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GIP Gießen - Szczecin/ Polen

Germanistische Institutspartnerschaft (GIP) zwischen dem Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen und dem Institut für Germanistik der Universität Szczecin (Stettin/Polen). Die GIP wird von Prof. Dr. Carsten Gansel (Gießen) und Prof. Dr. Ewelina Kaminska-Ossowska (Szczecin) geleitet.


Schwerpunkte der gemeinsamen Zusammenarbeit:

In der Forschung wird es ausgehend von Ergebnissen des SFB "Erinnerungskulturen" an der JLU Gießen sowie zahlreichen neueren Publikationen u. a. um die Frage gehen, welche Rolle das 'Prinzip Erinnerung' in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur nach 1989 spielt. Dabei wird ausdrücklich auch die Literatur für Kinder und Jugendliche einbezogen. Angestrebt ist auch ein Vergleich mit Entwicklungen in der polnischen Literatur. Zudem spielen neuere Entwicklungen in der Narratologie eine Rolle. Ein weiteres Vorhaben diskutiert die Kategorie "Störung". Hier wird an ein Forschungsvorhaben angeknüpft, das in verschiedenen Tagungen (2012) sowie Publikationen (2013) bereits erprobt wurde. Dabei wird von der Überlegung ausgegangen, dass 'Störungen' bzw. 'Irritationen' keineswegs nur negativ im Sinne eines 'Unfalls' zu bewerten sind, sondern dass sie vielmehr Kommunikationsprozesse anregen und eine selbstreflexive Dimension in Gang bringen können, mithin Kommunikation über Kommunikation auslösen.

Der an der Universität Szczecin im Team von Prof. Dr. Kaminska-Ossowska die Kinder- und Jugendliteratur eine wichtige Rolle spielt, geht es in diesem Zusammenhang um den seit der Jahrtausendwende verstärkt in Gang gekommenen Trend zu All-Age- bzw. Crossover-Titeln. Diskutiert werden Ursachen für den All-Age-Trend und Ausdrucksformen sowie die Folgen für das "Was" und "Wie" des Erzählens betrachtet. Da die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und dem Holocaust zu einem zentralen Thema der deutschsprachigen KJL geworden ist, erscheint es dringlich, den neuen Entwicklungen bei der literarischen Darstellung dieses Gegenstandes nachzugehen. Dies erfolgt auch in Zusammenarbeit mit der Arbeitsstelle für Holocaustliteratur an der JLU Gießen (Prof. Dr. Sascha Feuchert).

Jährlich werden jeweils im Rahmen der GIP im Sommersemester Doktorandenworkshops durchgeführt, auf der die Doktoranden Ergebnisse ihrer Forschungen vorstellen und diskutieren.