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Artikelaktionen

Nagel, Anne Chr., Apl. Prof. Dr.

Anne.C.Nagel@geschichte.uni-giessen.de | Apl. Prof. Dr.

Apl. Prof. Dr. Anne Chr. Nagel

Apl. Prof. Dr. Anne Chr. Nagel
Historisches Institut, Zeitgeschichte

Otto-Behaghel-Str. 10, D-35394 Gießen, Haus C Raum 244

[Sprechzeiten / aktuelle Mitteilungen]

Tel: 0049-641-99-28134

Anne.C.Nagel@geschichte.uni-giessen.de

Inhalt: Biographie | Forschungsschwerpunkte | Aktuelles Projekt | Veröffentlichungen | Lehrveranstaltungen | Lehrveranstaltungen

Biographie

1962 in Hilfahrt geboren, in Mönchengladbach aufgewachsen
1981-1989 Studium der Fächer Geschichte, Russisch, Alte Geschichte an der Philipps-Universität Marburg
1989 Magister an der Philipps-Universität Marburg
1989-1992 Mitarbeit an der Forschungsstelle für Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte der Philipps-Universität Marburg
1992-1995 Stipendiatin der Friedrich-Naumann-Stiftung
1995 Promotion an der Philipps-Universität Marburg im Fach Neuere Ge-schichte
1995 Verleihung des Wolf-Erich-Kellner Preises
1995-1997 Wissenschaftliche Angestellte an der Forschungsstelle für Universi-täts- und Wissenschaftsgeschichte der Philipps-Universität Marburg
1997-2002 Wissenschaftliche Angestellte im SFB Erinnerungskulturen der Jus-tus-Liebig-Universität Gießen
2003 Habilitation
2004-2009 Wissenschaftliche Angestellte am Historischen Institut der Justus-Liebig-Universität Gießen
2010 apl. Professorin
2011 Wiss. Angestellte am zeitgeschichtlichen Lehrstuhl des Historischen Instituts, Justus-Liebig-Universität Gießen, im DFG-Projekt: Johannes Popitz (1884-1945), preußischer Finanzminister und Repräsentant des konservativen Widerstands gegen Hitler

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Forschungsschwerpunkte

  • Geschichte des Liberalismus und des Protestantismus
  • Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts
  • Geschichte des konservativen Widerstands

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Aktuelles Projekt

Johannes Popitz. Eine Biographie

Im Zentrum eines von der DFG geförderten Vorhabens steht der letzte preußische Finanzminister Johannes Popitz (1884-1945). Der exzellente Finanzexperte stellte seine Fähigkeiten Republik wie Diktatur loyal zur Verfügung - als höherer Beamter im Reichsfinanzministerium von 1918 bis 1929, als preußischer Finanzminister von 1932 bis 1944. Gleichzeitig zählt Popitz als einziger aktiver Minister zum konservativen Widerstand gegen den Nationalsozialismus, konspirierte mit Ulrich von Hassell und Carl Goerdeler und knüpfte gleichzeitig enge Kontakte zu Hermann Göring, den er für die offene Insurrektion zu gewinnen hoffte. Die "graue Eminenz" im preußischen Finanzministerium wagte bis zu seiner Verhaftung im Juli 1944 ein doppeltes Spiel. Es ist der Forschung bislang nicht gelungen, diese verschiedenen Aspekte seines Lebens zusammenhängend darzustellen und zu analysieren. Hier setzt das Projekt an, das erstmals in breitem Umfang die ministerielle Überlieferung zum Verständnis seiner Persönlichkeit und seines Verhaltens heranzieht. Erwartet wird hiervon biographische Aufklärung über eine wichtige, in der wissenschaftlichen Literatur aber viel zu blass gebliebene Figur des konservativen Widerstands. Mit Popitz steht der staatsloyale Beamte generell zu Debatte, dem seine Stellung als Finanzexperte einen exzeptionellen Handlungsspielraum bot. Das Projekt wurde der Kommission "Erforschung der Geschichte des Reichsfinanzministeriums" unter Vorsitz von Hans Peter Ullmann assoziiert.

