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Artikelaktionen

Artem Kouida

Biographie

Seit 2016 Mitarbeiter des Projekts „Polesien als Interventionslandschaft. Raum, Herrschaft, Technologie und Ökologie an der europäischen Peripherie 1915-2015“
2014-2016 Referendariat (Berlin), Lehramtsassessor

Seit 2014

Promotion bei Prof. Dr. Thomas Bohn (JLU Gießen)

2010-2011

Auslandsstudium an der Universidad Complutense de Madrid (Spanien)

Seit 2010

Journalist im Wostok-Verlag (Berlin)

2007-2014

Lehramtsstudium: Geschichte, Spanisch, Russisch, Deutsch als Fremdsprache (Universität Trier)

2004-2007

Jurastudium an der Universität Trier

1983

In Minsk (Belarus) geboren

Forschungsschwerpunkte

  • Geschichte Weißrusslands nach dem Zweiten Weltkrieg
  • Umweltgeschichte Osteuropas
  • Erinnerungskultur in Osteuropa
  • Geschichte der russischen Emigration

Publikationen

Monographien

    • "Alles auf die Räder!" Die Reparationspolitik der Sowjetunion gegenüber Deutschland nach dem 2. Weltkrieg. Herne 2016.

Alles auf die Räder


Wissenschaftliche Publikationen

    • Tagungsbericht - Sozialistische Moderne oder kommunistischer „Ökozid“? Umweltkatastrophen und lokale Identitäten im östlichen Europa. 3. Belarus-Workshop. 05.12.2013-06.12.2013, Gießen, in: H-Soz-u-Kult, 18.03.2014. [mehr...]
    • Der weiße Fleck wird bunter. Belarus-Forschung an der Justus-Liebig-Universität. In: Gießener Universitätsblätter, 47/2014, S.113-115. [mehr...]
    • Das Bild des osteuropäischen Immigranten in den deutschen Medien. Meinungs- und Klischeebildung – zwei Seiten der Repräsentation. In: Bilateraler interdisziplinärer Workshop „Toleranz im Dialog der Kulturen. Der Umgang mit dem Eigenen und dem Fremden im medialen Diskurs“, Jelez 2010, S. 163-168

Rezensionen

    • Melanie Arndt: Politik und Gesellschaft nach Tschernobyl. (Ost-)Europäische Perspektiven. Berlin: Ch. Links, 2016. In: literaturkritik.de, 25.04.2016 [mehr...]

Journalistische Publikationen (Auswahl)

    • Pinsk – die Perle des belarussischen Polessje. In: Wostok, 4/2015, S.39-41.
    • Leben im belarussischen Polessje. In: Po swetu 1/2016, S.26-29.
    • Sparsam auf dem Minsker Markt. In: Neues Deutschland 124/2015, S.8.
    • Russkij Berlin 1920-ch godov. In: Po swetu 1/2015, S.12-14.
    • Europas grüne Lunge atmet schwer. In: Neues Deutschland 286/2014, S.3.
    • Erinnerung an den Großen Vaterländischen Krieg in Belarus. In: Wostok 2-3/2014, S.104-107.
    • Die Eishockey-WM in Minsk bringt einen Modernisierungsschub. In: Wostok 2-3/2014, S.120-121.
    • Moderne Kunst in Belarus – Facetten einer wenig bekannten Kultur. In: Wostok 1/2014, S.67-69.
    • Ukraine weckt Besorgnis in Belarus. In: Neues Deutschland 117/2014, S. 8.
    • Die Hürden des Bolognaprozesses im GUS-Raum. In: Wostok 1/2014, S. 52-54.
    • Der Zweite Weltkrieg und der kleine Mann. In: Wostok 4/2013, S. 54-56.
    • Ob Aleksee Javlenskom. In: Po swetu 4/2013, S. 20-21.
    • Der Umgang mit der Sowjetsymbolik im postsowjetischen Raum. In: Wostok 3/2013, S. 52-55.
    • Dostoevskij v Germanii. In: Mosty 3/2013, S. 12-13.
    • Kontroversen um die Erinnerungskultur an den Krieg. In: Wostok 2/2013, S. 34-36.
    • Glossar eines Sowjetmenschen. In: Po swetu 3/2012, S. 18-19.
    • Russko-nemeckaja istorija lubvi. In: Po swetu 4/2011, S. 10-11.
    • Anchel Gutiérres – russkij ispanskij režisser. In: Po swetu 2/2011, S. 14-15.
    • Russkaja Ispanija. In: Po swetu 1/2011, S. 26-29.
    • “Pjostraja putaniza žizni“. Vstreča s grafom Michailom Michajlovičem Stachovičem. In: Po swetu 3/2010, S. 20-21.

