 33-41 StPO
          d) §§ 42-47 StPO
          e) §§ 296-303 StPO (gemeinsam mit K. Gasa)
          f) §§ 304-311a StPO (gemeinsam mit K. Gasa)
          g) §§ 312-332 StPO (gemeinsam mit K. Gasa)
          h) §§ 359-373a StPO
        3. Nomos Handkommentar zum Strafrecht, Baden-Baden 2008
          a) §§ 169-173 StGB (gemeinsam mit K. Gasa)
          b) §§ 354-358 StGB (gemeinsam mit O. Sahan)
        4. Nomos Handkommentar zum Strafrecht, 2. Aufl. Baden-Baden 2011
          a) §§ 169-173 StGB (gemeinsam mit K. Gasa)
          b) §§ 354-358 StGB (gemeinsam mit O. Sahan) 
        5. Nomos Handkommentar zum Strafrecht, 3. Aufl. Baden-Baden 2013
          a) §§ 169-173 StGB (gemeinsam mit K. Gasa)
          b) §§ 354-358 StGB (gemeinsam mit O. Sahan)
        6. Graf/Jäger/Wittig (Hrsg.), Kommentar zum Wirtschafts- und Steuerstrafrecht, C.H. Beck, München 2011, §§ 3-7, 9 StGB
        7. „Compliance”, in: Achenbach/Ransiek (Hrsg.), Handbuch zum Wirtschaftsstrafrecht, 3. Aufl. 2012
        8. Einführung in den Allgemeinen Teil des Wirtschaftsstrafrechts, in: Momsen/Grützner (Hrsg.), Handbuch zum Wirtschaftsstrafrecht, C.H. Beck, 2013

         

        Stand: 8. Oktober 2013

         

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        Öffnungszeiten des Sekretariats

        Mo-Mi: 8-12 Uhr

        Do: 8-12 Uhr, 14-16 Uhr

        Das Sekretariat ist

        vom 15.08. - 06.09.16

        urlaubsbedingt nicht besetzt.

        Hinweise zur Bescheinigung nach § 48 BAföG


        Seit dem Wintersemester 2011/12 ist Herr Professor Rotsch für die Ausstellung von Bescheinigungen über ein ordnungsgemäßes Studium ab dem 4. Fachsemester nach § 48 BAföG zuständig. Die Unterlagen können während der Öffnungszeiten des Sekretariats

        Mo – Do von 8 – 12 Uhr und Do von 14 – 16 Uhr

        an der Professur für Strafrecht und Strafprozessrecht II, Hein-Heckroth-Str. 3, 35390 Gießen, 1. OG, eingereicht werden.

         

        Für die Erteilung der Bescheinigung nach dem 4. Fachsemester legen Sie bitte im Original vor:

         

        1. Formblatt 5 „Bescheinigung nach § 48 BAföG“, ausgefüllt in den Zeilen 1-9,
        2. einen Grundlagenschein,
        3. Zwischenprüfungszeugnis,
        4. Studienbescheinigung, auf der das aktuelle Fachsemester vermerkt ist.

         
         

        Weitere wichtige Hinweise und Erläuterungen erhalten Sie auf der homepage des Prüfungsamtes unter http://www.recht.uni-giessen.de/wps/fb01/home/Pruefungsamt/zwp-faq/#Baf%C3%B6G

        International Center for Compliance and Governance

        Die Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität rückt zunehmend in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung. Große Wirtschaftsstrafverfahren und die zugehörigen Skandale sorgen bereits seit geraumer Zeit für ein großes mediales Echo. Die betroffenen Unternehmen müssen nicht nur mit zum Teil horrenden Sanktionen, sondern auch erheblichen Reputationsschäden rechnen. Es besteht daher ein immenses Interesse von Wirtschaftsunternehmen, aus dem Unternehmen heraus begangene Straftaten zu verhindern.


        Die Frage, wie dies zu erfolgen hat, ist Gegenstand der sog. Criminal Compliance. Unter diesem Begriffspaar ist auch in Deutschland – wie in weiten Teilen der Welt – in Wissenschaft und Praxis in rasanter Geschwindigkeit ein neues Rechtsgebiet entstanden. In der Unternehmens- und Rechtsberatungspraxis spielt Compliance insbesondere und – zu Recht – zunehmend auch im Strafrecht eine immer wichtiger werdende Rolle. In der Wissenschaft ist die Zahl der Publikationen mittlerweile kaum mehr überschaubar. Dennoch steht die Aufarbeitung der mit Compliance verbundenen Fragen noch ganz am Anfang.