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Veröffentlichungen

  • Martin Rade - Theologe und Politiker des Sozialen Liberalismus. Eine politische Biographie. Gütersloh 1996 (Religiöse Kulturen in der Moderne, 4)
  • [mit Peter Krüger] Mechterstädt - 25.3.1920. Skandal und Krise in der Frühphase der Weimarer Republik. Münster 1997 (Studien zur Geschichte der Weimarer Republik, 3)
  • Die Philipps-Universität Marburg im Nationalsozialismus. Dokumente zu ihrer Geschichte. Stuttgart 2000 (Pallas Athene, 1)
  • Im Schatten des Dritten Reichs: Mittelalterforschung in der Bundesrepublik Deutschland 1945-1970. Göttingen 2005 (Formen der Erinnerung, 24)
  • "Ich glaube an den Krieg" - "Ich freue mich auf den Frieden". Der Marburger Theologe, Publizist und Politiker Martin Rade in der Auseinandersetzung mit dem Pazifismus. In: Hessisches Jahrbuch für Landesgeschichte 40 (1990), S. 193-217
  • Wissenschaftsgeschichte und Wissenschaftspolitik im Industriezeitalter: Das "System Althoff" in historischer Perspektive. (Tagungsbericht über das Symposium in der Werner-Reimers-Stiftung Bad Homburg v.d.H., 21.-23.5.1990). In: Berichte zur Wissenschaftsgeschichte 13 (1990), S. 182-186
  • Zwischen Führertum und Selbstverwaltung. Theodor Mayer als Rektor der Marburger Universität 1939-1942. In: Winfried Speitkamp (Hg.), Staat, Gesellschaft, Wissenschaft. Beiträge zur modernen hessischen Geschichte. Marburg 1994, S. 343-364
  • Die Philosophische Fakultät an der Philipps-Universität im "Dritten Reich". In: Die Philipps-Universität im Nationalsozialismus. Veranstaltungen der Universität zum 50. Jahrestag des Kriegsendes 8. Mai 1995. Hrsg. vom Konvent der Philipps-Universität Marburg. Marburg 1996, S. 51-57
  • "Der Prototyp der Leute, die man entfernen soll, ist Mommsen". Entnazifizierung in der Provinz oder die Ambiguität moralischer Gewißheit. In: Jahrbuch zur Liberalismusforschung 10 (1998), S. 55-91
  • Rade, Martin, Theologe 4.4.1857 Rennersdorf (Oberlausitz), † 9. April 1940 (Frankfurt a. Main). In: Neue Deutsche Biographie, Bd. 21
  • "Mit dem Herzen, dem Willen und dem Verstand dabei": Herbert Grundmann und der Nationalsozialismus. In: Hartmut Lehmann/Otto Gerhard Oexle (Hgg.), Nationalsozialismus in den Kulturwissenschaften. Bd. 1: Fächer - Milieus - Karrieren. Göttingen 2004, S. 593-620
  • Wenn aus Erinnerung Geschichte wird. Nachrufe als Quellen historiographiegeschichtlicher Betrachtung. In: Jahrbuch für Universitätsgeschichte 9 (2006), S. 197-212
  • Mittelalterliche Geschichte. In: Eckhard Wirbelauer (Hg.), Die Freiburger Philosophische Fakultät 1920-1960. Mitglieder - Strukturen - Vernetzungen, Freiburg, München 2006, S. 387-410
  • Историа и формирование идентичности: немцы в XX век. Ин: Историа и самосознание: опыт узбекистана и германии. Ташкент 2007 [Geschichte und Identitätsbildung. Die Deutschen im 20. Jahrhundert, in: Geschichte und Identität: Usbekisch-Deutsche Erfahrungen, Taschkent 2007), S. 326-338 [auch usbekisch als: Тариx ва ўзликни англашнинг шаклланиши: Немислар XX асрда, in: ebd., S. 67-79]
  • Wissenschaft und Politik im 20. Jahrhundert: Der Freiburger Mediävist Gerd Tellenbach, in : Ulrich Pfeil (Hg.), Das Deutsche Historische Institut Paris und seine Gründungsväter. Ein personengeschichtlicher Ansatz, München 2007, S. 79-99
  • Ehrt eure größten Männer. Verleugneter Kontakt: Wolfgang Abendroths Beileidsschreiben zum Tod Walter Ulbrichts. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25. Mai 2007, S. 35
  • Aus der Sicherheit des Westens. Wolfgang Abendroth zur Dissidentenfrage in der DDR, in: Deutschland Archiv. Zeitschrift für das vereinigte Deutschland, 6 (2007), S. 63-66
  • "Er ist der Schrecken überhaupt der Hochschule" - Der Nationalsozialistische Deutsche Dozentenbund in der Wissenschaftspolitik des Dritten Reichs. In: Joachim Scholtyseck, Christoph Studt (Hg.), Universitäten und Studenten im Dritten Reich. Bejahung, Anpassung, Widerstand, Berlin 2008, S. 115-132
  • Anspruch und Wirklichkeit in der nationalsozialistischen Hochschulpolitik. In: Jürgen Reulecke, Volker Roelcke (Hg.), Wissenschaften im 20. Jahrhundert: Universitäten in der modernen Wissenschaftsgesellschaft, Göttingen 2008, 245-261
  • »Gipfeltreffen der Mediävisten«. Der Konstanzer Arbeitskreis für mittelalterliche Geschichte. In: Ulrich Pfeil (Hg.), Die Rückkehr der deutschen Geschichtswissenschaft in die »Ökumene der Historiker«. Ein wissenschaftsgeschichtlicher Ansatz, München 2008, S. 73-90
  • »Obgleich ich als Geschworener auch wohl kaum verurteilt hätte«. Der »Fall Mechterstädt« in der politischen Diskussion der Deutschen Demokraten. In: KRÜGER/NAGEL, Mechterstädt, S. 89-101
  • »Fragestellung geheim.« Wie die Philipps-Universität der Wehrmacht zuarbeitete - ganz unspektakulär. In: Express Marburger Magazin 15 (1997), Nr. 38, S. 6
  • »Der Prototyp der Leute, die man entfernen soll, ist Mommsen«. Entnazifizierung in der Provinz oder die Ambiguität moralischer Gewißheit. In: Jahrbuch für Liberalismusforschung 10 (1998), S. 55-91
  • Fanfare der Friedensbewegung : "Die Waffen nieder!" von Bertha von Suttner (1889), in: Dirk van Laak (Hg.), Literatur, die Geschichte schrieb, Göttingen 2011, S. 72-85
  • Hitlers Bildungsreformer. Das Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung 1934-1945, Frankfurt am Main 2012

