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Artikelaktionen

Professur für Praktische Philosophie

Professur für Praktische Philosophie

Prof. Dr. Elif Özmen

 Portrait_Oezmen

Rathenaustr. 8, 2. Stock, Raum 204

35394 Giessen

Tel.: + (49)-641-99-15510
Fax: + (49)-641-99-15509
 
 

Sekretariat:
Alexandra Darabos
Raum 201
Mo-Do: 9:00 - 15:00 Uhr
Fr: 9:00 - 14:00 Uhr 
Tel.: + (49)-641-99-15531
Fax: + (49)-641-99-15539
 

Sprechstunde und Infos

Sprechstunde (in der Vorlesungszeit): Mi, 12-13 Uhr

 

Die Sprechstunden am 18. Oktober, 6. und 13. Dezember  müssen leider ausfallen.

Aktuelles

Aktuelles

Aktuelle Vortragstermine

    • Özmen 11. JanuarEvidenz als Wert und Wertung. Eine wissenschaftsphilosophische Reflexion, Ringvorlesung der DFG-Forschergruppe 2448, TU München.
    • Özmen 6. Dezember: Kritik und Krise. Über den antiheroischen Charakter der Demokratie, Vortrag im Institutskolloquium, LMU München. 
    • Kaufmann 16.-17. November 2017: Judith Shklar über Ungerechtigkeit. Rekonstruktion und Kritik, Vortrag auf der V. Tagung für Praktische Philosophie, Universität Salzburg.
    • Rübel 16.-17. November 2017: Die schwache Anthropologie in John Rawls Normenbegründung, Vortrag auf der V. Tagung für Praktische Philosophie, Universität Salzburg.
    • Özmen 4. November: Zur Norm und Natur der menschlichen Lebensform. Ethisch-anthropologische Reflexionen, Vortrag auf der Konferenz "Die Natur der Lebensform. Perspektiven in Biologie, Ontologie und praktischer Philosophie" LMU München, Programm. https://youtu.be/Fddj7PyX42s
    • Özmen 27. September 2017: The Nature of "Nature" in Political Philosophy, Kongress der Deutschen Gesellschaft für Philosophie 2017, Berlin.
    • Kaufmann 3.-9. September 2017: Is more participation always better?, Vortrag auf der Konferenz "The Diversity of Human Rights: Political Human Rights under Pressure" Inter-University Centre Dubrovnik.
    • Özmen 15. Juni 2017: Enhancing human beings. Anthropological fictions and ethical risks, Night of Philosophy Stockholm. Außerdem: Is Enhancement Progress? Podiumsdiskussion mit Etienne Bimbenet, Elif Özmen, Fredrik Svenaeus und  Frédéric Worms.
    • Özmen 9. Mai 2017: Wei(s)se und schwarze Lügen oder Über die Macht der (Un)Wahrheit in der Politik. Vortrag im Kolloquium des Instituts für Philosophie der Universität Marburg.
    • Özmen 2.-4. März 2017: Universität Tübingen: Vertrag, Versprechen, Vertrauen. Thomas Hobbes über die verschiedenen Quellen und Arten des Herrschaftsrechts über Personen. Vortrag beim Workshop zu Thomas Hobbes De Cive.

Neueste Publikationen

Prof. Özmen

Prof. Dr. Elif Özmen

 KURZVITA

Studium der Philosophie, Wissenschaftsgeschichte und Deutschen Philologie an den Universitäten Frankfurt a.M. und Göttingen; Promotion 2004 an der Humboldt-Universität zu Berlin mit einer Arbeit zum Verhältnis vom Moralität und gelungenem Leben. Wissenschaftliche Assistenzen an der LMU München, am Geschwister-Scholl-Institut für Politische Wissenschaft (2004-2009) und dem Institut für Philosophie (2009-2012). Venia Legendi für Philosophie mit einer Habilitationsschrift zu Wahrheit und Rechtfertigung im Liberalismus. Vertretungs-professuren in Hamburg und Regensburg (2012/2013); Professorin für Praktische Philosophie an der Universität Regensburg (2013-2016), seit Oktober 2016 W3-Professur für Praktische Philosophie an der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Elif Özmen war Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes (1993-1999, sowie in der Promotionsförderung 1999-2003) sowie Mentee im Post-Doc-Programm der LMU München. 2006 wurde ihr der Preis der Therese von Bayern-Stiftung für herausragende Forschungs-arbeiten zum Zusammenhang von Praktischer Philosophie und Politischer Theorie verliehen; 2010 erhielt ihre Habilitationsschrift den Preis der Universitätsgesellschaft der LMU München. Sie ist Teil des editorial/scientific board der Zeitschriften Moral Philosophy & Politics sowie der Zeitschrift für praktische Philosophie sowie Mitglied der Gesellschaft für Analytische Philosophie (GAP), der Deutschen Gesellschaft für Philosophie (DGPhil), der Society for Women in Philosophy (SWIP Germany), assoziiertes Mitglied des Münchner Kompetenz Zentrum Ethik (MKE), assoziiertes Mitglied am Gießener Graduiertenzentrum Kulturwissenschaften (GGK)/International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) sowie Mitglied des Gießener Zentrums für Medien und Interaktivität (ZMI).

FORSCHUNGSINTERESSEN

Systematische Interessensschwerpunkte:

    • Grundlagenfragen der Moralphilosophie — vor allem Probleme der ethischen Begründung, semantische, ontologische und erkenntnistheoretische Fragen der Moral, Theorien der Normativität, Zusammenhang von theoretischer und praktischer Ethik sowie von Rationalität und Moralität
    • Ethik vor allem Deontologie/Konsequentialismus/Tugendethik und ihre Kritik, Verhältnis von Theorien des Guten und Rechten, gegenwärtige Debatte um das gute Leben, anthropologische Grundlagen der Ethik
    • Angewandte Ethik vor allem Ethik der Wissenschaft, politische und Rechtsethik, Probleme der Modifikation und Manipulation der menschlichen Natur
    • Politische und Sozialphilosophie vor allem Theorien der Gerechtigkeit, Theorien der politischen Legitimität, die politische und ethische Ordnung des Liberalismus, Pluralismus, Menschenrechte, civil society, ausgewählte Probleme der Rechtsphilosophie, anthropologische Grundlagen politikphilosophischer Theorien 


Historische Interessensschwerpunkte:

    • Antike Platon, Aristoteles
    • Neuzeit Hobbes, Kant, klassischer Utilitarismus
    • Praktische Philosophie des späteren 20. Jahrhunderts und der Gegenwart

 

Publikationen

I. Monographien

II. Herausgegebene Werke

II. Wissenschaftliche Aufsätze

III. Lexikon- und Handbuchartikel

IV. Rezensionen

V. Wissenschaftliche Expertise

VI. Varia

VII. Rundfunk / Film / Theater

 

MONOGRAPHIEN

    • Politische Philosophie zur Einführung, Junius/Hamburg 2013.
    • Moral, Rationalität und gelungenes Leben, mentis/Paderborn 2005 (Besprechungen u.a. in: Zeitschrift für philosophische Forschung 59/4 (2005); Archiv für Rechts- und Sozialphilosophie 92/2 (2006); Philosophischer Literaturanzeiger 59/2006; Philosophisches Jahrbuch 114/2007).

 

HERAUSGEGEBENE WERKE

    • Hans Kelsens Politische Philosophie, Mohr Siebeck 2017.
    • Über Menschliches. Anthropologie zwischen Natur und Utopie, mentis/Münster 2016.
    • Welt der Gründe, Deutsches Jahrbuch Philosophie Bd. 4 (Proceedings des XXII. Deutschen Kongresses für Philosophie 2011), hrg. von J. Nida-Rümelin und E. Özmen, Meiner/Hamburg 2012.
    • Philosophie der Gegenwart in Einzeldarstellungen, 3. Auflage (zus. mit J. Nida-Rümelin), Kröner/Stuttgart 2007.
    • Klassiker der Philosophie des 20. Jahrhunderts (zus. mit J. Nida-Rümelin), Kröner/Stuttgart 2007.
    • Julian Nida-Rümelin: Humanismus als Leitkultur. Ein Perspektiven-wechsel, Beck/München 2006.