        Mittlerweile hat sich weitgehend die Erkenntnis durchgesetzt, dass Gegenstand der Criminal Compliance-Forschung nicht nur Fragen rund um die Prävention von Straftaten sein können. Einen mindestens ebenso wichtigen Problemkreis stellen die Auswirkungen von Criminal Compliance auf den Gang des Sanktionsverfahrens dar. Gegenstand der Beschäftigung mit Criminal Compliance muss daher auch die Frage sein, wie die Reaktion auf einen Verstoß gegen strafrechtliche Verhaltensnormen auszusehen hat.


        Criminal Compliance ist ein Rechtsgebiet, dessen Probleme nur in interdisziplinärer Zusammenarbeit gelöst werden können. Insbesondere juristische Fragen nicht nur des Straf-, sondern auch des Zivil- und Öffentlichen Rechts kollidieren mit betriebswirtschaftlichen Grundlagenproblemen. Hinzu kommt, dass es sich um ein internationales Phänomen handelt, das nicht durch die beschränkte Perspektive des nationalen Rechts beurteilt werden kann. International agierende Großunternehmen sind einer Vielzahl unterschiedlicher Rechtsordnungen unterworfen. Dies hat die wissenschaftlich redliche Criminal Compliance-Forschung ebenso wie eine sachverständige praktische Compliance-Beratung zu berücksichtigen.


        Um diese Fragen trotz einer häufig noch unklaren und für den Laien nur schwer verständlichen Rechtslage in rechtlich fundierter und praxisorientierter Weise beantworten zu können, bedarf es einerseits detaillierter Kenntnisse der Strukturen und der Funktionsweise betroffener Branchen und Unternehmen sowie der typischen Prozesse und Geschäftsabläufe. Andererseits sind vertiefte Kenntnisse der strafrechtsdogmatischen Grundlagen erforderlich. Auch die fundierte Kenntnis des europäischen, internationalen und ausländischen nationalen Rechts ist notwendig.


        All diese Besonderheiten verlangen die Bündelung von Sachverstand aus Wissenschaft und Praxis.


        Im ICCG – International Center for Compliance and Governance an der Justus-Liebig-Universität Gießen haben sich erfahrene Wissenschaftler und Praktiker zusammengefunden, um für die in Wissenschaft und Wirtschaft auftauchenden Fragen im Zusammenhang mit rechtlichen Risiken und ihrer Vermeidung wissenschaftlich fundierte und praxistaugliche Lösungen anzubieten. Mit Prof. Dr. Thomas Rotsch wird das ICCG von einem der weltweit führenden Criminal Compliance-Experten geleitet.

        Leitung

        Leiter: Prof. Dr. Thomas Rotsch, Gießen

        Inhaber der Professur für Deutsches, Europäisches und Internationales Straf- und Strafprozessrecht, Wirtschaftsstrafrecht und Umweltstrafrecht an der Justus-Liebig-Universität Gießen; Direktor des Instituts für Kriminalwissenschaften; Of Counsel bei Roxin LLP, Hamburg; Begründer, Mitherausgeber und Schriftleiter der ZIS und ZJS

        Achtung: Neue Adresse seit 21.02.2018!

        Bismarckstr. 16
        35390 Gießen
        http://www.uni-giessen.de/cms/fbz/fb01/rotsch

         

        Stellv. Leiter: Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Enrique Bacigalupo, Madrid

        Institut Ortega y Gasset

         

        Stellv. Leiter: Prof. Dr. Giovani Saavedra, Univ. Porto Alegre

        Universität PUCRS von Porto Alegre
        Programa de Pós-Graduação em Ciências Criminais
        Programa de Pós-Graduação em Direito
        Av. Ipiranga, 6681 – Prédio 11 – Sala 1030
        CEP: 90619-900 – Porto Alegre – RS
        Telefone: (51) 3320.3537
        Fax: (51) 3320.3859

        www.pucrs.br


        Saavedra & Gottschefsky – Advogados Associados
        Porto Alegre/RS
        Av. Nilo Peçanha, 1221, cj. 704/705 | Boa Vista
        Cep.: 91330-000
        Porto Alegre - RS


        São Paulo/SP
        Av. Paulista, 1636, cj. 706 | Bela Vista
        Cep.: 01310-200
        www.saavedra.adv.br

         

        Inhalte

        Das Beschäftigungsfeld des ICCG umfasst sämtliche Aufgabenfelder von Compliance und Governance:

