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Professur für Erziehungswissenschaft mdS Beeinträchtigung der Sprache und des Sprechens

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Gegenstand

Die Professur für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Beeinträchtigung der Sprache und des Sprechens (EW mdS Beeinträchtigung der Sprache und des Sprechens) repräsentiert das Fachgebiet der Sprachheilpädagogik in seiner gesamten Breite. Gegenstand ist die un-/auffällige Sprachkompetenz in Hinsicht auf die Laut-, Wortschatz-, Grammatik- und Kommunikationsentwicklung aus der Perspektive sowie Diagnose und Förderung in der inklusiven Pädagogik.

Eine inklusive Gesellschaft fordert in unterschiedlichen Berufen ein übergreifendes Denken, das jedoch auf fachspezifische Expertise in der Diagnostik und (außer-)schulischen Intervention und Förderung von Sprachauffälligkeiten nicht verzichten kann. Daher ist die Professur Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Beeinträchtigung der Sprache und des Sprechens in Studiengänge unterschiedlicher Ausrichtungen eingebunden.

Ziele

Das Ziel ist, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Sprach-, Sprech-, Stimm- und Kommunikationsstörungen die Teilhabe an Entwicklung, Bildung und Gesellschaft zu ermöglichen. Dies kann durch differenziert gestalteten Unterricht, Förderung, Beratung und therapeutische Unterstützung in vorschulischen, schulischen und außerschulischen Settings erreicht werden.

Studiengänge

Im schulischen Bereich werden AnwärterInnen für das Lehramt an Förderschulen mit dem Schwerpunkt Sprache, aber auch für das Lehramt an Grundschulen ausgebildet. Darüber hinaus ist das Fachgebiet in zahlreiche Studiengänge außerschulischer Orientierung eingebunden, z.B. in den Bachelor Bildung und Förderung in der Kindheit oder in den Master Inklusive Bildung und Elementarpädagogik. Die AbsolventInnen der Gießener Lehramts- und BA-/MA-Studiengänge können somit eine ausgewiesene Expertise im Fachgebiet der Sprachheilpädagogik vorweisen, die sie zur Planung, Gestaltung und Reflexion von außer-/schulischen Bildungsangeboten und Beratung befähigt. Neben solidem Grundlagenwissen werden Kenntnisse zum Aufbau forschungsspezifischer und berufsfeldorientierter Kompetenzen vermittelt. Die Ausrichtung an internationalen Standards gewährleistet Möglichkeiten wie Auslandspraktika oder Auslandssemester.

Forschung und Vernetzung

In der Wissenschaft ist neben der Diagnostik und Intervention von Sprach- und Sprechstörungen die Prävention ein wichtiges Feld, das auch in der gesellschaftlichen Diskussion und bildungspolitischen Wahrnehmung an Bedeutung gewinnt. Daher umfasst die Gießener Forschung neben der Entwicklung von Verfahren zur Sprachstandsmessung und Diagnostik auch die Entwicklung von Fördermaterialien und Förderkonzepten, welche somit präventiv und inklusiv in der schulischen und außerschulischen Arbeit eingesetzt werden können.

Grundsätzlich ist ein enger wissenschaftlicher Austausch in Forschung und Lehre mit den Bezugswissenschaften Linguistik, Psychologie, Soziologie und Medizin unabdingbar. Zu den Forschungskooperationen zählen darüber hinaus die benachbarten erziehungswissenschaftlichen Arbeitsgebiete. Die Forschung ist des Weiteren mit Partnern in Forschung und Praxis sowie in Politik und Bildung stark vernetzt. Eine wichtige Ergänzung besteht in der Kooperationen mit Berufsfachverbänden wie z.B. der Deutschen Gesellschaft der Sprachheilpädagogik (dgs), dem Deutschen Bundesverband akademischer Sprachtherapeuten (dbs), der Gesellschaft für interdisziplinäre Spracherwerbsforschung und kindliche Sprachstörungen im deutschsprachigen Raum (gis.kid) oder dem Verband Sonderpädagogik (vds).