 

WISSENSCHAFTLICHE AUFSÄTZE

    • Kelsen und das Problem des Pluralismus, in: Hans Kelsens Politische Philosophie, hrsg. von Elif Özmen, Mohr Siebeck 2017.
    • If you're a liberal, how come you're so poor? Liberalismus und soziale Gerechtigkeit, in: INDES. Zeitschrift für Politik und Gesellschaft, 2/2016, S.43-49.
    • Pluralismus und das Ringen um Wahrheit. Eine kurze Apologie der Demokratie, in: Deutsches Jahrbuch Philosophie (Proceedings des XXIII. Deutschen Kongresses für Philosophie 2014), Meiner/Hamburg 2016.
    • Democracy within pluralism. Hans Kelsen on civil society and civic friendship, in: The Reconstruction of the Juridico-Political. Affinity and Divergence in Hans Kelsen and Max Weber, ed. by Ian Bryan, Peter Langford, John McGarry, New York 2016, 44-57.
    • Wer wir sind und was wir werden können. Überlegungen zu einer (post‑)humanistischen Anthropologie, in: Über Menschliches. Anthropologie zwischen Natur und Utopie, hrsg. von Elif Özmen, Münster 2016, 15-38.
    • Warum eigentlich Werte? Einige Gedanken zur "Flüchtlingskrise", in: Zeitschrift für Praktische Philosophie 2/2 (2015), 349-360.
    • Über Menschliches und Übermenschliches. Zum anthropological turn der Philosophie, in: Blick in die Wissenschaft 32 (2015), 32-37.
    • Wahrheit und Kritik. Über die Tugenden der Demokratie, in: studia philosophica 74 (2015), 57-73.
    • The anthropological turn. Über das schwierige, wandelbare, gleichwohl enge Verhältnis von Philosophie und Anthropologie, in: Anthropologie und Ethik, hrsg. von Jan Heilinger und Julian Nida Rümelin, Berlin 2015, 19-35.
    • Zum Verhältnis von Demokratie und Wahrheit. Versuch einer realistisch-kohärentistischen Interpretation, in: Moralischer Realismus. Zur kohärentistischen Metaethik Julian Nida-Rümelins (Festschrift zum 60. Geburtstag), hrsg. von Dietmar von der Pfordten, Münster 2015, 211-226.
    • Wissenschaft. Freiheit. Verantwortung. Über Ethik und Ethos der freien Wissenschaft und Forschung, in: Ordnung der Wissenschaft 2015/2, 65-72.
    • Der Vorrang des Rechten und die Ideen des Guten, in: John Rawls: Politischer Liberalismus, Klassiker auslegen, hrsg. von Otfried Höffe, Berlin 2015, 113-125.
    • Pluralismus und das Ringen um Wahrheit. Eine kurze Apologie der Demokratie, in: Deutsches Jahrbuch Philosophie (Proceedings des XXIII. Deutschen Kongresses für Philosophie 2014), Meiner 2016.
    • Zwischen Konsens und Dissens. Zeitgenössische politikphilosophische Perspektiven auf die Demokratie, in: Zukunft der Demokratie. Ende einer Illusion oder Aufbruch zu neuen Formen?, hrsg. von Michael Reder und Mara-Daria Cojocaru, München 2014, 125-137.
    • Bedeutet das Ende des Menschen das Ende der Moral? Zur Renaissance anthropologischer Argumente in der Angewandten Ethik, in: Studia philosophica 71/2013, 257-270.
    • Bürgerschaft und Freundschaft. Über eine mögliche Lösung des problème fondamental, in: Jahrbuch für Recht und Ethik, Bd. 20/2012 (Themenheft zu Jean-Jacques Rousseaus Ethik und Politischen Theorie), 119-137.
    • Liberalismus zwischen Wahrheitsskepsis und Wahrheitsanspruch. Friedrich August von Hayek über politische Rationalität und politische Ordnung, in: Jahrbuch zur Liberalismus-Forschung Bd. 24/2012, i.E. Herbst 2012, 146-159.
    • Die normativen Grundlagen der Wissenschaftsfreiheit, in: Freiheit der Wissenschaft. Beiträge zu ihrer Bedeutung, Normativität und Funktion, hrsg. von Friedemann Voigt, Berlin/Boston 2012, 111-132.
    • Zur Normativität des Politischen in der säkularen, liberalen und sozialen Demokratie, zus. mit Julian Nida-Rümelin, in: Jahrbuch für Recht und Ethik, Bd. 19/2011, 51-63.
    • Ecce homo faber! Anthropologische Utopien und das Argument von der Natur des Menschen, in: Die Gegenwart der Utopie. Zeitkritik und Denkwende, hrsg. von Julian Nida-Rümelin und Klaus Kufeld, Freiburg/München 2011, 101-124.
    • Freiheit als Interesse höchster Stufe. John Rawls über politische und soziale Rechte im Konflikt, in: Konflikte im Recht – Recht der Konflikte (Archiv für Rechts- und Sozialphilosophie-Beiheft 125 (2010), hrsg. von Edward Schramm et al, 51 – 68.
    • Kann es glückliche Schurken geben? Philippa Foot über natürliche und moralische Normen und das gute Leben, in: Natürlich gut. Aufsätze zur Philosophie von Philippa Foot, hrg. von Thomas Hoffmann und Michael Reuter, Frankfurt a. M. 2010, 149-168.
    • Im Reich der Sinne. Pornographie als rechtsethisches Problem, zus. mit. Michael Schröter, in: Archiv für Rechts- und Sozialphilosophie IV/2008, 437-449 (Besprechung in: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 10.02.2010, S. N4).
    • Klugheit und Kontingenz, in: Kreativität, XX. Deutscher Kongreß für Philosophie, Workshop-Beiträge, hrg. von Günter Abel, Berlin 2005, 415-425.
    • Gemeinsinn und Verantwortung - Perspektiven des bürgerschaftlichen Engagements, zus. mit Julian Nida-Rümelin, in: Die anderen Städte. IBA Stadtumbau 2010, hrg. von Elisabeth Kremer, Berlin 2005, 24-35.
    • Ist das Leben des rationalen Akteurs ein gelungenes Leben?, in: Argument & Analyse, Ausgewählte Sektionsvorträge des 4. Internationalen Kongresses der Gesellschaft für Analytische Philosophie, Bielefeld 2002, 585-595.
    • Über Kants Träume der Metaphysik. Versuch einer entwicklungsgeschichtlichen Einordnung, in: Akten des IX. Internationalen Kant-Kongresses, Berlin 2001.
    • Der Begriff des Interesses als Grundbegriff der zeitgenössischen Ethik, in: Die Zukunft des Wissens, XVIII. Deutscher Kongreß für Philosophie, Workshop-Beiträge, Konstanz 1999, 393-398.
    • Die moralische Abwägung menschlicher und tierlicher Interessen, zus. mit Julian Nida-Rümelin, in: Tiere ohne Rechte?, hrg. von Jan C. Joerden und Bodo Busch, Berlin et. al. 1999, 63-69.

