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Artikelaktionen

Helsper, Wolfgang

Doktorand

Wolfgang Helsper

Wolfgang Helsper
Historisches Institut, Zeitgeschichte


Inhalt: Biographie | Dissertationsprojekt

Biographie

1986 Geboren in Köln
10/2007 – 10/2010 Bachelorstudiengang Geschichts- und Kulturwissenschaften in Gießen mit den Fächern Geschichte, Politikwissenschaft und Soziologie. Titel der Thesis: „Die Kölner Gestapo und ihre Vorgehensweise bei der Zerschlagung des Kölner Widerstandes gegen das nationalsozialistische Regime.“
10/2010 – 04/2013 Masterstudiengang Geschichte. Titel der Thesis: „Der demokratische Wiederaufbau in Gießen nach 1945. Politische Weichenstellungen und der Umgang mit der NS-Vergangenheit.“
03/2011 – 06/2012 Mitarbeit am Projekt „Kölner Widerstandsnetzwerke gegen das NS-Regime“ des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln.
05/2013 – 08/2013 Biographische Untersuchungen von einzelnen Gießener Stadtverordneten zu ihrer NS-Vergangenheit für das Stadtarchiv Gießen.

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Dissertationsprojekt

Titel: "Konjunkturen des Umgangs mit der NS-Vergangenheit in der hessischen Landespolitik nach 1945. Eine Analyse über vergangenheitspolitische Belastung und Entlastung" (Projekt der Kommission zur politischen und parlamentarischen Geschichte des Landes Hessen).

Wie im Beratenden Landesausschuss und der Verfassungsberatenden Landesversammlung als unmittelbare parlamentarische Vorgängerinstanzen aus dem Jahr 1946 waren im hessischen Landtag in den ersten Jahrzehnten seines Bestehens viele ehemalige Mitglieder der NSDAP vertreten. Das Dissertationsprojekt geht der Frage nach, wie sich das Zusammentreffen von belasteten und nicht belasteten oder gar ehemals verfolgten Personen vollzog und wie sich ihr Umgang miteinander gestaltete. Welche Motive sprachen für die Ernennung oder Berufung von belasteten Personen in politische Ämter und warum wurde nicht vollständig auf "unbedenkliches" Personal zurückgegriffen? Von zentraler Bedeutung für das Dissertationsprojekt ist des Weiteren die Frage, wie sich die Diskussionen und die Form des Sprechens über die Thematik der NS-Vergangenheit im Laufe der Nachkriegszeit verändert haben bzw. bewusst verändert wurden und wie sich die Haltung und Herangehensweise des Landtags in Bezug auf Be- und Entlastungsangelegenheiten wandelte.

Der Zugang zu diesen Fragestellungen erfolgt über die parlamentarischen Debatten. Hierbei wird untersucht, zu welchen Gelegenheiten und mit welchen Argumenten über die NS-Vergangenheit gesprochen wurde, wann und in welchem Ausmaß persönliche Bezugnahmen auf die Belastungen auftraten und wie die jeweiligen Parteien sowohl intern mit der Belastung einzelner Mitglieder als auch mit den Belastungen ihrer außerparteilichen Kolleginnen und Kollegen umgingen. Vertiefende Ergebnisse sollen zusätzlich durch die Einbeziehung von weiteren parteiinternen Quellen, Nachlässen, Korrespondenz sowie Presseberichten erzielt werden.

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