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Artikelaktionen

Conze, Vanessa, Dr.

28132 | Vanessa.Conze@geschichte.uni-giessen.de | Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Dr. Vanessa Conze

Dr. Vanessa Conze
Historisches Institut, Zeitgeschichte

Otto-Behaghel-Str. 10, D-35394 Gießen, Haus C

[Sprechzeiten / aktuelle Mitteilungen]

Tel: 0049-641-99-28132

Vanessa.Conze@geschichte.uni-giessen.de

Inhalt: Biographie | Monographien | Aufsätze und Beiträge in Sammelbänden | Habilitationsprojekt | Lehrveranstaltungen

Biographie

1991-1997 Studium der Neueren Geschichte/Zeitgeschichte, Mittelalterlichen Geschichte, Neueren deutschen Literatur in Tübingen und Aix-en-Provence (F) im Rahmen eines integrierten deutsch-französischen Studienganges.
1997 Magister Artium und französische Maîtrise.
1997-2001 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Zeitgeschichte der Universität Tübingen. Dissertationsprojekt: „Das Europa der Deutschen. Ideen von Europa in Deutschland zwischen Reichstradition und Westorientierung (1920-1970)“ (Betreuer: Prof. Dr. Anselm Doering-Manteuffel).
2001 Promotion zum Dr. phil. In Tübingen
2002-2006 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am SFB „Kriegserfahrungen“ an der Universität Tübingen. Post-Doc-Projekt: „Grenzen und Krieg. Der Grenz-Diskurs im Spannungsfeld von Wissenschaft und Öffentlichkeit in Deutschland zwischen Jahrhundertwende und Kaltem Krieg“.
2008 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Zeitgeschichte der Universität Tübingen. Habilitationsprojekt: „Ich schwöre untertänigst Treue und Gehorsam. Der politische Eid im Deutschland des 19. und 20. Jahrhunderts“.
Seit 2009 Mitarbeiterin am Historischen Institut der Universität Gießen (Prof. Dr. Dirk van Laak).

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Monographien

  • Vanessa Conze, Das Europa der Deutschen. Ideen von Europa in Deutschland zwischen Reichstradition und Westorientierung (1920-1970), München 2005.
  • Vanessa Conze, Richard Coudenhove-Kalergi. Umstrittener Visionär Europas, Göttingen 2005.

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Aufsätze und Beiträge in Sammelbänden

