Benutzerspezifische Werkzeuge

Information zum Seitenaufbau und Sprungmarken fuer Screenreader-Benutzer: Ganz oben links auf jeder Seite befindet sich das Logo der JLU, verlinkt mit der Startseite. Neben dem Logo kann sich rechts daneben das Bannerbild anschließen. Rechts daneben kann sich ein weiteres Bild/Schriftzug befinden. Es folgt die Suche. Unterhalb dieser oberen Leiste schliesst sich die Hauptnavigation an. Unterhalb der Hauptnavigation befindet sich der Inhaltsbereich. Die Feinnavigation findet sich - sofern vorhanden - in der linken Spalte. In der rechten Spalte finden Sie ueblicherweise Kontaktdaten. Als Abschluss der Seite findet sich die Brotkrumennavigation und im Fussbereich Links zu Barrierefreiheit, Impressum, Hilfe und das Login fuer Redakteure. Barrierefreiheit JLU - Logo, Link zur Startseite der JLU-Gießen Direkt zur Navigation vertikale linke Navigationsleiste vor Sie sind hier Direkt zum Inhalt vor rechter Kolumne mit zusaetzlichen Informationen vor Suche vor Fußbereich mit Impressum


Artikelaktionen

Arbeitgebiete

Schwerpunkte in der Lehre und Forschung:

 

Behinderung/Beeinträchtigung  ist prozessual und komplementär zu begreifen. Ein Mensch mit Behinderungen ist immer auch ein Mensch, der behindert wird. Lernbehinderte Kinder werden in ihrer überwiegenden Zahl als Schulversager definiert, was zur Folge hat, dass das Schulversagen auch als Versagen der Regelschule zu interpretieren ist.

Damit wird das Auftreten von Schulversagen auf den schulischen Kontext fokussiert, womit Diagnosefähigkeit, die Organisation von Lehr-Lernprozessen, die Rekonstruktion von Lern-wegen und Fehleranalysen im Mittelpunkt  von Lehre und Forschung stehen. Lernbehinderte Schüler gelten nach der Entlassung aus der Schule für Lernhilfe in der Regel nicht als Men-schen mit Behinderungen.

Pädagogik im Bereich des Lernens und Verhaltens muss zunächst immer präventiv operie-ren. Dazu gehören die Frühförderung mit entwicklungsdiagnostischen Schwerpunkten, die einen Überschneidungsbereich mit der Pädagogik der geistigen Entwicklung bilden und der Einsatz diagnostischer Kompetenzen in der Grundschule. Deshalb sind Lehrangebote auch für Studierende des Grundschullehramtes zu öffnen bzw. an diese zu adressieren. Damit hatte die Giessener Pädagogik im Bereich des Lernens und Verhaltens bis 2011 einen schulpäda-gogischen und diagnostischen Schwerpunkt.

 

Förderungsdiagnostik und Didaktik :

 

Lernwege und Fehleranalysen im Bereich der Sensomotorik, der praeoperativen und operativen Entwicklung; Erwerb   der Kulturtechniken unter erschwerten Bedingungen

Analyse und Evaluation sonderpädagogischer Gutachten und Fördermaßnahmen

 Lernbeeinträchtigungen:

 

 ,Zeit und Eigenzeit als Dimensionen des Lernens" Analyse und Evaluation diagnostischer Kompetenzen: Untersuchungen zur diagnostischen Kompetenz bei Hessischen Sonderschullehrern und —lehrerinnen (gefördert mit Mitteln des Hessischen Kultusministeriums)

 Sozial-emotionale Entwicklung:
Absentismus bei verschiedenen Schülergruppen zur  Analyse schulbezogener Faktoren für Schulschwänzen und Schulverweigern ;  Biographie-Forschung bei jugendlichen Strafgefangenen

Integrations-/Inklusionpädagogik:

 

Evaluation zur Effektivität von Kooperationsklassen, Schulbegleitforschung in verschiedenen Projekten:Baustein Inklusion‘ für Weiterbildungsteilnehmer/innen SEK I In Kooperation mit     dem Amt für Lehrerbildung Gießen, wird im Rahmen der Weiterbildung von SEK I -    Lehrern/Innen in einem weiteren  Fach ein Baustein ‚Inklusion’ entwickelt und ab Sommer 2013 obligatorisch angeboten. Zur  Zeit ( ab 1.11.2012) findet fakultativ bis Ende Januar eine 7-teilige Vortragreihe für die Weiterbildungsteilnehmer/innen  im     Gemeindesaal der Petrusgemeinde statt (in Bahnhofsnähe) statt.