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Lehrveranstaltungen

  • Übung: Geschichtswissenschaft im Nationalsozialismus, gehalten im Sommersemester 1999 am Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen (zweistündig)
  • Grundseminar Neuere Geschichte: Das Ende der Weimarer Republik, gehalten im Wintersemester 1999/2000 am Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen (dreistündig)
  • Grundseminar Neuere Geschichte: Das deutsche Kaiserreich: Politik, Gesellschaft, Kultur. Gehalten im Sommersemester 2001 am Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen (dreistündig)
  • Grundseminar Neuere Geschichte: Von Humboldt zu Bulmahn. Deutsche Universitätsgeschichte im 19. und 20. Jahrhundert. Gehalten im Wintersemester 2001/2002 am Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen (dreistündig)
  • Grundseminar Neuere Geschichte: "Mit uns zieht die neue Zeit". Jugend und Jugendbewegung in Deutschland in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Gehalten im Wintersemester 2002/2003 am Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen (dreistündig)
  • Grundseminar Neuere Geschichte: Liberalismus im Kaiserreich. Gehalten im Sommersemester 2003 am Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen (dreistündig)
  • Grundseminar Neuere Geschichte: Universität und Wissenschaft im "Dritten Reich". Gehalten im Wintersemester 2003/2004 am Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen (dreistündig)
  • Vorlesung: Deutsche Geschichte im "langen" 19. Jahrhundert: Politik, Gesellschaft, Kultur. Gehalten im Wintersemester 2004/2005 am Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen (zweistündig)
  • Grundseminar Neuere Geschichte: Liberalismus im Kaiserreich. Gehalten im Wintersemester 2004/2005 am Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen (dreistündig)
  • Übung: Politische Texte des 19. und 20. Jahrhunderts. Gehalten im Sommersemester 2005 am Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen (zweistündig)
  • Vorlesung: Deutsche Geschichte im "kurzen" 20. Jahrhundert: Politik, Gesellschaft, Kultur. Gehalten im Wintersemester 2005/2006 am Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen (zweistündig)
  • Vorlesung: Bildung und Wissenschaft im Dritten Reich. Gehalten im Sommersemester 2006 am Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen (zweistündig).
  • Hauptseminar: Das Reichserziehungsministerium 1934-1945. Gehalten im Wintersemester 2006/07 am Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen (zweistündig).
  • Vorlesung: "Fin de siècle" in Europa: Frankreich, Österreich-Ungarn und Rußland im Vergleich. Gehalten Wintersemester 2007/2008 am Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen (zweistündig)
  • Vorlesung: Bildung und Wissenschaft in Preußen und im Reich 1871 bis 1945. Gehalten im Sommersemester 2009 am Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen (zweistündig)
  • Übung: Meisterwerke der Geschichtswissenschaft nach 1945, Wintersemester 2009/10 am Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen (zweistündig)
  • Übung: Quellenkunde des 19. und 20. Jahrhunderts, Sommersemester 2010 am Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen (zweistündig)
  • Vorlesung: Bildungs- und Wissenschaftspolitik in Preußen und im Reich 1871-1945, Wintersemester 2010/11 am Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften der Philipps-Universität Marburg (zweistündig)
  • Hauptseminar: Vom Kulturföderalismus zum kulturellen Einheitsstaat: das Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung 1934-1945, Wintersemester 2010/11 am Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften der Philipps-Universität Marburg (zweistündig)

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Lehrveranstaltungen