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Artikelaktionen

Huth, Laura Viktoria, M. A.

laura.v.huth@geschichte.uni-giessen.de | Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Laura Viktoria Huth M. A.

Laura Viktoria Huth M. A.
Historisches Institut, Zeitgeschichte

Otto-Behaghel-Str. 10, D-35394 Gießen, Haus C Raum 43

Sekretariat: 0049-641-99-28131

laura.v.huth@geschichte.uni-giessen.de

Inhalt: Biographie | Dissertationsprojekt

Biographie

1985 in Koblenz geboren
2006-2013 Studium der Mittleren und Neueren Geschichte, Fachjournalistik Geschichte, Anglistik und Philosophie an der Justus-Liebig-Universität Gießen
Abschluss: Magister Artium
Magisterarbeit: „Australien, eine genozidale Gesellschaft? Die Kontroverse über den Genozid-Vorwurf an den Aborigines in Australien im Kontext internationaler Genozidforschung“
Seit 01/2014 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Institut (Lehrstuhl Zeitgeschichte) der JLU Gießen

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Dissertationsprojekt

"Deutschland als Empfänger US-amerikanischer Hilfe 1918-1923"

(Teilprojekt des durch die Fritz Thyssen- und VolkswagenStiftung als Dilthey Fellowship geförderten Forschungsprojekts "Globale Hilfe - Amerikanische Nichtregierungsorganisationen und International Relief 1890-2010" von Dr. Daniel Maul)

Der humanitäre Einsatz nach dem Ersten Weltkrieg in Deutschland gilt als einer der größten in der Geschichte Europas. Die Hilfe aus dem Ausland, besonders aus den USA, sollte die akute Not im Nachkriegsdeutschland lindern, beispielsweise durch Kinderspeiseaktionen ("Quäkerspeisungen"). Gleichzeitig diente der Einsatz der USA auch ihren eigenen nationalen Interessen. So müssen die nationale Imagepflege, religiöse Motivation und das wirtschaftliche und politische Interesse ("Food as a weapon") dabei in Betracht gezogen werden.

Die Hoffnung auf den eigenen Wiederaufbau mit fremder Hilfe auf der einen Seite und die Vorbehalte gegenüber den USA und die damit verbundenen Überfremdungsängste ("Amerikanisierung") auf der anderen Seite sollen auch die Beziehungsgeschichte zwischen Deutschland und den USA nach dem Ersten Weltkrieg verdeutlichen.

So sollen neben den materiellen Aspekten, besonders die sozial,- kultur- und mentalitätsgeschichtlichen Dimensionen des Hilfseinsatzes untersucht werden.

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