 

LEXIKON- & HANDBUCHARTIKEL

    • „Glück, Pech und Schicksal“, in: Handbuch Angewandte Ethik, hrg. von Ralf Stoecker, Stuttgart 2011, 256-259.
    • „Pornographie und Gewaltverherrlichung“, “, in: Handbuch Angewandte Ethik, hrg. von Ralf Stoecker, Stuttgart 2011, 348-350.
    • „Freundschaft“, in: Neues Handbuch philosophischer Grundbegriffe, hrg. von Petra Kolmer und Armin G. Wildfeuer, Freiburg 2011, 833-841.
    • „Utilitarismus“, zus. mit Julian Nida-Rümelin, in: Lexikon der politischen Philosophie und Theorie, hrg. von Martin Hartmann und Claus Offe, München 2011, 564-569.
    • „Interesse“, in: Handbuch der politischen Philosophie und Sozialphilosophie, hrg. von Stefan Gosepath, Wilfried Hinsch und Beate Rössler, Berlin 2008, 564-569.
    • „Unparteilichkeit“, in: Handbuch der politischen Philosophie und Sozialphilosophie, hrg. von Stefan Gosepath, Wilfried Hinsch und Beate Rössler, Berlin 2008, 1376-1380.
    • „Susan Wolf“, in: Philosophie der Gegenwart in Einzeldarstellungen, 3. Auflage, hrg. von Julian Nida-Rümelin und Elif Özmen, Stuttgart 2007, 710-716.
    • „Harry Frankfurt“, in: Philosophie der Gegenwart in Einzeldarstellungen, 3. Auflage, hrg. von Julian Nida-Rümelin und Elif Özmen, Stuttgart 2007, 185-191.
    • „John Rawls: Eine Theorie der Gerechtigkeit“, zus. mit Julian Nida-Rümelin, in: Geschichte des Politischen Denkens, hrg. von Manfred Brocker, Frankfurt a.M. 2007, 651-666.
    • „Ronald Dworkin“, zusammen mit R. Bambach, in: Philosophie der Gegenwart in Einzeldarstellungen, 2. Auflage, hrg. von Julian Nida-Rümelin, Stuttgart 1999, 193-196.
    • „Daniel Dennett“, zusammen mit T. Weiss, Artikel in: Philosophie der Gegenwart in Einzeldarstellungen, 2. Auflage, hrg. von Julian Nida-Rümelin, Stuttgart 1999, 179-183.

 

REZENSIONEN

    • Anthropologie und Ethik des Enhancement, Besprechungsaufsatz zum gleichnamigen Buch von Jan-Christoph Heilinger, Archiv für Rechts- und Sozialphilosophie 2/2012, 289-292.
    • Michael J. Sandel: Plädoyer gegen die Perfektion. Ethik im Zeitalter der genetischen Technik, in: Philosophisches Jahrbuch II/2010, 411- 413.
    • Harry G. Frankfurt: Gründe zu l(i)eben, in: Deutsche Zeitschrift für Philosophie 4/2006, 653-657.
    • Philippa Foot. Die Natur des Guten, in: Philosophisches Jahrbuch II/2006, 479-482.
    • Das Tier im Kontext menschlicher Verantwortungsfreiheit. Besprechung von Johannes Caspar, Tierschutz im Recht der modernen Industriegesellschaft, zus. mit Michael Schröter, in: Archiv für Rechts- und Sozialphilosophie 2/2000, 286-291.

 

WISSENSCHAFTLICHE EXPERTISE

    • Philosophische und kulturelle Grundlagen der westlichen Werte, Expertise für das Programm der Bertelsmann Stiftung „Lebendige Werte, Juli 2013.

 

VARIA

    • WI(H)R, Beitrag für das Spielzeitheft des Schauspiel Frankfurt 2017/18.

    • Kann es eine Theorie des guten Lebens geben? (Contra-Position), in: fiph-Journal 27/2016, 38f.
    • Ordnung muss sein. Wirklich? Interview in der Mittelbayerischen Zeitung vom 7. November 2015.
    • Weniger Philosophie – Mehr Politik? Über Sokrates’ Stachel, in: Slippery Slopes. Das philosophische Magazin für die schiefe Ebene 1/2015.
    • Das gute, gelungene und glückliche Leben - Eine (Philosophie-) Geschichte, in: Geist der Jugend. Die Frage nach dem guten Lebenslauf, hg. vom Ernst-Bloch-Zentrum, Ludwigshafen 2013, 26-37.
    • Dennoch! Über Lebensmodelle, Glauben und den Umgang mit der Gegenwart, E. Özmen im Gespräch mit dem Regisseur Klaus Schumacher und der Dramaturgin Stephanie Lubbe über Joseph Roths „Hiob“ im Deutschen Schauspielhaus [http://www.kulturserver-hamburg.de/home/schauspielhaushamburg/ downloads/dsh_interview-hiob_din-a4.pdf].
    • Was ihr wollt. Über Perfektionierung, Modifizierung und Manipulierung der menschlichen Natur, in: Woodstock of Political Thinking. Im Spannungsfeld zwischen Kunst und Wissenschaft, Recherchen 79/2010, 181-191.
    • Publizieren um jeden Preis? Zum mutmaßlichen Göttinger Wissenschaftsskandal, in: Charakter 06/1009.
    • Ist die Welt noch gerecht? Interview über Demokratie und Globalisierung in USE-Letter 12/02 vom 01. Dezember 2007.
    • Is Civil Society Bad for Women?, in: Turkish Business Directory UK-EU 2006, hrg. von A. Pehlivan, London 2006.
    • Female Genital Mutilation: Eine fundamentale Menschenrechtsverletzung, in: Weibliche Genitalverstümmelung. Eine fundamentale Menschen-rechtsverletzung, hrg. von Petra Schnüll, Göttingen 1999, 195-200.

 

RUNDFUNK / FILM / THEATER

    • „Freulein Fortuna“, Produktion des Theater Regensburg im Rahmen der „Fröhliche Wissenschaft“-Reihe zum Thema „Philosophie des Glücks“, Premiere am 3. Februar 2015, 12 Aufführungen in der Spielzeit 2015.
    • „Das philosophische Experiment: Elif Özmen zur Philosophie des guten Lebens“, Internet-TV-Sendung, Juni 2014 (http://philosophisches-experiment.com), Länge: 40 Minuten.
    • „Philosophinnen“, auf WDR 5, 7. August, Länge: 12 Minuten.
    • Das philosophische Radio: Elif Özmen über John Rawls' Gerechtigkeitstheorie, WDR 5, 31. Mai 2013, Gesamtlänge: 60 Minuten.
    • Zwischenmenschliches - Über Freundschaft zwischen Trost und Türenknallen, Radio Bremen, 1. Januar 2013, Gesamtlänge: 90 Minuten.
    • Interview zur Zukunft der Demokratie, Bayern 2 am 3. Mai 2010, Sendung „Notizbuch“, Moderation: Ulrike Ostner, Länge: 60 Minuten.
    • „Freundschaft“, 4-teilige Serie des Österreichischen Rundfunks ORF (Ö1), Dezember 2009, für die philosophische Perspektive: Elif Özmen, Moderation: Margarethe Engelhardt, Gesamtlänge: 240 Minuten.

 

Vorträge

 

I. Philosophische Kongresse, Tagungen & Workshops

II. Varia

 

