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Artikelaktionen

Aktuelles

Aktuelle Wege der Regierungsbildung - Chancen und Herausforderungen

Der Asta der Universität Gießen veranstaltete am 7. Dezember eine Diskussionsrunde zur aktuellen Situation der Regierungsbildung in Deutschland. Welche Möglichkeiten es gibt, erklärte Frau Prof. Dr. Dorothée de Nève als Expertin für das politische System der BRD und diskutierte anschließend mit den Studierenden mit. Die Berichterstattung der Lokalpresse des Gießener Anzeigers finden Sie hier.

Livestream Soziale Ungleichheit und politische Partizipation

Die Wahlbeteiligung in Deutschland befindet sich in einem Abwärtstrend:
Nichtwählerinnen und Nichtwähler bilden inzwischen bei vielen Urnengängen die stärkste Gruppe.
Je größer die soziale Ungleichheit, desto geringer die Wahlbeteiligung.
Ist die Demokratie in Gefahr?
Dieser Frage widmet sich Prof. Dorothée de Nève von der Justus-Liebig-Universität Gießen, die dort die Professur für das Politische und Soziale System Deutschlands und Vergleich politischer Systeme innehat. In ihrem Vortrag setzt de Nève aktuelle Forschungsergebnisse zur niedrigen Wahlbeteiligung mit politischer Partizipation in Bezug.

Montag, 4.12.2017, ab 18.00h im Livestream der Bundeszentrale für politische Bildung über Facebook.

 

Phoenix vor Ort

Am 23.11.2017 war Prof. Dr. Dorothée de Nève als Studiogast bei Phoenix vor Ort und hat sich da u.a. zur Führungskrise in der CSU sowie zur Regierungsbildung nach dem Scheitern der Jamaika-Sondierungen geäußert. Eine der Interviewsequenzen ist hier abrufbar. 

Polen - Ein Musterschüler in der Krise

Am 22.11.2017 fand die Veranstaltung "Kontroversen" des Instituts für Politikwissenschaft in Zusammenarbeit mit dem GiZo im Rahmen der Ringvorlesung statt. Thematisch ging es dabei um die aktuellen Entwicklungen in Polen aus wissenschaftlicher, aber auch diplomatischer Perspektive, Dank Herrn Christian Autengruber, der für das Österreichische Außenministerium lange in Polen tätig war. Dabei war das Team der Professur Politisches und Soziales System der BRD/ Vergleich politischer Systeme vertreten. Frau Prof. Dr. Dorothée de Nève moderierte die Veranstaltung und Frau Dr. Verena Schäfer-Nerlich brachte als EU-Expertin die europäische Perspektive in die Debatte ein, besonders mit Bezug auf das Vertragsverletzungsverfahren, welches die Europäische Kommission gegen Polen eingeleitet hat, aber auch darüber hinaus. Im Anschluss fand eine rege Debatte mit dem Podium und den Studierenden statt. Den Artikel des Gießener Anzeigers vom 13.12. zur Veranstaltung finden sie hier.

Kontroversen Polen, DDNKontroversen Polen, VSN

Democratic Legitimacy in Times of Globalization - Perspektctives on Japan and Germany

Am 11.12.2017 findet an der Freien Universität Berlin eine internationale Konferenz zum Thema Demokratische Legitimation statt. Im Rahmen dieser Konferenz wird Prof. Dr. Dorothée de Nève einen Vortrag zum Thema Demokratie und Repräsentation in Deutschland halten. Das Programm der Konferenz findet sich hier. Anmeldungen zur Konferenz hier.

Soziale Ungleichheit und Partizipation

Am 04.12.2017 organisiert die Volkshochschule Bonn in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung eine Veranstaltung mit Prof. Dr. Dorothée de Nève zum Thema "Soziale Ungleichheit und Partizipation", die auch in einem Facebook-Livestream übertragen wird. In der globalisierten und digitalisierten Gesellschaft stellt sich die Frage nach Teilhabegerechtigkeit immer lauter. Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Zusammenhänge zwischen der vernetzten Welt und individuellen Lebensstilen sichtbar zu machen, das demokratische Bewusstsein zu fördern und politisches Handeln zu aktivieren.
Im Rahmen mehrerer Kooperationsveranstaltungen stellen sich die bpb und die vhs die Frage, wie Arbeit in Zukunft und unter welchen Bedingungen getan wird; welche Beschäftigungen womöglich wegfallen und welche neuen Tätigkeitsfelder sich eröffnen. Unter welchen Bedingungen ist das deutsche Sozialsystem in der Lage, trotz der Veränderungen, allen Menschen in Deutschland eine Gesundheitsvorsorge und eine ausreichende Alterssicherung zu gewährleisten? Und wie schaffen wir es, dass alle Menschen in Deutschland gleichermaßen am gesellschaftlichen Leben teilhaben?

Nähere Information zu der Veranstaltung finden sich hier.

Polen - ein Musterschüler in der Krise

Am 22. November findet eine Veranstaltung der Reihe Kontroversen des Instituts für Politikwissenschaft in Zusammenarbeit mit dem Gießener Zentrum Östliches Europa (GiZo) statt. Es soll gemeinsam mit dem Publikum über die aktuelle Lage in Polen diskutiert werden. 

Veröffentlichung zu Simulationsspielen im Jahrbuch des Fachbereichs 

Im Jahrbuch 2017 des Fachbereichs 03 zum Schwerpunktbereich "Flucht und Migration" hat Frau Dr. Verena Schäfer-Nerlich einen Beitrag zu ihrem im Sommersemester 2016 zur Migrations- und Asylpolitik angebotenen Seminar mit Simulationsspielen veröffentlicht. Sie beschreibt darin den Aufbau und den Ablauf dieses interaktiven Seminars und gibt exemplarisch Hinweise zu den Hürden und Chancen von Rollenspielen in der Lehre. Das Jahrbuch mit diesem Beitrag (S. 21-23) finden Sie hier.

Jamaika-Kater - Nachlese zur Bundestagswahl 2017

Der Gießener Anzeiger (28.10.2017) sowie die Gießener Allgemeine (01.11.2017) berichten über unsere Veranstaltung "Jamaika-Kater - Nachlese zur Bundestagswahl 2017".

2. Ostasiatische DAAD-Zentrenkonferenz

Am 20. und 21. Oktober 2017 fand am Zentrum für Deutschland- und Europastudien der Universität Tokyo mit Unterstützung des DAAD die 2. Ostasiatische DAAD-Zentrenkonferenz statt, an der u.a. Prof. Dr. Dorothée de Nève, Benedikt Philipp Kleer sowie Ina Daßbach MA teilnahmen.
Das Thema der Konferenz lautete "Modernisierung in Europa und Ostasien: Die Rolle Deutschlands bei der Konstitution von moderner Wissenschafts- und Bildungskultur in Japan, Korea, China".

 

Interview mit Dr. Verena Schäfer-Nerlich in der Hessenschau

Die Hessenschau hat für ihren Beitrag "Warum schwächelt die CDU bei hessischen Direktwahlen" Frau Dr. Verena Schäfer-Nerlich als Expertin zu Bürgermeister*innen im europäischen Mehrebenensystem befragt. Frau Schäfer-Nerlich führt den Stimmverlust der CDU-Kandidaten bei der Oberbürgermeister*innenwahl in Frankfurt, Wiesbaden und zuletzt in Rüsselsheim nicht auf einen gesamtpolitischen Trend zurück, sondern argumentiert mit der besonderen Stellung des  Bürgermeisters/der Bürgermeisterin, an den/die die Bürgerinnen und Bürger auf kommunalpolitischer Ebene besondere Maßstäbe anlegten. Das Video der Hessenschau finden Sie hier (6:20 Minute).

Tyska skattebetalare betalar för AfD-propaganda utomlands

In einem Artikel der schwedischen Zeitung ETC mit dem Titel "Tyska skattebetalare betalar för AfD-propaganda utomlands [Deutsche Steuerzahler zahlen für AfD-Propaganda im Ausland]" wurde Frau Prof. Dr. Dorothée de Nève zitiert. Das Original finden Sie hier und eine deutsche Übersetzung hier.

Jamaika-Kater?

Das Ergebnis der Bundestagswahl 2017 stellt sowohl mit dem Einzug der AfD als auch mit neuen Koalitionsoptionen eine Zäsur für den deutschen Parlamentarismus dar. Wie geht es jetzt weiter? Koalitionspoker, innerparteiliche Diskussionen und Analysen des Wahlergebnisses werden uns in den kommenden Wochen noch begleiten. Gleichzeitig wird innerhalb und außerhalb Deutschlands gewählt, und die EU wartet auf eine neue deutsche Regierung. Diskutiert werden diese und weitere Themen unter dem Titel „Jamaika-Kater? – Nachlese zur Bundestagswahl 2017“ am 26. Oktober 2017. Die Podiumsdiskussion findet um 18.00 Uhr in der Aula des Uni-Hauptgebäudes der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU)  in der Ludwigstraße 23 statt.

Das Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) der JLU veranstaltet die öffentliche Podiumsdiskussion in Zusammenarbeit mit dem Institut für Politikwissenschaft in der Reihe „Kontroversen“. Die Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen.

JLU-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee wird die Veranstaltung mit einem Grußwort einleiten; Prof. Dr. Simone Abendschön vom Institut für Politikwissenschaft der JLU übernimmt die Moderation. Auf dem Podium diskutieren fünf Expertinnen und Experten und beziehen das Publikum mit ein: Wahlforscherin Prof. Dr. Sigrid Roßteutscher, Goethe-Universität Frankfurt, Politikberater Matthias Hartl, pollytix strategic research GmbH Berlin, Polit-Blogger und Grünen-Politiker Stefan Krabbes, Halle (Saale), Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Dorothée de Nève, JLU Gießen, und Journalistin Maria Fiedler, Berlin. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Diskussionsrunde werden unter anderem Motive und Präferenzen der Wählerinnen und Wähler sowie die Wahlbeteiligung beleuchten. Auch die Verläufe und Strategien der Wahlkämpfe sollen noch einmal im Fokus stehen. Zudem werden aktuelle Fragen rund um die nun anstehende Regierungsbildung und mögliche Ausstrahlungseffekte angesprochen.

Ringvorlesung des Instituts für Politikwissenschaft

Im Wintersemester 2017/18 bietet das Institut für Politikwissenschaft wieder eine Ringvorlesung an. Am 25. Oktober 2017, 12.00h, wird Prof. Dr. Dorothée de Nève einen Vortrag zur Bundestagswahl 2017 halten. Ort: Phil II A025.

Zukunft Europas

EU-Informationszentrum und Regierungspräsidium diskutierten im Netanya-Saal über die Zukunft Europas im postfaktischen Zeitalter. Nähere Informationen zur Veranstaltung finden sich hier. Bericht im Gießener Anzeiger vom 01.10.2017.

Gäste aus Taiwan

Zur Zeit sind WissenschaftlerInnen unserer Partneruniversität in Taiwan, der National Dong Hwa University, sowie der National Taiwan University zu Besuch. Gemeinsam diskutueren wir über aktuelle politische Entwicklungen in Europa. Auf dem Programm stehen außerdem verschiedene Besuchstermine in Gießen, Wiesbaden, Frankfurt und Berlin. Dabei geht es insbesondere auch darum, unseren Gästen einen Blick hinter die Kulissen der Bundestagwahl 2017 zu ermöglichen.


Ergebnisse der LGBTIQ*-Wahlstudie zur Bundestagswahl 2017

Die Ergebnisse der LGBTIQ*-Wahlstudie zur Bundestagswahl 2017 liegen nun vor. Über unsere Arbeit haben unterschiedliche Medien berichtet, u.a. Welt N24, der Tagesspiegel, der Deutschlandfunk, die Berliner Zeitung, die Siegessäule etc. Eine Übersicht über alle Medienberichte finden Sie hier.

Fotos von unserer Pressekonferenz in Berlin am 18. Sept. 2017.

Debatten über aktuelle Forschungsprojekte

In den vergangenen Tagen hat sich eine Gruppe Politkwissenschaftler*innen getroffen, um gemeinsam über ihre aktuelle Forschungsarbeiten zu beraten. Dabei ging es unter anderem um Themen wie die Rolle von Bürgermeister*innen im europäischen Mehrebenensystem, um die Perzeption der Rolle Deutschlands in der japanischen Presse, um die Konstruktion queerer Bürger*innen sowie um die Relevanz politischer Demonstrationen. Außerdem wurde intensiv über die aktuellen politischen Entwicklungen im Kontext der Bundestagswahl 2017 debattiert.

Faktencheck

Im Faktencheck zu Maischbergers Sendung "Der verwirrte Wähler: welche Partei steht noch wofür?" bezieht Prof. Dr. Dorothée de Nève Stellung zu dem Vorwurf, bei der AfD handle es sich im Nazis bzw. sie vertrete eine Naziideologie.

Lehraufträge

Im Wintersemester 2017/2018 wird es in unserem Team neue Lehrbeauftragte geben. Wir möchten Sie auf diese besonderen Lehrangebote bereits heute aufmerksam machen. Ina Daßbach, ZMI, wird ein Seminar zum Thema"Demokratie und Medien" anbieten. Laura Grubner und Eva Riedelsheimer bieten im Bachelor Sozialwissenschaften ein Promseminar zum Thema "Geschlecht als soziale und kulturelle Differenzierung vestehen" an. Dieser Lehrauftrag wird aus Mitteln des zentralen Budgets zur Verbesserung der Studienbedingungen und der Lehre finanziert. Wir freuen uns sehr über diese Unterstützung!

 

Stimmen versus Stimmung. Europa im postfaktischen Zeitalter.

Am 28. September 2017 findet um 19.00h im Netanya-Saal (Altes Schloss) in Gießen eine Podiumsdiskussion zum Thema "Stimmen versus Stimmung. Europa im postfaktischen Zeitalter" statt. Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

 

Nichtwähler*innen

Interview mit Prof. Dr. Dorothée de Nève zum Thema Ungleichheit und Nichtwählen in Deutschland: Warum Menschen in prekären Lebensverhältnissen seltener wählen, Radio Dreyeckland.

"In zwei Wochen stehen die Bundestagswahlen an. Da brüten einige noch über Wahlprogrammen und Wahlomat. Andere müssen sich gar nicht entscheiden. Denn sie gehen sowieso nicht wählen. Die Wahlbeteiligung ist in Deutschland langfristig gesehen in den letzten Jahren immer weiter gesunken. Bei der letzten Wahl gingen mehr als ein Viertel der Wahlberechtigten nicht wählen. Die Wahlbeteiligung lag bei 71.5 Prozent. Innerhalb der Linken gibt es viele Kräfte die Nichtwählen zum Beispiel als Ausdruck ihres Protestes gegen das herrschende System sehen. Wahlforscher*innen glauben allerdings, dass nur die wenigsten Nichtwähler*innen aus Überzeugung nicht wählen gehen. Viel mehr sind immer mehr Menschen in prekären Lebensverhältnissen von Wahlen ausgeschlossen. Und zwar informell. Die Politikwissenschaftlerin Dorothée de Nève von der Uni Gießen hat sich in ihrer Arbeit mit diesem Phänomen befasst. Im Interview beleuchtete sie, wie wachsende Ungleichheit und Nichtwählen zusammenhängen und welche Folgen prekäres Nichtwählen für die Demokratie haben."

 

LGBTIQ*-Wahlstudie zur Bundestagswahl 2017

An der ersten bundesweiten LGBTIQ*-Wahlstudie zu einer Bundestagswahl beteiligten sich 7.390 Personen. 5.928 Personen haben den Fragebogen vollständig ausgefüllt. Von den befragten Personen sind 5.329 wahlberechtigt, nicht ausschließlich heterosexuell und wurden folglich für die vorliegenden Analysen weiter berücksichtigt. Im internationalen Vergleich handelt sich insofern um die LGBTIQ*-Wahlstudie mit dem bislang größten Stichprobe. Die Pressekonferenz, an der die Ergebnisse der Studie der Öffentlichkeit präsentiert werden, findet am 18. Sept. 2017 in Berlin statt. Alle Medienberichte zu dem Projekt finden Sie hier.


Kooperationsabkommen zwischen der Justus-Liebig-Universität und der National Dong Hwa University in Taiwan

Mit National Dong Hwa University besteht bereits seit vielen Jahren eine enge Zusammenarbeit. Prof. Dr. Chin-Peng Chu, der einst am Institut für Politikwissenschaft der Justus-Liebig-Universität promovierte, ist derzeit zu Besuch in Gießen. Heute haben Vizepräsidentin Prof. Dr. Verena Dolle und Vizepräsident Prof. Dr. Chin-Peng Chu ein neues Kooperationsabkommen der beiden Universitäten unterzeichnet, das die weitere Zusammenarbeit in Lehre und Forschung fördert. Auch Studierende haben die Möglichkeit, von diesem Austausch zu profitieren und beispielsweise ein Semester an unserer Partneruniversität in Hoalien zu studieren.


Erste LGBTIQ*-Wahlstudie zur Bundestagswahl 2017

Welche Partei wählen Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*, Inter* und Queers?

Umfrage für erste LGBTIQ*-Wahlstudie zur Bundestagswahl 2017

Welche Parteien wählen LGBTIQ*-Menschen bei der Bundestagwahl am 24. September 2017? Welche politischen und gesellschaftlichen Themen beschäftigen die LGBTIQ*- Community? Welche Themen sind für die Befragten wahlentscheidend?

Die erste Online-Wahlumfrage zur Bundestagswahl 2017 ist gestartet, um diese Fragen zu beantworten. Sie richtet sich an die die sich an die LSBTIQ*-Community in Deutschland, eine Gruppe in der Gesellschaft, die in den klassischen Wahlstudien bislang unter den Tisch fällt.

Die Umfrage ist bis 15. August 2017 online. Mitte September 2017 werden die Ergebnisse bei einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt.

Die parteiunabhängige Studie wird von einem Team von Wissenschaftler*innen der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Universität Wien in Zusammenarbeit mit dem Lesben- und Schwulenverband (LSVD) durchgeführt. Die Wahlstudie gibt damit neue Impulse für politische Debatten und auch für die Wahlforschung.

Die Umfrage ist anonym und es werden keine personenbezogenen Daten erhoben oder gespeichert. Eine ähnliche Umfrage wurde als Pilotprojekt vom selben Forschungsteam zu den letzten Gemeinderatswahlen in Wien (2015) und zu den Abgeordnetenhauswahlen in Berlin (2016) durchgeführt. An diesem innovativen Forschungsprojekt beteiligten sich damals bereits viele LSBTIQ*-Menschen. Die Ergebnisse sind auf der Website abrufbar.

Es ist nicht einfach, in der Wissenschaft für Projekte, die sich jenseits den Mainstreams mit einer marginalisierten Gruppe beschäftigen, eine Förderung zu bekommen. Zur Durchführung dieses unabhängigen Projektes ist das Forschungsteam deshalb dringend auf Spenden angewiesen, um die Diversität und Innovation in der Wissenschaft im Interesse der LSBTIQ*-Community zu fördern. Nähere Infos sowie einen Link zum Spenden finden sich hier.

 

Zentrum für Medien und Interaktivität

Das geschäftsführende Direktorium des Zentrums für Medien und Interaktivität arbeitet gerade an den Plänen für das zweite Halbjahr 2017. Dabei geht es u.a. um die Weiterentwicklung des Forschungsschwerpunktes Literatlität und Bildung in der Mediengesellschaft.


Vorlesungsfreie Zeit

Wir wünschen allen eine produktive und natürlich auch erholsame vorlesungsfreie Zeit.

Fake oder Fakt?

Über die Podiumsdiskussion, die Studierende des Seminars "Politisches System Deutschlands" in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) organsiert haben, berichtete der Gießener Anzeiger und die Gießener Allgemeine. Eine Aufzeichnung der Debatte finden Sie im youtube Kanal des ZMI.

Interview: "Wir sind ein politisch bunter Haufen"

Frau Prof. Dr. Dorothée de Nève gab dem Mannschaft Magazin ein Interview über die Studie, wie LGBTIQ-Wählerinnen und -Wähler in Berlin und Wien abstimmen, die in Kooperation mit der Universität Wien entstand. Das Interview finden Sie in der Juli/August Ausgabe 2017 ab Seite 60ff des Magazins oder hier.


Podiumsdiskussion und offene Debatte zur Bundestagswahl

Das Zentrum für Medien und Interaktivität lädt gemeinsam mit Studierenden des Instituts für Politikwissenschaft zu einer Podiumsdiskussion und offenen Debatte zum Thema „Verwählt?!? Fake oder Fakt? #Bundestagswahl2017 → richtig wählen“ ein, die am 11. Juli 2017, 18.00h, in der Alten UB, Bismarckstr. 37, in 35390 Gießen stattfinden wird.

Nach einer Einführung von Prof. Dr. Dorothée de Nève werden Prof. Dr. Simone Abendschön, Tanja Binder MA und Alexander Sander über die Qualität von Umfragen, Probleme mit Bots und FakeNews im Kontext des Wahlkampfes sowie den Wahl-O-Mat kritisch diskutieren. Anschließend wird die offene Debatte mit dem Publikum eröffnet. Die Moderation der Debatte übernimmt Louisa A. Süß.

 

 


Medien und politische Partizipation - Herausforderungen für den Unterricht

Frau Prof. Dr. de Nève, tätig an der Professur Politisches und Soziales System Deutschlands/Vergleich politischer Systeme und Mitglied des Direktoriums des Zentrums für Medien und Interaktivität (ZMI), berichtete in ihrem Vortrag von einer explorativen empirischen Befragung ihrer Studierenden zum Thema der politischen Partizipation mit Bezug auf mediale Nutzung. „Als politische Partizipation werden Handlungen und Verhaltensweisen von Bürger/-innen, Gruppen und/oder Institutionen beschrieben, mit denen diese gesellschaftspolitischen Prozesse anregen, initiieren, gestalten und/oder beeinflussen bzw. über bereits bestehende Strukturen und Entscheidungen reflektieren“, so de Nève. Aufgabe der Lehrkräfte werde es sein, den Schülerinnen und Schülern zu vermitteln, dass gerade die Nutzung von Medien dazu anregen kann, politisch aktiv zu werden aber auch kritisch zu sehen, was über das Internet verbreitet wird. Vor allem Lehrende sollten eine hohe Sensibilität entwickeln und sich über ihren Einfluss bewusst sein. Die Videoaufzeichnung des Vortrages finden Sie hier.

Neue Teammitglieder

Frau Dr. Schäfer-Nerlich hat die Stelle als Projektkoordninatorin und Geschäftsführerin im Forschungsverbund antidemokratische Haltungen angetreten. Die Nachfolge von Frau Dr. Schäfer-Nerlich haben inzwischen Herr Johannes Diesing MA sowie Herr Benedikt Philipp Kleer angetreten. Wir begrüßen die beiden in unserem Team und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

Kleer


3 Fragen an Dorothée de Nève

Frau Prof. Dr. Dorothée de Nève hat im Rahmen einer Reihe des Zentrums für Medien und Interaktivität drei Fragen beantwortet, die Sie hier auf Youtube finden können. Viel Spaß beim Anschauen!

 

Medien und politische Partizipation- Herausforderungen für den Unterricht 

Im Rahmen der Vortragsreihe "Fachdidaktiken im Spiegel Lebenslangen Lernens" der JLU und Hessencampus Mittelhessen, wird Frau Prof. Dr. Dorothée de Nève am 06.06.2017 um 18 Uhr einen Votrag zu MEdien und politische Partizipation - Herausforderungen für den Unterricht halten. Anmeldungen bis zum 31.05. an . Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den Bildern.

Absage: Gastvortrag von Katharina Nocun

Leider hat uns Katharina Nocun den Gastvortrag zum Thema "Fake News und Social Bots: Politik ohne Medienkompetenz" für den 18. Mai 2017 um 18.00h kurzfristig abgesagt. Sie nimmt stattdessen einen Termin bei Mybrit Illner wahr.


Bericht Taiwan und Interview

Zwei neue Berichte in universitären Blättern der JLU wurden kürzlich mit Bezug zur Professur veröffentlicht. Zum einen mit dem Titel "Europäische Politik im Fokus" im uniforum zu der Delegationsreise zur National Dong Hwa Universität in Taiwan, an der Frau Prof. Dr. Dorothée de Nève, mit weiteren Mitgliedern des Instituts für Politikwissenschaften, teilnahm (uniforum, Nr. 2/11.Mai 2017, S. 15). Zum anderen im forum forschung ein Interview mit Prof. Dr. Dorothée de Nève von Gesa Coordes zu "Wahlen in unsicheren Zeiten" (forum forschung, Nr. 1/2017, S. 2).


Neue Veröffentlichung: Politische Partizipation in Deutschland – zwischen postdemokratischer Apathie und neodemokratischem Aufbruch

Politische Partizipation in Deutschland ist gegenwärtig von widersprüchlichen Entwicklungen gekennzeichnet – der postdemokratischen Krise einerseits und dem neodemokratischen Aufbruch andererseits. In ihrem Beitrag untersucht Prof. de Nève, inwiefern sich die unterschiedlichen Lebenskontexte der Vergangenheit und Gegenwart in einem unterschiedlichen Partizipationsverhalten in Ost- und Westdeutschland manifestieren. Dieser Beitrag ist in Tina Olteanu  et al 2017: Osteuropa transformiert. Sozialismus, Demokratie und Utopie. Wiesbaden: Springer VS erschienen.

 

Neue Veröffentlichung: Non-Voters and Right-Wing Populism

Im Dezember 2016 fand am Progressiven Zentrum ein Runder Tisch zum Thema "Strategies against Populism" statt. In ihrem Blogbeitrag mit dem Titel "Non-Voters and Right-Wing Populism" diskutiert Prof. de Nève Strategien gegen Rechtspopulismus insbesondere in Bezug auf NichtwählerInnen.


Challenging Power through Unconventional Forms of Political Participation

Dr. Tina Olteanu, Vertretungsprofessorin, und Prof. Dr. Dorothée de Nève präsentierten am 6. Mai 2017 an einer Konferenz zum Thema "New Participatory Spaces - Combining State and Social Movements’ Democratic Experiences" am Centre for the Study of Democracy an der University of Westminster in London neue Ergebnisse zu ihrer Partizipationsforschung. Dabei ging es insbesondere um die Frage, wie BürgerInnen unterschiedliche Instrumente politischer Partizipation nutzen, um ihre Interessen zu artikulieren. Zur Präsentation gehörte u.a. eine Fallstudie zu den Anti-Fracking-Protesten in Pungești (Rumänien).


100 Tage Trump

Hier finden Sie die Videoaufzeichnung der Podiumsdiskussion und Debatte zum Thema 100 Tage Trump. Außerdem haben auch die Gießener Allgemeine Zeitung und der Gießener Anzeiger über die Veranstaltung berichtet.


Science meets Europe

Prof. Dr. Dorothée de Nève nahm in diesen Tagen an einem Dialogprogramm der Friedrich-Ebert-Stiftung zum Thema Science meets Europe in Brüssel teil. Ziel des Programms war es, aktuelle politische Entwicklungen in der Europäischen Union im Kontext multipler aktueller Krisen kritisch zu reflektieren. de Nève sprach in diesem Kontext über das Verhältnis europäischer Institutionen bzw. Akteure zu den BürgerInnen in der EU.


Science March in Frankfurt und Berlin

MitarbeiterInnen des Instituts für Politikwissenschaft und des Zentrums für Medien und Interaktivität sowie Studierende haben am March for Science in Frankfurt und Berlin teilgenommen.


Science March

Am 22. April 2017 findet weltweit der so genannte Science March statt. In Deutschland finden zahlreiche Märsche in verschiedenen Städten statt. Nähere Informationen dazu finden Sie auf der Website der Veranstalter. Auch die JLU beteiligt sich aktiv an den Protesten. Universitätspräsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee wird an der Veranstaltung in Frankfurt eine Rede halten.

Forschungsverbund Antidemokratische Haltungen

Frau Dr. Jutta Hergenhan hat das Team, das im Forschungsverbund "Antidemokratische Haltungen - Herausforderungen füpr Bildung und Sozialisation", inzwischen leider verlassen. Frau Dr. Hergenhan tritt nun eine neue Stelle als Geschäftsführerin am ZMI an. Wir bedanken uns herzlich für die Zusammenarbeit mit Frau Dr. Hergenhan und wünschen ihr für die neuen Aufgaben am ZMi viel Erfolg.

Zum 20. April 2017 übernimmt nun Frau Dr. Verena Schäfer-Nerlich die Stelle der Koordninatorin im Forschungsverbund Antidemokratische Haltungen - Herausforderungen für Bildung und Sozialisation. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Frau Dr. Schäfer-Nerlich in unserem Team.


Semesterstart

Wir wünschen allen einen erfolgreichen Start ins Sommersemester 2017!

Stelle ausgeschrieben

An der Professur für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Politisches und Soziales System Deutschlands/Vergleich politischer Systeme, Institut für Politikwissenschaft ist ab 01.05.2017 eine Teilzeitstelle (75%) mit einer/einem Wissenschaftlichen Mitarbeiterin/Mitarbeiter zu besetzen. Details zur Stellenausschreibung finden Sie hier.

100 Tage Trump

Hier können Sie sich zur Veranstaltung 100 Tage Trump anmelden: Anmeldung.

Ende April wird Donald J. Trump als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika 100 Tage im Amt sein. Was ist die Bilanz dieser ersten Regierungszeit? Das Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) und die Kontroversen-Debatten des Instituts für Politikwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) laden am 28. April 2017 um 18 Uhr zu einer Veranstaltung an die JLU ein, um die innen- und außenpolitischen Weichenstellungen der neuen US-Administration zu diskutieren. Themen der Podiumsdiskussion und der anschließenden öffentlichen Debatte werden die Entwicklungen der US-amerikanischen Innenpolitik sowie die Beziehungen zu wichtigen internationalen Partnern wie Deutschland, der Europäischen Union und Japan sein. Nicht zuletzt wird es auch um die besondere Rolle der Medien im bewegten politischen Geschehen dieser ersten 100 Tage gehen. An der Debatte beteiligen sich Prof. Verena Blechinger-Talcott (Japanologie, Freie Universität Berlin), Prof. Helmut Breitmeier (Politikwissenschaft, JLU), Prof. Claus Leggewie (ZMI/JLU), Prof. Dorothée de Nève (Politikwissenschaft, JLU), Prof. Greta Olson Anglistik, JLU) und Andreas Schwarzkopf (Frankfurter Rundschau). Die Moderation übernimmt Prof. Simone Abendschön (Politikwissenschaft, JLU).  

Die Veranstaltung findet am 28. April 2017 um 18:00 s.t. in der Aula der Justus-Liebig-Universität in der Ludwigstraße 23 (Uni-Hauptgebäude), 35390 Gießen, statt. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.


Johannes Diesing MA und Benedikt Philipp Kleer MA

Die Elternzeitvertretung für Dr. Verena Schäfer-Nerlich, die Herr Johannes Diesing und Benedikt Philipp Kleer übernommen hatten, ist Ende März 2017 ausgelaufen. Wir bedanken uns bei den beiden Kollegen für die tolle Zusammenarbeit und wünschen Ihnen weiterhin alles Gute und viel Erfolg. 


Forschungsverbund Antidemokratische Haltungen

Im Fachbereich 03 gibt es jetzt einen neuen interdisziplinären Forschungsverbund zum Thema "Antidemokratische Haltungen - Herausforderungen für Bildung und Sozialisation", den Prof. Dr. Dorothée de Nève leitet. Geschäftsführerin des Forschungsverbundes ist Dr. Jutta Hergenhan. Als studentische Hilfskraft arbeitet Herr Timo Otten in dem Projekt mit. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.


Kolloquium

Am 22. und 23. März 2017 haben sich (Nachwuchs-)WissenschaftlerInnen zu einem gemeinsamen Kolloquium getroffen, um über ihre aktuellen Forschungsprojekte zu beraten. An dem Treffen wurden u.a. Projekte zu Gender und Rechtspopulismus, Homonationalismus, Wohlfahrtsstaat und Bildungspolitik, Ungleichheit und Konsolidierung von Demokratien sowie Haltungen debattiert. Ein besonderer Gast in der Runde war u.a. Naomi Ito von der Universität Tokyo, die ihr Promotionsprojekt zur deutschen Einbürgerungspolitik in der Zeit des Ersten Weltkrieges präsentierte.


Save the Date

Am 28.4.2017 findet um 18.00h eine öffentliche Debatte zum Thema "100 Tage Trump" statt. Weitere Informationen hier.


Schule der Demokratie - Zur Reproduktion politischer Haltungen

Prof. Dr. Dorothée de Nève hält am 16. März 2017 an der Universität Wien einen Gastvortrag im Rahmen der IPW Lectures. Die Politikwissenschaft wurde als eigene Fachdisziplin in ihrer Geschichte stark mit der Vorstellung verbunden, über Wissenschaft und politische Bildung die Demokratisierung der Bürger*innen, politischer Institutionen und Systeme zu fördern. Die Einstellungsforschung als einer der zentralen Teilbereiche des Faches spielt insofern eine wichtige Rolle. Dabei bleibt freilich oft unklar, was demokratische Einstellung letztlich genau sind und vor allem wie sie entstehen. In diesem Vortrag werden erste Ideen und Ergebnisse aktueller Forschungsarbeiten in diesem thematischen Kontext, insbesondere zu politischen Einstellungen und Haltungen, präsentiert.


Einstellungen - Medien - Engagement - Lehren

In den vergangenen Monaten haben Prof. Dr. Dorothée de Nève und Dr. Jutta Hergenhan in Zusammenarbeit mit Louisa A. Süß, Niklas Ferch BA und Dr. Alexandra Kurth an einem Projekt zu Einstellungen - Medien - Engagement - Lehren (EMEL) gearbeitet. Ziel des Projektes ist es, auf Basis einer Befragung von Lehramtsstudierenden zu deren politischen Einstellungen, dem Partizipationsverhalten und Medienkonsum sowie den Erwartungen an den künftigen Lehrer*innenberuf Ideen für die Qualitätssicherung in der Lehrer*innenausbildung und neue Forschungsprojekte zu generieren. Am 1. März 2017 wurden die Ergebnisse erstmals präsentiert und intern diskutiert.


Kooperation mit der Dong Hwa Universität in Taiwan

Drei Mitglieder unseres Teams, Prof. Dr. Dorothée de Nève, Dr. Jutta Hergenhan und Benedikt Philipp Kleer MA, besuchten in der vergangenen Woche gemeinsam mit Prof. Dr. Eike Hornig unsere Partneruniversität in Hualien (Taiwan). Während der Reise wurde der fachliche Austausch mit unseren Partnern an der National Dong-Hwa Universität und anderen Instituten, die sich an der National Taiwan Universität (Taipeh) und Tamkang Universität (Tamsui) mit Europastudien befassen, gepflegt. Das große Interesse unserer Gesprächspartner für die Bundestagswahl 2017 hat uns gleichermaßen überrascht und gefreut. Des Weiteren wurden die bereits bestehenden Beziehungen zu den Partnern in Taiwan besprochen. In Zukunft werden wir den Austausch für Studierende und Lehrende der JLU intensivieren und neue gemeinsame Projekte auf den Weg bringen.


Folgen terroristischer Gewalt

In unserer Reihe Kontroversen findet die nächste Veranstaltung am 1. Februar 2017 um 12.00h zum Thema "Folgen terroristischer Gewalt" statt.


Geflüchtete in Deutschland - Willkommenskultur und Gewalt

Prof. Dr. Dorothée de Nève hielt am 17. Januar 2017 an der Chuo University einen Gastvortrag zum Thema "Geflüchtete in Deutschland - Willkommenskultur und Gewalt".

Zu diesem Thema wird de Nève auch an der Tokyo University of Foreign Studies am 20. Januar 2017 sprechen. Zur Tokyo University of Foreign Studies besteht seit Jahren ein erfolgreiches Kooperationsabkommen der Justus-Liebig-Universität.

 

Social Networks and Politics in Germany

Zwischen dem Fachbereich 03 und dem Zentrum für Medien und Interaktivität der Justus-Liebig-Universität und der Tokyo University besteht seit einiger Zeit eine neue Kooperation, die Austausch von Studierenen und Lehrenden sowie die Zusammenarbeit im Bereich der Forschung vorsieht. In diesem Kontext hält Prof. Dr. Dorothée de Nève am Zentrum für Deutschland- und Europastudien der Universität Tokyo am 17. Januar 2017 einen Gastvortrag zum Thema "Social Networks and Politics in Germany - Participatory Potentials and Chances for Interaction".


New ideas to counter right-wing populism and political disaffection

Das Progressive Zentrum in Berlin veranstaltete um 7. Dezember 2016 einen Runden Tisch, an dem auch Prof. Dr. Dorothée de Nève teilnahm, um über Strategien gegen Rechtspopulismus zu beraten. Detailierte Informationen zu der Veranstaltung, Fotos und Aufzeichnungen finden Sie hier.

Foto: Alexander Probst

Dr. Tina Olteanu, Johannes Diesing MA und Benedikt Philipp Kleer MA

Dr. Tina Olteanu hat zum 1. Dezember 2016 die Vertretungsprofessur Gender Studies am Institut für Politikwissenschaft der Justus-Liebig-Universität angetreten. Wir wünschen Frau Olteanu viel Erfolg! Bis zum Sommer 2017 werden nun Herr Johannes Diesing MA und Herr Benedikt Philipp Kleer MA die Elternzeitvertretung von Frau Dr. Verena Schäfer-Nerlich übernehmen. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit in unserem Team.

 

Postfaktische Missverständnisse

Am 1. Dezember 2016 ist in Die Zeit ein Leserbrief von Prof. Dr. Dorothée de Nève zur aktuellen Debatte um postfaktische Politik erschienen. Hier finden sie die ungekürzte Version des Textes.


Tagung Bilder von Migration

Am 2. Dezember 2016 findet die Tagung "Bilder von Medien" statt. Diese Tagung ist in einem unkonventionellen Format organisiert: Jeweils zwei ReferentInnen aus unterschiedlichen Fachdisziplinen präsentieren ihre spezifische Forschungsperspektven und Gedanken zu einem gemeinsam Bild. Anschließend findet eine offene Debatte statt, an der sich auch alle Interessierten beteiligen können.


Gastbeitrag von Prof. Dr. Dorothée de Nève

Der Trumpismus bedroht auch die Demokratie in Hessen, hessenschau.de


Workshop Informalisierung

Am 10. und 11. November 2016 fand im Rahmen des Forschungsschwerpunktes Literalität und Bildung in der Mediengesellschaft (LBM) des Zentrums für Medien und Interaktivität (ZMI) ein Workshop in Rauischholzhausen statt. Ziel des Workshops war es, neue Ansatzpunkte für die gemeinsame interdisziplinäre Forschung zu entwickeln. Alexander Sander, Geschäftsführer von Digitale Gesellschaft e.V, nahm als Gastreferent an der Veranstaltung teil. 


U.S. Election Night

Das Institut für Politikwissenschaft organisierte gemeinsam mit dem Zentrum für Medien und Interaktivität die U.S. Election Night am 8. November 2016. Auch unser Team war an der Organisation der Veranstaltung aktiv beteiligt. Johannes Diesing präsentierte zu später Stunde ein Vortrag zum Thema "CNN of the Ghetto - Rap-Geschichte". Tina Olteanu organisierte ein Pub-Quiz.  Und Jutta Hergenhan trat als fiktive Korrespondentin aus Paris auf.


Ungleiche Wahlen: Strategien gegen informelle Exklusion

Immer mehr Wahlberechtigte gehen nicht einfach „nur“ nicht zur Wahl, sondern werden informell und gesellschaftspolitisch ausgeschlossen. Die Herausforderung der Gegenwart besteht in der Überwindung dieser Exklusionsmechanismen entlang von Bildung, Alter und Einkommen. Ein Debattenbeitrag von Prof. Dr. Dorothée de Nève Initiative "Demokratie wähle ich kreuzweise" der Friedrich-Ebert-Stiftung, der Heinrich Böll Stiftung und der Rosa-Luxemburg-Stiftung im Kontext der Bundestagswahl 2017.


Dr. Tina Olteanu

Zum WiSe 2016/17 begrüßen wir Dr. Tina Olteanu als Gastwissenschaftlerin in unserem Team. Frau Dr. Tina Olteanu studierte in Berlin und Bukarest und promovierte 2011 an der Universität Wien. Als Post Doc war sie an der FernUniversität in Hagen und an der Universität Wien beschäftigt. Außerdem war Dr. Tina Olteanu Visiting Scholar am Europe Center an der Stanford University und als Austrian Marshall Plan Fellow am Center for Transatlantic Relations an der Johns Hopkins University. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Frau Dr. Tina Olteanu.


Kontroversen 'Tyrannei der Mehrheit'

Am 2. November 2016 findet die nächste Veranstaltung in unserer Reihe Kontroversen statt. Jan-Bernd Baumann M.A., Johannes Diesing M.A., Benedikt Philipp Kleer M.A. und Dr. Tina Olteanu diskutieren über die aktuellen politischen Entwicklungen in Polen, Ungarn und der Türkei.

U.S. Election Night

Am 8. November 2016 ist es soweit – nach einem skandalträchtigen Wahlkampf wird in den USA ein neuer Präsident oder sogar eine Präsidentin gewählt – zum ersten Mal in der Geschichte. Das Institut für Politikwissenschaft und das Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) der Justus-Liebig-Universität veranstalten zu diesem Anlass die „U.S. Election Night Gießen“.

Auf dem Programm stehen natürlich in erster Linie die Übertragung und Kommentierung der Wahlergebnisse, die im Laufe der Nacht nach und nach eintreffen werden. Nach einem Grußwort des JLU-Präsidenten, Prof. Dr. Joybrato Mukherjee und einem Vortrag von Dr. Jared Sonnicksen (Technische Universität Darmstadt) zum Wahlsystem und dem Wahlkampf in den USA stehen zahlreiche unterhaltende Beiträge auf dem Programm, von einem Pub-Quiz bis zu fiktiven Korrespondentenbeiträgen. Natürlich werden die Gäste bei Musik sowie Getränken und Speisen Gelegenheit haben, miteinander ins Gespräch zu kommen, um über die politischen Ereignisse zu diskutieren. Bitte teilen Sie den Hinweis auf unsere Veranstaltung über Facebook.

Dr. Jutta Hergenhan

Seit Sept. 2016 arbeitet Dr. Jutta Hergenhan neu in unserem Team als Projektmitarbeiterin. Ihre Stelle ist am ZMI angesiedelt. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Frau Dr. Hergenhan.

 

LGBTIQ*-Wahlstudie zur Abgeordnetenhauswahl in Berlin

Politikwissenschaftler*innen der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Universität Wien haben sich im Vorfeld der Abgeordnetenhauswahl 2016 mit dem Wahlverhalten und dem politischen Engagement der LGBTIQ*-Community in Berlin beschäftigt. Dabei handelt es sich um die Fortsetzung eines Forschungsprojektes zum Wahlverhalten der LGBTIQ*-Community, das 2015 mit der Wahl zum Gemeinderat in Wien begann. Das Projekt wurde in Kooperation mit dem Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) und der Arbeitsstelle Gender Studies (AGS) der Justus-Liebig-Universität Gießen durchgeführt und wurde ohne Finanzierung durch Dritte realisiert.

An der Online-Umfrage nahmen 1.058 wahlberechtigte Berliner*innen der LGBTIQ*-Community teil. Dabei handelt es sich um ein sogenanntes selbstselektives Sample –wer Lust hatte, konnte mitmachen. In die Studie gingen nur die Antworten jener Personen ein, die Angaben zu ihrer LGBTIQ*-Lebensweise gemacht haben. Mehrfachbeteiligungen wurden ausgeschlossen. Mit dieser Befragungsmethode kann man solide empirische Angaben zu den Einstellungen, Interessen und Präferenzen der LGBTIQ*-Community in Berlin machen. Die Methode dieser Online-Wahlstudie ist indes nicht geeignet, um eine Wahlprognose zu berechnen.

Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Menschen aus der LGBTIQ*-Community überdurchschnittlich stark in Politik und Gesellschaft engagieren. Das Engagement beschränkt sich keineswegs auf Themen, die die Community bzw. LGBTIQ*-Rechte direkt betreffen. Vielmehr ist das Engagement vielfältig und vor allem im sozialen Bereich sehr hoch.

Wichtige und wahlentscheidende Themen für LGBTIQ*-Wähler*innen in Berlin sind vor allem Homophobie, Migrations-, Asyl- und Flüchtlingspolitik, Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit. Dabei zeigt sich einerseits, dass LGBTIQ*-Menschen im vermeintlich weltoffenen und toleranten Berlin nach wie vor große Probleme mit Homophobie und Diskriminierung haben. Andererseits ist die gegenwärtige Spaltung der Gesellschaft in der Asylfrage und in der Begegnung mit dem Islam/Muslim*innen auch innerhalb der LGBTIQ*-Community erkennbar. Gefordert werden von der einen Seite besondere Maßnahmen für LGBTIQ*-Flüchtende sowie Schutz und soziale Inklusion, während die andere Seite den Islam für Hass und Gewalt gegen Schwule verantwortlich macht. Die Einstellungen, die von der LGBTIQ*-Community vertreten werden, decken also das gesamte politische Spektrum ab.

Die parteipolitischen Präferenzen der LGBTIQ*-Wähler*innen gelten überwiegend linken Parteien bzw. Parteien der linken Mitte (Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke und SPD). Der Rückhalt der bürgerlichen Parteien (FDP, CDU) bzw. Rechtspopulisten (AfD) ist gering. In abgeschwächter Form spiegelt sich also auch in der Berliner LGBTIQ*-Community der gegenwärtige Erfolg der AfD wider, insbesondere bei Männern, die bei der letzten Abgeordnetenhauswahl 2011 CDU, SPD, Grüne oder FDP gewählt hatten.

Die innovative Studie wirft erstmals einen Blick auf einen Teil der Gesellschaft, der in den klassischen Wahlstudien in Berlin und Deutschland und Europa bislang unter den Tisch fällt: die LGBTIQ*-Community. Die Wahlstudie gibt damit also neue Impulse für die Politikwissenschaft und für politische Debatten.

Auch für Parteien bieten die Ergebnisse neue Möglichkeiten, sich mit den Interessen und Präferenzen ihrer LGBTIQ* Wähler*innenschaft zu beschäftigen. Parteien, die LGBTIQ*-Politik als Querschnittsthema verstehen und sich mit der Community solidarisieren, entsprechen dabei den Erwartungen der Community. Vor dem Hintergrund des überdurchschnittlichen politischen Interesses und Engagements der LGBTIQ*-Community wird offensichtlich, dass viele Parteien dieses Potenzial bislang ungenutzt lassen.

Die Ergebnisse der Studie finden sich hier.

Alle Medienberichte, die über diese Studie veröffentlicht wurden, finden Sie hier.

 

Politische Medienkompetenz – mediale Politikkompetenz

Die Evangelische Akademie Thüringen veranstaltet vom 22. bis zum 24. September 2016 eine Tagung mit dem Titel "Politische Medienkompetenz – mediale Politikkompetenz. Politikdidaktik und Medienpädagogik im Gespräch". Frau Prof. Dr. Dorothée de Nève wird in diesem Rahmen einen Vortrag zu dem Thema Medien als Partizipationschance halten. Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie hier.

 

Mehr Klarheit, weniger Durchschnitt

Die Saarbrücker Zeitung veröffentlichte am 15. August 2016 einen Artikel des Journalisten Hagen Strauß über die Zukunft von Volksparteien. Frau Prof. Dr. Dorothée de Nève erläuterte darin unter dem Leitbild "Vielfalt statt Mitte", dass Volksparteien, um wieder erfolgreich sein zu können, ein integratives Konzept erstellen müssten, um heterogenen Gruppen von Wähler*innen gerecht zu werden. Der Artikel ist hier abrufbar.

 

"There’s power in a union? - Occupy Wall Street and its relationship to institutional/conventional politics”

 Wie sah die Beziehung der Occupy Wall Street Bewegung in New York City zu konventionellen politischen Akteuren wie Parteien und Gewerkschaften aus? Zu dieser Frage präsentierte Johannes Diesing M.A. am 25.07. 2016 Ergebnisse aus seiner Forschungsarbeit im Rahmen des 24. Weltkongress der International Political Sciences Association (IPSA) im polnischen Poznan. Das übergreifende Thema des IPSA Kongresses war in diesem Jahr Ungleichheit. An der Konferenz nahmen ca. 3000 Politikwissenschaftler*innen aus aller Welt statt. Die Präsentation von Johannes Diesing fand im Rahmen eines Panels zu Autonomie Bewegungen statt.

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Videoaufzeichnung "Brexit - Dynamiken einer Krise"

Am 11. Juli fand eine Diskussionsveranstaltung zum Thema Brexit statt, welche im Zuge der Veranstaltungsreihe "Kontroversen" des Instituts für Politikwissenschaften und in Kooperation mit dem Präsidium und dem Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) organisiert wurde. Den Videomitschnitt der gesamten Podiumsdiskussion finden sie hier.


Brexit - Dynamiken einer Krise

Das Institut für Politikwissenschaft der Justus-Liebig-Universität hat vor einiger Zeit eine neue Veranstaltungsreihe mit dem Namen „Kontroversen“ ins Leben gerufen. Das erklärte Ziel dieser Reihe ist es, zu tagespolitisch aktuellen Themen gesellschaftspolitische Debatten anzuregen. Die nun geplante Veranstaltung vom 11. Juli 2016 findet in Kooperation mit dem Präsidium der Justus-Liebig-Universität und dem Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) statt.

Die zahlreichen europaweiten politischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Folgen des Brexit-Referendums sind bislang nur schwer abschätzbar. Neben den Sorgen vor einem ökonomischen Absturz Großbritanniens treten Befürchtungen möglicher Dominoseffekte in weiteren EU-Staaten. Gleichzeitig ist die allgemeine Unsicherheit über Zeitpunkt und Verfahren einer konkreten Brexit-Umsetzung sowie über eventuell doch noch vorhandene Optionen eines „Exit vom Brexit“ groß. Schließlich wird der Brexit auch als ein Signal für eine weitreichendere Krise der Demokratie bzw. der EU gedeutet.

In der geplanten Debatte werden die möglichen gesamteuropäischen Ursachen und Folgen des Referendums mit einem Vertreter der EU-Kommission, einem London-Korrespondenten, einem Europarechtsexperten der JLU sowie mit verschiedenen politikwissenschaftlichen ExpertInnen der JLU diskutiert.

Weitere Berichte zu dieser Veranstaltung finden Sie im Gießener Anzeiger und in der Gießener Allgemeinen. Fotos wurden u.a. auch auf der Seite der Pressestelle der JLU veröffentlicht.


Dr. Verena Schäfer-Nerlich

Frau Dr. Verena Schäfer-Nerlich ist seit Anfang Juli im Mutterschutz. Wir wünschen Frau Dr. Schäfer-Nerlich alles Gute!


LGBTIQ*Wahlstudie

Im September 2016 findet die nächste Abgeordnetenhauswahl in Berlin statt. Doch wie wählt eigentlich die LGBTIQ*-Community? Welche Unterstützung haben die Berliner Parteien von der queeren Wählerschaft und welche politischen Themen sind der queeren Community bei dieser Wahl besonders wichtig? Um all diese Fragen zu beantworten, führen wir eine wissenschaftliche Online-Umfrage durch. Es handelt sich um eine kurze Umfrage, die auf das Wahlverhalten von homosexuellen und transgeschlechtlichen Menschen in Berlin zielt. In gängigen Wahlstudien wird die Frage nach der sexuellen und geschlechtlichen Identität nie gestellt. Deshalb wissen wir aktuell nicht, welche politischen Präferenzen die queere Community eigentlich hat und welchen Parteien schwule, lesbische, bisexuelle sowie transgeschlechtliche Menschen ihre Stimme geben. Die Lücke wollen wir mit unserer Online-Umfrage schließen und möglichst viele Angehörige der queeren Community motivieren, sich an unserer Studie zu beteiligen.

Die Studie wird von der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Universität Wien gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern, dem Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg  (LSVD) und der Arbeitsstelle Gender Studies (AGS) der Justus-Liebig-Universität Gießen durchgeführt. Die Ergebnisse unseres Projektes werden vor der Abgeordnetenhauswahl am 12. September 2016 in einer Pressekonferenz präsentiert und auch online veröffentlicht.

Nähere Informationen zu dem Projekt sowie den Link zur Umfrage finden Sie hier oder auch auf Facebook.

In verschiedenen Medien wird inzwischen über unsere Wahlstudie berichtet, u.a. im rbb, bei queer.de, Siegessäule etc.

 

Simulationsspiel europäische Flüchtlingspolitik

Am 20. Juni fand im Rahmen des Simulationsseminars „Die europäische Flüchtlingspolitik“ (Dr. Verena Schäfer-Nerlich) ein Sondergipfel des Europäischen Rates zur EU-Migrations- und Asylpolitik statt. 23 Lehramtsstudierende der Fachrichtung „Politik und Wirtschaft“  hatten sich seit Beginn des Sommersemesters in Arbeitsgruppen in die Regierungspositionen von acht verschiedenen EU-Mitgliedstaaten eingearbeitet und diese bereits an der zwei Wochen zuvor simulierten Pressekonferenz vorgestellt. Die an die Pressekonferenz anschließenden Verhandlungen wurden zunächst bilateral zwischen den nationalen Delegationen geführt, bevor schließlich im Rahmen des EU-Gipfels die Staats- und Regierungschefs Deutschlands, Frankreichs, Italiens, Griechenlands, Ungarns, Österreichs, Großbritanniens und der Niederlande aufeinander trafen und über die Tagesordnungspunkte „Sicherung der Außengrenzen“ und „Europäisches Verteilungssystem“ verhandelten und die Studierenden somit ihre politikwissenschaftlichen Kenntnisse zur europäischen Migrations- und Asylpolitik und zur Verhandlungsführung praktisch anwenden konnten. Die ausgehandelten Ergebnisse des Gipfeltreffens wurden in Form einer Schlusserklärung des Europäischen Rates schriftlich festgehalten.

Gruppenbild Simulationsspiel

 

Mit Facebook über Bande spielen...

Am 16. Juni 2016 hielt Remus Cernea einen Gastvortrag am Zentrum für Medien und Interaktivität an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Der rumänische Parlamentsabgeordnete und Aktivist ermöglichte dabei den ZuhörerInnen interessante Einblicke in sein enthusiastisches Engagement und in aktuelle politische Entwicklungen in Rumänien. Die Veranstaltung wurde von Julia Drubel M.A. moderiert.
In seinem Vortrag mit dem Titel „The Power and Limits of Facebook as a Political Tool“ würdigte Cernea insbesondere das diskursive, partizipative und interaktive Potenzial des sozialen Netzwerkes. Cernea, dessen Handlungsspielräume als parteiunabhängiger Abgeordneter im parlamentarischen Prozess sehr beschränkt sind, nutzt Facebook gezielt, um politisch strategisch über Bande zu spielen.
Wenn er etwa als einzelner Abgeordneter Gesetzesvorlagen einbringt, die ein ums andere Mal von der parlamentarischen Mehrheit vertagt oder abgelehnt werden, so bietet Facebook dennoch die Chance, effektiv Agendasetting zu betreiben und öffentliche Debatten anzuregen. Dies gilt insbesondere für Themen wie Tier- und Umweltschutz, Queer Politics, religionspolitische Projekte zur Trennung von Staat und Kirche in Rumänien sowie Berichte über die mangelnde Qualität der parlamentarischen Arbeit in der rumänischen Abgeordnetenkammer. Auf diese Weise gewährt Cernea den BürgerInnen Einblicke in die parlamentarische Arbeit und Prozesse, die ansonsten der Öffentlichkeit verborgen blieben. Mit zahlreichen Beispielen illustrierte der Gastredner, wie er über Facebook auch BürgerInnen zu aktivem politischem Handeln mobilisiert und Facebook-Debatten letztlich in etablierten Medien, etwa TV-Talkshows, fortgesetzt werden.
Für die besondere Qualität von Cerneas Facebook-Präsenz sprechen seine bewusste Nutzung von Bildern und die Fokussierung auf konkrete politische Inhalte und Forderungen. Cernea setzt dabei bewusst auf eine strategische Verknüpfung von thematisch ähnlich gelagerten Kämpfen, mit dem Ziel, durch die Mobilisierungsprozesse auch Allianzen zu schmieden.
Für ParlamentarierInnen bringt eine solche, aktive Nutzung von Sozialen Medien ganz eigene Herausforderungen mit sich. Die durch Facebook generierte mediale Öffentlichkeit lasse, so Cernea, gerade für PolitikerInnen die Grenzen zwischen Privatsphäre und politischer Arbeit verwischen und zwinge sie daher zu besonderer Ernsthaftigkeit. Als problematisch erachtet Remus Cernea die Hetze in sozialen Netzwerken. Auch ihn erreichen aufgrund seines Engagements immer wieder üble Verleumdungen bis hin zu Morddrohungen.



TTIP - Chance für den Weltmarkt oder Trojanisches Pferd?

Flyer TTIP final

Gastvortrag von Remus Cernea

Am Donnerstag, den 16. Juni 2016 um 18 Uhr hält Remus Cernea, ein parteiunabhängiger, grüner Abgeordneter des rumänischen Parlaments, an der Justus-Liebig-Universität Gießen einen Vortrag zur Nutzung von Facebook als politisches Instrument. Im Anschluss an seinen englischsprachigen Vortrag ist eine offene Diskussion geplant.
Neben seiner parlamentarischen Oppositionsarbeit setzt sich Remus Cernea als politischer Aktivist in Rumänien vor allem für Menschenrechte, Tierschutz, Trennung von Kirche und Staat und die Gleichstellung von homosexuellen Menschen ein.
Die Veranstaltung ist öffentlich.

Hörsaal 012, Alter Steinbacher Weg 44, 35394 Gießen.


Sexismus on Campus

Podiumsdiskussion und offene Debatte mit Prof. Dr. Eva Maria Hinterhuber, Clara Veit und Dipl.-Päd. Silke Paul am 8. Juni 2016, 18.00h.

"Demokratie unplugged"

Frau Prof. Dr. Dorothée de Nève diskutierte am 31. Mai 2016 mit Yvonne Schroth, Vorstand Forschungsgruppe Wahlen und Juliane Seifert, Bundesgeschäftsführerin der SPD im Rahmen einer Fachtagung der Friedrich-Ebert-Stiftung mit dem Titel "Gut bekannt und unerreicht? Nichtwähler_innen und Wahlbeteiligung". Die Podiumsdiskussion drehte sich um potentielle Wege zur Mobilisierung von NichtwählerInnen. Der Vorwärts veröffentlichte auf Basis dessen am 1. Juni 2016 einen Artikel von Paul Starzmann und Vera Rosigkeit mit dem Titel "Demokratie unplugged: So kann die SPD wieder Wahlen gewinnen". Zu finden ist der Artikel hier.

 

Nichtwählen - was tun?

Am 31. Mai 2016 organisiert das Forum Politik und Gesellschaft der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin eine Fachtagung zum Thema "Gut bekannt und unerreicht? Nichtwähler_innen und Wahlbeteiligung". Ab 15.45h diskutieren Dr. Yvonne Schroth, Vorstand Forschungsgruppe Wahlen, Juliane Seifert, Bundesgeschäftsführerin der SPD, und Prof. Dr. Dorothée de Nève, Institut für Politikwissenschaft und ZMI der Justus-Liebig-Universität Gießen, über mögliche Strategien der Mobilisierung von NichtwählerInnen. Zu dieser Debatte gibt es einen Livestream.

 

Debatte zu Rechtspopulismus in Europa

Am 25. Mai 2016 fand in der Reihe Kontroversen eine Debatte des Instituts für Politikwissenschaft zu Rechtspopulismus in Europa statt. Diskutiert wurden u.a. Merkmale des Rechts-/Populismus, Ursachen, Erscheinungsformen und Folgen rechtspopulistischer Tendenzen sowie mögliche Strategien gegen Rechtspopulismus im Parteienwettbewerb.


Leitungswechsel am ZMI

Das Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) hat eine neue Leitung. Bei der Sitzung des ZMI-Direktoriums am 19. Mai 2016 hat sich der langjährige Geschäfts-führende Direktor, Prof. Dr. Henning Lobin, nach neun Jahren in diesem Amt nicht erneut zur Wahl gestellt. Als Nachfolgerin wurde Prof. Dr. Katrin Lehnen gewählt, die bereits seit 2011 als stellvertretende Direktorin aktiv an sämtlichen Entwicklungen und Planungen mitgewirkt hatte. Durch die Wahl von Prof. Lehnen war auch die Stellvertretung neu zu besetzen. Zur stellvertretenden Direktorin wurde Prof. Dr. Dorothée de Nève gewählt.

 

Neues Blockseminar "Bilder und Politik"

Herr Johannes Diesing wird in diesem Semester ein Blockseminar mit dem Titel "Bilder und Politik" an dem Wochenende vom 17.06.- 19.06. in Raum 303, Alter Steinbacher Weg anbieten. Dazu findet eine Einführungsveranstaltung am Dienstag, den 24.05. um 18 Uhr in Raum 051, Licher Straße 68 (Juwi-Campus) statt. Dieses Blockseminar ist in dem Themenmodul Kommunikation und Medien/Kulturen und Konflikt (M11) des BA Social Sciences angesiedelt. Inhalt des Seminars wird sein, anhand von viralen und memetischen Bildern und Videos, welche auf Youtube hochgeladen wurden, politische Handlungsformen in den Blick zu nehmen.

Bei Fragen, können Sie sich gerne an Herrn MA wenden, oder diese an der Einführungsveranstaltung äußern.


Exkursion nach Wiesbaden

Am 17. 05. 2016 haben Studierende des Instituts für Politikwissenschaft der JLU an einer Exkursion nach Wiesbaden zum Hessischen Landtag sowie ins Wiesbadener Rathaus teilgenommen. Organisiert wurde die Reise in die Landeshauptstadt vom Team des Lehrstuhls Politisches und Soziales System Deutschlands/Vergleich politischer Systeme. Neben der Teilnahme an der Plenardebatte auf der Besucher*innentribüne bot sich den Studierenden die Möglichkeit eines Gesprächs mit Abgeordneten, die dem Petitionsausschuss des Landtages angehören. Von besonderem Interesse waren dabei die Petitionen als Instrument der politischen Partizipation. Im Anschluss an den Besuch im Landtag konnten die Studierenden im nahe gelegenen Rathaus das Gespräch über Partizipation und Bürgerbeteiligung mit dem Wiesbadener Bürgermeister Sven Gerich (SPD) fortsetzen.

 

Sexismus im Web 2.0

Am 11. Mai 2016 fand unsere Veranstaltung zum Thema Sexismus im Web 2.0 statt. Mit dem Publikum diskutierten Franziska Schutzbach M.A., Universität Basel, und Malaika Bunzenthal, Aktivistin, Bloggerin, #schauhin. Anne-Katrin Weber M.A., Frauenbeauftragte des Instituts für Poltiikwissenschaft, moderierte die Diskussion. 


Politische Partizipation jenseits der Konventionen

Nachdruck erschienen: Unser Buch "Politischen Partizipation jenseits der Konventionen" ist jetzt wieder im Buchhandel verfügbar.


„Sustainability – from civic action to life style politics”

Unter dem Titel „Sustainability – from civic action to life style politics” wird Frau Prof. Dr. Dorothée de Nève an der 2nd International Conference on Sustainable Development teilnehmen. Diese findet als dreitägiges Event vom 20. bis zum 22. Mai 2016 in Thessaloniki statt und wird von der International Hellenic University, insbesondere einer Gruppe Studierender mit dem Namen "Students for Sustainability", der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Technischen Kammer Griechenlands organisiert.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.ihu.edu.gr/icsd/

 

Gut bekannt und unerreicht?

Am 31. Mai 2016 veranstaltet die Friedrich-Ebert-Stiftung unter dem Titel "Gut bekannt und unerreicht? Nichtwähler_innen und Wahlbeteiligung" eine Fachtagung in Berlin. Frau Prof. Dr. Dorothée de Nève wird an der Podiumsdiskussion mit dem Titel "Nichtwählen - was tun?" am Ende der Veranstaltung teilnehmen.

Einladung FES 310516

Einladung FES 310516

 

Protest und Panikmache Rechtspopulismus in Europa

Am 25. Mai 2016 findet unsere nächste Veranstaltung der Kontroversen des Instituts für Politik-wissenschaft statt. Wir diskutieren u.a. über Rechtspopulismus und Demokratie, über Ursachen des Rechtspopulismus im nationalen, internationalen und globalen Kontext sowie über rechtspopulistische Parteien in verschiedenen europäischen Ländern. Nach den einleitenden Statements disktieren wir im Plenum.


Sexismus im Web 2.0

Das Web 2.0 eröffnet neue Chancen für politische Kommunikation und Partizipation. Damit verbunden sind freilich auch Risiken, die u.a. durch die technischen Möglichkeiten virtueller Interaktion, Anonymität und Entgrenzung ergeben. Insofern sind im Web 2.0 auch Sexismus, sexualisierte Gewalt, Beleidigungen und Demütigungen allgegenwärtig. Aus der Anonymität verbreiten sogenannte „Trolle“, aber auch Personen mit Klarnamen, Mord- und Vergewaltigungsfantasien; sie bezweifeln Fraulich-, Männlich- oder ganz einfach Menschlichkeit. Wer sich im Web 2.0 i den virtuellen öffentlichen Raum begibt, der muss, so scheint es, sexistischen Hass, Abscheu und Ekel ertragen können.

Wie verbreitet ist Sexismus im Web 2.0 wirklich?

Was kennzeichnet den Sexismus im Web 2.0 bzw. unterscheidet ihn von anderen Sexismen?

Welche Strategien und Möglichkeiten gibt es, Sexismus im Web. 2.0 zu bekämpfen?



Wir wünschen allen einen guten Start ins neue Semester!


Geduld...

Unsere Büros sehen gerade noch so aus. Falls Sie uns suchen, kontaktieren Sie bitte Frau Angelika Buchmüller, Raum E011a.


Kolloquium

Vom 1. bis 3. April 2016 fand unser Kolloquium statt, an dem PostDocs, DoktorandInnen und Studierende teilgenommen haben, die gerade Abschlussarbeiten schreiben. Auf der Agenda standen Themen wie das Rollenverständnis von BürgermeieterInnen, politische Kommunikation von Parteien via Twitter, Anonymität und Demokratie, Risikoforschung, Occupy sowie politische Gewalt. Außerdem haben wir in offenen Debatten über die Wahlen in den USA, die AfD und Pegida sowie soziale Ungleichheit in Deutschland diskutiert.

 


Kooperation mit der Universität Tokyo

Die Kooperation zwischen der Universität Tokyo und der Justus-Liebig-Universität wird demnächst weiter entwickelt. In diesem Zusammenhang besuchte uns Prof. Dr. Yuichi Morii, Direktor des Zentrums für Deutschland- und Europastudien an der Universität Tokyo, um am Fachbereich 03 und am ZMI die Möglichkeiten unserer zukünftigen Zusammenarbeit zu besprechen. Wir freuen uns über das Interesse an dieser Kooperation und hoffen, dass wir bald für die Forschung und Lehre interessante neue Formen der Zusammenarbeit entwickeln können.

 


Stellenausschreibung

Die dezentralen Frauenbeauftragten des Instituts für Politikwissenschaft und des Instituts für Soziologie, Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften, suchen vom 1. Mai 2016 bis zum 31. Juli 2016 eine
studentische Hilfskraft (ohne berufsqualifizierenden Abschluss) für 20 Stunden im Monat. Hinweise zur Bewerbungen finden Sie in der Stellenausschreibung auf der Seite des Stellenmarktes der Justus-Liebig-Universität.

 

Neue Frauenbeauftragte des Instituts für Politikwissenschaft

Anne-Katrin Weber M.A. und Prof. Dr. Dorothée de Nève wurden als dezentrale Frauenbeauftragte des Instituts für Politikwissenschaft gewählt.


Die Kisten sind gepackt, die Regale leer geräumt...

Unsere Büros werden in der vorlesungsfreien Zeit renoviert. Sie erreichen uns über die Telefonnummer des Sekretariats von Frau Angelika Buchmüller und über Email. Sprechstundentermine vereinbaren Sie bitte über studIP.


Nach Köln - Anti-Rassimus und Anti-Sexismus

Am 10. Februar 2016 fand unsere aktuelle politische Debatte statt.


Ziviler Ungehorsam in der Flüchtlingskrise

Welche Rolle spielt ziviler Ungehorsam in den Flüchtlingsprotesten der Jahr 2012-13 in der Bundes-republik Deutschland? Johannes Diesing hat einen neuen Forschungsbeitrag mit dem Titel "Reviving the Dialectics of Insurrection and Constitution - Civil Disobedience in the Current Refugee-Protests in Germany" veröffentlicht, der in dem Sammelband von Ursula Bitzegeio, Jürgen Mittag und Lars Winterberg mit dem Titel "Der politische Mensch" erschienen ist.

 

Veranstaltungshinweis

Die nächste politische Debatte des Instituts für Politikwissenschaft findet zum Thema "Nach Köln: Anti-Rassismus und Anti-Sexismus" am 10.02.2016 um 12.00h im  Phil II A025 statt.


Interview mit dem Hessischen Rundfunk

Frau Prof. Dr. de Nève hat dem Hessischen Rundfunk ein Interview gegeben. Dabei ging es maßgeblich um niedrige Wahlbeteiligungen und fehlende KandidatInnen für die Kommunalwahl, die am 6. März in Hessen statt finden wird. Das Interview wurde in zwei verschiedenen Beiträgen sowohl bei hr4, als auch bei hr-Info gesendet.


Der Beitrag zur niedrigen Wahlbeteiligung ist hier zu finden:

Der Beitrag zum Mangel an KandidatInnen ist hier zu finden:

 

Antrittsvorlesung

Am 2. Dezember 2015 hat Prof. Dr. Dorothée de Nève ihre Antrittsvorlesung zum Thema "Parteien und Partizipation - Aktuelle Entwicklungen jenseits der Krisendiagonistik" gehalten.


Posterprojekt

Studierende des BA Social Sciences erarbeiteten Poster zu aktuellen politischen Problemen in Deutschland. Ziel des Projektes war es, theoretische Ansätze zum politischen System Deutschlands praktisch anzuwenden und kritisch zu reflektieren. Zu den Themen, die die Studierenden in ihren Projekten bearbeiteten, gehörten u.a. Flüchtlings- und Asylpolitik, internationale Beziehungen, Terrorismus und Sicherheit sowie Bildungspolitik, Rentenpolitik, Vorratsdatenspeicherung etc.


Exkursion nach Frankfurt

Studierende des BA Social Sciences und des MA Governance und Demokratie nahmen am 30. November 2015 an einer Exkursion zur Deutschen Bank teil. Zu dem Programm gehörten Präsentationen von Frau Corinna Fernando zum Thema „Die Deutsche Bank – ein globaler Anbieter von Finanzdienstleistungen“ sowie von Herrn Dr. Ottmar Kayser zum Thema „Zur Verbindung einer Leistungs- mit einer Verantwortungskultur bei der Deutschen Bank“. In der Diskussion wurden Fragen zu den Beziehungen der Deutschen Bank zur Zivilgesellschaft und Politik, zu Strukturen, Standards und Reformen sowie zu aktuellen politischen Entwicklungen diskutiert.


Political participation in times of crisis

Vom 14. bis 17. November 2015 fand in Cluj eine Konferenz zum Thema “Political participation in times of crisis” statt, die von der Universität Wien sowie der Friedrich-Ebert-Stiftung organisiert wurde. An dieser nahmen auch vier Mitglieder des Instituts für Politikwissenschaft der JLU – Johannes Diesing, Julia Drubel, Niklas Ferch und Dorothée de Nève – teil. Debattiert wurden insbesondere Fragen der Inklusion und Exklusion sowie der relevanten Kontexte, die politische Partizipation fördern bzw. hemmen. In diesem Zusammenhang wurden auch Probleme der Diskriminierung der Roma sowie der akuten Wohnungsnot mit VertreterInnen verschiedener zivilgesellschaftlicher Initiativen diskutiert. Zu dem Programm der Konferenz gehörten darüber hinaus ein Atelierbesuch bei dem bekannten Street Art Künstler Mr. Kero und der autonomen Szene in Cluj.

Am 18. November 2015 traf die Gruppe aus Gießen den Parlamentsabgeordneten Remus Cernea zu einem Gespräch über die aktuelle politische Lage in Rumänien. Auf dem Weg durch die Stadt ergab sich eine zufällige Begegnung mit obdachlosen Roma, die vor dem Rathaus des Bezirks Nr. 5 in Bukarest für Wohnungen und die Zuweisung von Wohnraum protestierten. Damit eröffnete sich für die Gießener Gruppe eine kleine Möglichkeit, die Diskussionen der vergangenen Tage praktisch mit dem Alltag in der rumänischen Hauptstadt in Verbindung zu setzen.


Praktikum

In  Zusammenarbeit mit dem Institut für Soziologie haben wir die berufspraktische Qualifizierung in den vergangenen Monaten neu geplant und ausgebaut. Seit Mitte November ist nun Herr Johannes Diesing M.A.  als neuer Praktikumsbeauftragter des Instituts für Politikwissenschaft eingestellt worden. Wir wünschen Herrn Diesing viel Erfolg in seiner neuen Aufgabe. Das erste geblockte Seminar im BASS Modul 10 beginnt am 24.11.2015. Nähere Informationen hierzu entnehmen Sie bitte unseren Aushängen und dem eVV. 


Satako Watanabe

In diesen Tagen war Frau Satako Watanabe im Rahmen eines Forschungsaufenthaltes bei uns zu Gast. Frau Watanabe ist Doktorandin an unserer Partneruniversität in Tokyo und arbeitet dort an ihrem Forschungsprojekt zum Bundesfreiwilligendienst in Deutschland.


Katharina Nocun

Am 10. November 2015 begrüßten wir Katharina Nocun von Campact e.V. als Gastreferentin am Institut für Politikwissenschaft. Am Beispiel der Kampagne gegen Vorratsdatenspeicherung erläuterte Katharina Nocun Strategien politischer Kommunikation und Kampagnen.


Bericht der Gießener Allgemeinen Zeitung zur Podiumsdiskussion

Die Gießener Allgemeine Zeitung berichtete auf Seite 25 ihrer Ausgabe vom 30. Oktober 2015 über die Podiumsdiskussion des Instituts für Politikwissenschaft am 28.Oktober 2015. Der Artikel ist unter dem unten stehenden Link zu finden. 

https://www.uni-giessen.de/fbz/fb03/institute/ifp/personen/deneve/bericht-der-lokalpresse-zu-podiumsdiskussion/view


Flucht und Grenzen - Politische Perspektiven

Am 28. Oktober 2015 fand im  Rahmen der Ringvorlesung des Instituts für Politikwissenschaft unsere Podiumsdiskussion und offene Debatte zur aktuellen Flüchtlingspolitik statt.

Veranstaltungshinweis

Flucht und Grenzen − Politische Perspektiven

Eine politische und wissenschaftliche Debatte zur Flüchtlingspolitik in Deutschland und Europa

28. Oktober 2015, 12.00h bis 14.00h, Phil. II, A025

 

"Not Lose Sight of What Brought us Together?" The Troubles of Sustaining a Protest Camp over Time

Wie nachhaltig sind die politischen Aktionsformen von Protestcamps über einen langen Zeitraum hinweg? Johannes Diesing M.A. präsentierte am 16. Oktober 2015 Ergebnisse seiner Forschungsarbeit an einer Konferenz zum Thema "Global Cultures of Contestation" in Amsterdam. Die Konferenz beschäftigte sich mit neuen Protestbewegungen, deren ästethischen Strategien, ihrer transnationalen Vernetzung, der Mobilität sowie der Nachhaltigkeit von Protestformen.


Neue Wahlstudie zur Gemeinderatswahl in Wien 2015

Wie politisch ist die LGBTI-Community? Wie wichtig sind LGBTI-Themen bei der wahlentscheidung? Wie sieht das typische queere Wähler_innenprofil aus? Mit diesen und vielen weiteren fargen hat sich die Studie befaßt, die in Kooperation mit der Universität Wien erstellt wurd und am 5. Oktiober 2015  in einer Pressekonferenz präsentiert wurde. Ergebnisse


Lisa Peppler und Manon Uffelmann

Frau Lisa Peppler und Frau Manon Uffelmann haben leider ihre Mitarbeit in unserem Team zum Ende des Sommersemesters 2015 beendet. Wir wünschen den beiden für ihr weiteres Studium bzw. ihre weitere berufliche Laufbahn alles Gute und bedanken und für die tolle Zusammenarbeit im vergangenen Jahr.


Prof. Dr. Hideto Hiramatsu

Prof. Dr. Hideto Hiramatsu vom Zentrum für Deutschland- und Europastudien der Universität Tokyo hat uns im August 2015 besucht, um unsere weitere Zusammenarbeit zu besprechen. Neben zahlreichen Treffen mit KollegInnen, die an Forschungskooperationen interessiert sind, fanden u.a. auch Gespräche mit Frau Prof. Dr. Katrin Lehnen, ZMI und Frau Julia Volz, Leiterin des  Akademischen Auslandsamts, statt.


 

 

Neue Veröffentlichung

In der aktuellen Ausgabe des Austrian Journal of Political Science ist der Artikel zu Pluralismus und Antipluralismus von Dorothée de Nève erschienen als Einleitung zum thematischen Schwerpunkt der Ausgabe.

Austrian Journal of Political Science Bd. 44; Nr. 2/2015

 

Panel zum Thema "Justification of Inequality" an der IPSA 2016 in Istanbul, in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Vassiliki Georgiadou, Panteion Universität Athen

Panel, Call for Papers


Erster Besuch aus Tokyo

Seit Anfang Juli 2015 hat die JLU eine neue Kooperation mit der Universität Tokyo etabliert. In diesen Tagen haben wir unseren ersten Gast aus Tokyo begrüßen dürfen. Frau Satoko Watanabe ist Doktorandin an der Universität Tokyo und befasst sich in ihrer Forschungsarbeit mit den Trägerstrukturen des Bundesfreiwilligendienstes in Deutschland.


Wien Wahl 2015 - LGBTI-Wahlstudie

Die Frage nach der sexuellen Identität bzw. Orientierung wird in gängigen Wahlstudien bislang nicht gestellt. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien führen wir derzeit ein Pilotprojekt mit einer Onlineumfrage zu den Gemeinderatswahlen in Wien 2015 durch. 

 

Politische Partizipation jenseits der Konventionen


Jetzt als E-Book erhältlich:

Dorothée de Nève/Tina Olteanu: Politische Partizipation jenseits der Konventionen


Gießener Politikwissenschaftler organisieren gut besuchte Diskussionsrunde

Bericht im Gießener Anzeiger vom 17. Juli 2015


Veranstaltungshinweis

Europäische Perspektiven - Griechenland raustreten?

15. Juli 2015, 14.00h bis 16.00h, Phil I Hörsaal A4


Johannes Diesing, MA

Zum 1. Juli 2015 tritt Herr Johannes Diesing die Stelle als wissenschaftler Mitarbeiter (Elternzeitvertretung für Frau Dr. Schäfer-Nerlich) in unserem Team an. Herr Diesing studierte an der Universität Rostock Politikwissenschaft und Philosophie. Er arbeitet zur Zeit an seinem Promotionsvorhaben zum Thema "Neue Formen des politischen Handelns am Beispiel der Occupy Bewegung". Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Herrn Diesing.


Louisa A. Süß

Seit Anfang Juni 2015 arbeitet Frau Louisa A. Süß als studentische Hilfskraft in unserem Team.  Frau Süß studiert derzeit im B.A. Social Sciences. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

 

Jan Weyland

Jan Weyland wird Ende Mai 2015 leider das Institut für Politikwissenschaft der JLU verlassen. Er wird künftig an der Westfälischen-Wilhelms-Universität Münster als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Fachdidaktik der Sozialwissenschaften (Prof. Szukala) tätig sein. Wir wünschen Herrn Weyland alles Gute!

 

"viel Potenzial verschenkt" - Bericht zur OB-Wahl in Gießen

Gießener Anzeiger, 29. Mai 2015


"The 70th Anniversary of the End of World War II – A New Prospect for Peace and Democracy in Japan and Germany”, Tokio, June 4, 2015

Organized by: Friedrich-Ebert-Stiftung, Genron NPO

In the year 2015, 70 years after the end of World War II, various challenges to regional peace and democracy in East Asia are becoming apparent, even though peace and democracy have greatly facilitated economic growth and prosperity in the region in recent decades. On this symposium, politicians, diplomats, scholars and representatives of civil society in Europe and East Asia will discuss a range of topics, including perspectives on reconciliation, the relation between dealing with the past and regional security, the meaning of the commemorations of the 70th anniversary of the end of the war for international relations in both world regions, as well as the state of democracy in Japan and Germany Details

 

Gastvortrag

Am 2. Juni 2015 wird Prof. Dr. Dorothée de Nève am Zentrum für Deutschland und Europastudien (DESK) an der Universität Tokyo einen Gastvortrag zum Thema "Pegida - Rebellion of the so-called 'decent citizens'" halten.


Angelika Buchmüller

Seit Mitte Mai gehört Frau Angelika Buchmüller neu zu unserem Team. Frau Buchmüller arbeitet als Sekretärin für den Lehrbereich Politisches und Soziales System Deutschlands/Vergleich politischer Systeme. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.


Lisa Peppler

Frau Lisa Peppler ist seit 11. Mai 2015 wg. Mutterschutz beurlaubt. Wir wünschen Frau Peppler alles Gute!


Auf den Spuren des politischen Systems der DDR


Am 6. und 7. Mai hatten Studierende des Instituts für Politikwissenschaft die Gelegenheit, sich in Halle und Leipzig auf die Spuren der DDR zu begeben. Geleitet wurde die Exkursion von Prof. Dr. Dorothée de Nève im Rahmen eines Seminars zum politischen System der DDR. Neben den TeilnehmerInnen des Seminars nahmen auch weitere interessierte Studierende und Lehrende des Instituts an der Exkursion teil. Auf dem Programm standen vielfältige Aktivitäten rund um das Thema DDR und dem Weg hin zur friedlichen Revolution 1989/90.

Den Auftakt am Mittwochmittag markierte eine Führung durch das Museum „Runde Ecke“, bei der die gut 30 ExkursionsteilnehmerInnen aus Gießen unverfälschte Einblicke in Organisationsstruktur, Praktiken und Alltagswelt der MitarbeiterInnen des Ministeriums für Staatssicherheit erlangen konnten. In dem Gebäude, in dem einst die Leipziger Stasi residierte, sind viele Einrichtungsgegenstände, technische Anlagen und Dokumente noch im Original erhalten geblieben.

Eine Stadtführung in Leipzig startete anschließend an der Nikolaikirche und folgte den Pfaden der DDR-Protestmärsche, die im Anschluss an die Friedensgebete in der Kirche ihren Ursprung nahmen. Jenseits der Restriktionen wissenschaftlicher Texte wurde für die TeilnehmerInnen so auch die zivilgesellschaftliche Protestkultur der DDR emotional erlebbar.

Umrahmt wurde die Exkursion durch Einblicke in die private Lebenswelt der BürgerInnen, z.B. durch ein Abendessen in einer nostalgischen Gaststätte, die im Stil eines privaten Wohnzimmers eingerichtet ist und in der regionale Spezialitäten gekostet werden konnten. Facettenreich präsentiert wurde der Alltag der Menschen in der DDR auch in der multimedialen Ausstellung des Zeitgenössischen Forums Leipzig, die neben Alltagsgegenständen, originalen Kulturgütern und repräsentativen Biographien auch die großen geschichtlichen Zusammenhänge nicht außer Acht ließ.

Den Donnerstag verbrachte die Gießener Gruppe größtenteils in Halle (Saale), wo eine prototypische ostdeutsche Stadtentwicklung nach der Wiedervereinigung im Rahmen einer Stadtführung nachgezeichnet wurde. Der letzte Programmpunkt der Exkursion bestand aus einem Zeitzeugengespräch mit Bernd Voigtländer und Helmut Becker, die sich in der Zeit der friedlichen Revolution 1989/90 in Halle für die Sozialdemokratie engagierten und in einem fesselnden Gespräch über ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit und in dem System der DDR berichteten. Dabei entstand ein reger Austausch zwischen den Studierenden und den Zeitzeugen, der auf allen Seiten zu wertvollen Erkenntnissen führte und einen schönen Abschluss der rundum gelungenen Exkursion bildete.

Diese Exkursion wurde vom Fachbereich 03 der Justus-Liebig-Universität Gießen mit finanziert.



Klicken ist besser. Engagement im digitalen Wandel

Halle/Saale | Mittwoch, 29. April 2015 - 19:00

 Podium Halle

 

Mit gut gemachten Kampagnen lassen sich über Soziale Medien wie Facebook & Co. schnell tausende Menschen aktivieren. Doch wozu? Ist die Zustimmung zu einer Online-Petition bereits Teilhabe an einem komplexen demokratischen Meinungsbildungs- bzw. Entscheidungsprozess? Oder setzt dieser eine deutlich intensivere Beschäftigung mit einem Thema und andere Formen der Kommunikation voraus? Darüber diskutieren die Politikwissenschaftlerin PD Dr. Dorothée de Nève und die Online-Aktivistin Katharina Nocun mit dem Publikum vor Ort und im Livestream (www.digitalistbesser.info).

Zum Livestream der Veranstaltung gelangen Sie hier.

 

Internationales Kolloquium

Gießen l 10. - 12. April 2015

Kolloquium Giessen alle

Vom 10. bis 12. April 2015 fand im Lehrbereich „Politisches und soziales System Deutschlands/Vergleich politischer Systeme“ ein internationales Kolloquium statt, an dem Postdocs, DoktorandInnen und MasterstudentInnen der Justus-Liebig-Universität, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Universität Wien teilnahmen. Im Rahmen des Programms wurde über den Arbeitsstand der Forschungsprojekte, an denen die TeilnehmerInnen aktuell arbeiten, intensiv diskutiert, konzeptionelle, theoretische und methodische Probleme erläutert und Ideen für neue Projekte entwickelt. Zu den vielfältigen Themen des Programms gehörte u.a. Arbeiten zur Erinnerungspolitik, zur Vorratsdatenspeicherung, zu Korruption im Sport, zu inter- und transkulturellen Kompetenzen in der politischen Bildung, zu Bürgerhaushalten, zur Studierendenunterstützung in Dänemark und Deutschland, zu Onlineanonymität und zu Occupy Bewegungen. Außerdem wurde ein erstes Konzept für ein neues Lehrbuch zur politischen Partizipation vorgestellt und diskutiert, den dem Dorothée de Nève und Tina Olteanu zurzeit arbeiten.

Kolloquium Giessen PepplerKolloquium Giessen Ferch

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