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Transformation von Kulturen

Die Auseinandersetzung mit einer breit gefächerten Konstellation an Phänomenen, Praktiken und Prozessen einer „Transformation von Kulturen“ definiert das leitende Arbeitsprofil des Instituts für Soziologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen in Forschung und Lehre. Anschließend an einen dynamischen, differenzgeleiteten Kulturbegriff verfolgt das Institut für Soziologie die Untersuchung und Vermittlung kulturell basierter oder sich kulturell auswirkender Wandlungsprozesse innerhalb wie auch zwischen Gesellschaften.

Damit folgt das Institut für Soziologie einem Verständnis von Soziologie in Zeiten globaler Krisen. Dies erfolgt insbesondere in vergleichender Hinsicht. Dabei legt das Institut für Soziologie Wert darauf, eine Perspektive auf Gesellschaft zu entfalten, die dezidiert auch trans-europäische Perspektiven auf eine globalisierte Gesellschaft aufnimmt. Entsprechend begreifen wir die Soziologie als eine internationale und interdisziplinäre Wissenschaft. Das bedeutet auf der einen Seite, die eng gesteckten, traditionellen Fächergrenzen aufzubrechen, andererseits aber im Sinne einer selbstbewussten und kritischen Sozialwissenschaft davon auszugehen, dass jede technische, naturwissenschaftliche, natürliche und politische Entwicklung ohne die Deutungskompetenzen der Soziologie unverstanden bleiben muss.

 

Mit der Hinwendung zu einer Schwerpunktsetzung soziologischer Forschung und Lehre im Bereich der „Transformation von Kulturen” gehen wir als Institut für Soziologie von einer dreifachen Qualität von Kultur aus: Kultur stellt die Ursache wie auch den Gegenstand von Konflikten  dar und sie ist darüber hinaus ein zentrales Mittel der Austragung von Konflikten. Im Gegensatz zu Institutionen und Organisationen ist die Kultur der Gesellschaft zwar nicht direkt verfügbar, aber dennoch allgegenwärtig. Die Auseinandersetzung mit den vielfältigen Phänomen und Praktiken der Kultur ist daher ein zentrales Anliegen einer Bestimmung und des Verständnis sozialer Realitäten in der Gegenwart. Die damit aufgenommene Reflexion kann als unabschließbar gelten, denn: Transformationen bilden den Normalzustand von Kultur.