 

Evaluation der Rechtschreibleistungen zu Beginn der  5. Klasse in der  Gesamtschule LaubachUm  die  Rechtschreibleistungen zu Beginn der Förderstufe zu erfassen und in             Kleingruppen     angemessen fördern zu können, wird in Kooperation mit dem BFZ         Gallusschule Grünberg     eine Eingangsdiagnostik (ELFE; HSP 5-9) durchgeführt. Daran werden nach Leistungsstand differenzierte Gruppen gebildet, die zweistündig pro Woche klassenübergreifend angeboten werden. Ziel ist, Defizite früh genug zu erkennen, damit  diese am Ende der Förderstufe  den weiteren Schulerfolg nicht mehr beeinträchtigen können. Die beteiligten Lehrer/Innen bilden sich im Rahmen des Projektes  im Bereich der Lernstandsdiagnostik fort.

 

Psychologie der Geistigen Beeinträchtigung- Selbstkonzept und geistige Beeinträchtigung

Möglichkeiten und Grenzen der Testdiagnostik bei Personen mit geistiger Beeinträchtigung,  Entwicklungsdiagnostik: Sensomotorik, Objektpermanenz und geistige Behinderung; Forschungen zur Gruppenfähigkeit  von Menschen mit geistiger Beeinträchtigung. Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung werden selten vor dem Hintergrund ihrer Fähigkeiten und Kompetenzen angemessen gefördert, weil ihre häufig eingeschränkten kommunikativen Fähigkeiten einen niedrigeren Entwicklungsstand vermuten lassen, als tatsächlich vorhanden ist. Forschungen zum Gruppenverhalten und Selbstkonzept konnten die These erhärten, dass bei einer sorgfältigen Analyse der Gruppengesprächsprotokolle sinnvolle und komplexe Narrationen innerhalb der Gruppe nachgewiesen werden konnten. Ein weiteres Projekt betraf die  2-jährige Betreuung einer Frau mit einer geis-tigen Behinderung über zwei Jahre, deren Motiv, Lesen und Schreiben zu ler-nen, damit sie ihrem Sohn, wenn er in die Schule kam, helfen konnte, leider erfolglos blieb. Dafür gewann sie an Selbstbewusstsein und fand befriedigende Arbeit in einer WfB, die wir ihr vermitteln konnten.

Forschung zum Schriftspracherwerb:

In Kooperation mit der Eastern University of Finland  (Prof. Dr. L. Holopainen), der Freien Universität Bozen/Brixen (Prof. Dr. Siegfried Baur, Prof. Dr. Doris Kofler und der Justus-Liebig-Universität (Dr. A. Koch, Dipl.Päd. Kristin Bauer, Prof. Dr. Christiane Hofmann) wurden 2011 jeweils 10 erste Klassen zum Schriftspracherwerb zu jeweils 6 Testzeitpunkten untersucht.  Am 19.4. 2013 erfolgte eine Rückmeldung an die Südtiroler Lehrer/innen, i2014 finden eine Fachtagungen  zu den Forschungsergebnissen in Südtirol, Gießen und Joensuu /Finnland,statt.

 

 

Mitgliedschaften

Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft Sektion Sonderpädagogik (DGfE), Verband Deutscher Sonderschullehrer (VDS)- bis 2011

Institut für Gruppenanalyse, Heidelberg IGH

Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Zeitschrift ,Behindertenpädagogik in Hessen' Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Zeitschrift ‚Gruppenanalyse'

Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der ‚Vierteljahresschrift für Heilpädagogik und ihre Nachbargebiete‘, darüberhinaus regelmäßiges peer review, Gutachtertätigkeit in Berufungsverfahren, Mitglied in versch. Berufungskommisssionen etc.

 

Mitarbeit in der Selbstverwaltung der Universität

1997-1999 geschäftsführende Direktorin des Instituts für Sonderpädagogik, Mitarbeit an der Studienordnung; Mitglied im Promotionsausschuß; Vorsitzen-de und Mitglied in div. Berufungskommissionen; Mitglied im Fachbereichsrat; zur Zeit stellvertretende GD; verantwortlich für die Herausgabe des Tätig-keitsberichts des Instituts für Sonderpädagogik (1998-2000).Geschäftsführende Direktorin 2002-2004 und 2008-2010 am Institut für HSP, Gießen; Bafög-Beauftragte von 2002 -2011;  Vorsitz und Mitglied in zahlreichen Berufungs-kommissionen; Gutachter- und Berichterstattungstätigkeit im Rahmen ver-gleichender Gutachten und in Berufungsverfahren.

 

Kooperationen

Universität Wien: Erasmus

Freie Universität Bozen/Brixen: Vertragsprofessorin seit  WS 2002

University of Eastern Finland: Erasmus

Wissenschaftstransfer:

Zahlreiche Veranstaltungen zur Lehrerfortbildung (seit 1998)

Seit 2004 zahlreiche Kooperationen  mit Arbeit und Bildung e.V. Marburg

Seit 2012: Entwicklung eines Bausteins ‚Inklusion‘ in der Weiterbildung von Lehrer/innen für das AfL (Amt für Lehrerbildung)

 

Seit 2013: Weiterbildung im , Bereich Rehabilitation‘ für die Landesarbeitsgemeinschaft ‚Arbeit und Beruf Hessen‘