Benutzerspezifische Werkzeuge

Information zum Seitenaufbau und Sprungmarken fuer Screenreader-Benutzer: Ganz oben links auf jeder Seite befindet sich das Logo der JLU, verlinkt mit der Startseite. Neben dem Logo kann sich rechts daneben das Bannerbild anschließen. Rechts daneben kann sich ein weiteres Bild/Schriftzug befinden. Es folgt die Suche. Unterhalb dieser oberen Leiste schliesst sich die Hauptnavigation an. Unterhalb der Hauptnavigation befindet sich der Inhaltsbereich. Die Feinnavigation findet sich - sofern vorhanden - in der linken Spalte. In der rechten Spalte finden Sie ueblicherweise Kontaktdaten. Als Abschluss der Seite findet sich die Brotkrumennavigation und im Fussbereich Links zu Barrierefreiheit, Impressum, Hilfe und das Login fuer Redakteure. Barrierefreiheit JLU - Logo, Link zur Startseite der JLU-Gießen Direkt zur Navigation vertikale linke Navigationsleiste vor Sie sind hier Direkt zum Inhalt vor rechter Kolumne mit zusaetzlichen Informationen vor Suche vor Fußbereich mit Impressum

Artikelaktionen

Karl Viëtor

Karl Viëtor lehrte in Gießen von 1925 bis 1937.

Karl Viëtor wurde am 29. November 1892, in Wattenscheid Kreis Gelsenkirchen geboren.
Nach seinem Abitur 1912 in Wiesbaden begann er mit dem Studium der Jurisprudenz in Genf.

Im Wintersemester 1912/13 wechselte er nach München, wo er Germanische Philologie, Geschichte und Philosophie studierte. Im Wintersemester 1913/14 bis Wintersemester 1915/16 studierte er in Berlin, im Sommersemester 1916 in München und in den Jahren 1916, 1917 in Frankfurt.

Seine Dissertation verfasste er 1919 über die Lyrik Hölderlins. Drei Jahre später, 1922, folgte die Habilitation in Frankfurt mit dem Titel „Geschichte der deutschen Ode“.

Wieder drei Jahre später, 1925, folgte der Ruf nach Gießen als Ordinarius für Neuere Deutsche Literaturgeschichte. In Gießen lehrte und forschte Viëtor von 1925 bis zum Ende des Sommersemester 1937 als Professor für Neuere Literaturgeschichte. 1930 hatte er das Amt des Dekans der Philosophischen Fakultät (I. Abt.) inne, was zugleich bedeutete, dass er Geschäftsführer der Fakultät war.

Er verließ Ende Juli 1937 Gießen, um der Zwangspensionierung zu entgehen, da er mit einen Jüdin verheiratet war. So nahm er einen Ruf an die Harvard Universität wahr, wo er schon als Gastprofessor tätig war.

Viëtor starb am 07. Juni 1951 in Boston an Lungenkrebs.

Wichtige Publikationen

  • Die Lyrik Hölderlins. Einen analytische Untersuchung. Frankfurt a. M., 1921
  • Die Briefe der Diotima, Leipzig, 1921 (Hg. m. Nachw.)
  • Geschichte der deutschen Ode, München 1923 (Geschichte der deutschen Literatur nach Gattungen Bd. 1)
  • Probleme der deutschen Barockliteratur, Leipzig 1928 (Von der deutschen Poeterey, Bd. 3)
  • Der junge Goethe, Leipzig 1930 Georg Büchner als Politiker, Bern 1939
  • Georg Büchner. Politik – Dichtung – Wissenschaft, Bern 1949
  • Goethe. Dichtung – Wissenschaft – Weltbild, Bern 1949
  • Geist und Form. Aufsätze zur deutschen Literaturgeschichte, Bern 1952


Literatur

  • Hof, Walter (1982): „Karl Viëtor (1892-1951)/ Germanist“. In: Gundel, Hans Georg; Moraw, Peter; Press, Volker (Hg.): Gießener Gelehrte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Marburg: Elwert. (Band 2), S. 970-980.