  • Vanessa Plichta, Zwischen Rhein und Donau. Abendländisches Denken zwischen deutsch-französischen Verständigungsinitiativen und konservativ-katholischen Integrationsmodellen 1923-1957, in: Journal of European Integration History 5 (1999), 2, 17-47 (zusammen mit Guido Müller).
  • Vanessa Plichta, "Die Erneuerung des Abendlandes wird eine Erneuerung des Reiches sein…”. "Europa" in der Zeitschrift "Neues Abendland" (1946-1957), in: Der Europadiskurs in den deutschen Zeitschriften (1945-1955), hg. von Michel Grunewald/Hans Manfred Bock, Bern u.a. 2001, 319-343.
  • Vanessa Plichta, Reich - Europa - Abendland. Zur Pluralität deutscher Europaideen im 20. Jahrhundert, in: Vorgänge. Zeitschrift für Bürgerrechte und Gesellschaftspolitik 154 (Juni 2001), 60-69.
  • Vanessa Conze, Die Grenzen der Niederlage. Kriegsniederlagen und territoriale Verluste im Grenz-Diskurs in Deutschland (1918-1970), in: Horst Carl/Hans-Henning Kortüm/Dieter Langewiesche/Friedrich Lenger (Hgg.), Kriegsniederlagen. Erfahrungen und Erinnerungen, Berlin 2004, 163-184.
  • Vanessa Conze, Abendland gegen Amerika! "Europa" als antiamerikanisches Konzept im westeuropäischen Konservatismus (1950-1970), in: Jan C. Behrends/Árpád von Klimó/Patrice G. Poutrous (Hgg.), Antiamerikanismus im 20. Jahrhundert. Studien zu Ost- und Westeuropa, Bonn 2005, 204-224.
  • Vanessa Conze, Für ein Europa im Westen: Friedrich Carl von Oppenheim und die Europa-Union Deutschland, in: Jürgen Mittag/Wolfgang Wessels (Hgg.):, "Der kölsche Europäer". Friedrich Carl von Oppenheim und die europäische Einigung, Münster 2005, 237-271.
  • Vanessa Conze, "Unverheilte Brandwunden in der Außenhaut des Volkskörpers". Der deutsche Grenz-Diskurs der Zwischenkriegszeit (1919-1930), in: Ordnungen in der Krise. Zur politischen Kulturgeschichte Deutschlands 1900-1933, hg. von Wolfgang Hardtwig, München 2007, 21-48.
  • Vanessa Conze, Leitbild "Paneuropa"? Zum Europagedanken und seiner Wirkung in der Zwischenkriegszeit am Beispiel der Konzepte Richard Coudenhove-Kalergis, in: Leitbild Europa? Europabilder und ihre Wirkungen in der Neuzeit, hg. von Jürgen Elvert/Jürgen Nielsen-Sikora, Stuttgart 2009, 119-125.
  • Vanessa Conze, "Zum Europäer bin ich in Amerika geworden." Zum Zusammenhang zwischen Europabewußtsein und biographischen Erfahrungen in der Bundesrepublik der Nachkriegszeit, in: Entscheidung für Europa. Erfahrungen, Zeitgeist und politische Herausforderungen am Beginn der europäischen Integration, hg. von Volker Depkat/Piero S. Graglia, Berlin u.a. 2010.
  • Vanessa Conze, "Gegen den Wind der Zeit"? Emil Franzel und das "Abendland" zwischen 1930 und 1950, in: Rückblickend in die Zukunft. Politische Öffentlichkeit und intellektuelle Positionen in Deutschland um 1950 und 1930, hg. von Alexander Gallus/Axel Schildt, Göttingen 2011, 181-199.
  • Vanessa Conze, Zwei Europas und ein Kanzler: Europabewegungen in den fünfziger Jahre und ihr Verhältnis zu Konrad Adenauer, in: Epoche im Widerspruch. Ideelle und kulturelle Umbrüche der Adenauerzeit. Rhöndorfer Gespräche 2009, hg. von Michael Hochgeschwender, i.D.

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Habilitationsprojekt

"Ich schwöre untertänigst Treue und Gehorsam. Der politische Eid im Deutschland des 19. und 20. Jahrhunderts".

Einen Eid schwören, Treue schwören, das erscheint uns heute meist als Ritual einer vergangenen Zeit, als Anachronismus ohne jede Relevanz. Historisch gesehen jedoch kam dem Eid eine hohe Bedeutung zu als gemeinschaftsstiftendes Ritual. Indem der Eidgeber dem Eidnehmer Treue schwor und dafür Schutz und/oder materielles Gut erhielt, wurden seit der Antike soziale und politische Strukturen begründet und gefestigt. Dies gilt auch und gerade für das 19. und 20. Jahrhundert, für die die Forschung dem Eid bisher kaum Aufmerksamkeit gewidmet hat. Und das obwohl jedes politische System zwischen 1815 und der Gegenwart seine Soldaten und Beamte Treueeide schwören ließ. Jeder politische Umbruch zog Neuvereidigungen nach sich, um die "Staatsdiener" an das neue Regime, die neue Ordnung zu binden. Wie ein Scharnier angesiedelt zwischen Verwaltung, Recht, Moral und Religion, erweist sich der Eid als idealer Gegenstand einer kulturwissenschaftlich erweiterten Politikgeschichte. Wie in einem Brennspiegel lässt sich mittels der Analyse von politischen Eiden der staatliche Anspruch auf politische Loyalität und "Treue", die Frage nach Säkularisierungsprozessen bzw. der Entwicklung der individuellen Gewissensfreiheit und schließlich die Frage nach dem Verhältnis zwischen Staat und Staatsbürger analysieren.

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Lehrveranstaltungen