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Klotz, Anne, M. A.

Doktorandin

Anne Klotz M. A.

Anne Klotz M. A.
Historisches Institut, Zeitgeschichte

Otto-Behaghel-Str. 10, D-35394 Gießen, Haus C Raum 229

Sprechzeiten: Donnerstag, 10.00-11.00 Uhr (nur nach Voranmeldung per E-Mail)

Telefon: 0049-641-99-28144

E-Mail: 


Inhalt: Biographie | Dissertationsprojekt

Biographie

2006 – 2012

Studium der Neueren und Neuesten Geschichte, Fachjournalistik Geschichte, Textwissenschaft Anglistik und Romanistik

Abschluss: Magister Artium
Seit 2012 Doktorandin bei Prof. Dr. Dirk van Laak
Dissertationsprojekt: „Politik medial inszeniert: Deutsche Bundeskanzler und ihr veröffentlichtes Privatleben“
2013 - 2015 Stipendiatin der FAZIT-Stiftung, Frankfurt
Seit 2016 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Institut (Lehrstuhl Zeitgeschichte) der JLU

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Dissertationsprojekt

Politik und mediale Inszenierung: Deutsche Bundeskanzler und ihr veröffentlichtes Privatleben.

In Debatten um die Rolle der Medien in der Politik fallen häufig Begriffe wie „Amerikanisierung“, „Personalisierung“ oder „Entertainisierung“. Durch die herausragende Stellung der Bundeskanzler spielt deren Privatleben dabei eine besondere Rolle. In dem Dissertationsprojekt soll daher die mediale Inszenierung des Privatlebens aller deutschen Bundeskanzler und der derzeitigen Bundeskanzlerin Angela Merkel während ihrer jeweiligen Amtszeit untersucht werden. Welcher Bundeskanzler präsentiert seine Privatsphäre auf welche Weise? Was wird in den Berichten hierüber gezeigt, was nicht? Wie hoch ist die mediale Einflussnahme seitens politischer Institutionen? Ferner soll gefragt werden, welcher Strategien sich Politiker bedient haben, um sich in den Medien darzustellen. Das Projekt soll zudem aufzeigen, inwieweit Darstellungen von Politikern als Privatmenschen die Mediendemokratie grundsätzlich beeinflusst und welche Veränderungen sie im Laufe der Zeit im Verhältnis zwischen Politik und Massenmedien bewirkt haben. Dazu müssen verschiedene Aspekte des privaten Umfelds der politischen Protagonisten wie z.B. die Familie, die häusliche Umgebung und Rollenzuschreibungen untersucht werden.

 

Das Projekt setzt politische und mediale Entwicklungen in Beziehung zueinander und fragt nach der Rolle des Privaten bei der politischen Informationsvermittlung in den Medien. Ferner sprechen viele Beiträge zur Politikwissenschaft von einer zunehmenden Personalisierung der Politik, jedoch bleibt die Frage nach der Art und Weise der medialen Darstellung des Privatlebens einzelner Politiker bislang unbeantwortet. Dieser Umstand sowie die generelle Debatte um den Stellenwert des Privatlebens eines Politikers in den Medien legen es nahe, die Handlungsmuster ehemaliger sowie aktuell agierender Politiker historisch zu untersuchen.

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