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Artikelaktionen

Turski, Michał M.A.

| Michael.Turski@geschichte.uni-giessen.de | Projektmitarbeiter
Turski, Michal

Michał Turski M.A.

Historisches Institut, Osteuropische Geschichte

LOEWE-Projekt: KöE - Konfliktregionen im Östlichen Europa

Otto-Behaghel-Str. 10, D-35394 Gießen, Haus D, Raum103                               [Sprechzeiten / aktuelle Mitteilungen]

michal.turski@geschichte.uni-giessen.de


Inhalt: BiographieForschungsschwerpunkte | Projektbeschreibung

Biographie

2009-2014

Studium der Geschichtswissenschaft an der Uniwersytet Łódzki (Polen)

2013-2014

Erasmus-Auslandssemester an der Universität Bonn

03/2016-04/2016

Forschungsaufenthalt in Herder Institut (Stipendium für Junior Researcher)

seit 2017

Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Teilprojekt „Vom kosmopolitischen Schmelztiegel zur ethnisch segregierten Gemeinschaft: Die Region Lodz 1905-1949/2015“ der LOEWE-Schwerpunkt „Konfliktregionen im östlichen Europa“

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Forschungsschwerpunkte

  • Lodz seit dem I. Weltkrieg bis 1989
  • Deutsche Minderheit in Osteuropa von 1914 bis 1950
  • Biografie und Lebenslaufforschung
  • Sozialistische und sozialdemokratische Parteien in Polen

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Projektbeschreibung

  • Arbeitstitel: Lebensläufe unter der Lupe – Die Deutsche Volksliste und die „Verifizierung“ von Volksdeutschen nach 1945 in Lodz

Lodz ist eine von den seltenen osteuropäischen großen Metropolen mit multikultureller Geschichte und einem hohen Bevölkerungsanteil mit Herkunbft aus der Arbeiterschaft. Seit den Anfängen  von Lodz in den dreißiger Jahren des 19. Jahrhunderts emigrierten in diese Region Polen, Deutsche und Juden auf der Suche nach Arbeit in der schnell wachsenden Textilindustrie. Die außergewöhnlich gute Integration der Minderheiten der Deutschen und Juden dauerte bis zum Ausbruch der Großen Depression. Das Ende der multiethnischen Gesellschaft kam mit der Besetzung von Lodz durch die Nationalsozialisten, die mit Unterstützung der Lodzer Deutschen fast alle Juden der Region ermordeten und die Polen stark segregierten. Die in Polen verbliebenen Deutschen wurden nach 1945 in der Mehrheit vertrieben oder polonisiert. Seit der ersten Dekade des 21. Jahrhunderts erlebt die Stadt eine Rückkehr zur multikulturellen und industriellen  Geschichte.    

Die im Rahmen des neuesten LOEWE-Schwerpunkts „Konfliktregionen im östlichen Europa“ entstehende Doktorarbeit soll die deutsche Volksliste in der Region Lodz sowie die spätere Nachkriegsverifizierung der Volksdeutschen behandeln. Anhand der deutschen Volkslistedokumente und Verifizierungsfälle wird eine Untersuchung der Integration und Desintegration der deutschen Minderheit in der Region erstellt. Durch die Arbeit an den Lebensläufen der Personen aus multinationalen Familien oder Familienteilen mit deutsch-polnischer Herkunft, die auf der deutschen Volksliste eingetragen wurden und sich dann um Verifizierung und Rehabilitierung bewarben, wird der Antagonismus zwischen Polen, Juden und Deutschen und sein Einfluss auf das Nationalbewusstsein der Bewohner der Region analysiert.

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