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Artikelaktionen

Fink, Swetlana, M. A.

Swetlana.Fink@geschichte.uni-giessen.de | Projektmitarbeiterin

Swetlana Fink M. A.

Swetlana Fink M. A.
Historisches Institut, Osteuropäische Geschichte
Projekt: SFB/Transregio 138 - Dynamiken der Sicherheit

Otto-Behaghel-Str. 10, D-35394 Gießen, Haus C Raum 231

Tel: 0049-641-99-28028
Fax: 0049-641-99-28259

Swetlana.Fink@geschichte.uni-giessen.de

Inhalt: Biographie | Vorträge | Forschungsinteressen | Publikationen | Projektbeschreibung

Biographie

2005-2014 Studium der mittleren und neueren Geschichte, Philosophie und Psychologie an der Justus Liebig Universität Gießen.

2012-2014 Studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für die Geschichte Ostmitteleuropas der Justus Liebig Universität Gießen.

Bei Prof. Dr. Hans-Jürgen Bömelburg beteiligt am:

• Projekt: "Lódz 1933/39 - 1945 - 1949. Die Segregation einer städtischen Gemeinschaft entlang ethnischer Grenzlinien"

• Ansprechpartnerin für den Workshop „Frömmigkeitsbewegungen im Preußenland. Volksfrömmigkeit – Marienverehrung – religiöse Devianz“, 20.-22. Juni 2013 in Berlin

Bei Prof. Dr. Hans-Jürgen Bömelburg und Daria Starčenko M.A. beteiligt am:

• Dissertationsprojekt: Kosakische Gewaltgemeinschaften in der polnisch-litauischen frontier-Zone zwischen 1590 und 1648

2014 M.A. Arbeit „Die Marienerscheinungen in Dietrichswalde im Kontext der mitteleuropäischen Marienfrömmigkeit des 19. Jahrhunderts“

seit 04.2014 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im SFB/ Transregio 138 „Dynamiken der Sicherheit. Formen der Versicherheitlichung in historischer Perspektive“, Teilprojekt B03 - Konfessionelle Minderheiten als Problem der Sicherheit in der Frühen Neuzeit.

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Vorträge

  • Titel: "Die Marienerscheinungen in Dietrichswalde und Marpingen im Vergleich" gehalten auf dem Workshop "Frömmigkeitsbewegungen im Preußenland. Volksfrömmigkeit - Marienverehrung - religiöse Devianz" am 22. Juni 2013 in Berlin
  • Titel: "Die Marienerscheinungen in Dietrichswalde" gehalten auf der Mitgliederversammlung des Historischen Vereins für Ermland e.V. am 16.11.2013 in Münster

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Forschungsinteressen

  • Geschichte Polens
  • Reformationsgeschichte
  • Vergleichende europäische Geschichte der Frühen Neuzeit

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Publikationen

  • Dietrichswalde: das ostpreussische Marpingen. Die Marienerscheinungen in Dietrichswalde (1877) sowie Marpingen (1876/77) im Vergleich. (In Vorbereitung)

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Projektbeschreibung

Arbeitstitel: Die konfessionellen Minderheiten Polen-Litauens im 16. und 17. Jahrhundert als Problem der Sicherheit

Wie im restlichen Europa verbreitete sich das reformierte Gedankengut auch in Polen-Litauen schnell und führte zu zahlreichen Konversionen, etwa auch des Adels. Obwohl die Gesellschaft heterogen war und es bereits einige religiöse Minderheiten gab, wurde diese Entwicklung als eine Bedrohung bestehender Ordnungen wahrgenommen. Dies führte häufig zu Übergriffen gegen protestantische Gemeinden, ihre Mitglieder sowie die von den Gemeinden genutzten Gebetshäuser. Diese Arbeit stellt den Umgang mit christlichen Minderheiten, also Protestanten, Orthodoxen, Unierten etc., in den Mittelpunkt. Der stark heterogenen Gesellschaft Polen-Litauens sowie den regional unterschiedlichen Zusammensetzungen der Gesellschaft wird Rechnung getragen. Die Untersuchungen finden deshalb beispielhaft an einzelnen im Reich verteilten Städten statt und nehmen lokale Einflüsse und Entwicklungen in den Blick. Anhand dieser ausgewählter Städte wird der Umgang und die Kommunikation mit, über und innerhalb der Minderheiten analysiert und neu beleuchtet. Dabei wird von der Annahme ausgegangen, dass konfessionelle Minderheiten und Konfessionskonflikte nicht von sich aus eine Sicherheitsbedrohung waren, sondern erst im Zuge diskursiver Prozesse unter bestimmten Voraussetzungen zu einem Sicherheitsproblem thematisiert wurden und versucht so mithilfe von Versicherheitlichungstheorien einen neuen Zugang herzustellen.

In diesem Projekt wird untersucht, inwiefern konfessionelle Minderheiten als Sicherheitsbedrohung wahrgenommen wurden und ihre Lage selbst unter den Sicherheitsaspekten kommuniziert haben. Von Interesse ist ebenfalls, inwiefern diese Sicherheitssemantiken als Argument für Interventionen genutzt wurden und welche Rollen einzelne Akteure dabei übernahmen.

 

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