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Professur für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Geistigbehindertenpädagogik

Innerhalb der Sonderpädagogik ist die Pädagogik bei geistiger Behinderung die jüngste und vielfältigste Disziplin. Sie beschäftigt sich mit einem sehr heterogenen Personenkreis, der im Vergleich zu Menschen mit anderen Formen von Behinderung lange von Bildung und Erziehung ausgeschlossen wurde. Eine Besonderheit dieser Pädagogik stellt die Beachtung des Menschen im gesamten Lebenslauf dar. Die Auseinandersetzung bleibt nicht auf den schulischen Bereich beschränkt, sondern begreift Bildung vielmehr als lebenslangen Prozess.

Auf dem langen Weg zur Inklusion und gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit geistiger Behinderung ist die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN-BRK), die im Jahre 2009 von Deutschland ratifiziert wurde, ein wichtiger Meilenstein. Ein halbes Jahrzehnt danach lässt sich in vielen Bereichen der Erziehung und Bildung von Menschen mit Behinderung eine Verbesserung verzeichnen. Dies darf nicht über die vorhandenen Teilhaberisiken und Exklusionspotentiale hinwegtäuschen oder den Blick auf den Handlungsbedarf in unterschiedlichen Lebensbereichen verstellen.

Eine zentrale Teilhabebeschränkung können Menschen mit geistiger Behinderung durch eine nicht ausreichende oder mangelnde Bildung und Förderung ihrer individuellen Lern- und Leistungspotentiale erfahren. Bildung ist der Schlüssel zu gesellschaftlicher Inklusion. Sie bestimmt maßgeblich über Teilhabechancen und den Zugang zu Teilsystemen.
Schwerpunkte der Professur Geistigbehindertenpädagogik bilden die Auseinandersetzung in Forschung und Lehre mit Bildungsangeboten und pädagogischen Handlungsfeldern für den schulischen und außerschulischen Bereich.