        1. Wissenschaft


        a) Vorträge und Veranstaltungen


        Im Rahmen von Tagungen findet der Austausch von Know-How zwischen internationalen Experten aus Wissenschaft und Praxis statt. Die über die ersten beiden Compliance-Veranstaltungen des CCC von 2010 und 2012 erschienenen Tagungsbände (s.u. VI. 2.) wollen den Austausch von Wissenschaft und Praxis fördern und der Klärung von bisher unbeantworteten Fragen insbesondere der kriminalitätsbezogenen Compliance dienen. Dabei bilden die Tagungsbände jeweils den aktuellen Stand der nationalen und internationalen Diskussion ab. Eine Vielzahl von Doktoranden beschäftigt sich im In- und Ausland mit allen Aspekten von Compliance und Governance.

        Daneben halten die Mitglieder des ICCG als ausgewiesene Experten jährlich eine Vielzahl von Vorträgen im In- und Ausland.


        b) Publikationen


        Der wissenschaftliche Fortschritt auf dem Gebiet der Criminal Compliance wird durch zahlreiche einschlägige Publikationen gefördert. Sowohl als Autoren wie auch als Herausgeber stehen die Mitglieder des CCC für aktuelle und wissenschaftlich fundierte Schriften ein. In Kürze erscheint mit dem ersten von Prof. Dr. Thomas Rotsch herausgegebenen Handbuch zum Thema Criminal Compliance das Referenzwerk zur Thematik schlechthin.


        c) Erstellung von Rechtsgutachten


        Seit jeher werden bei rechtlich komplexen Fragestellungen Wissenschaftler um die Erstattung von gutachterlichen Stellungnahmen gebeten. Im Bereich der Criminal Compliance gewinnen diese Expertisen deshalb zunehmend an Bedeutung, weil auf dem Gebiet des Wirtschaftsstrafrechts die Antizipation möglicherweise strafbaren unternehmerischen Verhaltens aus den unterschiedlichsten Gründen besondere Schwierigkeiten birgt.


        Die strafrechtliche Abteilung des ICCG – das Center for Criminal Compliance – bietet unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Rotsch als ausgewiesenem Experten für Fragen der Begründung und Zurechnung strafrechtlicher Verantwortlichkeit insbesondere auch die Erstellung von Rechtsgutachten im Zusammenhang mit Compliance-relevanten Fragestellungen an.

         

        2. Praxisgruppe


        Die unter der Leitung von RA Dr. Oliver Sahan, Roxin LLP Hamburg, stehende Praxisgruppe bietet in enger Verbindung mit der wissenschaftlichen Abteilung des CCC insbesondere folgende Leistungen an:


        a) Fortbildungen für Führungspersonal


        Strafrechtliche Risiken für Unternehmen und deren Organe haben in den letzten Jahren massiv zugenommen, werden von den Unternehmensverantwortlichen aber immer noch häufig unterschätzt: Hinsichtlich der seit jeher strafbewehrten Pflichten bei der Besteuerung (§ 370 AO), Buchführung und Bilanzierung (§ 331 HGB) sowie in Unternehmenskrisen (§§ 283 ff. StGB, § 84 GmbHG, § 401 AktG u.a.m.) ist der Verfolgungsdruck gewachsen.

        Im Bereich der Korruptionsdelikte (§§ 299, 333, 334, StGB; § 1 EUBestG; §§ 1, 2 IntBestG) sind zahlreiche Verschärfungen des Straf- und Strafprozessrechts in Kraft getreten. Zudem sehen viele (vor allem, aber nicht nur, exportorientierte) Unternehmen ihr Verhalten bei der Auftragsakquise, das bisher als marktüblich galt, als Untreue (§ 266 StGB), Steuerhinterziehung (§ 370 AO) oder Bestechung im geschäftlichen Verkehr (§ 299 StGB) kriminalisiert. Durchsuchungen, Beschlagnahmen und sogar Festnahmen in Unternehmen häufen sich. Die Unternehmen selbst haben in zunehmendem Maße finanziell für Straftaten ihrer Mitarbeiter einzustehen, indem Bußgelder, Gewinnabschöpfungen und Verfallsanordnungen in Millionenhöhe gegen sie verhängt werden.