PHILOSOPHISCHE KONGRESSE, TAGUNGEN & WORKSHOPS

    • Grundlagen der normativen Ethik. Vortrag im Rahmen des "Advents-Workshops" der Akademie für Ethik in der Medizin (AEM) am Institut für Ethik und Geschichte der Medizin, Universität Göttingen, 25. November 2016.
    • Wer oder was ist die "Zivilgesellschaft"? Beiträge der Philosophie zum Verständnis eines vielfältigen Phänomens. Keynote auf der Konferenz "Engagierte Hochschule. Tagung zur Rolle und Verantwortung von Hochschulen in der Zivilgesellschaft", Hochschulzentrum Vöhlinschloss, 7. Novemeber 2016.
    • Eine Theorie der Ungerechtigkeit. Plenarvortag auf der "IV. Tagung für Praktische Philosophie", Universität Salzburg, 29. September 2016.
    • Democracy, pluralism, and the good life; Better than human? Human enhancement and anthropological stances, "Night of Philosophy",Tel Aviv, 26. Mai 2016.
    • Über die Macht der (Un)Wahrheit in der Politik, Vortragsreihe: Macht und Politik, Universität Passau, 23. Mai 2016.
    • Gibt es ein Recht auf ein besseres Leben? Migration aus politikphilosophischer Perspektive, Vortragsreihe: Was eint uns? Migration im 21. Jahrhundert, Universität Regensburg, 7. Dezember 2015.
    • Wer oder was ist die "Zivilgesellschaft“? Beiträge der Philosophie zum gemeinsamen Verständnis eines vielfältigen Phänomens, Impulsreferat, Arbeitstagung des Dialogforums: Campus und Gemeinwesen, Ingolstadt, 15. Oktober 2015.
    • Démocratiser L’Europe, Ateliergespräch mit Antoine Vouchez, Hamburger Institut für Sozialforschung, 23. September 2015.
    • Macht Freiheit Gesellschaft? Vortrag und Podiumsdiskussion, 8. Juli 2015, Uni Regensburg.
    • Was ist Analytische politische Philosophie? Impulsreferat auf der Arbeitstagung der DGPhil-Forschungsgemeinschaft „Politische Philosophie und Theorie“, LMU München, 3. Juli 2015.
    • Flucht, Asyl und Menschenrechte. Eine philosophische Perspektive, festival contre le racisme, 8. Juni 2015, Uni Regensburg.
    • Über Freiheit, Gleichheit und was wir uns wechselseitig schulden, 2. Nacht der Philosophie, Goethe Institut Athen, 8. Mai 2015.
    • Wahrheit und Demokratie. Über Julian Nida-Rümelins Projekt einer realistisch-kohärentischen Metaethik, Kolloquium zum 60. Geburtstag von Julian Nida-Rümelin, Ethik-Zentrum der LMU München, 29. November 2014.
    • Ökonomie und Ethik. Zur normativen Funktion der Gerechtigkeit, Vortrag auf dem 2. Regensburger Medizinethik-Tag, Universitätsklinikum Regensburg, 25. Oktober 2014.
    • Der Kampf um Mehrheiten und das Ringen um Wahrheit. Demokratie zwischen Antagonismus und Wahrheitsanspruch, Vortrag im Kolloquium „Moralischer Realismus und Politische Theorie, XXIII. Deutscher Kongress für Philosophie, Universität Münster, 29. September 2014.
    • Wozu dient die Rede vom „Rechten“ und „Guten“?, Vortrag im Institutskolloquium, Universität Halle, 8. Juli 2014.
    • Risikoethik, Wissenschaftsfreiheit und Verantwortung, Vortrag auf dem Symposion „Das Missbrauchsrisiko in den Biowissenschaften“, Universität Freiburg, 3. Juli 2014
    • Wahrheit und Kritik. Über die Tugenden der Demokratie, Keynote auf dem Symposion der Schweizerischen Philosophischen Gesellschaft: Kritik und Krise, St. Gallen, 5.-7. Juni 2014.
    • Kelsen und das Problem des Pluralismus, Vortrag auf dem Kongress „Hans Kelsens Politische Philosophie“, Universität Regensburg, 23./24. Mai 2014.
    • Über das Recht, Rechte zu haben. Philosophische Begründungen des Asylrechts, Vortrag OTH Regensburg, 28. April 2014.
    • Symposion zu John Rawls' Buch "Political Liberalism", Universität Tübingen, 20.-22. Februar 2014.
    • Das Rechte und das Gute. Metaphilosophische Überlegungen zu einer populären, nichtsdestoweniger problematischen Begrifflichkeit, Vortrag im Institutskolloquium, Universität Regensburg, 28. Januar 2014.
    • Die Normativität des Politischen – (Neue) philosophische Perspektiven auf die Demokratie, Vortrag auf dem Rottendorf-Symposion 2013, Hochschule für Philosophie München, 14.-15. Juni 2013.
    • The Right and the Good. Some Metatheoretical Remarks, Vortrag auf dem workshop “Pluralism and Democracy”, Kollegforschergruppe “Normenbegründung”, Universität Münster, 11.-13. April 2013.
    • Anthropologie als normatives Wissen vom Menschen, Vortrag auf dem interdisziplinären Workshop „Über Menschliches. Anthropologie zwischen Natur und Utopie“, 10./11. Mai 2013, Universität Regensburg.
    • Die normativen Grundlagen der Wissenschaft, Vortragsreihe „Ideal Bildung – Philosophische Zugänge im interdisziplinären Gespräch" an der Hochschule für Philosophie München, 6. November 2012.
    • Freie Wissenschaft und Wissenschaftsfreiheit, Vortrag auf dem workshop „Grundlagenwissenschaften versus Verwertungswissenschaften? Wissenschaftssystem und Universität unter "Anwendungsdruck"“, organisiert von Helmut Pulte, Ruhr-Universität Bonn, 27.-29. September 2012.
    • The normative sources of solidarity. Hans Kelsen on civil society and civic friendship, Vortrag auf der interdisziplinären Tagung “The Concept of the Juridico-Political in Hans Kelsen and Max Weber”, Edge Hill University (UK), 10.-14. Juli 2012.
    • Bedeutet das „Ende des Menschen“ auch das „Ende der Moral“? Zur Renaissance anthropologischer Argumente in der Angewandten Ethik, Vortrag auf dem Symposion der Schweizerischen Philosophischen Gesellschaft: Die Anthropologische Wende, Zürich, 10.-12. Mai 2012.
    • (Keine?) Menschenrechte in der Theorie der Gerechtigkeit von John Rawls, Vortrag auf dem workshop zu John Rawls’ Politischem Liberalismus, organisiert von Corinna Mieth, Ruhr-Universität Bochum, 6./7. Februar 2012.
