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Dworog, Sabine, M. A.

28144 | Sabine.Dworog@geschichte.uni-giessen.de | Doktorandin

Sabine Dworog M. A.

Sabine Dworog M. A.
Historisches Institut, Zeitgeschichte

Otto-Behaghel-Str. 10, D-35394 Gießen, Haus C Raum 229

[Sprechzeiten / aktuelle Mitteilungen]

Tel: 0049-641-99-28144

Sabine.Dworog@geschichte.uni-giessen.de

Inhalt: Biographie | Veröffentlichungen | Rezensionen, Tagungsbericht | Dissertationsprojekt | Lehrveranstaltungen

Biographie

1995-2002 Studium der Neueren Geschichte, Sinologie und Volkswirtschaftslehre in Marburg und Tübingen; Sprachstudium an der Universität Nanjing, VR China, 1997/98
2002 Magister Artium; Magisterarbeit zum Thema „Lästige Anlagen“: Reaktionen auf Umweltprobleme in Stuttgart während der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bei Prof. Dr. Dieter Langewiesche
2002-2004 Wissenschaftliche Angestellte an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insb. Finanzwissenschaft und Umweltpolitik, Prof. Dr. Dieter Cansier
2004-2007 Promotionsstipendium der Deutschen Bundesstiftung Umwelt http://www.dbu.de/stipendien_20004/726_db.html während dieser Zeit Mitarbeit im zeithistorischen Oberseminar von Prof. Dr. Anselm Doering-Manteuffel, Universität Tübingen
Seit 12/2007 Wissenschaftliche Angestellte am Historischen Institut der Justus-Liebig-Universität Gießen, Bereich Zeitgeschichte bei Prof. Dr. Dirk van Laak

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Veröffentlichungen

  • Herausgeberschaft zusammen mit Dieter Cansier und Erik Dworog: Herausforderung Umwelt. Wissenschaftliche Zielkonzeptionen und ihre Umsetzung, Marburg 2003 (Ökologie und Wirtschaftsforschung, Bd. 47).
    • darin: Einleitung, S. 9-17. Diese Publikation geht auf eine Vortragsreihe im Wintesemester 2001/2002 an der Universität Tübingen zurück, deren Videomitschnitte im Internet angesehen werden können: [mehr ...]
  • Luftverkehrsinfrastruktur. Zur Rolle des Staates bei der Integration eines Flughafens in seine Umgebung, in: Saeculum 58 (2007), Nr. 1, S. 115-149.
  • zusammen mit Silke Mende: Residuen des Ordnungsdenkens in den 1970er Jahren? Kontinuitäten, Umbrüche, veränderte Bezugsgrößen. Die Fallbeispiele "grüne Bewegung" und "Flughafenausbau Frankfurt", in: Thomas Etzemüller (Hg.): Die Ordnung der Moderne. Social Engineering im 20. Jahrhundert, Bielefeld 2009, S. 331-355.
  • Quellenkommentar zu Otto Graf Lambsdorff, Konzept für eine Politik zur Überwindung der Wachstumsschwäche und zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit ["Scheidungsbrief"], 9. September 1982, in: 100(0) Schlüsseldokumente zur deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert. [mehr ...]

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Rezensionen, Tagungsbericht

  • zus. mit Thomas Dannenbaum und Claudius Kienzle: Tagungsbericht Krise des Regierens in den 1970er Jahren? In: H-Soz-u-Kult, 15.11.2005, Deutsche und westeuropäische Perspektiven, 13.10.2005-14.10.2005, Tübingen. [mehr ...]
  • Rezension von: Matthew D. Evenden: Fish versus Power. An Environmental History of the Fraser River, Cambridge 2004, in: sehepunkte 6 (2006), Nr. 2 [15.02.2006] [mehr ...]
  • Rezension von: Jens Ivo Engels: Naturpolitik in der Bundesrepublik. Ideenwelt und politische Verhaltensstile in Naturschutz und Umweltbewegung, Paderborn 2006, in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, 55 (2007), Nr. 11.
  • Rezension zu Florian Mildenberger: Umwelt als Vision. Leben und Werk Jakob von Uexkülls (1864-1944), Stuttgart 2007, in: sehepunkte 9 (2009), Nr. 9 [15.09.2009] [mehr ...]
  • Rezension zu Konrad Jarausch (Hg.): Das Ende der Zuversicht? Die siebziger Jahre als Geschichte, Göttingen 2008, in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 58,12 (2010), S. 1053-1054.

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Dissertationsprojekt

Umwelt, Staat und Markt. Aushandlungsprozesse über die Erweiterung des Frankfurter Flughafens im Spannungsfeld globaler, nationaler und regionaler Interessen, 1960er bis 1980er

Im Winter 1980/81 schockierten Bilder vom Frankfurter Flughafen die bundesdeutsche Öffentlichkeit. In einer Vielzahl von teilweise krawallartigen Aktionen versuchten Demonstranten den Bau einer dritten Startbahn zu verhindern. Während der Ausbau des Flughafens auf der einen Seite die wirtschaftliche Zukunft des Rhein-Main-Gebiets sichern, den Exportstandort Deutschland gegen die europäische Konkurrenz stärken und globale Vernetzung ermöglichen sollte, verschaffte sich am selben Objekt gleichzeitig eine ganz andere Logik Raum: der Wunsch nach Ruhe, die Sorge um die nächste Lebensumgebung sowie- zumindest zu Beginn der achtziger Jahre - die Idee, mit der Verhinderung des Flughafenausbaus ein Zeichen gegen Wachstumspolitik und für eine Umsteuerung der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung zu setzen. Ein Infrastrukturprojekt, das dem ursprünglichen Ziel dienen sollte, die allgemeine Wohlfahrt zu heben, schien in den Vorstellungen der Bürger vom Gemeinwohl keinen Platz mehr zu haben.

Das Fallbeispiel Flughafenerweiterung steht paradigmatisch für grundlegende öffentliche Entscheidungen, dem Entwicklungspfad einer Gesellschaft eine bestimmte Richtung vorzugeben sowie die Schwierigkeiten, hierüber einen öffentlichen Konsens zu erzielen. Die Arbeit geht der Frage nach, wie sich die Leitbilder der Ausbauentscheidungen am Frankfurter Flughafen und das Machtgefüge der Entscheidungsträger veränderten. Der Flughafen wird dabei als Spannungsfeld globaler, nationaler und regionaler Interessen verstanden, in dem außerdem die unterschiedlichsten kulturellen und technischen, makroökonomischen und privatwirtschaftlichen, individuellen und kollektiven, politischen, wettbewerblichen und ökologischen Entwicklungen und Denkweisen aufeinanderprallten. Diese Gemengelage ermöglicht es, in der Analyse eine rein nationale Perspektive zu überwinden und stattdessen die Frage nach den Veränderungen entsprechend der Entscheidungsträger und ihrer Handlungsdispositionen zu differenzieren sowie ihre gegenseitigen Beeinflussungen darzustellen. Dabei sind neben den Behörden und der Flughafen AG auch die Partizipation einfordernden Bürger als Akteure in diesem Sinne zu berücksichtigen. Der zeitliche Schwerpunkt der Arbeit liegt zwischen den ersten Planungsschritten für die Flughafenerweiterungen in den späten fünfziger Jahren und der vorläufigen Vollendung des Ausbaus Mitte der achtziger Jahre.

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Lehrveranstaltungen