        Durch die Verbindung wissenschaftlichen und praktischen Know-hows ist die effiziente Fortbildung von Unternehmensmitarbeitern möglich.


        b) Erarbeitung von Strukturen strafrechtlicher Haftungsvermeidung


        Ziel der Compliance-Maßnahmen ist die Minimierung regulatorischer Risiken für das Unternehmen, die Unternehmensleitung und die Mitarbeiter des Unternehmens. Bei der Projektstruktur können dabei folgende Phasen voneinander unterschieden werden:

         

        • Compliance-Audit zur Ermöglichung einer Einschätzung von Art und Umfang der bestehenden Risiken (z.B. Interviews, Belegprüfung, ggfs. Massendatenanalyse)
        • Risiko-Management-System zur Verhinderung/Verringerung der erkannten Risiken (z.B. Bekenntnis zu Compliance durch Unternehmensführung, verbindliche Richtlinien, Definition klar abgegrenzter Verantwortungsbereiche, Einrichtung effektiver Organisations- und Kontrollmaßnahmen, richtiges Informationsmanagement; externes Compliance Office)
        • Monitoring zur weiteren Begleitung des Mandanten (fortlaufende Überprüfung der Wirksamkeit der Compliance-Strukturen)

         

        Auch bei der Erarbeitung von Strukturen strafrechtlicher Haftungsvermeidung bewährt sich die Kombination praktisch tätiger Wissenschaftler mit wissenschaftlich ausgewiesenen Praktikern.


        c) Risikoanalysen/Unternehmensuntersuchungen


        Das Ziel einer effektiven Compliance- und Präventivberatung ist es, strafrechtliche Risiken für Unternehmensmitarbeiter zu vermeiden; dies gilt nicht nur für die jeweils unmittelbar Handelnden, sondern auch für die Mitarbeiter auf den übergeordneten Führungsebenen. Durch die Planung, Installation und Weiterentwicklung eines Criminal Compliance-Systems kann im Wege einer wirksamen und transparenten horizontalen und vertikalen Verantwortungsverteilung innerhalb eines Konzerns, Unternehmens oder auch innerhalb der Geschäftsführung das strafrechtliche Risiko für die Unternehmensangehörigen und das Unternehmen selbst minimiert werden. Die Vermeidung strafrechtlich relevanten Verhaltens von Unternehmensmitarbeitern wirkt zugleich auch einer negativen Publicity entgegen, die regelmäßig Folge strafbehördlicher Ermittlungstätigkeit ist.


        d) Mitarbeiterschulungen


        Zu der erfolgreichen Einrichtung eines Compliance-Systems gehört eine Schulung für Mitarbeiter und deren Sensibilisierung für Compliance. Eine Anpassung der Betriebsabläufe an die erarbeiteten Vorgaben der Compliance-Aktivitäten erfolgt am besten unter Einbindung der verantwortlichen Mitarbeiter. An dieser Stelle bringen externe Kollegen aus der anwaltlichen Praxis wertvolle Erfahrungen ein.

        Vorträge

         Vortrag von Herrn Professor Rotsch an der Universitat de Barcelona, 9.3.17

        Am 8./9. März 2017 findet an der Universitat de Barcelona ein Seminar zum Thema "Strafrechtliche und strafprozessuale Aspekte der Korruptionsbekämpfung" statt. Herr Professor Rotsch wird im Rahmen dieses Seminars einen Vortrag zum Thema "Corruption und Compliance" halten. Das Programm der Veranstaltung finden Sie hier.

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        Kooperationen

        1. Deutschland


        a) Freie Universität Berlin


        Prof. Dr. Carsten Momsen

        Lehrstuhl für Strafrecht, Strafverfahrensrecht, Wirtschafts- und Umweltstrafrecht

        http://www.jura.fu-berlin.de/fachbereich/einrichtungen/strafrecht/lehrende/momsenc/index.html

         

        Forschungsstelle für Bank- und Kapitalmarktrecht sowie Kapitalmarktstrafrecht

        (Leibniz Universität Hannover)
        http://www.jura.fu-berlin.de/fachbereich/einrichtungen/strafrecht/lehrende/momsenc/Forschungsstelle/index.html

        http://www.jura.uni-hannover.de/1462.html?&no_cache=1

         

        b) Universität Trier

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        Prof. Dr. Mark A. Zöller
        ISP – Institut für Deutsches und Europäisches Strafprozessrecht und Polizeirecht der Universität
        Trier
        http://www.uni-trier.de/index.php?id=25420

         

        c) Universität Frankfurt/Oder

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        Prof. Dr. Bartosz Makowicz

        Zentrum für Interdisziplinäre Compliance-Forschung (CICR)
        http://www.europa-uni.de/de/forschung/institut/compliance/index.html

         