Aktivitäten

2016 Preisträger (1.Platz) beim Fotowettbewerb „osteuropa.im.blick“ des Kompetenzzentrums Mittel- und Osteuropa Leipzig (KOMOEL) [mehr...]
2015 Vortrag: Die Trockenlegung der Sümpfe im weißrussischen Polesien der Breschnew-Zeit (Universität Gießen)
2014 Foto-Ausstellung: Die Russen sind weg. 20 Jahre danach (Universität Trier) [mehr...]
Seit 2013 Mitgliedschaft im Deutschen Fachjournalisten-Verband
2012

Studentische Hilfskraft im Projekt „Deutsch-russisches philologisches Wörterbuch“ (Universität Trier) [mehr...]

2010

Dolmetschertätigkeit am Sprachlernzentrum Pawlodar – Partner des Goethe-Instituts (Kasachstan)

2009

Foto-Ausstellung: 20 Jahre Mauerfall am Beispiel der Stadt Rostock (Universität Trier) [mehr...]

2006

Vortrag: „Tschernobyl – 20 Jahre danach“ (Universität Trier)

Vortrag: „Weißrussland im II. Weltkrieg“ (Universität Trier)

Sprachkenntnisse

  • Deutsch
  • Russisch
  • Weißrussisch
  • Englisch
  • Spanisch

Dissertationsprojekt

Arbeitstitel: Die Melioration in der BSSR (1965-1991) – ein agrarwirtschaftlicher Fortschritt oder eine Umweltkatastrophe? Eine historische, ökologische und gesellschaftliche Retrospektive am Beispiel der weißrussischen Polesje.

Das Dissertationsprojekt untersucht die Melioration in der BSSR, die einen grundlegenden Meilenstein in der neuesten Geschichte Weißrusslands darstellt und einen der größten Umbrüche des Landes markiert. 1965 ließ der sowjetische Generalsekretär Leonid Breschnew auf dem Plenum des ZK der KPdSU in Moskau eine neue Land- und Dorfpolitik verkünden. Bereits im Mai 1966 legte Breschnew ein umfassendes Meliorations-Programm als eine notwendige Maßnahme zur Entwicklungsbeschleunigung des sowjetischen Agrarsektors vor, indem unter anderem eine großflächige Melioration der weißrussischen Sumpfgebiete beschlossen wurde. Durch die Planerfüllung und die Konzentration auf die schnelle Landgewinnung traten die ökologischen und sozialen Aspekte in den Hintergrund. Insgesamt wurden bis 1991 etwa 3 Mio. Hektar Sumpfgebiete trockengelegt, etwa 2 Mio. davon allein im Polesje-Gebiet. Die Modernisierung des bis dahin als rückständig geltenden Gebietes zog sowohl positive, als auch negative Wirkungen nach sich. Der Versuch der Angleichung des Dorfes an die städtische Lebensverhältnisse, die Intensivierung der Landwirtschaft und der Bau von neuen Kolchosen und Sowchosen bewirkten aber eine Veränderung der Flora und Fauna, der Bodenbeschaffenheit und der Lebensweise der dort ansässigen Bevölkerung.

Im Mittelpunkt der Untersuchung werden Parteibeschlüsse, Planvorgaben, Befehle, Berichte, Protokolle, angeordnete und durchgeführte Maßnahmen und Auswirkungen an Natur und der Bevölkerung stehen. Darüber hinaus wird der agrarwirtschaftliche Nutzen untersucht. Weiter ist der Frage der möglichen sozialen Protestbildung, einer ökologischen Protestbewegung und Reaktionen seitens der Regierungsorgane nachzugehen, wodurch ein umfassendes Bild von dem Meliorationsprogramm und dessen Umsetzung in Weißrussland entstehen soll.

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