    • Das Argument von der Natur des Menschen – Ethische, politikphilosophische und anthropologische Implikationen , Vortrag im Institutskolloquium Philosophie der Universität Hamburg, 7. Dezember 2011.
    • Die „Natur des Menschen“ in den Debatten der Angewandten Ethik, Vortrag auf dem workshop des Münchner Kompetenzzentrums Ethik im Rahmen des XXII. Deutschen Kongresses für Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, 11.-15. September 2011.
    • Anthropological fictions in contemporary practical philosophy, Vortrag mit Erwiderung (von Prof. Cary Wolfe) auf der interdisziplinären Tagung “Fiction(s) of Humanity: The Reinvention of the Human since the Enlightenment”, University of California, Berkeley, 1.-3. September 2011.
    • Agency, Reasons, and the Good, Reply zu „Virtue, Personal Good and the Silencing of Reasons“ von Julia Peters, workshop, organisiert von Michael Smith, Thomas Schmidt und Jay Wallace, Humboldt-Universität zu Berlin, 30. Juni - 2. Juli 2011.
    • Wahrheit und Wahrhaftigkeit – Ethische und epistemische Brückenschläge, Kolloquiumsvortrag, Universität Bonn, 10. Juni 2011.
    • Das Argument von der Natur des Menschen – Anthropologische und ethische Implikationen, Vortragsreihe Ethik und Behinderung, Universität Köln, 12. Mai 2011.
    • Kann es glückliche Schurken geben?, Vortrag auf dem workshop „Moral und Glück“, organisiert von Prof. Corinna Mieth, Ruhr-Universität Bochum, 25./26. Februar 2011.
    • Die normativen Grundlagen der Wissenschaftsfreiheit, Tagung zu Wissenschaftsfreiheit im Spannungsverhältnis von Ethik, Wissenschaft und Öffentlichkeit, Center for Advanced Studies, München, 10.- 11. Dezember 2010.
    • Utopie und Menschenbild, Tagung zu Neue Utopien. Zeitkritik und Denkwende, Ernst Bloch Zentrum, Ludwigshafen, 9. Juli 2010.
    • Philosophie und Öffentlichkeit – Wieviel Elfenbeinturm darf sein? Podiumsdiskussion mit Hans-Johann Glock, Michael Hampe und Elif Özmen, Universität Zürich, 11. Juni 2010.
    • Politischer Liberalismus – alt und neu, Sechster Kongress der Gesellschaft für Analytische Philosophie, Bremen, 14.-17. September 2009.
    • Kann es glückliche Schurken geben? Philippa Foot über natürliche Normen, moralische Normen und das gute Leben, Tagung zur Spätphilosophie Philippa Foots, Magdeburg, 28.-30. November 2008.
    • Freiheit als Interesse höchster Stufe. John Rawls über politische und soziale Grundrechte, 15. Jahrestagung des Jungen Forums Rechtsphilosophie, Universität Tübingen, 23.-24. September 2008.
    • Soziale und politische Grundrechte in der Theorie der Gerechtigkeit von John Rawls, Arbeitstagung der Universität Heidelberg, 28.-29. Februar 2008.
    • Lebenswelt und Lebensglück - zum Verhältnis von moralischer Theorie und ethischer Praxis bei Bernard Williams, DFG-Rundgespräch: Lebenswelt in Wissenschaft, Ethik und Politik, München, 11.-13. Oktober 2006.
    • Pornographie und die Grenzen der Gesellschaft, zus. mit Dr. jur. Michael Schröter, Sechster Kongress der Gesellschaft für Analytische Philosophie, Berlin 11.-14. September 2006.
    • Moralische Heilige, moralische Monster und das gute Leben, 5. Workshop Ethik, Evangelische Akademie Arnoldshain, 14.-16. März 2006.
    • Klugheit und Kontingenz, XX. Deutscher Kongress für Philosophie, TU-Berlin, 26.-30. September 2005.
    • Liberalismus und Multikulturalität, Deutsch-Türkischer Dialog in der Wissenschaft – Ein interdisziplinäres und interkulturelles Kolloquium, Universität des Saarlandes, 4. – 7. Juli 2005.
    • Die schmutzigen Hände: Sartre über moralische Zufälle und Dilemmata, Colloquium anlässlich des 100. Geburtstages von Jean-Paul Sartre, Siemens-Stiftung, München, 30. Juni 2005.
    • Vernunft und Leidenschaft oder Warum der moralisch Handelnde nach Kant kein moralischer Heiliger ist, Tagung: Erinnerung an einen Zeitgenossen. Kant nach 200 Jahren, Schloss Elmau, 20.-22. August 2004.
    • Moral, Rationalität und gelungenes Leben, Fünfter Kongress der Gesellschaft für Analytische Philosophie, Bielefeld, 22.-26. September 2003.
    • Wie sollen wir leben? Zum Stellenwert des gelungenen Lebens in der Moral, 2. Workshop Ethik, Evangelische Akademie Arnoldshain, 5.-7. März 2003.
    • Integrität als Grundlage einer „modernen“ Moralphilosophie, 1. Workshop Ethik, Evangelische Akademie Arnoldshain, 6.-8. März 2002.
    • Die Glückseligkeit ist nichts zum Lachen? Über den Stellenwert des gelungenen Lebens in der Philosophie der Gegenwart, Vierter Kongress der Gesellschaft für Analytische Philosophie, Bielefeld, 26.-29. September 2000.
    • Über Kants Träume der Metaphysik. Versuch einer entwicklungsge-schichtlichen Einordnung, IX. Internationaler Kant-Kongress, Berlin, 26.-31. März 2000.
    • Der Begriff des Interesses als Grundbegriff der zeitgenössischen Ethik, XVIII. Deutscher Kongress für Philosophie, Konstanz, 4.-8. Oktober 1999.
    • Moral und Politik, Seminar der Friedrich-Ebert-Stiftung: Menschenrechte zwischen Universalismus und Relativismus, Bonn, 17. September 1999.
    • Interessen, Bedürfnisse und die Fähigkeit zu leiden: Zum ‘moral standing’ von Tieren, Deutsches Primatenzentrum, Göttingen, 8. Juli 1998.
    • Die moralische Abwägung menschlicher und tierlicher Interessen, Drittes Interdisziplinäres Symposion „Tiere ohne Rechte?“, Frankfurt a.O., 26.-28. März 1998.
    • Der Begriff des Interesses im Präferenzutilitarismus Peter Singers, Dritter Internationaler Kongress der Gesellschaft für Analytische Philosophie, München, 15.-18. September 1997.