        2. International


        a) Roxin Alliance


        International Association of White Collar Crime Lawyers
        http://www.roxin-alliance.org/en/home-roxin-alliance.html


        b) Saavedra & Gottschefsky – Advogados Associados


        Porto Alegre/RS
        Av. Nilo Peçanha, 1221, cj. 704/705 | Boa Vista
        Cep.: 91330-000
        Porto Alegre - RS
        São Paulo/SP
        Av. Paulista, 1636, cj. 706 | Bela Vista
        Cep.: 01310-200
        www.saavedra.adv.br

         

        Criminal Compliance

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        Kontakt

        Prof. Dr. Thomas Rotsch


        Inhaber der Professur für Deutsches, Europäisches und Internationales Straf- und Strafprozessrecht,
        Wirtschaftsstrafrecht und Umweltstrafrecht an der Justus-Liebig-Universität Gießen; Direktor des Instituts für Kriminalwissenschaften; Of Counsel bei Roxin LLP, Hamburg; Begründer, Mitherausgeber und Schriftleiter der ZIS und ZJS

         

         

        Achtung: Neue Adresse seit 21.02.2018!

        Bismarckstr. 16
        35390 Gießen



        Tel. +49 641/99-21511
        Fax +49 641/99-21519
        http://www.uni-giessen.de/cms/fbz/fb01/rotsch

        Cover 1. Compliance Tagung NomosStrafrechtliche Klausurenlehre 2013Criminal Compliance vor den Aufgaben der Zukunft(erscheint Ende 2013)

        Die Veranstaltung Strafrecht AT findet Di 16 - 18 Uhr und Do 10 - 12 Uhr, jeweils in HS 025 (Phil II) statt.

        Die Vorlesung wird live in HS 24b übertragen (Hörsaalgebäude Licher Str.). Bitte nutzen Sie das Angebot der Live-Übertragung, wenn Sie in HS 025 keine freien Plätze mehr finden!

         

        Die Arbeitsgemeinschaften zur Veranstaltung Strafrecht AT beginnen in der 3. Vorlesungswoche. Die Anmeldung hierfür erfolgt über Stud.IP vom 17.10.14 - 23.10.14. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie in Kürze.

        Wann 29.04.2015
        von 18:00 bis 20:00
        Wo Justus-Liebig-Universität Gießen, Licher Str. 68, Hörsaalgebäude, Hörsaal 3
        Termin übernehmen vCal
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        Vortrag

        Im Rahmen der Veranstaltungsreihe des Vereins Criminalium  

        NS-Unrecht und seine Aufarbeitung

         

        spricht               Prof. Dr. Francisco Muñoz Conde

         

                                  am Mittwoch, den 29.04.2015, 

                                  um 18.00 Uhr

                                  in der Universität Gießen,  Licher Straße 68,

                                  Hörsaalgebäude, Hörsaal 3

         

        zum Thema

         

        Strafrechtsprofessoren, Nationalsozialismus und vom NS-Denken beeinflusstes Strafrecht

         

        Während des sog. Dritten Reichs haben sich viele Strafrechtsprofessoren in unterschiedlichem Ausmaß in das NS-Regime verstrickt und sich an dessen Unrecht mitschuldig gemacht. Die meisten dieser Hochschullehrer sind nach dem Krieg in ihre Ämter zurückgekehrt und haben sodann wieder den juristischen Nachwuchs ausgebildet und rechtswissenschaftliche wie kriminalpolitische Diskussionen beeinflusst. Das wirkt bis heute nach, wobei die Wurzeln des NS-Denkens oftmals recht versteckt liegen und erst bei genauer Betrachtung zutage treten.

        Der Referent – Inhaber eines strafrechtlichen Lehrstuhls an der Universität Sevilla – ist einer der weltweit bedeutendsten Strafrechtswissenschaftler, der nicht nur infolge seiner langjährigen deutschen Forschungsaufenthalte ein exzellenter Kenner des deutschen Strafrechts und dessen Protagonisten  ist. Herausragende Bedeutung hat seine Biografie über den Strafrechtsprofessor Edmund Mezger erlangt, welcher die Rechtswissenschaft und die Kriminalpolitik der jungen Bundesrepublik maßgeblich mitprägte. In seinem Vortrag wird der Redner ein ebenso eindrucksvolles wie beklemmendes Bild auf das vom NS-Denken beeinflusste Strafrecht werfen.

         

        Gießen, den 30.03.2015

         

        Prof. Bernhard Kretschmer

        abgelegt unter: