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Internationalisierung

Das Institut für Soziologie verfolgt eine breite und nachhaltige Internationalisierung. Diese stützt sich zunächst auf bestehende Partnerschaften, insbesondere im Rahmen des Erasmus Programms. Darüber hinaus betreibt das Institut für Soziologie aktiv Kooperationen, die explizit eine über den europäischen Rahmen hinausgehende Perspektive ermöglichen und auf drei Ebenen wirksam werden: Austausch von Studierenden und Lehrenden, Teamteaching im Rahmen kooperativer Seminare und Forschungskooperationen.

So hat das Institut für Soziologie seit 2013 eine über das ISAP-Programm des DAAD geförderten Kooperation mit der North West University (Campus: Potchefstroom & Mafikeng), Republik Südafrika. Kooperation, die Dank der Erasmus + Förderung in 2017 erweitert wurde. Der Austausch von Studierenden (BA und MA) und Dozent/innen wurde 2014 aufgenommen und findet regelmäßig zum Sommersemester (Incomings) und Wintersemester (Outgoings) statt. Einen Schwerpunkt Südliches Afrika in Forschung und Lehre betreibt das Institut seit etwa 30 Jahren, bislang mit Akzentsetzungen in den Themenfeldern AIDS und Hospizforschung. Ungefähr ebenso lange finden jährliche Exkursionen mit Studierenden statt, die seit etwa zehn Jahren vor allem nach Botswana, und dieses Jahr nach Südafrika, führen.

Seit 2015 besteht auch eine Kooperation mit der University of the West Indies, St. Augustine, Trinidad & Tobago und seit 2019 eine vom DAAD geförderte Studierenden- und Ausbildungspartnerschaft. Dank der Bezuschussung des DFG im Jahr 2017 bis 2018 zum Aufbau einer binationalen Kooperation zum Thema „Lokaler Artikulationen der Verschränkung globaler Ungleichheit und Dekoloniale Perspektiven“ ist in diesem Rahmen ein internationales Forschungsnetzwerk entstanden, an dem Kolleginnen und Kollegen der Macquarie University, der University Leeds Beckett und der Nelson Mandela University, Südafrika, beteiligt sind. Ein internationaler Workshop fand im April 2017 an der JLU statt und ein weiteres fand an der UWI im Frühjahr 2018 statt. Auch der Studierendenaustausch auf der B.A. und Master Ebene ist seit 2016 initiiert worden und durch das ISAP ausgebaut worden. Als weitere Kooperation befindet sich derzeit die Zusammenarbeit mit den australischen Universitäten Macquarie (Sydney) und Monash (Melbourne) im Aufbau. Im Sommer 2017 fanden an beiden Universitäten Workshops statt. In beiden Fällen ist die Perspektive, nicht nur gemeinsam verantwortete Forschungsprojekte anzuzielen, sondern die Kooperation auch auf den Austausch von Studierenden auszudehnen. Mit der Monash University wird ein Folgeworkshop im Sommersemester 2018 an der JLU stattfinden. Mit Kolleginnen und Kollegen der Macquarie University sind erste Co-Teaching Aktivitäten vereinbart.

Das Institut steht zudem entsprechend seiner Forschungs- und Lehrschwerpunkte mit Hochschulen in Russland (Kazan Federal University), Poland (University of Łódź), Latein- und Nordamerika sowie in der Karibik in Kontakt und baut diese Beziehungen systematisch aus. Mit dem Institut für Soziologie der Universität Lodz (Polen) besteht ein regelmäßiger Forschungsaustausch im Bereich diskursanalytischer Forschungen und mit dem Institut für Philosophie, Journalistik und Massenkommunikation der Föderalen Universität Kazan ein Austausch auf MitarbeiterInnenebene.

Dieser vom Institut für Soziologie betriebene Prozess einer aktiven Internationalisierung folgt der Überlegung, dass Gesellschafts- und Kulturwissenschaft in der Gegenwart globalisierter und digitalisierter sozialer Räume grundsätzlich nur noch in internationaler Perspektive möglich sind. Dies trifft natürlich umso mehr zu auf die Reflexion der Transformation von Kulturen. Weder die Forschung noch die Lehre können sich hier noch auf allein binnengesellschaftliche Perspektiven zurückziehen. Erfordert ist vielmehr eine forschungspraktische und didaktische Einbeziehung der Dimension von Globalisierung sowohl auf der Ebene sozialer und kultureller Interaktion als auch hinsichtlich der Durchsetzung von Dispositiven, Konzepten und Praktiken sozialer Herrschaft und kultureller Hegemonie. Auf einer alltagspraktischen Ebene dienen die Kooperationen der kulturellen Sensibilisierung und der Vermittlung von Erfahrung.