 

VARIA

    • So gut! Wie möglich? Ein philosophisch-theologisches Streitgespräch über das gute Leben, Haus am Dom Frankfurt, 16. Januar 2016.
    • 3. Regensburger Medizinethik-Tag, Moderation und Abschluss-Statement, 14. November 2015, Universitätsklinikum Regensburg.
    • Philosophie als Beruf, Vortrag und Diskussion mit den SchülerInnen des Lion-Feuchtwanger-Gymnasiums München, 5. März 2015.
    • Krise und Zukunft der Demokratie – Philosophischer Stammtisch, E. Özmen im Gespräch mit PD Dr. Oliver Hidalgo, Theresiensaal München, 3. März 2015.
    • Glück und (oder?) gutes Leben, Vortrag und Diskussion mit den SchülerInnen des Gymnasiums Ahlen im Rahmen von „Der Kongress geht zur Schule“, 2. Oktober 2014.
    • 1. Regensburger Medizinethik-Tag, Moderation und Abschluss-Statement, 16. November 2013, Universitätsklinikum Regensburg.
    • Die gute Stadt - Philosophischer Kulturstammtisch, E. Özmen im Gespräch mit Dr. Mara-Daria Cojocaru, Pschorr-Keller München, 5. August 2013.
    • Geist der Jugend – Die Frage nach dem guten Lebenslauf, Jury-Tätigkeit beim Jugendforschungswettbewerb 2012/13 des Ernst-Bloch-Zentrums, Auswahl und Ehrung der Sieger-Teams, Ludwighafen, 7. Juli 2013.
    • Berufsperspektiven für Philosophie-Studierende, LMU München, 20. Juni 2013.
    • Freiheit und Gleichheit. Eine (Philosophie-)Geschichte, Ringvorlesung quer durch Bayern „VerANTWORTung leben. Ethik der gesellschaftlichen Verantwortung, Uni Regensburg, 8./15. Mai 2013.
    • VerANTWORTung leben – Präsentation des Teilprojektes im Rahmen des Kongresses des Wertebündnisses Bayern, 13. März 2013, Messe München.
    • Wirtschaft und Verantwortung - Philosophischer Kulturstammtisch, E. Özmen im Gespräch mit Prof. Michael Schefczyk, Pschorr-Keller München, 4. März 2013.
    • Wachstum – Fortschritt – Nachhaltigkeit, Podiumsdiskussion mit Johano Strasser und Gustav Horn, Organisation/Moderation: E. Özmen, Theresiensaal München, 13. Februar 2012.
    • Philosophie der Bildung, Vortrag im Rahmen der Bildungsaktionswoche der Universität Hamburg, 27. Oktober 2011.
    • Kann es glückliche Schurken geben?, Vortrag an der Berufsoberschule Sozialwesen München im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Philosoph/ - innen in der Stadt“, 14. September 2011.
    • Frauen! Frieden! Freiheit! Über das Verhältnis von Religion, Politik und Gleichstellung, Vortrag beim Frühjahrsforum von Frauenbrücke Ost –West, Augsburg, 27. März 2010.
    • Idee und Wirklichkeit der Menschenrechte, Vortrag in der Stiftung Demokratie Saarland, 26. November 2009, Saarbrücken.
    • Was ihr wollt. Über Perfektionierung, Modifizierung und Manipulierung der menschlichen Natur, Vortrag beim „Woodstock of Political Thinking“, 22. November 2009, Haus der Kunst, München.
    • Liberalismus und Menschenrechte, Vorlesung und Seminar an der Sommerschule der Universität Stuttgart, 2. Oktober 2009, Stuttgart.
    • Neue Vertragstheorien, Lehrgang Politische Theorie der Akademie für Lehrerfortbildung und der Akademie für politische Bildung Tutzing, 27. Juli - 31. Juli 2009, Tutzing.
    • Was ist eigentlich Tierethik?, Vorlesung in der Reihe „Ethik in der Tiermedizin“, Tierklinisches Department der LMU- München, 18. Juni 2009.
    • Verfolgt, entschädigt – vergessen? Die Opfer des DDR-Unrechts 20 Jahre nach dem Fall der Mauer, Wissenschaftliches Gespräch mit Jörg Siegmund, Organisation/Moderation: E. Özmen, Künstlerhaus München, 11. Mai 2009.
    • Schulform, Podiumsdiskussion mit Staatssekretär Peter Uhlig, Prof. Dr. Jürgen Leohold, Dr. Sven Olsen und Barbara Glasmacher, Moderation: E. Özmen, 19. März 2009, Autostadt in Wolfsburg.
    • Lehrerpult statt Chefsessel? Podiumsdiskussion mit Dr. Ludwig Eckinger, Dr. Peter Tropschuh, Kaija Landsberg und Jürgen Haase, Moderation: E. Özmen, 11. Dezember 2008, Autostadt in Wolfsburg.
    • Moderne Arbeitsnormaden, Podiumsdiskussion mit Prof, Norbert Schneider, Gundula Englisch, Thomas Sevcik und Elke Lücke, Moderation: E. Özmen, 25. September 2008, Autostadt in Wolfsburg.
    • Kommunitarismus und neue Verfassungstheorien, Lehrgang Politische Theorie der Akademie für Lehrerfortbildung und der Akademie für politische Bildung Tutzing, 28. Juli - 1. August 2008, Tutzing.
    • Multikulturalität und Demokratie IV: Integration macht Schule – Schule macht Integration, Podiumsdiskussion mit Dr. Inci Sieber, Uwe Sonntag und Isabell Zacharias, Organisation/Moderation: E. Özmen, Künstlerhaus, München 21. Juli 2008.
    • Kann man Kulturen töten? Vortrag am 21. Juni 2008 anlässlich der Finissage der Ausstellung Land ohne Tod? (www.land-ohne-tod.de) in der Städtischen Kunsthalle Lothringer 13, München.
    • Harry Potter – ein Held der modernen Pädagogik? Podiumsdiskussion mit Prof. R. Franzke, Dr. S. Gaschke und K. Humann, Moderation: E. Özmen, 12. Juni 2008, Autostadt in Wolfsburg.
    • Bildung im Umbruch, Autostadt-Gespräche auf der didacta 2008 in Stuttgart, 20.-22. Februar 2008: Moderation und inhaltliche Vorbereitung der Podiumsgespräche zu „Schulentwicklung der Zukunft“ (mit Prof. Dr. H. Löbler, Prof. P. Dr. Struck, Prof. Dr. R. Jäger), zu „Träge Lehrer? Verändert sich der Lehrerberuf?“ (mit Prof. Dr. J. Wissinger, Dr. L. Eckinger, G. Unverzagt) und zu „Veränderte Schüler“ (mit Prof. Dr. H. Ebner, Prof. Dr. K. Hurrelmann, J. Haase).
    • Multikulturalität und Demokratie III: Migration und Integration – Die MünchnerPerspektive, Podiumsdiskussion mit Dr. M. Spohn, C. Naz, D. Montanarella, Organisation/Moderation: E. Özmen, Künstlerhaus, München 12. Februar 2008.
    • Steckt die Demokratie in der Globalisierungsfalle? Arbeitstagung „Demokratie und Grundrechte“ des Bildungswerks verdi, Brannenburg 10. November 2007.
    • Multikulturalität und Demokratie II: Leitkultur und Migration, Podiumsdiskussion mit Dr. O. Öymen, Prof. Dr. J. Nida-Rümelin, H. Langguth, W. Kreissl-Dörfler, Organisation/Moderation: E. Özmen, Bayernforum der FES, München 07. Februar 2007.
    • Multikulturalität und Demokratie I: Die Kopftuchdebatte, Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. J. Nida-Rümelin, Dr. M. Schröter, S. Demren, Organisation/Moderation: E. Özmen, Künstlerhaus, München 26.Juni 2006.
    • Christen, Credo und die Frage nach dem richtigen Leben, Podiumsdiskussion der Zukunftswerkstatt Ökumene, TU München 3. Juni 2005.
    • Stoa und Rationalitätstheorie, Zentrales Ethikseminar für Lehrende: Der Stoizismus. Ein Beitrag zu einem konkreten ethischen Lebensentwurf, Heilbronn 23.-24. April 2004.
    • Tugend und Kultur, Haus der Kulturen der Welt, Berlin 24. Januar 2002.
    • Selbsterkenntnis und Selbstbestimmung – Philosophische Fragen zum menschlichen Bewusstsein, Kursleitung Deutsche Schüler Akademie, Rostock 19. Juli – 4. August 2001.
    • Über das Glück – Philosophische Betrachtungen, Kursleitung Deutsche Schüler Akademie, Braunschweig 13.-29. Juli 2000.

Mitarbeiter

Mitarbeiter – Praktische Philosophie

Katharina Kaufmann

Johannes Rübel

Carl Herkner


Katharina Kaufmann

Rathenaustr. 8, Raum 213
35394 Giessen
Tel.: + (49)-641-99-15521
Fax: + (49)-641-99-15509
  

 

Sekretariat:
Alexandra Darabos
Rathenaustr. 8, Raum 201
35394 Gießen
Tel.: + (49)-641-99-15531
Fax.:+ (49)-641-99-15509

 

Wissenschaftlicher Werdegang & Tätigkeiten

  • 2008 - 2014 Magisterstudium der Philosophie, Neueren Deutschen Literatur und Französischen Philologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Université Paris X Nanterre La Défense (Thema der Magisterarbeit: Persönliche Beziehungen im Kontext der Moral)
  • 2014 - 2015 Masterstudium der International Relations and European Politics an der University of Bath (Thema der Masterarbeit: Does the Enforcement of Humanitarian Norms serve Security in the Third World?)
  • 2013 & 2015 Studentische und wissenschaftliche Hilfskraft an der Fakultät für Philosophie, Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Seit Oktober 2016 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Philosophie der Justus-Liebig-Universität Gießen, Lehrstuhl Prof. Dr. Elif Özmen

Stipendien

  • 02/2014 - 05/2014  Promos-Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdiensts
  • 03/2009 - 01/2014  Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes

Lehrveranstaltungen

  • Wintersemester 2016/17   Einführung in John Stuart Mills praktische Philosophie
  • Sommersemester 2017     Grundlagen der Praktischen Philosophie
  • Wintersemester 2017/18   Globale Gerechtigkeit

Vorträge

  • Der moralische Status besonderer Verpflichtungen. - Sektionsvortrag auf dem XXIII. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Philosophie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Oktober 2014. (Paper.)
  • Is more participation always better? - Vortrag auf der Tagung The Diversity of Human Rights: Political Human Rights under Pressure am Inter-University Centre Dubrovnik, 04. September 2017.
  • Judith Shklar über Ungerechtigkeit. Rekonstruktion und Kritik. - Vortrag auf der V. Tagung für Praktische Philosophie, Universität Salzburg. 16.-17. November 2017

Sprechstunde: nach Vereinbarung.

 

Johannes Rübel

Rathenaustr. 8, Raum 213
35394 Giessen
Tel.: + (49)-641-99-15521
Fax: + (49)-641-99-15509
 

 

Sekretariat:
Alexandra Darabos
Rathenaustr. 8, Raum 201
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SPRECHSTUNDE

Immer nach Vereinbarung

WISSENSCHAFTLICHER WERDEGANG & TÄTIGKEITEN

  • Oktober 2016: M.A. Philosophie
  • seit Oktober 2016: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Praktische Philosophie

LEHRVERANSTALTUNGEN

  • WS 16/17 Seminar: Karl Marx -- Eine Einführung
  • SS 17 Seminar: Grundlagen der Praktischen Philosophie
  • WS 17/18 Seminar: Kommunitarismus

 

 

Carl Herkner


Studentische Hilfskraft

seit 2017


Forschung

Forschung

DISSERTATIONEN

Laufende Projekte

  • Kevin M. Dear (Universität Paderborn): "Leistungsgerechtigkeit im Politischen Liberalismus. Eine philosophische Untersuchung zum Leistungs- und Verdienstbegriff in Theorien distributiver Gerechtigkeit".
  • Katharina Kaufmann (JLU Gießen): "Ungerechtigkeit. Zur Kritik des Liberalismus".
  • Johannes Rübel (JLU Gießen): "Anthropologische Grundlagen des Liberalismus, des Kommunitarismus und des Libertarismus" (Arbeitstitel).
  • Patrick Thor (LMU München): "Semiotik der Macht".

Abgeschlossene Projekte

  • Franz Himpsl (Universität Regensburg, 2016): "Die Freiheit der Wissenschaft. Eine Theorie für das 21. Jahrhundert" (veröffentlicht bei Metzler/Wiesbaden 2017).
  • Nikolai Blaumer (LMU München, 2014): "Prinzipien gerechter Entschädigung" (veröffentlicht bei Campus/Frankfurt 2015: "Korrektive Gerechtigkeit. Über die Entschädigung historischen Unrechts").
  • Christine Bratu (LMU München, 2011): "Die Grenzen legitimen staatlichen Handelns. Zum Verhältnis von Perfektionismus und Liberalismus" (veröffentlicht bei Mentis/Paderborn 2013).

FORSCHUNGSPROJEKTE

Evidenz als epistemischer Wert und moralische Wertung. Wissenschaftsethische Kontexte von Evidenz (Assoziiertes Forschungsprojekt der DFG Forschergruppe 2448)


Evidenz ist ein Grundbegriff der Philosophie, der sich – wissenschaftshistorisch und soziologisch durchaus anschlussfähig – einfügt in das begriffliche Inventar der „Entzauberung der Welt“. Hierbei fungieren Evidenzansprüche und die ihnen folgenden Praktiken sowohl als Bezugspunkte für die Akzeptanz der konkreten wissenschaftlichen Tätigkeit der einzelnen wissenschaftlichen Akteure und Akteurinnen innerhalb der Wissenschaftsgemeinschaft als auch für die Anerkennung der Wissenschaften durch die Gesamtgesellschaft. Nicht zuletzt spielt Evidenz bei der Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Verfahren eine sowohl orientierende als auch legitimierende Rolle. Dass sich Wissenschaften durch bestimmte Evidenz-Appelle ihrer Legitimität und Sinnhaftigkeit, mithin ihrer normativen Berechtigung versichern, stellt den Ausgangspunkt dar für die Untersuchung der wissenschaftsethischen Kontexte von Evidenz.

Ziel des Projektes ist es, die normativen Dimensionen der Evidenz in zwei Hinsichten zu untersuchen: in ihrer normativen Funktion für das Selbstvertrauen der wissenschaftlichen Vernunft und Handlungspraxis einerseits und für das gesellschaftliche Vertrauen in die Wissenschaft andererseits. Mit Rückgriff auf den Chiasmus von practicing evidence – evidencing practice wird Evidenz also zunächst als epistemischer Wert analysiert, der sich in verschiedenen Merkmalen des Ethos der Wissenschaften niederschlägt. Als wissenschaftsethischer Kern sowohl der good scientific practice wie auch des good scientist sichert dieses Ethos die Qualität und Vertrauenswürdigkeit der Wissenschaft nach innen und außen normativ ab. Die zu prüfende Leithypothese dieser ersten Untersuchungsperspektive ist, dass das öffentliche Vertrauen in die Institutionen und Mechanismen der wissenschaftlichen Selbstkontrolle auf dem Vertrauen in die Funktionsweise dieses Ethos beruht und eine zentrale Quelle für die gesellschaftliche Legitimität und Anerkennung der Wissenschaft darstellt.

Zum anderen werden die normativen Quellen für das gesellschaftliche Vertrauen in die Wissenschaft untersucht. Ethische Probleme, die bei der wissenschaftlichen Forschung auftreten können, werfen die Frage auf, ob und welche moralischen Evidenzkonzepte einen Zuwachs an Wissenschaftlichkeit – an Rationalität, Eindeutigkeit, Verlässlichkeit – für die angewandte Wissenschaftsethik versprechen. Evidenz als moralische Wertung wird an einem philosophischen Fallbeispiel erforscht: dem Diskurs über die Verantwortung der Wissenschaft und der Wissenschaftler/innen. Diese zweite Untersuchungsperspektive steht unter der Leitthese, dass moralische Evidenzerwartungen (mithin eine evidenzbasierte Ethik der Wissenschaft) eine analoge normative Funktion zu den epistemischen Evidenzerwartungen erfüllen: den moralischen Glaubwürdigkeits- und Vertrauensanspruch, der das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft bestimmt, zu bekräftigen

Link

 

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Lehre

Lehrveranstaltungen

Hinweise für schriftliche Arbeiten

Leitfaden für schriftliche Arbeiten

 

Lehrangebot im Wintersemester 2017/2018

 

Prof. Dr. Elif Özmen

Einführung in die Praktische Philosophie (Vorlesung)

Dienstags 16-18 Uhr, Phil I, A 4

Mit der Kenntnis und Analyse von klassischen und zeitgenössischen Positionen der praktischen Philosophie werden nicht nur ideengeschichtliche und systematische Grundkenntnisse erworben, die für das weitere Studium unerlässlich sind, sondern auch das Verständnis von und der Umgang mit philosophischen Argumenten geschult. Die Vorlesung führt in grundlegende Fragen, Probleme und Methoden der praktischen Philosophie ein und ist in drei Teile gegliedert:

i) Grundlegende Fragen: Was ist praktische Philosophie (nicht)?

ii) Paradigmatische Theorien: Tugendethik, Deontologie, Utilitarismus und Kontraktualismus

iii) Ausgewählte Anwendungsbereiche: Ethik am Anfang und Ende des Lebens, Ethik nichtmenschlicher Entitäten, Technik- und Wirtschaftsethik

Die Vorlesung wird durch Tutorien begleitet.

Zur Vorbereitung geeignet: Dieter Birnbacher: Analytische Einführung in die Ethik, Kap. 1, Berlin 2007.

 

"Philosophieren heißt sterben lernen". Der Tod in der Philosophie (Seminar)

Mittwochs 10-12 Uhr, Rath 8 R 214

Als Mensch kommt man in seinem Alltag gut zurecht, ohne sich Gedanken über Gehirne im Tank, moralische Tatsachen oder die Frage, warum überhaupt etwas ist und nicht Nichts, zu machen. Aber der Tod betrifft uns alle. Menschen, die wir kennen und lieben, (werden) sterben; wir werden sterben. Was aber der Tod „ist“ und was er für uns bedeutet, ist das Thema der Philosophie seit ihren Anfängen. Der Philosophie des Todes wird das Seminar unter vier leitenden Fragestellungen nachgehen:

    • Was ist der Tod? Zum Problem der Unsterblichkeit der Seele

    • Ist der Tod ein Übel? Über die Langeweile der Unsterblichkeit

    • Wie sollen wir leben, wenn wir doch sterben müssen? Philosophieren heißt sterben lernen

    • Dasein/ Sein als ein Vorlauf zum Tode? Existentialistische Todesmeditationen

Das Seminar richtet sich an fortgeschrittene und MA-Studierende.

Zur Vorbereitung geeignet: Gehring, Petra: Theorien des Todes zur Einführung, Hamburg.
Wittwer, Héctor: Philosophie des Todes, Stuttgart 2009.

 

Ethik der Migration (Seminar)

Dienstags 14-16 Uhr, Rath 8, R 302

65 Millionen Menschen - so viele wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht - sind weltweit auf der Flucht vor Krieg und Verfolgung, Elend und Hunger oder motiviert durch die Hoffnung auf ein besseres Leben. Neben politischen, rechtlichen, sozialen und ökonomischen Herausforderungen sind mit unfreiwilliger Flucht und freiwilliger Migration auch normative Problemstellungen verbunden. Während etwa die moralische bzw. menschenrechtliche Berechtigung der durch systematische politische Verfolgung begründeten Asylgesuche zum politikphilosophischen common sense gehört, sind die moralischen Ansprüche der vielen Anderen noch nicht abschließend reflektiert und diskutiert worden.

In dem Seminar werden wir verschiedene Themen aus der aktuellen philosophischen Debatte um Ethik und Migration diskutieren, etwa:

    • Formen der Migration und ihre Relevanz für Migrationsrechte

    • Gibt es ein Recht auf (offene) Grenzen?

    • (Wofür) ist (welche) Identität wichtig?

    • Politik der Anerkennung (oder der Integration oder der Assimilation)

    • Rassismus – Diskriminierung – Exklusion

Für Lehramt-Studierenden, die die „Didaktik der Ethik der Migration“ bei Dr. Rösch absolvieren wollen, ist der Besuch dieses Seminars Pflicht.

Eine gemeinsame Vorbesprechung findet statt am: Dienstag, 17.10.17, 14-16 Uhr, R. 302.

 

Einige Plätze werden für BA-Studierende freigehalten.

 

Probleme und Perspektiven der Praktischen Philosophie: Das Recht der Freiheit (Oberseminar)

Donnerstags 10-12 Uhr, Rath 8, R 204

Im Zentrum des Seminars steht der vieldiskutierte Beitrag des Frankfurter Sozialphilosophen Axel Honneth „Das Recht der Freiheit: Grundriss einer demokratischen Sittlichkeit“ (Suhrkamp/ Frankfurt 2011). Aus der Verlagsankündigung:

„Die Theorie der Gerechtigkeit gehört zu den am intensivsten bestellten Feldern der zeitgenössischen Philosophie. Allerdings haben die meisten Gerechtigkeitstheorien ihr hohes Begründungsniveau nur um den Preis eines schweren Defizits erreicht, denn mit ihrer Fixierung auf rein normative, abstrakte Prinzipien geraten sie in beträchtliche Distanz zu jener Sphäre, die ihr »Anwendungsbereich« ist: der gesellschaftlichen Wirklichkeit. 

Axel Honneth schlägt einen anderen Weg ein und gewinnt die heute maßgeblichen Kriterien sozialer Gerechtigkeit direkt aus jenen normativen Ansprüchen, die sich innerhalb der westlichen, liberaldemokratischen Gesellschaften herausgebildet haben. Zusammen machen sie das aus, was er »demokratische Sittlichkeit« nennt: ein System nicht nur rechtlich verankerter, sondern auch institutionell eingespielter Handlungsnormen, die moralische Legitimität besitzen. 

Zur Begründung dieses weitreichenden Unterfangens weist Honneth zunächst nach, daß alle wesentlichen Handlungssphären westlicher Gesellschaften ein Merkmal teilen: Sie haben den Anspruch, einen jeweils besonderen Aspekt von individueller Freiheit zu verwirklichen. Im Geiste von Hegels Rechtsphilosophie und unter anerkennungstheoretischen Vorzeichen zeigt das zentrale Kapitel, wie in konkreten gesellschaftlichen Bereichen - in persönlichen Beziehungen, im marktvermittelten Wirtschaftshandeln und in der politischen Öffentlichkeit - die Prinzipien individueller Freiheit generiert werden, die die Richtschnur für Gerechtigkeit bilden. Das Ziel des Buches ist ein höchst anspruchsvolles: die Gerechtigkeitstheorie als Gesellschaftsanalyse neu zu begründen.“

 

Honneth wird zum Ende des Semesters im Rahmen der zweiten Lahngespräche für einen Vortrag und intensive Diskussionen in Gießen und Marburg zu Gast sein. Das Seminar steht daher allen offen, die sich für diese Gelegenheit inhaltlich vorbereiten wollen. Und natürlich sind, wie immer, alle an forschungsnahen Themen und Diskussionen der Praktischen Philosophie interessierten fortgeschrittenen Studierenden eingeladen.


Katharina Kaufmann, M.A.

Globale Gerechtigkeit (Seminar)

Dienstags 10-12 Uhr, Rath 8, R 214

„Die Welt, in der wir leben, ist nicht gerecht“, konstatiert Thomas Nagel in seinem einflussreichen Artikel über „Das Problem globaler Gerechtigkeit“ (2005). Dennoch argumentieren einige Autoren dafür, dass es Gerechtigkeitspflichten nur im Rahmen des Nationalstaats geben kann und damit globale Gerechtigkeit bestenfalls ein nachrangiges Problem ist. Angesichts vielschichtiger ökonomischer und politischer Interdependenzen scheint diese Position allerdings problematisch.

Mit Blick auf diese Frage werden diesem Seminar zeitgenössische Theorien internationaler und globaler Gerechtigkeit erarbeitet. Beginnend mit John Rawls‘ einflussreicher kontraktualistischer Theorie eines ‚Rechts der Völker‘, über deren Weiterentwicklung durch z.B. Thomas Pogge, werden wir uns auch mit deren Kritik von kommunitaristischer (Michael Walzer), utilitaristischer (Peter Singer) sowie neo-aristotelischer Seite (Martha Nussbaum) beschäftigen. Dabei wird insbesondere der Konflikt zwischen kosmopolitisch und partikularistisch argumentierenden Positionen nachvollzogen. Es stellt sich auch die Frage, welche Akteure (Individuen, Staaten, Internationale Organisationen etc.) die Adressaten einer Theorie globaler Gerechtigkeit sein können oder sollten.

 

Johannes Rübel

Kommunitarismus (Seminar)

Montags 10-12 Uhr, Rath 8, R207

Unter den zahlreichen Reaktionen auf John Rawls' "A Theory of Justice" befinden sich auch die von Michael Walzer, Michael Sandel, Alasdair MacIntyre oder Charles Taylor. Es gebe keinen archimedischen Punkt, von dem aus universale Gerechtigkeitsprinzipien entworfen sowie überzeitliche menschliche Eigenschaften und Interessen gefunden werden können. Obwohl diese Autoren niemals ein gemeinsames kohärentes Theoriegebäude entwarfen, lassen sich zwischen ihnen drei Übereinstimmungen ausmachen: 1. Sie heben die Bedeutung von Tradition und Kultur hervor, diese seien die Kontexte politischer Argumentation. 2. Sie stellen ontologische oder metaphysische Aussagen über die soziale Natur des Selbst auf. Sowie 3. Gemeinschaft erhält normative Geltung als identitätsstiftende Quelle des Selbst und als Stabilitätsvoraussetzung für Demokratien. Diese Position wird als „Kommunitarismus“ bezeichnet.

Das Seminar ist als Einführung gestaltet. Zuerst erarbeiten wir uns gemeinsam den Liberalismus als Ansatzpunkt der kommunitaristischen Kritik, danach analysieren wir die Positionen ausgewählter kommunitaristischer Autoren, im letzten Teil betrachten wir kommunitaristische Alternativen zur liberalen Demokratie.

Obwohl dieses Seminar als Anschluss an Frau Prof. Özmens „Was ist Liberalismus“ geplant ist, lässt es sich auch ohne Vorkenntnisse besuchen, denn eine Einführung wird im Seminar angeboten. Die meisten Texte sind in Englisch geschrieben, eine hohe Lesedisziplin ist für den erfolgreichen Abschluss des Seminars unbedingt erforderlich.

Zur Einführung geeignet:

Walter Reese-Schäfer: "Kommunitarismus", Campus 2001.

"Communitarianism" auf der Stanford Encyclopedia of Philosophy https://plato.stanford.edu/entries/communitarianism.