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„Ohne Hochschulen nur Provinzstädtchen“

(Gießener Anzeiger 17.06.14) RICHTFEST Rohbau des Hörsaal- und Campusgebäudes der JLU in der Licher Straße fertiggestellt

GIESSEN - (xku). Im neuen Hörsaal- und Campusgebäude der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften an der Justus-Liebig-Universität (JLU) roch es noch nach frischem Beton, als gestern das Richtfest gefeiert wurde. Der Neubau am Campus des Juridicums soll im kommenden Jahr fertig gestellt werden, die Baukosten liegen bei 11,3 Millionen Euro. Insgesamt werden dort rund 3700 Studierende Platz finden. Neben einem großen Hörsaal sind auch zahlreiche Seminarräume geplant. Auf drei Etagen sollen künftig die Lehr- und Studienbedingungen nachhaltig verbessert werden. Universitätspräsident Joybrato Mukherjee begrüßte als einer der Bauherren die zahlreichen Gäste, Studierenden und Lehrenden. Seine Ansprache begann mit einer Entschuldigung. „Bitte verzeihen Sie, dass meine Stimme so sehr hallt. Noch ist es hier sehr leer, aber das wird sich bald ändern“, versprach Mukherjee. Er betonte die Wichtigkeit der Hochschulfinanzierungsprogramme Loewe und Heureka für den Standort Gießen. „Die Stadt ist unser Campus“, sagte der Präsident, „denn die Universität verändert auch das städtische Umfeld.“ Mukherjee sprach damit die Tragweite der geplanten Baumaßnahmen der JLU an. Nicht nur am Campus der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften sind große Projekte geplant. Auch die Umgestaltung des Philosophikums werde nachhaltig die Stadt verändern, so der Unipräsident. Bis 2020 werden allein in Gießen rund 800 Millionen Euro aus dem Hochschulpakt 2020 in neue Bauprojekte investiert werden.

Aus Wiesbaden kam der hessische Wissenschaftsminister Boris Rhein und überbrachte die Glückwünsche des Ministeriums. Er hob die große Bedeutung des Standorts Gießen als Zentrum für die ganze Region Mittelhessen hervor. „Die Hälfte aller angemeldeten Erfindungen aus Hessen kommt aus der Region Gießen“, erklärte Rhein. „Die Keimzelle dieser hellen Köpfe ist die Universität.“ Daher brauche es Investitionen wie das neue Hörsaalgebäude, um langfristig gute Arbeits- und Studienbedingungen zu gewährleisten.

Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz betonte die städtebauliche Veränderung für die Stadt, die im Zuge der Baumaßnahmen kommen werde. „Ohne unsere Hochschulen wären wir nur ein mittleres Provinzstädtchen“, betonte die Oberbürgermeisterin. Finanzstaatssekretärin Dr. Bernadette Weyland gab in ihrer Ansprache zu bedenken, dass nach den derzeitigen Planungen mit keiner Verzögerung der Bauarbeiten zu rechnen sei.

Ganz am Ende hatte Dachdecker Eberhard Linke seinen großen Auftritt. Hoch oben auf dem Gerüst verlas er den traditionellen Richtspruch und zerschmetterte mit einem kräftigen Hieb sein Sektglas. Die Scherben sollen dem Neubau Glück bringen.

 

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